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Author Topic: Wirkung von Musik - Mozart-Effekt  (Read 3259 times)
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zoe
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« on: June 07, 2009, 10:30:53 AM »

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Geist & Gehirn - Mozart-Effekt?
Ob Musik von Mozart intelligent macht, sei dahingestellt. Doch Musik hat nachgewiesenermaßen positiven Einfluss auf das Gehirn.
Quelle: http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1222260934134.xml




« Last Edit: June 07, 2009, 01:56:16 PM by earthling » Logged
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« on: June 07, 2009, 10:30:53 AM »

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zoe
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« Reply #1 on: June 07, 2009, 10:33:46 AM »

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"Glück rauf, Angst runter"
Hirnforscher Manfred Spitzer zur Wirkung von Musik auf den Menschen.
[...]
Kann man dieses "Wow"- Gefühl mit den lustvollen Gefühlen vergleichen, wenn wir Schokolade essen oder verliebt sind?
Das kommt darauf an, was wir uns anhören. Das Belohnungssystem schüttet Glückshormone nur aus, wenn wir Musik hören, die uns gefällt. Interessanterweise schaltet das Lieblingslied einerseits das Belohnungssystem an und gleichzeitig das System, das für Angst verantwortlich ist, ab. Also Glück rauf, Angst runter. Nichts anderes löst diese beiden Effekte gleichzeitig aus.

Nicht einmal Drogen, die ja sehr intensiv auf das Belohnungssystem wirken?
Nein. Manche Substanzen wie Beruhigungsmittel schalten nur das Angstzentrum ab. Andere fahren das Glück rauf, wie Kokain. Aber mir ist keine Substanz bekannt, die beides gleichzeitig macht. Deshalb ist Musik für die Menschen auch so wichtig. 2001 haben in den USA die Leute mehr Geld für Musik als für Medikamente ausgegeben. Das bedeutet ja was. [...]
Quelle & alles lesen: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1688570_Hirnforscher-Spitzer-im-Interview-Glueck-rauf-Angst-runter.html
« Last Edit: June 07, 2009, 11:05:37 AM by zoe » Logged
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« Reply #1 on: June 07, 2009, 10:33:46 AM »

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zoe
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« Reply #2 on: June 07, 2009, 10:39:20 AM »


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Rockmusik erleichtert Kopfarbeit

Klassik hilft bei der Konzentration und erleichtert kognitive Aufgaben. Diese Beobachtung nennen Psychologen "Mozart-Effekt". Schottische Forscher haben jetzt jedoch gezeigt: Rockmusik tut es ebenso.
[...]
Während der Experimente beobachteten Neuropsychologen die EEG-Wellenformen ihrer Testpersonen. Jene sogenannte P3-Welle, die den Forschern anzeigt, wie sehr sich ein Mensch für eine Aufgabe anstrengen muss, war immer dann niedriger, wenn ein Proband seine Lieblingsmusik hörte - die Streicher Klassik, die Gitarristen Rock. "Dieser Befund deutet darauf hin, dass Musikgeschmack und -wahrnehmung entscheidender für den Mozart-Effekt sind und nicht klassische Musik an sich", schreiben die Wissenschaftler in einem Beitrag, der der Fachzeitschrift "Consciousness and Cognition" zur Veröffentlichung vorliegt. Auch bei Rock geht Hirnarbeit also leichter von der Hand. [...]
Quelle & alles lesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,435295,00.html
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« Reply #2 on: June 07, 2009, 10:39:20 AM »

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zoe
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« Reply #3 on: June 07, 2009, 10:47:17 AM »

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Wie Musik schlau macht

Beim Hören angenehmer Musik kann sich die Leistung des Gehirns steigern. Wissenschaftler sprechen vom Mozart-Effekt. Der tritt jedoch nicht nur bei Klassik, sondern durchaus auch bei Heavy Metal  Grin auf. Hauptsache, dem Zuhörer gefallen die Klänge.
[...]
Elektroenzephalogramm zeigen können, dass der Musikgeschmack eine wichtige Rolle spielt. Andere Wissenschaftler weisen darauf hin, dass es zudem einen Unterschied macht, ob Berufsmusiker in den Studien getestet wurden oder Menschen, die kein Instrument spielen und keine ausgeprägte Musikbegeisterung an den Tag legen. Auch macht es einen Unterschied, ob selbst musiziert oder den Klängen nur gelauscht wird. Dennoch: Das Gehirn organisiert sich unter dem intensiven Einfluss von Musik eindeutig um. Dafür führt Professor Eckard Altenmüller von der Hochschule für Musik und Theater in Hannover mehrere Gründe an.

