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Genforschung
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Topic: Genforschung (Read 7561 times)
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Boomer
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Genforschung
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July 17, 2008, 09:11:18 pm »
Der geniale Genschalter (Doku ZDF / ARTE)
Weltweit versuchen Forscherteams, den Mechanismen der zellulären Einweißproduktion auf die Spur zu kommen, um ihre Struktur zu verändern und bestimmte Gene außer Kraft setzen zu können. Damit könnten Krankheiten bekämpft und neue Medikamente mit ganz gezielter Wirkung entwickelt werden. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen dieses biotechnologischen Traums, der allmählich anfängt Wirklichkeit zu werden.
Quote
[...]Die Dokumentation zeigt, wie Forscher, die die Grundlagen der Eiweißproduktion der Zellen untersuchen, durch Zufall eine Entdeckung machten, deren Tragweite erst heute deutlich wird.[...]
Quelle:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,7248479,00.html?dr=1
Zu Google-Video:
http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=2528787187386872428&hl=de&fs=true
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Last Edit: April 29, 2009, 09:50:52 pm by Boomer
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earthling
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Gen-Medikamente
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Reply #1 on:
July 18, 2008, 03:09:37 am »
Gen-Medikamente von Tieren auf dem Markt?
Die Marktzulassung von Medikamenten, die von transgenen Tieren produziert werden (Gen Pharming), rückt näher. Der Gerinnungshemmer Atryn der US-amerikanischen Firma GTC Biotherapeutics soll Anfang 2008 auf den Markt kommen. Atryn wird von gentechnisch veränderten Ziegen produziert und in ihrer Milch ausgeschieden, aus der es dann isoliert wird. In den Niederlanden will das Unternehmen Pharming ein von transgenen Kaninchen hergestelltes Medikament zur Therapie der Erbkrankheit Hereditäres Anigoödem auf den Markt bringen. Über das Wohlbefinden der transgenen Tiere »weiß man so gut wie nichts«, kritisierte ein norwegischer Wissenschaftler auf einer Tagung im September in Berlin.
mehr:
http://www.tierrechte.de/p20002500x1051.html
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Last Edit: July 18, 2008, 03:44:50 am by earthling
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earthling
Guest
Gen-Medikamente
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Reply #2 on:
July 18, 2008, 03:11:34 am »
Gen-Ziegen liefern erste Medikamente
Sie sehen ganz normal aus, doch sie sind wandelnde Arzneifabriken: Genmanipulierte Ziegen produzieren mit ihrer Milch medizinische Wirkstoffe. Das erste daraus gewonnene Medikament darf jetzt in Deutschland verkauft werden.
Das Anti-Thrombose-Mittel Atryn wird aus der Milch von Ziegen gewonnen, denen ein Gen zur Produktion des gewünschten Eiweißes eingepflanzt wurde, so die Neu-Isenburger Firma Leo Pharma, die das Medikament vertreibt. Das für Blutprodukte zuständige Paul-Ehrlich-Institut bestätigte, Atryn sei das erste aus transgenen Tieren gewonnene Blutprodukt, das in Deutschland verkauft wird. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm) in Bonn hatte zunächst keine Informationen zu weiteren Arzneimitteln aus transgenen Tieren.
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http://www.ftd.de/forschung_bildung/forschung/:Gen%20Ziegen%20Medikamente/352229.html
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Last Edit: July 18, 2008, 03:45:03 am by earthling
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earthling
Guest
Re: Genforschung
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Reply #3 on:
July 18, 2008, 03:14:18 am »
Skandale mit Genmedikamenten
Ein Skandal sei es, dass das erste lebenswichtige rekombinante Hormon in keiner randomisierten Doppelblind-Studie geprüft worden. (Ursel Fuchs)
Jedes neue Medikament muss vor der Freigabe in Krankenhäusern unter arztlicher Aufsicht an Patienten getestet werden. Selbst für Homöopathische Mittel wird dies immer wieder gefordert ... Nur künstlich erzeugte Stoffe, die so in der Natur nicht vorkommen, werden über Genmanipulation im Labor gewonnen und dem Patienten ohne strenge Tests einfach in die Blutbahnen gespritzt! Wie schafft es nur wieder die Pharmaindustrie die Politiker so zu steuern, dass sie sich um übliche wissenschaftliche Tests drücken können.
