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Erinnerungsforum > Gesundheit > Gesunderhaltung Gesundheitsgefahren > Topic: Genforschung
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Author Topic: Genforschung  (Read 7561 times)
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Verschlußsache
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Kommentar der Financial Times Deutschland zur PID - vorab -22.12.2010
« Reply #45 on: December 26, 2010, 06:18:53 pm »

Kommentar der Financial Times Deutschland zur PID - vorab

22.12.2010
Quote
PID: Richtiger Vorschlag
 
Der gestern vorgestellte Kompromissvorschlag zur Präimplantationsdiagnostik (PID) geht in die richtige Richtung. Er wurde von Vertretern aller Bundestagsfraktionen erarbeitet. Die Union hatte sich kürzlich noch für ein vollständiges Verbot der PID ausgesprochen. Wenn der neue Entwurf hilft, die verhärteten Fronten in dieser Debatte aufzubrechen, wäre allen geholfen.  
.......
Selbstverständlich sind die Vorbehalte gegen die PID nicht nur rückwärtsgewandt oder fortschrittsfeindlich. Stets droht die Gefahr, dass das Verfahren missbraucht wird, um Menschen nach genetischen Merkmalen wie dem Geschlecht auszuwählen oder weniger schwerwiegende, aber teure Erbkrankheiten zu verhindern. Beides muss die Gesellschaft verhindern, indem sie die Regelungen zur PID nachbessert, sobald Missbrauch erkennbar wird.

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Fortschritt bedeutet aber nicht, ihn beim ersten Anzeichen von Gefahr abzuwürgen.


http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-12/18900472-kommentar-der-financial-times-deutschland-zur-pid-vorab-22-12-2010-015.htm

Weitere Artikel zur PID
http://www.nachrichtende.com/nachest/erster-fdp-abgeordneter-tritt-fur-pid-ve-213140

« Last Edit: December 26, 2010, 07:43:37 pm by Verschlußsache » Logged
Verschlußsache
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Downloads Dokumente und Texte zur Präimplantationsdiagnostik (PID)
« Reply #46 on: December 26, 2010, 09:02:23 pm »



Downloads
Dokumente und Texte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) und Pränataldiagnostik

Letzte Aktualisierung: 25.07.08

http://www.kritischebioethik.de/deutschland_downloads_pid.html

Warum eigentlich ist hier die FDP die treibende Kraft im Parlament?

FDP will Embryonenschutz lockern
Sortierer des Lebens


12.10.2010
Quote
Geht es nach der FDP, dürfen Embryonen schon aussortiert werden, wenn nur die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung besteht. So offen hat sich lange niemand in Deutschland vom Embryonenschutz abgekehrt.

Drei Monate ist es her, dass der Bundesgerichtshof überraschend das Verbot der Präimplantations-Diagnostik (PID) in Deutschland gekippt hat. Drei Monate, in denen die Gegner der PID in einer Art Schockzustand verweilten: Statt die Chance zu ergreifen und eine intensive gesellschaftliche Debatte um das hochsensible Thema anzustoßen, mauerten sie sich hinter Dammbruch-Argumenten und einem kategorischen Nein ein - und ließen so den Befürwortern freie Bahn.

Am Montag wurde ein Positionspapier der FDP bekannt, das sich für eine radikale Freigabe der PID starkmacht. Eine Gruppe um die gesundheitspolitische Sprecherin Ulrike Flach fordert die generelle Zulassung der PID, sofern bei einem ungeborenen Kind eine genetische Krankheitsveranlagung vorliegt. Das heißt nichts anderes, als dass Embryonen schon aussortiert werden können, wenn nur die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung besteht.


http://www.sueddeutsche.de/leben/fdp-will-embryonenschutz-lockern-sortierer-des-lebens-1.1010819

