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Erinnerungsforum > Gesundheit > Bewusstsein > Topic: Über das Sterben - ein Tabuthema
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Author Topic: Über das Sterben - ein Tabuthema  (Read 2778 times)
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Boomer
Guest
Über das Sterben - ein Tabuthema
« on: September 23, 2008, 07:21:38 am »

Quote
[...]"Ich habe erfahren, dass sich die Angst vor dem Tod verringert, wenn ich vor dieser Tatsache unserer Endlichkeit nicht fliehe, sondern mich der Angst öffne, darüber mit anderen spreche und den Sterbenden in dieser Zeit begleite.
Erstaunlicherweise hat sich gerade durch die Auseinandersetzung mit meiner Endlichkeit auch die Angst vor dem Leben vermindert, habe ich zu einer tieferen Freude gefunden - Freude an den sogenannten Kleinigkeiten wie an einem blühenden Baum, an einem Duft, am Wind, an der Sonne, an einem Lächeln...
Der Gedanke an die Begrenztheit meines Lebens hier auf der Erde hilft mir, mich immer wieder für die Kostbarkeit, die Wunder des Lebens zu öffnen." (D.Tausch-Flammer: Sterbenden nahe sein. Herder Spektrum)
[...]
Sich mit dem Tod auseinanderzusetzen heißt sich des Lebens bewusst zu werden
Psychologen prognostizieren: Energieschwund, seelische und körperliche Überforderung, Ausgebranntsein, Freudlosigkeit und Depressionen sind auf Dauer nicht mehr nur individuelle Symptome, sondern mehr und mehr gesellschaftliche Diagnosen.
Wer seinen Ängsten auf Dauer nicht ins Auge schaut (und wenn er es auch nur mit Hilfe anderer wagt), wird den immer größer werdenden Moloch "Diffuse Angst" nie los. Das gilt vor allem individuell, aber auch kollektiv.[...]

Quelle & alles lesen: http://www.radiobremen.de/magazin/gesundheit/sterben/
« Last Edit: April 29, 2009, 08:52:46 pm by Boomer » Logged
Boomer
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Re: Über das Sterben - ein Tabuthema
« Reply #1 on: September 23, 2008, 07:54:24 am »

Quote
[...]Erregte Diskussionen gibt es immer, wenn es um den Umgang mit dem Thema Sterben geht - egal ob künstlerisch oder gesellschaftlich. Der Grund: Die Beschäftigung mit dem Prozess des Sterbens an sich ist heutzutage kaum noch im alltäglichen Leben verankert. Auch die jüngste politische Debatte rankte sich vornehmlich um Patientenverfügungen, die Institutionalisierung von Sterbehilfe und die eigene Entscheidungsfreiheit.

Der Tod ist unsichtbar

Das Sterben zu thematisieren fällt uns offensichtlich schwer. Reimer Gronemeyer, Theologe und Professor für Soziologie an der Universität Gießen sowie Autor des Buches "Sterben in Deutschland", meint: "Wir haben den Tod aus der Gesellschaft herausgedrängt. Er findet nicht mehr unter dem häuslichen Dach statt, sondern zu 80 Prozent in Institutionen, also unsichtbar für die Gesellschaft." Hierdurch entstehe eine merkwürdige Ambivalenz: Aufgrund von Medien habe ein junger Mensch heute mit 15 oder 20 Jahren bereits hunderttausende Tote gesehen. Aber anschaulich und "anfassbar" sei er dem Sterben damit noch nicht begegnet.

Das war nicht immer so. Sowohl bei den Griechen, Römern und auch bis über das Mittelalter hinaus gehörte das Sterben zum Alltag. Erst im vergangenen Jahrhundert wurde er zu einem immer stärkeren Tabuthema.[...]