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http://www.fuer-uns.de/gesundheit/genmedikamente.htm
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earthling
Guest
Gen-Medikamente
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Reply #4 on:
July 18, 2008, 03:15:26 am »
Hauptsache billig?
Mit transgenen Pflanzen sollen Arzneimittel billig und in großer Menge auf dem Acker produziert werden. Wie so oft: Die Gentech-Konzerne sind begeistert. Die Lebensmittel-Industrie dagegen ist not amused. Ein Blick auf ökonomische Aspekte von Pharma-Pflanzen.
Der Markt für Pharmazeutika wird in den nächsten Jahrzehnten stark wachsen. Transgene Pharma-Pflanzen könnten, nach Ansicht von Unternehmen, die Pharma-Pflanzen produzieren wollen, diesen Markt kostengünstig bedienen. Über mögliche Kostensenkungen gibt es jedoch sehr unterschiedliche Schätzungen. Entscheidend dafür dürfte sein, wie streng gesetzliche Vorgaben für den möglichen Freilandanbau sind, sollte dieser überhaupt gestattet werden und gesellschaftlich durchsetzbar sein. Das Beispiel USA zeigt dabei, wie problematisch der Umgang mit diesen speziellen GVO sein kann: Obwohl es noch keinen kommerziellen Anbau von Pharma-Pflanzen gibt, sind seit Jahren Produkte mit äußerst zweifelhaftem Rechtsstatus auf dem US-Markt.
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http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/173/land/bauer/hauptsache-billig
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Last Edit: July 18, 2008, 03:45:20 am by earthling
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #5 on:
July 18, 2008, 03:17:06 am »
Gen-Arzneien haben Tradition
Gen-Technik in der Medizin ist schon lange Alltag - in Form von Medikamenten. Im Erbgut veränderte Bakterien und Viren produzieren Arzneien und Impfstoffe für die Hausapotheke
Die Gentechnologie (Rekombinationstechnologie) in der Medizin ist inzwischen über 20 Jahren als. Damals kam mit gentechnisch hergestelltem Insulin das erste Medikament dieser Art auf den Markt. Heute sind in Deutschland mehr als 60 verschiedene Gen-Arzneien auf dem Markt: Impfstoffe gegen Hepatitis, Insulin für Diabetiker, Erythropoetin gegen Blutarmut - und manchmal auch als Dopingmittel. Jährlich kommen 10 bis 15 neue Präparate hinzu.
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http://www.netdoktor.de/topic/genarzneien/arzneimittel.htm
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #6 on:
July 18, 2008, 03:18:56 am »
Biotech
Reicher Revoluzzer
Die Biotech-Firma Alnylam ist heiß begehrt: Sie hat den Schlüssel für neuartige Arzneimittel
John Maraganore, Chef der Biotech-Firma Alnylam, hat aufgehört, in kleinen Dimensionen zu denken. Er weiß um den Wert seines Unternehmens. „Wer mit uns zusammenarbeiten will, muss mindestens 100 Millionen zahlen“, stellte er unlängst klar. Maraganore kann sich solche Forderungen leisten. Alnylam ist führend bei einer neuen Technologie, die Gene abschalten kann. Das Verfahren – die sogenannte RNA-Interferenz – könnte neuartige Arzneien gegen Krebs, Viren oder Erbkrankheiten ermöglichen.
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http://www.focus.de/finanzen/boerse/biotech-reicher-revoluzzer_aid_316663.html
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #7 on:
July 18, 2008, 03:26:23 am »
"Hier wird die Zukunft erfunden"
Das Massachusetts Institute of Technology gilt als Amerikas Brutstätte für kreative Köpfe und Firmengründer: Studenten bauen den denkenden Kühlschrank, im Labor entsteht eine künstliche Ohrmuschel. Wichtiger Geldgeber der Uni: das US-Verteidigungsministerium.
