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Erinnerungsforum > Gesundheit > Gesunderhaltung Gesundheitsgefahren > Topic: Süßholz / Lakritze
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Author Topic: Süßholz / Lakritze  (Read 2213 times)
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zoe
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Süßholz / Lakritze
« on: July 31, 2009, 12:56:25 pm »


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Das Süssholz ist die Wurzel der subtropischen Süssholzpflanze. Der Saft der Süssholzwurzel ist der Ausgangsstoff für Lakritze. Süssholz ist aber auch eine vielseitige Heilpflanze. Es hilft gegen Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und stärkt ausserdem niedrigen Blutdruck. Mit seiner blutreinigend Fähigkeit ist das Süssholz auch ein wertvoller Begleiter bei Schlankheitskuren oder gegen rheumatische Erkrankungen. [...]
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/suessholz.htm
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zoe
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Re: Süßholz / Lakritze
« Reply #1 on: July 31, 2009, 01:00:36 pm »

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Die Wurzel "wird traditionell mit Wasser ausgekocht, der gewonnene Saft dann aufkonzentriert", erklärt Sonja Brentano, Produktmanagerin beim Hersteller Katjes Fassin in nordrhein-westfälischen Emmerich. Der pure Saft schmecke herb, bitter und süß zugleich. Weiche Lakritze schmeckt meist süß, die harte Variante würziger. Für die Salz-Note sind ein hoher Anteil von Salmiak und die Zugabe von Salz verantwortlich.
[...]
"Die Süßholzwurzel ist eine der am intensivsten erforschten Wirkpflanzen", erläutert der Apotheker und Lakritz-Forscher Jens Bielenberg aus Westerhorn in Schleswig-Holstein. Bis heute ist die Wurzel "offiziell in Deutschland zur Behandlung von Erkrankungen des Magens und der oberen Atemwege zugelassen." Einige Inhaltstoffe wie Salmiak gelten als schleimlösend und entzündungshemmend.

Neuere Forschungen wiesen daraufhin, dass Inhaltsstoffe möglicherweise Krebs hemmen und SARS oder Herpesviren bremsen, sagt Bielenberg: "Glycyrrhizin gehört der Gruppe der Saponine unter den sekundären Pflanzenstoffen an, denen eine solche Wirkung zugeschrieben wird", erläutert Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn.

Allerdings bringt der Genuss großer Mengen Nachteile. "Glycyrrhizin speichert Natrium und Wasser im Körper. Die Folgen können Bluthochdruck, Ödeme und Muskelschwäche sein", so die DGE. Ab einem bestimmten Grenzwert müssen Hersteller ihr Produkt deshalb mit dem Hinweis "enthält Lakritz" kennzeichnen - Fachleute sprechen von Starklakritz. [...]
Quelle & weiter: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/678/482143/text/
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earthling
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Re: Süßholz / Lakritze
« Reply #2 on: July 31, 2009, 01:26:55 pm »

Bio Lakritz vegan

Lakritz von TerraSana: original nach einer jahrhundertealten Methode hergestellt. Die Wurzeln von frisch geernteten, mindestens vier Jahre alten Süßholzpflanzen werden gewaschen, geschnitten und mit Weizenmehl, Zuckerrübersirup, Melasse und Anisöl zu einem Brei angerührt und in flachen Schalen über kleinem Feuer angedickt. Jetzt entsteht die bekannte dunkelbraune Farbe der Lakritze. Die erhaltene zähe Masse wird in Formen geschnitten und an der Luft getrocknet. Das Ergebnis ist ein mildes Lakritz mit dem vollem natürlichen Geschmack.

http://www.terrasana.nl/content/productinfo.asp?langid=DE click leckerbissen click lakritz

Süßholzwurzel
https://shop.strato.de/epages/15370102.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15370102/Products/hp7031-2
https://chai-baba.de/index.php?main_page=product_info&products_id=191
http://www.naturix24.de/Suessholzwurzel-gemahlen_detail_491.html
« Last Edit: July 31, 2009, 01:32:54 pm by earthling » Logged
zoe
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Re: Wie kann man Lakritz herstellen?
« Reply #3 on: July 31, 2009, 02:02:14 pm »

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140 g Weizenmehl Typ 405    
60 g Rohrzucker    
200 g Glucosesirup    
240 g Wasser
9 Kohletabletten    
40 g Lakritzpulver    

