Zucker setzt endogene Opiate frei, was uns ein Gefühl von Wohlbehagen und Vergnügen vermittelt. Der weiße Zucker (Sascharose) ist ein nährstoffarmes Molekühl, enthält nur konzentrierte Energie und wird zu Recht als „leere Kalorie“ bezeichnet. Über längere Zeit verursacht der Konsum von Zucker eine Nährstoffschuld, da genug Energie bzw. Brennstoff bereitgestellt wird aber andere lebensnotwendig Nährstoffe fehlen. Es entsteht ein Mangel an Mikronährstoffen, da die Körperzellen unterernährt bleiben. Außerdem führt der ständige Zuckerkonsum zu dem bekannten Zustand der Unterzuckerung (Hypoglykämie), wo es zu einem ständig erhöhten Insulinspiegel im Blut kommt. Heißhungerattacken und Fresssucht sind die Folge.
Sobald Gemüse gekocht wird, wandelt sich die Stärke in Zucker (Sascharose). Einige stärkehaltige Gemüsesorten produzieren durch das Kochen sogar noch mehr Zucker
Anders ist es bei frischen Obst und Honig. Dieser natürliche Einfachzucker ist leicht verdaulich, liefert gleichzeitig wertvolle Nährstoffe und löst keine hypoglykämische Reaktion aus.
Aus Weißmehl hergestellte Speisen enthalten ebenfalls viel Saccarose also weißen Zucker. Zudem haben Wissenschaftler eine chemische Verbindung in Brot und anderen stärkehaltigen Lebensmitteln entdeckt, die süchtig machen, die chemische Struktur ist ähnlich dem Opium, sie heißen "Beta-Carboline" und "opioide Peptide" (Quelle: (Journal Biol. Chemie, April 1979, Vol 254 (7): 2446 - 9)). Diese Verbindung wirkt stark beruhigend und löst Zufriedenheitsgefühle aus. Die Opioidpeptide dringen durch die Darmwand, verlangsamen den Verdauungsprozess und lösen ein Völlegefühl aus. Darum fühle sich viele ohne Brot nicht gesättigt.
Die Industrie finanziert Studien, wo chemischen Verbindungen im Weizen (Gluten-Klebereiweiss) und in Milchprodukten (Casein-Eiweiss) auf ihre Suchtauswirkung auf den Menschen untersucht werden. Die Wissenschaft nennt sie "glutomorphine Peptide". Sie kurbeln ordentlich den Appetit an. Für die Lebenmittelindustrie ein gefundenes Fressen, man tue überall Weizen und Milcheiweis (auch u. a. als Glutamat oder Geschmackverstärker, etc. bekannt) hinein und man hat immer „treue“ bzw. süchtige Kunden.
Getreidekörner, Hülsenfrüchte, Kerne und Samen sind in gekeimter Form lebendige Nahrung angereichert mit Sonnenlicht, wo die gesamte Fülle der Nährstoffe erst richtig zur Geltung kommt.
Prof. Matsumoto fand in seinen Forschungen im gebratenen und gegrillten Fleisch und Fisch neben den Opioidpeptiden auch die krebserzeugenden heterozyklische aromatische Amine in sehr hoher Konzentration. Er kam zu dem Schluss, dass diese Amine durch ihre hohe Konzentration stark süchtig machen. Man findet diese Amine aber in allen gerösteten Nahrungsmitteln, auch in Kaffee und Kakao und so kommt es, das wir lieber geröstete Nüsse essen als selbst geknackte, lieber Toast als Brot, lieber gebratenes Gemüse als Salat.
Hier sei auch noch mal auf den Giftstoff Acrylamid eingegangen, der sich in gebratenen, gebackenen und frittierten Lebensmitteln bildet, erbgutschädigend und krebserregend ist. Die Hauptursache ist die Aminosäure Asparagin, die vor allem in Kartoffeln und in Getreide vorkommt, und mit Zuckern wie Glucose reagiert.
Kartoffeln werden in der Rohkost so gut wie gar nicht verzehrt, evtl. wird die Knolle gepresst und der Presssaft sofort getrunken. Fleisch, Fisch und Eier können roh verzehrt werden, wobei man heute allerdings die Bezugsquellen gut kennen sollte. Rohe Tiererzeugnisse können Überträger von Parasiten sein.
Milch ist ein weiterer suchterzeugender Stoff. Das Kasein also das Milcheiweiß bei Mensch und Tier hat von Natur aus Opioidpeptide, um die körperliche Bindung von Mutter und Kind zu stärken. Kein anderes Lebewesen trinkt im Erwachsenenalter noch Milch und schon gar nicht von einer anderen Spezies, außer der Mensch und er wird von den Opiaten abhängig. Zudem wird heute die Milch auch noch pasteurisiert, was die Enzyme in der Milch zerstört, die man eigentlich zur Verdauung dieser bräuchte. Beim Homogenisieren werden die Fettkügelchen zerkleinert, so dass ein giftiges Milchenzym (Xanthin-Oxydase) entsteht. Das Kasein der Kuhmilch ist von der Zusammensetzung her im Gegensatz zu anderer Tiermilch eher ein besserer Klebstoff und Käse enthält noch einen weiteren Suchtstoff, nämlich Salz.
In der Rohkost kann aus verschiedenen Ölfrüchten eine Milchgrundlage hergestellt werden, indem die Nüsse oder das Nussmehl mit Wasser püriert und ggf. geseiht wird. Für Süße und Aroma kann nachträglich gewürzt werden. Indem man den Wasseranteil reduziert, erhält man eine fettige Cremegrundlagen für süße oder würzige Dips. Gibt man andickende, gelierende Sämereien hinzu, entsteht Pudding. Aus sehr fettigen Nüssen kann flüssige Sahne hergestellt werden.
Zurück zum Suchtmittel Salz. Das heute normale Speisesalz im Supermarkt ist eigentlich kein Salz sondern eine chemische Verbindung Natrium-Chlorid. Dem Supermarkt Salz fehlen die anderen 82 Spurenelemente, wie es früher der Fall war, wo es als kostbar galt. Denn man hat es raffiniert und raffinierter Weise die Begleitstoffe als Verunreinigungen einfach entfernt, was übrig blieb und in der Industrie in riesigen Mengen benötigt wird ist Natrium-Chlorid. Auch wenn Salz hauptsächlich aus Natrium-Chlorid besteht, hat es aber insgesamt 84 Elemente, die für die Verstoffwechselung und den Elektrolysehaushalt im menschlichen Körper auch dringend gebraucht werden. Das reine Natrium-Chlorid ist eher giftig und wirkt wie ein süchtigmachendes Antidepressivum.
Täglich ein paar Tropfen Salzsole in das Essen gemischt, hergestellt aus 84-elementigen Salz (Meer-, Ur-, Stein-, Himallaya Kristallsalz), reichen vollkommen aus.
Quellen:
Die Vitalrohvolution: 12 Schritte zu lebendiger Nahrung, Victoria Boutenko, Kap. 14
http://www.ein-langes-leben.de/index.php?option=com_content&view=article&id=61:gr-fhre-gel-und-suchtverhalten&catid=25:gluecklich-schlank&Itemid=71Interessante Zusammenfassung - Die Rohkosttherapie:
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