Glutenunverträglichkeit

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Schmerz & Symbiose von Saitam Krahor

ebook (click zum weiterblättern) http://www.bookrix.de/book_embed.php?bookID=saitam_1239393989.7855710983&page=1

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Na-Glutamat (NaGlu), auch bekannt als Geschmacksverstärker, wird schon seit Jahrhunderten in China aus Seetang gewonnen. Erst seit Beginn des letzten Jahrhunderts (1909) stellt man NaGlu auch aus dem Gluten von Weizen, aus Soja bzw. aus Rübenzuckermelasse (bzw. aus Rückständen der Zuckerrübenverarbeitung) her.

Mit dem Einsatz von Na-Glutamat (NaGlu) als Geschmacksverstärker können unbestritten viele Tonnen wertvoller Gewürze und Salze eingespart werden. Und gerade bei Engpässen, wie den Kriegs- bzw. Nachkriegszeiten des vergangenen Jahrhunderts in Mitteleuropa, war NaGlu ein sehr willkommener (hilfreicher) Ersatzstoff. Auf ein Kilogramm Konserve wird etwa 2g NaGlu eingesetzt. 1947 wurden allein in den USA 3000 Tonnen1) hergestellt und als Speisewürze verwendet.

Bei den asiatischen Menschen gibt es schon seit langem eine allgemeine Unverträglichkeit gegenüber Milcheiweißen - (ausgelöst durch NaGlu aus Seetang?)

Zöliakie - eine allgemeine Unverträglichkeit gegenüber Klebereiweißen einheimischer Getreidesorten - wurde zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts erstmals im mitteleuropäischen Raum diagnostiziert - (ausgelöst durch NaGlu aus Weizen-Gluten?)

Wegen seiner Verwandschaft zur Glutaminsäure hat Glutamat einen günstigen Einfluß auf die geistige Leistungsfähigkeit des Menschen (IQ-Erhöhung). Um 1951 gab es sogar für jedermann Dragees zu kaufen.
Gerade der letzte Punkt machte mich neugierig und veranlaßte mich zu folgendem Wirkungskreislauf:

Gluten <==> daraus Na-Glutamat (NaGlu) <==> ständiges Überangebot an Glutamat <==> Einfluß auf den Gehirn-Stoffwechsel (?) <==> Veränderungen des Glutamin-Säure-Haushaltes <==> Veränderungen des Eiweißstoffwechsel <==> genetische Veränderung <==> Zöliakie (Gluten-Intoleranz)?

Und der Frage, wie und ob aus dem körperfremden NaGlu körpereigenes Glutamat entsteht und welchen Einfluß es auf die Stoffkreisläufe (Verschieben von Gleichgewichten) hat? 


weiter http://www.olaf-eitner.de/EIGENES/POTSDAM/MED/zoeliaki.htm

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Milch- und Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) (Vortragstext von Maria Rollinger, Congress http://www.ivu.org/)
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Dass Deutschland im Gegesatz zu seinen Nachbarn wie Italien, Frankreich, England, Polen ein Nachzügler in der Aufarbeitung des Themas Gluten ist, hat – man glaubt es kaum – letztlich backtechnologische Gründe. Denn in der Mitte Europas, wurde noch bis nach dem 2. Weltkrieg kaum Weißbrot verzehrt, sondern Graubrot.
Der Unterschied: Beim Weißbrot wird die Teiggärung durch Hefepilze in Gang gesetzt, bei Graubrot durch Sauerteig. Während bei der Hefegärung das Gluten erhalten bleibt, wird bei der Sauerteiggärung das Gluten praktisch vollständig umgewandelt.
Die Weißbrotländer sind daher, seit man auf Hefeteigführungen umgestiegen ist, mit dem Glutenproblem konfrontiert gewesen, also schon seit dem 19. Jahrhundert, während man in Deutschland und angrenzenden Gebieten erst nach dem 2. Weltkrieg in größerem Umfang auf Hefe umstieg und sich damit ein Gesundheitsproblem einhandelte, das andere schon kannten.
Ein Gesundheitsproblem, das hier noch immer eher widerwillig zur Kenntnis genommen wird. http://www.ivu.org/congress/2008/texts/RollingerVortrag.doc