1. Mehl und Zucker vermischen.
2. Mehl-Zuckermischung mit Schneebesen in kaltes Wasser (2oo g) einrühren.
3. Glucosesirup beimischen.
4. Gemisch langsam in (beschichteter) Pfanne erwärmen.
5. Kohletabletten zerkleinern.
6. Lakritzpulver in 40 g Wasser auflösen.
7. Vorbreitete Kohletabletten und Lakritzpulver dem Gemisch zugeben.
8. Lakritzmasse unter ständigem Rühren immer wieder einkochen bis Kloss entsteht.
9. Backpapier mit Mehl bestäuben.
10. Gekochte Masse auf Backpapier ausstreichen (klebt nicht bei genug langem kochen).
11. abkühlen lassen.
12. ausrollen.
13. leicht mit Mehl bestreuen.
14. in Stücke schneiden oder mit Formen ausstechen.
Weitere: http://www.praxis-lexikon.de/diy/diy-bauplan/l/lakritz.php
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zoe
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Re: Süßholz / Lakritze - Der Heil-Gummi
« Reply #4 on: September 05, 2009, 02:38:07 pm »

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Der Heil-Gummi

Lakritze ist mehr als Süßkram. Egal, ob als Schnecke, Münze, Pfötchen oder Kätzchen: Sie wirkt gegen Viren, Husten und Gastritis. Zu viel kann aber krank machen

Die Zeit nach einer Operation kann schon sehr unangenehm sein. Nicht nur, dass man oft mit Übelkeit und Brechreiz zu tun hat. Auch der postoperative "sore throat", die Reizung der zuvor mit dem Narkoseschlauch traktierten Rachenschleimhaut, kann überaus schmerzhaft sein. Doch indische Anästhesiologen haben ein vorbeugendes Mittel gegen dieses Brennen gefunden: die gute alte Lakritze. [...]
Quelle & weiter: http://www.welt.de/die-welt/wissen/article4467362/Der-Heil-Gummi.html
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camper
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Lakritze in der Schwangerschaft beeinträchtigt Intelligenz des Kindes
« Reply #5 on: October 17, 2009, 08:34:03 pm »

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Schwangere sollten besser keine Lakritze naschen


Schwangere Frauen sollten großer Mengen Lakritze meiden. Dies kann einer Studie zufolge die Intelligenz des Kindes beeinträchtigen und Verhaltensprobleme begünstigen. Das Lebensmittel bewirkt, dass Stresshormone der Mutter durch die Plazenta den Fötus erreichen und dessen Hirnentwicklung stören.

 Um den Nachwuchs nicht zu gefährden, sollten Schwangere auf große Mengen Lakritze verzichten
Lakritze hat zahlreiche positive und negative Auswirkungen auf den Organismus. Die Substanz soll etwa bei Atemwegsbeschwerden und Magenproblemen helfen, kann aber auch den Blutdruck steigern. Nun untersuchten Forscher der Universität Helsinki den Einfluss des Süßholzproduktes auf das ungeborene Leben in Finnland, wo die Süßigkeit besonders beliebt ist.

Aßen Mütter während der Schwangerschaft pro Woche mehr als 100 Gramm Lakritze, so hatte der Nachwuchs im Alter von acht Jahren sowohl eine geringere Intelligenz als auch häufiger Symptome der Aufmerksamkeitdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS).


Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article4819263/Schwangere-sollten-besser-keine-Lakritze-naschen.html
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harakiri
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Süßholzwurzel
« Reply #6 on: July 22, 2011, 09:30:11 am »