Quelle & alles lesen: http://www.ard.de/kultur/kunst-ausstellung/sterben-in-der-kunst/-/id=8394/nid=8394/did=836542/9ppk1h/index.html
« Last Edit: September 24, 2008, 07:46:30 pm by Boomer » Logged
Boomer
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Re: Über das Sterben - ein Tabuthema
« Reply #2 on: September 24, 2008, 07:50:59 pm »

Quote
Der Fotograf der Toten
Der Fotograf Walter Schels und die Journalistin Beate Lakotta haben schwerkranke Menschen in ihren letzten Lebensmonaten und -wochen begleitet. Für ihre Ausstellung im Kunsthaus Hamburg haben sie ein Jahr lang in verschiedenen Hospizen gearbeitet. Für beide war das bewusste Auseinandersetzen mit dem Tod eine neue und nicht immer einfache Erfahrung.
   
Anschauen, was Angst macht - und so die Angst verlieren
Der Ausstellungsbesucher begegnet 24 Menschen, die kurze Zeit vor und unmittelbar nach ihrem Tod fotografiert wurden. Auf Texttafeln wird von den Verstorbenen erzählt, von ihren Ängsten und Hoffnungen. Die Portraits sind in schwarz-weiß fotografiert und ohne Glas gerahmt.[...]

Quelle & zum Artikel: http://www.3sat.de/mediathek/frameless.php?url=/vivo/120967/index.html

Zum Video:
http://www.3sat.de/webtv/?vivo_080419_sendung.rm
http://www.3sat.de/webtv/?vivo_080419_fotograf.rm

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earthling
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Re: Über das Sterben - ein Tabuthema
« Reply #3 on: September 26, 2008, 06:44:53 am »

Neale Donald Walsch Discusses The Emotion Of Fear
http://www.youtube.com/watch?v=aA4HwFHiYyA


http://www.gespraechemitgott.org/index.php?t=11&ut=18
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Boomer
Guest
Re: Über das Sterben - ein Tabuthema
« Reply #4 on: October 18, 2008, 09:39:15 pm »


Quote
Nach und nach stirbt ein Organ nach dem anderen

Das Gehirn ist das erste Organ, das stirbt, wenn das Herz aufhört, mit Sauerstoff beladenes Blut durch den Körper zu pumpen. Schließlich ist es das Organ, das den meisten Sauerstoff benötigt - bleibt dieser aus, fallen innerhalb von wenigen Sekunden alle Sinneswahrnehmungen aus, das Bewusstsein erlischt. Nach zehn bis fünfzehn Minuten ist der Hirntod irreversibel, die Neuronen sind abgestorben. Weitere zehn bis zwanzig Minuten später sterben auch die Zellen des Herzgewebes, die der Leber und der Lunge.

Nach ein bis zwei Stunden setzen die Nieren aus, nur der Magen-Darm-Trakt arbeitet weiterhin. Da die Muskeln erschlaffen, entleert sich die Blase und die Augen werden starr. Sie sprechen nicht mehr auf Lichtreize an und werden milchig. Da der Blutkreislauf stillsteht, kann das Kohlendioxid in gelöster Form als Kohlensäure nicht mehr abtransportiert werden - die Muskelzellen übersäuern, die Muskelfasern verzahnen sich - nach zwei bis zehn Stunden ist die Totenstarre eingetreten.
   
Da auch keine Wärme mehr produziert wird, kühlt der Körper jede Stunde um etwa ein Grad Celsius aus, die Haut wird blasser. Die Venen treten hervor. Das Blut folgt der Schwerkraft und sammelt sich an den tiefer gelegenen Stellen der Haut: Leichenflecken werden sichtbar. Nach 24 Stunden stellen auch Magen und Darm ihre Arbeit ein. Durch die zersetzende Wirkung der Verdauungssäfte beginnt der Körper, sich von innen heraus aufzulösen.

Quelle: http://www.3sat.de/nano/cstuecke/74510/index.html

Themensammlung bei 3sat: http://www.3sat.de/nano/bstuecke/63231/index.html
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Boomer
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Re: Über das Sterben - ein Tabuthema
« Reply #5 on: October 18, 2008, 09:46:06 pm »

Quote
Schmerzfreies Sterben ist möglich - Palliativmedizin

Hinter der Forderung nach aktiver Sterbhilfe steht oft die Vorstellung von einem schnellen Tod, der Sterbenden sinnloses Leiden ersparen könne. Doch Todkranken kann die schmerzlindernde Palliativmedizin helfen, die letzte Lebensphase in Würde und ohne Schmerzen zu erleben.