Quote
Sie entschlüsseln die Erbmasse und entdeckten als erste ein Gen, das wuchernde Krebsgeschwüre bremst. Neun der zehn bestverkauften Biotech-Medikamente der letzten Jahre wurden in Laboratorien von MIT-Absolventen entwickelt, sie helfen gegen tödliche Krankheiten wie Krebs, Leukämie, Hepatitis oder Aids.
alles
http://web.mit.edu/course/21/21f.405/www/SpiegelMIT.html
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earthling
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Gen-Medikamente
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Reply #8 on:
July 18, 2008, 03:27:26 am »
Erstes Medikament von genmanipulierten Tieren auf dem Markt - Menschen für Tierrechte üben Kritik
Seit wenigen Tagen ist erstmals ein Medikament auf dem deutschen Markt, das von genmanipulierten Ziegen in ihrer Milch produziert wird. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hält die Produktion von Medikamenten in genmanipulierten Tieren nicht für notwendig, da es andere Methoden zur Herstellung gäbe.
“Es ist nicht hinnehmbar, dass für die Produktion dieses Medikaments Tiere genmanipuliert werden”, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Verbandes. “Es ist genauso möglich, den Wirkstoff in Zellkulturen herzustellen.” Die Genmanipulation von Tieren sei mit hohem Tierverbrauch verbunden, da die Tierversuche zur Einschleusung eines artfremden Gens in das Erbgut von Tieren meistens schief gingen.
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Last Edit: July 18, 2008, 03:45:45 am by earthling
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #9 on:
July 18, 2008, 03:30:26 am »
Medikament gegen Alkoholiker-Gen
US-Forscher sucht Medikament gegen Alkoholiker-Gen
Experte kritisiert einen zu einfachen Lösungsansatz
Die richtigen Medikamente könnten das Verlangen nach Alkohol bei Suchtkranken vermindern und so bei der Therapie helfen. Auf der Suche nach einer Behandlungsmethode experimentiert Fred Risinger, Forscher an der Idaho State University
http://www.isu.edu
, seit zehn Jahren mit Mäusen. Dabei hatte sich gezeigt, dass verschiedene Mäuse unterschiedlich anfällig für Alkoholismus seien.
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http://www.berlinbrandenburg24.de/home/news/MenschenUndMedien/index.php?nfid=1073&site=newsflash
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #10 on:
July 18, 2008, 03:32:16 am »
Pharmafabrik Huhn
Schottische Forscher verwandeln Eier in effiziente Bioreaktoren. Sie sollen günstige Medikamente produzieren.
Im Dezember 2000 schien die Zukunft schon Gegenwart zu sein. Wissenschaftler des Roslin Institute in Edinburgh hatten das genetisch veränderte Huhn Britney erschaffen, dessen Eier wichtige Inhaltstoffe für Medikamente liefern sollten. So stand es wenigstens in den Zeitungen. Eine Falschmeldung, wie sich herausstellte, denn Britney legte zwar Eier, doch die gewünschten Wirkstoffe ließen sich daraus noch nicht gewinnen. Erst jetzt, mehr als sechs Jahre später, verkünden dieselben Forscher den Durchbruch.
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http://www.zeit.de/online/2007/03/Pharmafabrik-Huhn
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #11 on:
July 18, 2008, 03:37:37 am »
EIN VOLK VERKAUFT SEINE GENE
GENTECHNIK Die umfassendste Gendatei der Welt: In Island werden die Gesundheitsdaten aller Einwohner, egal, ob lebend oder tot, in einer kommerziellen Datenbank gespeichert. Die Patienten werden erst gar nicht gefragt. Und die zugesicherte Anonymität wird angezweifelt.
So häufig kommt es nicht vor, daß eine Biotechnologiefirma über Monate hinweg die Schlagzeilen der nationalen Presse bestimmt. Doch auf Island ist es passiert. 270.000 Menschen leben auf der Insel im kalten Nordatlantik. Eine Firma spaltete die Nation. deCode Genetics, einziges Gen-Tech-Unternehmen Islands, darf die persönlichen Gesundheitsdaten der Isländer speichern und kommerziell auswerten. Aller Isländer. Auch der Toten.