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Süßholzwurzel wirkt aufgrund der enthaltenen Saponine, vor allem der Glycyrrhizinsäure, expektorierend (auswurffördernd), sekretolytisch (schleimverflüssigend) und sekretomotorisch (schleimlösend). Bei Süßholzextrakten wurde eine antibakterielle und antimykotische Wirkung nachgewiesen. Typische Anwendungsgebiete sind Husten, Bronchialkatarrh und andere Erkrankungen der oberen Atemwege.
Bei Gastritis und Magengeschwüren findet die Süßholzwurzel ebenfalls Anwendung. Die experimentell und klinisch belegte entzündungshemmende und krampflösende Wirkung ist noch nicht vollständig geklärt. Die nachgewiesene entzündungshemmende Wirkung der Glycyrrhizinsäure soll aber nicht durch eine Hemmung der Prostaglandinbiosynthese, sondern durch Einfluss auf die Wanderung der Leukozyten zum Entzündungsort entstehen.[2] Daneben beeinflusst Glycyrrhizinsäure selbst den Steroidstoffwechsel, indem sie das Enzym Steroid-5β-Reduktase (EC 1.3.99.6), möglicherweise auch die NAD+-abhängige 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 2 hemmt. Diese Enzyme bauen Cortison und Aldosteron ab, weshalb durch ihre Hemmung die biologische Halbwertszeit der Corticosteroide verlängert wird. Des Weiteren kann aufgrund besagter Enzymhemmung bei exzessivem Lakritzgenuss eine arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) resultieren.
Zur Behandlung der chronischen Hepatitis und der Leberzirrhose wird im ostasiatischen Raum Glycyrrhizinsäure in Kombination mit Glycin und Cystein als Infusion eingesetzt. Für Glycyrrhizin wurde eine antivirale Wirkung bei Hepatitis A und C belegt. Auch soll der Süßholzzucker die Produktion eines Virusproteins der Herpesviren blockieren, das normalerweise die Entdeckung des Erregers durch die Zelle verhindert. Ohne dieses Protein bemerken die Zellen den Eindringling und leiten ihren eigenen Tod ein. Die dafür nötige Dosis ist allerdings viel zu hoch, um durch normalen (gesundheitlich unbedenklichen) Lakritzkonsum erreicht zu werden, und wurde nicht am lebenden Menschen, sondern nur an Zellkulturen nachgewiesen. Weitere Forschungen untersuchen auch die antivirale Wirkung auf das Kaposi-Sarkom-auslösende Herpesvirus.
Die medizinische Wirkung der Süßholzwurzeln war schon in der Antike bekannt. Die Ägypter des Altertums schätzten Lakritze sehr und kannten ein Lakritzegetränk namens Mai sus. Theophrastos von Eresos, der um 350 v. Chr. lebte, schätzte Lakritze als Heilmittel gegen Husten und als Durstlöscher. Es soll daher zur Standardausrüstung der römischen Soldaten gezählt haben. Tim Richardson weist in seiner Geschichte der Süßigkeiten daraufhin, dass auch französische und türkische Soldaten im Ersten Weltkrieg Lakritze im Marschgepäck hatten.
In Mitteleuropa kennt man Lakritze als Heilmittel seit dem Mittelalter. In Großbritannien wurden Lakritztaler zu therapeutischen Zwecken hergestellt. Erst 1760 setzte ein Apotheker namens George Dunhill der Lakritze Zucker zu, so dass sie von da an als Süßigkeit verzehrt wurde. In der chinesischen Medizin ist die chinesische Lakritze (G. inflata, eine verwandte Süßholz-Art) nach wie vor ein Standardheilmittel. Es wird dort als Tonikum für das Herz eingesetzt sowie bei Geschwüren, Erkältungen und Hautunreinheiten verwendet.


http://de.wikipedia.org/wiki/Lakritze
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harakiri
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Süßholz, in Deutschland anbauen
« Reply #7 on: July 22, 2011, 09:31:03 am »

Süßholz, die Bamberger Denkmalpflanze

Süßholz ist eine bereits seit dem Altertum bekannte Gewürz-, Genuss- und Heilpflanze. Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert war Bamberg für den Anbau dieser Pflanze so berühmt, dass ein Besuch der Süßholzfelder an der Weide zum Pflichtprogramm einer Bamberg-Besichtigung gehörte. Bis um 1960 wurde Bamberger Süßholz verkauft. Kinder bekamen Süßholzstücken zum „Zülln“ (Auslutschen). Mittlerweile gibt es bescheidene Bestrebungen, den Anbau der Pflanze wieder zu beleben.

http://www.apfelweibla.de/suessholz.htm



http://bamberger-suessholz.de/BSG/Bamberger_Suessholz-Gesellschaft.html

----

Für den eigenen Garten:
http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/Suessholz-Saatgut_detail_8704.html
http://www.saatgut-vielfalt.de/saatgut/?cPath=1703
http://de.mimi.hu/pflanzen/sussholz.html
http://home.howstuffworks.com/licorice-plant.htm
http://davesgarden.com/guides/pf/go/55068/#b
http://www.galagarden.com/licorice-plant.html

Quote
Wenn Sie Süßholz ernten und raspeln wollen, müssen Sie schon einige Zeit Geduld haben. Drei Jahre soll es dauern, bis es sich lohnt die Pflanze zu beernten. Sowohl die Wurzeln als auch die unterirdischen Ausläufer (Rhizome) gelten als Süßholz. Enthält einen Zuckerersatzstoff, der etwa 50-mal süßer ist als Zucker. Da vor allem die Rinde einen blutdruckerhöhenden Stoff enthält, sollten Menschen mit Neigung zu hohem Blutdruck Süßholz nicht verwenden. Die robuste Staude benötigt zur vollen Entwicklung mehrere Jahre. Vorteilhaft für gutes Gedeihen ist ein lehmiger, feuchter, nahrhafter Boden.



« Last Edit: July 22, 2011, 09:41:34 am by harakiri » Logged
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