"Der Tod ist nichts Schreckliches", schreibt Norbert Elias in "Über die Einsamkeit der Sterbenden". "Man fällt ins Träumen und die Welt verschwindet – wenn es gut geht. Schrecklich können die Schmerzen der Sterbenden sein." Die müsste man aber nicht fürchten, gäbe es in Deutschland eine ausreichende Versorgung Schwerstkranker mit Schmerztherapien. Dabei gibt es schon längst mit der Palliativmedizin Mittel und Wege, die stärksten Schmerzen zu lindern. Mit dieser speziellen Behandlung mildern Ärzte die Beschwerden einer Erkrankung, heilen aber nicht ihre Ursache und begleiten Menschen bis zu ihrem Tod.[...]

Quelle & zum Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21358/1.html
« Last Edit: October 18, 2008, 09:47:49 pm by Boomer » Logged
Boomer
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Der Körper nach dem Tod
« Reply #6 on: November 08, 2008, 04:11:30 pm »

Quote
Kaum jemand beschäftigt sich gerne mit der Frage, was nach dem Tod mit dem eigenen Körper wohl geschieht, doch ein Leichnam kann noch vielerlei Zwecken dienen. Mit Hilfe von Organspenden und Gewebetransplantationen haben Verstorbene bereits vielen das Leben gerettet oder aber die nötigen rechtsmedizinischen Hinweise geliefert, um einen vermeintlichen Mörder zu entlarven. In manchen Fällen birgt ein Leichnam darüber hinaus einige Geheimnissen. Ein Leichenbeschauer, der Inhaber eines Bestattungsinstituts, ein Gerichtsmediziner und sogar eine Gruppe von Ingenieuren wissen in der Folge Der Körper nach dem Tod aus der Reihe Moderne Wunder ausführlich darüber zu berichten. Das einzigartige Leichenschaugelände der University of Tennessee, das als Body Farm unter Wissenschaftlern inzwischen weltberühmt ist, ein Krematorium und eine der größten Gewebesammlungen der USA zeichnen sich dabei als ideale Orte aus, um diesen Rätseln dabei weiter auf den Grund zu gehen.


http://www.youtube.com/watch?v=h0Qic7yGDhw


Hier weiter 4-teilig bei YouTube:
http://www.youtube.com/user/wasnwasn...
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Boomer
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Re: Sterbehilfe
« Reply #7 on: November 25, 2008, 08:17:47 am »

Quote
Ein Drittel deutscher Ärzte befürwortet Sterbehilfe
Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland strafbar, Beihilfe zum Suizid kann berufsrechtliche Konsequenzen haben. Dennoch plädieren viele Ärzte dafür, Patienten beim Suizid helfen oder gar auf Wunsch der Kranken deren Leben beenden zu dürfen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des SPIEGEL.[...]

Quelle & zum Artikel: http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,592070,00.html

Siehe auch:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583837,00.html
http://www.focus.de/gesundheit/news/sterbehilfe-jeder-sechste-arzt-fuer-aktive-sterbehilfe_aid_350694.html
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jEb325_sERb4mNbm7F520BZX6TUA

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zoe
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Re: Bundestag beschließt umstrittenes Gesetz zur Patientenverfügung
« Reply #8 on: June 26, 2009, 10:30:45 am »

Quote
Bundestag beschließt umstrittenes Gesetz zur Patientenverfügung

Nach jahrelanger Diskussion hat der Deutsche Bundestag am 18. Juni mit einer Mehrheit von 320 zu 241 Stimmen beschlossen, sogenannte Patientenverfügungen gesetzlich verbindlich zu machen, d.h. Ärzte sind künftig verpflichtet, den erklärten Sterbewillen eines Patienten zu vollziehen.