Ulrike Flach:
Quote
Ulrike Flach, geb. Franzen (* 1. Januar 1951 in Oberhausen) ist eine deutsche Politikerin (FDP) und seit 2009 stellvertretende FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzende.
Seit 1975 ist sie Mitglied der FDP. Von 1976 bis 1978 war sie Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Oberhausen. Seit 1992 ist sie Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Mülheim/Ruhr und war seit 1995 Stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Nordrhein-Westfalen. Sie gehörte 1997 bis 2005 dem FDP-Bundesvorstand an. Am 24. Januar 2005 legte sie ihr Amt im Landesvorstand der FDP Nordrhein-Westfalen nieder. 2006 wurde sie erneut in den Landesvorstand der FDP NRW gewählt. Sie ist außerdem seit Mai 2006 stellv. Landesvorsitzende der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK) NRW.
[Bearbeiten] Abgeordnete

Seit 1998 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie seit Juni 2000 Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Das Amt als Ausschussvorsitzende legte sie nach Kritik wegen Zahlungen der Siemens AG in Höhe von 60.000 € im Jahr, für die sie nebenher weiter als Übersetzerin gearbeitet hatte, am 24. Januar 2005 nieder.[1] Ihre Nachfolgerin wurde Cornelia Pieper. Seit der Bundestagswahl 2005 ist Ulrike Flach Obfrau der FDP-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss und Technologiepolitische Sprecherin der Fraktion.

Ulrike Flach ist über die FDP-Landesliste von Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag eingezogen.

Am 26. Oktober 2009 wurde Flach von der Bundestagsfraktion der FDP zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrike_Flach

Buchveröffentlichung März 2007


Quote
Redaktion: Ulrike Flach
Unsere Zukunft 2020
Was morgen und übermorgen Stand der Technik sein könnte

erschienen März 2007

Ulrike Flach, MdB
Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion

Unsere Zukunft - 2020: Ein Vorwort

Innovation ist das Zauberwort der Gegenwart und der Schlüssel für die Zukunft. Deutschland wird die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs nur dann bestehen, wenn es innovationsfähig ist. Aber wie sehen Innovationen in einigen, besonders ausgewählten und zukunftsträchtigen Themenbereichen aus? Welche Fortschritte können wir in den nächsten zehn bis 20 Jahren erwarten? Welche Probleme könnte die Wissenschaft gelöst haben, und wo müssen wir die Forschungsakzente anders setzen?

Die Wissenschaftlerinnen, die in diesem Buch zu Worte kommen, berichten aus ihren Forschungsgebieten und bieten dabei keine Utopien, sondern Extrapolationen des Heutigen. Entwickelt aus dem, was heute schon machbar ist, zeigen sie, was morgen und übermorgen "Stand der Technik" sein könnte.

Dass alle Autorinnen Frauen sind, ist gewollt, aber nicht überraschend. Es ist nicht notwendig, zu betonen, dass Frauen in der Wissenschaft nicht hinter Männern zurückstehen. Im Gegenteil: Oft müssen Frauen erheblich besser sein, um aus dem Karriere-Netzwerk der Männer mit Leistung auszubrechen und sich durchzusetzen. Wir haben für dieses Buch Wissenschaftlerinnen ausgesucht, die in Bereichen arbeiten, die schon längst keine "Männerdomänen" mehr sind - Ingenieurwissenschaften, Informatik, Luft und Raumfahrt, Maschinenbau, Molekulare Medizin. Bei der Auswahl waren mir Mitarbeiterinnen der Max-Planck-Gesellschaft, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Jungen Akademie und der Hochschulrektorenkonferenz behilflich, bei denen ich mich herzlich bedanke.

Inhalt

Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker    
Generalsekretär des European Research Council (ERC) in Brüssel    
Die Wissenschaft der Zukunft: Ein Geleitwort    

9
Ulrike Flach, MdB    
Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion    
Unsere Zukunft-2020: Ein Vorwort    

13
Ulrike Flach, MdB    
Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion    
2020 - Innovationsmotor Deutschland?    

