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Erinnerungsforum > Gesundheit > Ernährung > Topic: Aromastoffe und Geschmacksverstärker
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Author Topic: Aromastoffe und Geschmacksverstärker  (Read 7403 times)
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harakiri
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Erdbeeraroma – künstlich oder natürlich?
« Reply #30 on: April 27, 2011, 02:32:15 pm »

Erdbeeraroma – künstlich oder natürlich?
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Wer mühsam seine Erdbeeren im Blumenkasten oder im Beet zieht wird sich schon gefragt haben, wie es möglich ist, dass unzählige Produkte mit Erdbeergeschmack für Centbeträge verkauft werden. Die Anbaufläche für Erdbeeren würde nicht reichen, um alles, was nach Erdbeeren schmeckt, auch mit Erdbeergeschmack zu versehen.

Das natürliche Erdbeeraroma ist eine Mischung aus knapp 300 Bestandteilen. Sie alle künstlich zu erzeugen wäre wünschenswert, ist aber beschwerlich und unwirtschaftlich. “Glücklicherweise” erlaubt das Gesetz, auch künstlich hergestellte Aromen als “natürliches Aroma” zu bezeichnen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Ausgangsaromen aus natürlichen Aromen bestehen – dabei ist egal, ob dieser Ausgangsstoff aus der Erdbeere stammt (was er nicht tut!) oder aus irgendeinen anderen Organismus.

Dass allerdings natürliches Erdbeeraroma aus Sägespänen besteht, ist ein Gerücht. Tatsache ist, dass ein Bestandteil des Gemischs, welches als Erdbeeraroma wahrgenommen wird, Vanillin ist. Und ebendieses kann aus Sägespänen hergestellt werden. Dies wird heute nicht mehr praktiziert – es gibt effektivere Verfahren. Darüberhinaus dürfte der aus Sägespänen gewonnene Geschmacksstoff nicht als natürlich, sondern allenfalls als naturidentisch bezeichnet werden.

Für ein künstliches Erdbeeraroma bietet sich das weite Feld der Esther an. Fruchtester sind ein Teil chemische Stoffgruppe. Sie riechen ähnlich wie verschiedene Früchte.

Der Ester Ethansäure-2-hexylester riecht nach Erdbeere. Er kann gewonnen werden, indem in einer Kondensationsreaktion die Säure Ethansäure und der Alkohol Hexanol unter Wasserabspaltung verbinden. Wer die Chemikalien vorrätig hat, gibt zu 1 ml Hexanol einen Tropfen Ethansäure und erhitzt das Ganze. Wem es zu langsam geht, gibt noch einen Tropfen konzentrierte Schwefelsäure hinzu.

Das Erdbeeraldehyd 2,3-Epoxy-3-methyl-3-phenylpropansäureethylester herzustellen ist etwas komplexer und in der heimischen Küche eher unüblich.


http://www.erdbeeranbauer.de/?p=565
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harakiri
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Menschenhaar im Knusperbrötchen, oder: Zusatzstoffe in unserer Nahrung
« Reply #31 on: April 27, 2011, 02:34:24 pm »

Menschenhaar im Knusperbrötchen, oder Zusatzstoffe in unserer Nahrung
Die Lebensmittelindustrie sorgt, nach eigenem Bekunden dafür, dass der Verbraucher sichere Lebensmittel erwirbt. Ob im Supermarkt oder im “Tante-Emma-Laden”, in der Metzgerei oder im Käsegeschäft.

Das ist die Theorie. Die Praxis hat damit oftmals nichts zu tun, denn die Meinungen der Experten gehen bei den Zusatzstoffen in den Lebensmitteln ziemlich auseinander. Auffällig ist, dass die Experten, die von der Industrie bezahlt werden, die Zusatzstoffe grundsätzlich als unbedenklich einstufen, unabhängige Institute und Wissenschaftler aber vor zumindest einigen Stoffen warnen.

Gesundheitlich nicht wirklich bedenklich, aber extrem unappetitlich sind die Zusatzstoffe mit der E-Nummer 920 und 921. Es handelt sich dabei um einen Eiweißstoff namens Cystein oder L-Cystein, der als Mehl- und Teigaufbereitungsmittel eingesetzt wird. Gewonnen wird dieser Eiweißstoff aus Schweineborsten, Geflügelfedern und - Menschenhaar, vorwiegend aus China.

Natürlich ist der Stoff unbedenklich, Cystein kommt im menschlichen Körper reichlich vor. Hätten Sie es denn nicht lieber gewusst, was Sie da verzehren? Was “Ökotest" darüber schreibt:

Mehlbehandlungsmittel. Als "Antischnurrmittel" für Keksteige erlaubt es eine präzise Einstellung von Form und Größe von Keksen und erleichtert somit eine automatische Verpackung. Dem Bäcker ermöglicht Cystein/Cystin die Aufarbeitung überalteter Teige. Daneben ist Cystein/Cystin ein Grundstoff zur Aromaerzeugung (vor allem für Röstaromen). Cystein/Cystin wird aus Schweineborsten oder Menschenhaaren gewonnen. Trotz seines verbreiteten Einsatzes ist eine Deklaration im fertigen Lebensmittel praktisch nie erforderlich.
Seit 2001 ist man aber noch einen Schritt weiter. Genveränderte Darmbakterien “produzieren” aus Glucose und Mineralsalzen das gewünschte Cystein.....


http://www.olivenoelkontor.de/index.php/content/view/33/45/1/1/
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zoe
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«Glutamatfrei» stimmt oft nicht
« Reply #32 on: June 29, 2011, 01:38:02 pm »

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Minister: «Glutamatfrei» stimmt oft nicht
Stuttgart (dpa/lsw) - Der Hinweis «ohne Glutamat» auf Lebensmitteln ist nach Auskunft von Verbraucherschutzminister Alexander Bonde (Grüne) oft irreführend. Die deutliche Mehrheit der untersuchten, «glutamatfreien» Fertiggerichte und Trockensuppen habe durchaus geschmacksverstärkende Glutaminsäure enthalten, sagte Bonde bei der Vorstellung des Ökomonitoring-Berichts am Montag in Stuttgart. Zwar sei bei den 42 untersuchten Produkten nicht der künstliche Geschmacksverstärker E 620 verwendet worden, dafür in 31 Fällen Hefe oder Hefeextrakte mit viel natürlicher Glutaminsäure.
http://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-regional/minister-glutamatfrei-stimmt-oft-nicht-18548202.bild.html
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harakiri
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Wie gefährlich ist Glutamat?
« Reply #33 on: March 02, 2012, 12:50:56 pm »

Wie gefährlich ist Glutamat - Hunger haben obwohl man eigentlich satt ist....
Wie gefährlich ist Glutamat?


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MSG is BAD for your health - Pat Robertson
MSG is BAD for your health - Pat Robertson (The video's owner prevents external embedding)

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The Horrors of MSG Monosodium Glutamate

The Horrors of MSG Monosodium Glutamate 1 of 2 John Erb

The Horrors of MSG Monosodium Glutamate 2 of 2 John Erb


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Wer italienisch kann:
Glutamat Part 1
« Last Edit: March 02, 2012, 12:56:46 pm by harakiri » Logged
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