Das neue Gesetz ist ein katastrophaler Rückschritt für den Lebensschutz und auch für das Selbstbestimmungsrecht von Patienten am Lebensende, erklärte dazu Dr. Wolfgang Lillge, der Vorsitzende des Club of Life. Die Abgeordneten häten sich für die absolut schlechteste Gesetzesinitiative entschieden, obwohl die Bundesärztekammer, andere Ärzteverbände, die Kirchen und führende Lebensschützer vor den Folgen dieser Entscheidung gewarnt hätten. Mit einer selbstbestimmten Entscheidung darüber, welche medizinischen Maßnahmen ein Mensch im Falle einer schweren Erkrankung dulden wolle und welche nicht, habe das Gesetz nichts zu tun, so Dr. Lillge. Gerade eine umfassende Beratung und Aufklärung über die ärztlichen Möglichkeiten in solchen Fällen sehe  das beschlossene Gesetz ausdrücklich nicht vor. Außerdem werde angesichts der massiven Unterfinanzierung des Gesundheitswesens und der weltweiten finanziellen Zusammenbruchskrise die Gefahr noch größer, daß Menschen aus Angst, der Allgemeinheit zur Last zu fallen, freiwillig auf sinnvolle und aussichtsreiche Therapien verzichten. Mit einer Patientenverfügung dieser Art würden Menschen gedrängt, ihr eigenes Todesurteil zu unterschreiben, erklärte Dr. Lillge. [...]
Quelle & weiter: http://www.bueso.de/news/bundestag-beschliesst-umstrittenes-gesetz-zur-patientenverfugung

Quote
... Im Jahre 2000 sind nach offiziellen Angaben 2216 Fälle von Euthanasie gemeldet worden. Offiziös wird aber davon ausgegangen, daß mindestens 4000 Menschen durch ärztliche direkte Tötung oder ärztlich assistierten Suizid ihr Leben verloren. Mehr als tausend von ihnen sind gestorben, ohne vorher den ausdrücklichen Wunsch oder die Einwilligung in eine Euthanasiemaßnahme geäußert zu haben, weil sie es wegen Geschäftsunfähigkeit gar nicht konnten. Ähnliche Praktiken, die allesamt auf eine schleichende Akzeptanz der Tötungshandlung hinauslaufen, sind auch in den USA, in Kanada, Australien und der Schweiz zu beobachten. ...
Quelle & weiter: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2001/12/col3.htm
« Last Edit: June 26, 2009, 10:33:23 am by zoe » Logged
earthling
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«CHRIGU»
« Reply #9 on: August 29, 2009, 04:14:50 pm »

«CHRIGU» www.chrigufilm.com  www.arsonfilm.com

http://www.youtube.com/watch?v=sPBWg6LFw54


Bei einem Praktikum in der «Videogang», dem Jugendfenster auf TeleZüri, lernt er Jan Gassmann kennen, ein Jahr jünger, aus Langnau am Albis. Die beiden Schüler drehen gemeinsam Filme, reisen nach Indien, holen Preise an der Viper in Basel. Gassmann geht später nach München an die Filmhochschule, Ziörjen will an die Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Auch der Tumor, den man in seinem Nacken entdeckt hat, soll ihn nicht davon abhalten. Während der Chemotherapie besteht Ziörjen die Aufnahmeprüfung für die Filmklasse, aber den Semesteranfang verpasst er wegen eines Rückfalls. Mit der Kamera führt er Tagebuch über seinen Kampf gegen den Krebs, und als er zu schwach wird, übernimmt sein Freund Jan. Im November 2005 stirbt Chrigu. Er ist 23 Jahre jung.

Quote
Hat eigentlich nie jemand geweint von euch?

Es gibt genügend Spielfilme, die den Weg zum Sterben zum Thema haben, und meist ist die Tränendrüse der Adressat der fiktiven Geschichte. Dass unser "Chrigu" tatsächlich stirbt und sein Freund Jan Gassmann dann den Film beendet, löst bemerkenswerter Weise wenig Trauer aus. Weil das Sterbensdokument ein gefilmtes Stück Lebenslust darstellt, wie das Testament eines Verstorbenen, man möge doch auf seinem Grab tanzen und ihn gut in Erinnerung behalten. Das tun wir bei "Chrigu". Als Filmemacher und als Mensch.