17
Prof. Dr. Brigitte Voit,    
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V.    
Funktionelle Polymere - Nanomaterialien, die den heutigen Alltag prägen und zukünftige Technologien sichern    33
Prof. Dr. Heike L. Pahl    
Center for Clinical Research, Klinikum der Universität Freiburg    
Die Zukunft der Molekularen Medizin    

53
Dr. Ing. Katja Windt    
Bremen Institute of Industrial Technology and Applied Work Science (BIBA)    
Produktionstechnik 2020 - Zukunftsweisende Technologien, intelligente Produkte und innovative Prozesse    

69
Katrin Rüter de Escobar    
Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV)    
Nanotechnologie - Chancen, Hoffnungen, Risiken    

107
Dr. Martina Heer    
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Köln    
Erfahrungen der Ernährungsphysiologie im Weltraum für die Lösung von Problemen auf der Erde nutzen
   
117
Prof. Dr. Sabine Glesner    
Technische Universität Berlin, Fachgebiet Programmierung eingebetteter Systeme    
Optimierende Compiler: Vertrauen ist gut, Verifikation ist besser!    

135
Ulrike Flach    
Nachwort    

158
Abbildungsverzeichnis


http://newsletter.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3898691802&part=1&word=

« Last Edit: December 26, 2010, 11:35:39 pm by Verschlußsache » Logged
Verschlußsache
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Seuchenbekämpfung- Genmanipulation stoppt Vogelgrippe-Ausbreitung
« Reply #47 on: January 14, 2011, 05:29:50 pm »

Seuchenbekämpfung
Genmanipulation stoppt Vogelgrippe-Ausbreitung


14.01.2011
Quote
Erstmals haben Forscher das Erbgut von Hühnern so manipuliert, dass sie das gefährliche Vogelgrippevirus nicht mehr verbreiten. Die neue Methode könnte gegen alle möglichen Erreger eingesetzt werden - und den Kampf gegen Seuchen revolutionieren. Die Frage ist: Spielt der Verbraucher mit?

Gentechniker können dicke und dünne Ratten erschaffen, Mäuse mit Alzheimer oder Schweine, die im Dunkeln leuchten. Manche dieser Kreationen erscheinen absurd und aberwitzig, viele haben aber einen ernsten Hintergrund - wie etwa der Versuch, Malaria mit Hilfe von Moskitos auszurotten, die den Erreger nicht mehr übertragen.

Einen ähnlichen Weg versuchen jetzt Forscher von der University of Cambridge und der University of Edinburgh zu gehen: Erstmals haben sie das Erbgut von Hühnern so verändert, dass sie das Vogelgrippe-Virus nicht mehr übertragen können.

Wie Laurence Tiley und seine Kollegen jetzt im Wissenschaftsmagazin "Science" schreiben, haben sie in das Genom des Huhns einen künstlichen Genschnipsel eingeschleust, der in den Zellen der Hühner ein kleines Erbgutmolekül entstehen lässt. Dieses RNA-Molekül (siehe Kasten links) blockiert wiederum die Funktion eines wichtigen Proteins des Vogelgrippevirus: eine Polymerase, die für die Vervielfältigung der Viren in den Zellen notwendig ist.


http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,739468,00.html

Gentechnik-Artikel beim Spon:
http://www.spiegel.de/thema/gentechnik/

Schweine, die im Dunkeln leuchten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,527555,00.html

Malaria mit Hilfe von Moskitos auszurotten, die den Erreger nicht mehr übertragen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,472807,00.html

Wissenschaftsmagazin "Science"
http://www.sciencemag.org/content/331/6014/223.abstract

Vogelgrippevirus:
http://www.spiegel.de/thema/vogelgrippe/

Epidemie im Jahr 2004,
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,283601,00.html
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harakiri
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Pepsi Cola: Forschungs-Verwendung von Babystammzellen abgetriebener Föten
« Reply #48 on: November 02, 2011, 06:25:56 pm »

Pepsi Cola Boykott wegen Forschungs-Verwendung von Babystammzellen abgetriebener Föten – Wake News November 1, 2011
http://mywakenews.wordpress.com/2011/11/01/pepsi-cola-boykott-wegen-forschungs-verwendung-von-babystammzellen-abgetriebener-foten-wake-news/

Hinter dem Boykott-Aufruf steckt eine us-amerikanische christliche Organisation. Nach deren weiteren Absichten sollte jeder Leser bitte selber sich schlau machen.....ich vermute mal daß das wieder so eine "vom neue-welt-sklaven-sozialistischen regen in die fundamentalistische christliche law & order-traufe" ist.
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