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Unser westliches Glutenproblem ist historisch gesehen relativ neu und erstreckt sich nicht nur auf Europa und seine kaukasichen Verwandten weltweit in Nordamerika, Australien und Neuseeland, sondern auch auf Vorderasien und Nordafrika, wo schon seit es den Ackerbau gibt, auch glutenhaltige Nahrungsmittel wie Emmer und Einkorn, die Urformen des Weizens und Dinkel verzehrt wurden. Allerdings waren bis in das 19. Jahrhundert hinein diese glutenhaltigen Getreidearten nicht so dominierend in der Ernährung wie heute. Denn hier wie dort hat man noch bis vor gut 100 Jahren in großem Umfang glutenfreie bzw. glutenarme Getreidesorten, wie Hirse, Buchweizen, Hafer und Gerste verzehrt. Hirse war in Europa traditionell die Speise der Armen und die war glutenfrei. Sowohl bei uns, wie in Vorderasien und in den arabischen Ländern wurden früher viele Hülsenfrüchte verzehrt und daraus Mehle hergestellt, ebenfalls sämtlich glutenfrei. Erst im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts hat sich der Weizen gegenüber den anderen Getreidearten und Hülsenfrüchten durchgesetzt, zunächst in der Oberschicht, ähnlich wie das bei der Milch der Fall war. Heute ist er die dominierende Getreideart in der westlichen Welt und darüber hinaus..... last but not least, jede Weizenart ist heute glutenhaltiger als früher, da der Weizenpreis sich indirekt nach dem Glutengehalt richtet. Der Preis berücksichtigt vornehmlich die Backeigenschaften des Mehls, die wiederum hauptsächlich vom Glutengehalt bestimmt werden. Das hat zur Zuchtauswahl von immer glutenhaltigeren Weizensorten geführt. http://www.ivu.org/congress/2008/texts/RollingerVortrag.doc

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Online-Vortrag von Dr. med. Axel Bolland über Glutenintoleranz:
Was Sie schon immer über Gluten wissen wollten
http://www.bollants.de/de/news_online_vortrag_gluten_intoleranz/q/p-1094.html
http://www.gluten-intoleranz.de/medboxx/einladung-patienten-online-vortrag-staendig-krank_1

Video Gluten, was ist das?
http://www.gluten-intoleranz.de/medboxx/gluten-was-ist-das/

Buchtipp: Pro Gesundheit- Contra Gluten Autor : Dr. Axel Bolland
http://www.amazon.de/Pro-Gesundheit-Dr-Axel-Bolland/dp/3934672159
http://www.bollants.de/de/ernaehrungsbuch/q/p-8.html

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Ernährung und Schizophrenie
Zöliakie und Laktoseintoleranz können bei Personen, die eine genetische Disposition zur Schizophrenie haben, psychotische Zustände auslösen oder verstärken (wenn diese zu viel Gluten bzw. Milch zu sich nehmen).
http://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie#Ern.C3.A4hrungsfaktoren

Gluten, autism and schizophrenia
http://gluten-free.org/reichelt.html#four

Die gluten- und kaseinfreie Ernährung bei Autismus, AD(H)S und Schizophrenie
http://www.symptome.biomedizin-online.info/gfcf-flyer-print.pdf

UK Forschung zum Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Diabetes und die Rolle, die durch Gluten gespielt wird
http://www.iconocast.com/B000000000000202_German/H6/News5.htm

Es gibt Ansätze, das vermehrte Auftreten bestimmter Erkrankungen wie Schizophrenie oder Epilepsie bei Zöliakie mit den Exorphinen zu erklären
http://de.wikipedia.org/wiki/Gfcf-Ernährung

Weizeneiweiß wird auch als Ursache neurologischer Erkrankungen wie Schizophrenie diskutiert....
http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=135.0

Schizophrenie, Folge einer Getreide-/Weizenallergie, Genese ähnlich wie Allergie?
http://www.symptome.ch/vbboard/gluten-intoleranz/8164-getreide-krieg-schizophrenie.html

Schizophrenie - Weizenallergie
http://www.symptome.ch/vbboard/gluten-intoleranz/4896-schizophrenie-weizenallergie-15.html#post73225

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