Auf Weltreise mit einem verstorbenen Freund: Mit seinem Dokumentarfilm «Chrigu» landete der junge Zürcher Jan Gassmann einen internationalen Festivalerfolg.

Chrigu (CH 2007). 87 Minuten. Regie: Jan Gassmann und Christian Ziörjen. Produktion: Thomas Jörg. Dramaturgische Mitarbeit: Eric Andreae.
Fr. 30’000 für den Film «Chrigu»
von Jan Gassmann und Christian Ziörjen (Produktion: diagonal GmbH)
«Chrigu» ist eine Liebeserklärung an das Leben und an die Freundschaft. «Chrigu» ist aber auch eine Liebeserklärung an das Kino von einem, dem die Kamera offenbar schon immer selbstverständliche Begleiterin war, der sein Leben und dasjenige seiner Freunde – Parties, Konzerte, Reisen – immer filmisch festhielt. So schien es nahe liegend, auch die hereinbrechende Krankheit, einen seltenen Tumor, zu dokumentieren, bis zum Tod von Chrigu mit 23 Jahren.


http://www.sf.tv/sendungen/manual.php?docid=dok-chrigu&catid=sf1manual
http://www.sf.tv/sendungen/kinoaktuell/film.php?docid=347
http://www.filmstiftung.ch/files/press_releases/cadrage_medieninformation.pdf
http://www.filmladen.de/dokfest/?page_id=1404
http://sommerkino.blogspot.com/2007/06/schweizer-vorpremiere-chrigu.html
« Last Edit: August 29, 2009, 04:17:25 pm by earthling » Logged
zoe
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Re: Der Patient als Beute: Dubiose Erbschaften von Ärzten
« Reply #10 on: September 08, 2009, 07:54:30 pm »

Panorama: Der Patient als Beute: Dubiose Erbschaften von Ärzten
http://www.youtube.com/watch?v=giFtmAiw6P8


Quote
Wenn Menschen älter werden, wird der Arzt nicht selten zur Vertrauensperson. Natürlich ist es gut, wenn jemand für die alten Leute da ist. Doch hier und da gibt es offenbar Ärzte, die dieses Vertrauensverhältnis für ihre Zwecke ausnutzen.
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earthling
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Öko-Bestattungen...oder: Was ist Pietät?
« Reply #11 on: November 02, 2009, 01:42:19 pm »

Öko-Bestattungen 29. Oktober 2009
Traditionelle Erd- und Feuerbestattungen schädigen die Umwelt: Die Körper von Toten sind zudem mit Arzneien, Implantaten und Strahlendosen belastet. Einige Bestattungsfirmen bieten deshalb umweltschonende Alternativen an, die in ihrer Radikalität für manch einen pietätlos wirken dürften.
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5017730/So-radikal-koennen-moderne-Oeko-Bestattungen-sein.html
« Last Edit: November 02, 2009, 02:02:17 pm by earthling » Logged
earthling
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suicide booths in comics and fiction
« Reply #12 on: January 05, 2010, 04:36:45 pm »

A 'Stop and drop' style Suicide Booth on Futurama

Quote
A suicide booth is a fictional machine for committing suicide. Suicide booths appear in numerous fictional settings, including the American animated series Futurama and the manga Gunnm/Battle Angel Alita. Compulsory self-execution booths were also featured in an episode of the original Star Trek TV series entitled "A Taste of Armageddon."
The concept can be found as early as the 1895 story The Repairer of Reputations by Robert W. Chambers, in which the Governor of New York presides over the opening of the first "Government Lethal Chamber" in New York City in the then-future year of 1920, following the repeal of laws against suicide: "The Government has seen fit to acknowledge the right of man to end an existence which may have become intolerable to him, through physical suffering or mental despair." (...) He paused, and turned to the white Lethal Chamber. The silence in the street was absolute. "There a painless death awaits him who can no longer bear the sorrows of this life."

http://en.wikipedia.org/wiki/Suicide_booth
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Gespräche mit Gott
« Reply #13 on: April 03, 2010, 07:56:51 pm »