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http://www.falter.at/web/heureka/archiv/99_2/05.php
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #12 on:
July 18, 2008, 03:40:11 am »
Streit um Patente auf Brustkrebs-Gene
2001 erteilte das Europäische Patentamt in München der US-Firma Myriad aus Salt Lake City/Utah mehrere umfassende Patente auf das so genannte Brustkrebs-Gen. Seitdem dominiert die Firma die Anwendung von Gentests auf dem Gebiet, verteuert notwendige Laboruntersuchungen, behindert die Forschung und schadet so Patientinnen und der Gesundheitsvorsorge. Ärzte, Patienten und Wissenschaftler kritisieren daher scharf die Patentvergabe. Greenpeace und andere haben Einspruch eingelegt und fordern nun den Widerruf der Patente vom Europäischen Patentamt.
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Quote
Ein Patent auf Gene, Diagnose und Medikamente
Myriad beansprucht in den Patenten verschiedene Genabschnitte unterschiedlicher Länge: in EP 0705 903 z.B. verschiedene Genmutationen, die typisch sind für erbliche Brustkrebs-Erkrankungen. In EP 0705 902 hingegen ist auch das Gen in seiner nicht veränderten, gesunden Form enthalten, also so wie es in der Mehrzahl aller Menschen vorkommt. Auch das Patent EP 0785 216 umfasst das Gen und verschiedene Mutationen.
Die Patente schließen außerdem Diagnose-Verfahren sowie die Rechte zur Verwendung des Gens zur Therapie und Herstellung von Arzneimitteln ein. Sogar alle mit den Genen manipulierten Lebewesen (mit Ausnahme des Menschen) sind in Patent EP 0705 902 enthalten.
Den umfassenden Ansprüchen liegt allerdings nur eine geringe technische Leistung von Myriad zugrunde: Bereits vor der Entdeckung durch die Firma war bekannt, auf welchem Chromosom und in welchem Abschnitt des Chromosoms die Mutationen zu suchen sind. Myriad hat lediglich das Gen aus dem Erbgut von Patienten isoliert, bei denen eine familiäre Häufung von Brustkrebs-Erkrankungen bekannt war. Nur aus dieser Leistung leitet das Unternehmen seine Patentansprüche an dem gesamten Gen, sämtlicher seiner Anwendungen und den daraus abzuleitenden Medikamenten ab.
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Last Edit: July 18, 2008, 03:43:55 am by earthling
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #13 on:
July 18, 2008, 03:47:33 am »
Mensch-Kuh-Chimären
Ein Team der Universität Newcastle gab Anfang April bekannt, es sei gelungen, hybride Embryonen zu schaffen, indem sie menschliches Ergbut aus Hautzellen in Kuh-Eizellen einführten. Obwohl der Zellkern dieser Tiereizellen vorher entfernt wurde, gelten diese Embryonen als Chimären, weil sie weiterhin mitochondriale DNA der Kuheizelle enthalten. Nach Angaben des englischen Teams lebten diese Embryonen drei Tage lang. Das Forschungs-Team begründete sein Vorgehen mit dem schwierigen Zugang zu menschlichen Eizellen. Die mediale Präsentation der Forschungsergebnisse geschah, obwohl es noch keine wissenschaftliche Veröffentlichung gibt. Ähnliche Experimente wurden bereits in China, Südkorea und den USA bekannt gegeben.
alles
http://gen.iskra.net/gid/187/kurz-notiert-mensch-und-medizin
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earthling
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Re: Genforschung
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Reply #14 on:
July 18, 2008, 03:53:33 am »
Medikamentenforschung
Auf der Suche nach dem Depressions-Blockbuster
Quote
Die Zukunft gehört nach Ansicht von Experten daher der personalisierten Behandlung, bei der die Mediziner ein Profil des Patienten erstellen - und erst dann das geeignete Arzneimittel auswählen. Dazu sind jedoch neue Instrumente wie Biomarker, bildgebende Verfahren und
Gentests
nötig. Einige für die Wirkung von Antidepressiva wichtige Gene hat die Forschung schon identifiziert.
alles
http://www.wiwo.de/handelsblatt/auf-der-suche-nach-dem-depressions-blockbuster-270542/
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