Da sind ein, zwei, drei Piccollos aber wesentlich effectiver, ... 
Gegen Flugangst - Musik ...
Speziell für einen Flug, würde ich eine musikalische Entspannungstechnik anwenden. Der Patient soll sich eine CD zusammenstellen auf denen sich Lieder befinden, die ihn sehr entspannen oder mit denen er besonders glückliche Momente und Gefühle verbindet. Damit der Klient versteht warum dieses ihm helfen kann, gebe ich ihm folgende Erklärung:
Neuere hirnphysiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Musik den Mandelkern, unser Angstzentrum abschaltet, oder runter dimmt. Allein das Hören von Musik hilft gegen Stress. Was Stress mit Angst und dem Mandelkern zu tun hat? Ganz einfach: es ist unser Neandertalerprogramm für die Begegnung mit dem Säbelzahntiger. Das aktiviert den Mandelkern-->macht Angst--> Stress, schaltet die Herztätigkeit, den Blutdruck, die Muskelleistung hoch und im Gehirn auf die bewährten Verhaltensweisen: fliehe oder kämpfe! Hilfreich bei Säbelzahntigern, weniger in unserem heutigen Alltag.
Überdies wirkt Musik auf und in dem Belohnungszentrum unseres Gehirns. Besonders, wenn sie neben vertrautem auch neues beinhaltet aktiviert sie es. So brauchen wir nicht mehr Schokolade um uns zu belohnen, wie wir nicht mehr Rauchen oder zu Trinken bräuchten. Musik entsteht erst im Gehirn. Was wir genau hören ist damit auch individuell unterschiedlich. Es ist von unseren Erfahrungen abhängig. Dennoch gibt es auch Forschungsergebnisse, die besagen, dass (besonders Klassik) ganz grundlegende Emotionen, wie Freude, Trauer, Ärger oder Ruhe und Ausgeglichenheit hervorrufen. Wir nehmen also musikalische Emotionen unabhängig vom musikalischen Erfahrungsschätze recht ähnlich und über längere Zeiträume hinweg konsistent wahr. Um welche dieser Emotionen es sich handelt ist abhängig vom Tongeschlecht (dur oder moll) und der Geschwindigkeit. Dur, schnell oder langsam ist für die uns angenehm erscheinenden Gefühle zuständig.
Musik aktiviert die Hirnbereiche, die für Emotionen zuständig sind. Musik hat die Macht uns glücklich zu machen. Besonders, wenn sie mit Bewegung und Gemeinschaft gekoppelt ist. Eine weit verbreitete Hypothese sagt, dass die ureigentlichste Bedeutung von Musik darin bestand, den sozialen Zusammenhalt innerhalb von Gruppen zu fördern. Auch in der aktuellen Glücksforschung erkennt man die Bedeutung von Musik, Tanz und Gemeinschaft. Diese Erkenntnisse nutzen wir, damit die Angst bei einer entspannten oder heiteren Musik und damit Laune, gar nicht erst auftreten kann.
Quelle:
http://www.vfp.de/pruef/pruef_arb/41.pdfSiehe auch: Der Mozart-Effekt – Eine wissenschaftliche Legende?
http://www.psycho.uni-duesseldorf.de/abteilungen/aap/Dokumente/mtk_petra.pdf