Neale Donald Walsch- Live bei coach-your-self.tv
http://www.youtube.com/watch?v=HKvB96iK5rY


weiter: http://www.youtube.com/user/HuddyImLicht#g/c/FB3500EEFB7B8C42
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harakiri
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Vergessener Brauch aus heidnischer Zeit: Der "Sünden-Esser"
« Reply #14 on: September 21, 2010, 09:36:39 am »

Quote
Grab von Englands letztem Sündenesser restauriert 21. SEPTEMBER 2010

Ratlinghope/ England - Nach aufwendiger Restaurierung wurde vergangene Woche das Grab des letzten englischen "Sin-Eater", eines sogennanten "Sündenesser" in der englischen Grafschaft Shropshire mit einem Gottesdienst auf dem Friedhof erneut geweiht. Das bizarre Brauchtum der "Sin-Eater" geht wahrscheinlich auf heidnische Vorstellungen zurück, wurde jedoch in England und anderswo noch bis in 19. Jahrhundert praktiziert. In der Regel waren die Sündenesser arme Menschen und Bettler, die gegen Bezahlung an der aufgebahrten Leiche Brot aßen, Wein tranken und hinzu durch eine kurze Rede am Grab so die Sünden des Verstorbenen auf sich nahmen, wenn dieser vor seinem Ableben nicht mehr die Möglichkeit hatte, seine Sünden zu beichten.

Das Grab auf dem Friedhof in Ratlinghope stellt jedoch eine interessante Ausnahme dar, handelte es sich bei dem Sündenesser Richard Munslow doch nicht um eine verarmte Person, sondern um einen angesehenen lokalen Farmer, der selbst 1906 verstarb und auf dem Friedhof beigesetzt worden war. Von der Kirche über Jahrhunderte immer wieder missbilligend geduldet, verschwand das wahrscheinlich auf heidnische Wurzeln zurückgehende Brauchtum in England mit Ende des 19. Jahrhunderts gänzlich.

Aus historischen Aufzeichnungen geht zudem hervor, dass der "Sin-Eater" oft sozial ausgestoßene Personen waren, denen auch Hexenkunst und Kontakt zu bösen Geistern nachgesagt wurde und die nur dann ins Dorf gerufen wurden, wenn ihre Dienste als Sündenesser gefragt waren. In seinem Buch "Funeral Customs " (Beerdigungsbräuche) von 1926 erläutert Bertram S. Puckle zudem, dass nach dem Mahl des "Sin-Eaters" dessen hölzerner Teller, Becher und Besteck verbrannt oder dem Toten mit ins Grab gegeben wurde...

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/09/grab-von-englands-letztem-sundenesser.html



Quote
Sündenesser ist ein Begriff, der eine althergebrachte Sitte umschreibt, die man hauptsächlich in Wales antrifft und bei der eine Person dafür bezahlt wird, alle Sünden eines frisch verstorbenen Menschen auf sich zu nehmen, so dass die Seele des Betreffenden frei ist, den Körper zu verlassen und in den Himmel zu kommen, anstatt erdgebunden zu bleiben und zum Geist zu werden.
Der Sündenesser legt kleine Schüsseln mit Salz und Brot auf die Brust der Leiche. Der Inhalt der Schüsseln wird rituell verzehrt. Dabei nimmt er nicht nur die Sünden des Verstorbenen auf sich, sondern verdient dabei auch ein namhaftes Honorar. Interessant dabei ist, dass man Salz lange Zeit für ein Abwehrmittel gegen böse Geister hielt. http://sphinx-suche.de/lexgesp/suendene.htm


Es gibt zu dem Thema auch eine Hollyschrott-Verwurstung:
Sin Eater - Die Seele des Bösen Spielfilm "The Order" USA / Deutschland 2003
http://de.movies.yahoo.com/s/sin-eater-die-seele-des-boesen/index-87378.html
http://www.filmhai.de/articles,id151,0,sin_eater_seele_boesen.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Sin_Eater_–_Die_Seele_des_Bösen
« Last Edit: September 21, 2010, 09:49:39 am by harakiri » Logged
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