"Berufsmusiker beginnen meist in frühem Kindesalter, in einer Zeit, in der das Gehirn sich also gerade organisiert, mit dem Musizieren." Entsprechend strukturiere sich das Gehirn. Zudem sei Musizieren selbstbelohnend und stelle einen starken emotionalen Reiz dar. Auch finde professionelles Musizieren in einem "unnachgiebigen gesellschaftlichen Belohnungs- und Bestrafungssystem statt", so Altenmüller. Wenige falsch gespielte Töne und Takte könnten in einer Wettbewerbs- oder Konzertsituation oft biografisch wichtige Konsequenzen nach sich ziehen. Professionelles Musizieren ist also nicht nur mit einer erhöhten neuronalen Aktivität, sondern auch mit einer erhöhten Ausschüttung von Adrenalin, Dopamin und Endorphinen verbunden. "Diese Effekte können wahrscheinlich aber auch 20 Minuten Sport hervorrufen", sagt Altenmüller. "Hauptsache, die Menschen haben Spaß daran." [...]
Quelle & alles lesen: http://www.welt.de/wissenschaft/article809008/Wie_Musik_schlau_macht.html
« Last Edit: June 07, 2009, 10:59:20 AM by zoe » Logged
zoe
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« Reply #4 on: June 07, 2009, 10:58:51 AM »

Da sind ein, zwei, drei Piccollos aber wesentlich effectiver, ...  Cool2

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Gegen Flugangst - Musik ...
Speziell für einen Flug, würde ich eine musikalische Entspannungstechnik anwenden. Der Patient soll sich eine CD zusammenstellen auf denen sich Lieder befinden, die ihn sehr entspannen oder mit denen er besonders glückliche Momente und Gefühle verbindet. Damit der Klient versteht warum dieses ihm helfen kann, gebe ich ihm folgende Erklärung:

Neuere hirnphysiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Musik den Mandelkern, unser Angstzentrum abschaltet, oder runter dimmt. Allein das Hören von Musik hilft gegen Stress. Was Stress mit Angst und dem Mandelkern zu tun hat? Ganz einfach: es ist unser Neandertalerprogramm für die Begegnung mit dem Säbelzahntiger. Das aktiviert den Mandelkern-->macht Angst--> Stress, schaltet die Herztätigkeit, den Blutdruck, die Muskelleistung hoch und im Gehirn auf die bewährten Verhaltensweisen: fliehe oder kämpfe! Hilfreich bei Säbelzahntigern, weniger in unserem heutigen Alltag.

Überdies wirkt Musik auf und in dem Belohnungszentrum unseres Gehirns. Besonders, wenn sie neben vertrautem auch neues beinhaltet aktiviert sie es. So brauchen wir nicht mehr Schokolade um uns zu belohnen, wie wir nicht mehr Rauchen oder zu Trinken bräuchten. Musik entsteht erst im Gehirn. Was wir genau hören ist damit auch individuell unterschiedlich. Es ist von unseren Erfahrungen abhängig. Dennoch gibt es auch Forschungsergebnisse, die besagen, dass (besonders Klassik) ganz grundlegende Emotionen, wie Freude, Trauer, Ärger oder Ruhe und Ausgeglichenheit hervorrufen. Wir nehmen also musikalische Emotionen unabhängig vom musikalischen Erfahrungsschätze recht ähnlich und über längere Zeiträume hinweg konsistent wahr. Um welche dieser Emotionen es sich handelt ist abhängig vom Tongeschlecht (dur oder moll) und der Geschwindigkeit. Dur, schnell oder langsam ist für die uns angenehm erscheinenden Gefühle zuständig.

Musik aktiviert die Hirnbereiche, die für Emotionen zuständig sind. Musik hat die Macht uns glücklich zu machen. Besonders, wenn sie mit Bewegung und Gemeinschaft gekoppelt ist. Eine weit verbreitete Hypothese sagt, dass die ureigentlichste Bedeutung von Musik darin bestand, den sozialen Zusammenhalt innerhalb von Gruppen zu fördern. Auch in der aktuellen Glücksforschung erkennt man die Bedeutung von Musik, Tanz und Gemeinschaft. Diese Erkenntnisse nutzen wir, damit die Angst bei einer entspannten oder heiteren Musik und damit Laune, gar nicht erst auftreten kann.
Quelle: http://www.vfp.de/pruef/pruef_arb/41.pdf

Siehe auch: Der Mozart-Effekt – Eine wissenschaftliche Legende?
http://www.psycho.uni-duesseldorf.de/abteilungen/aap/Dokumente/mtk_petra.pdf
« Last Edit: June 07, 2009, 11:00:42 AM by zoe » Logged
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