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Die Fleischlüge
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Topic: Die Fleischlüge (Read 4595 times)
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earthling
Guest
Die Fleischlüge
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November 04, 2007, 09:19:23 pm »
Ernährungslüge No.1
Wer kein Fleisch isst, leidet an Eiweissmangel!
Falsch!
Das für den Zellaufbau so wichtige Eiweiß ist in Gemüse und Getreide ausreichend vorhanden, besonders in Bohnen, Erbsen, Linsen, Nüssen. Bei abwechslungsreicher, fleischloser Kost erhält der Körper alle wichtigen Aminosäuren, aus denen die Eiweiße aufgebaut sind - die Sojabohne und die Avocado enthalten sogar die ganze Palette dieser acht Aminosäuren.
Die Deutschen müssen keine Angst vor Eiweißunterversorgung haben, sie essen mehr als doppelt soviel Eiweiß, wie der Körper benötigt. Mit diesem Überschuss geht einher, dass sich tierisches Eiweiß in den Blutgefäßen und im Gewebe anlagert und den Übergang von Vitalstoffen in die Organe, Muskeln und Knochen verhindern kann.
Der übermäßige Verzehr von tierischen Eiweißen führt zu Krankheiten.
»Ich bin Vegetarier und Antialkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.« Thomas Edison - Erfinder der Glühbirne und des Kinos
Ernährungslüge No. 2
Wer kein Fleisch isst, leidet an Eisenmangel!
Falsch!
Das Spurenelement Eisen findet sich nicht nur in Fleisch, sondern in unzähligen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Besonders eisenreich sind Weißkohl, Vollkorngetreide, Sonnenblumenkerne, Rote Bete, Hirse, Linsen, Erbsen, Sojabohnen, Weizenkeime, Portulak, Sesam und Topinambur. Zudem: Vitamin C - z.B. in Form eines Glases Fruchtsaft zum Essen oder ein mit Zitronensaft oder Petersilie versehener Salat - erhöht die Eisenaufnahme aus der Nahrung. Schwarzer Tee und Kaffee hingegen verringern die Eisenaufnahme um 40 bis 50 %.
Ernährungslüge No. 3
Wer kein Fleisch isst, leidet an Vitamin B12-Mangel!
Falsch!
Das Vitamin B12-Thema wird von der Fleischesserfront extrem hochgespielt. Tatsache ist, dass Vegetarier mit den essentiellen Nährstoffen und Vitaminen, wie z.B. Vitamin B1, Folsäure, Vitamin E, Magnesium, Kalium oder Mangan im Schnitt weit besser versorgt sind als die übrige Bevölkerung. Die Zufuhr von Vitamin B12, das als »kritisches Vegetarier-Vitamin« gehandelt wird, ist bei einer lacto-vegetabilen Kost (fleischlose Kost mit Milchprodukten) überhaupt kein Problem. Lediglich Veganer sollten ab und zu bewusst etwas für ihren Vitamin B12- Haushalt tun: mit milchsauer vergorenem Gemüse, Sauerkraut, Weizenbier oder Ergänzungsmitteln.
»Ich bin seit 12 Jahren Vegetarier. Und ich war noch nie ernsthaft krank. Vegetarische Ernährung stärkt das Immunsystem. Ich glaube, dass Fleisch krank macht.« Bryan Adams, Musiker
Ernährungslüge No. 4
Vegetarier leiden an Calcium-Mangel!
Falsch!
Für den Aufbau der menschlichen Knochensubstanz ist Calcium ein wichtiger Bestandteil. Calcium findet sich in Sesam, Nüssen, in Grünkohl, Petersilie, Spinat, Sojabohnen, Wirsing, Pastinaken, Lauch und vielen anderen Gemüse- und Getreidesorten.
Wichtig: Phytinsäure ist eine Speicherform für Phosphor im Getreidekorn und geht mit Calcium eine Verbindung ein. In dieser Verbindung kann Calcium z.B. in Brot vom Körper nicht aufgenommen werden. Nur die traditionelle 24-stündige Sauerteigführung, wie sie seit Jahrhunderten praktiziert wurde, spaltet diese Verbindung auf. Bei der in heutigen Bäckereien üblichen Sauerteigführung mit sogenannten Schnellstartern und Gärzeitverkürzern findet diese Aufspaltung nicht statt - d.h., man kann noch soviel Calcium zu sich nehmen, für den Körper ist es wertlos. Bei Brot hingegen, das wie früher im 24-stündigen Sauerteigverfahren hergestellt wird, kann das enthaltene Calcium optimal aufgenommen werden.
Ernährungslüge No. 5
Kein Fleisch essen heisst nur Körner essen!
Falsch!
Dass »vegetarisch« nicht einfach mit Körner- und Grünzeug essen gleichzusetzen ist, beweist die zunehmende Zahl an vegetarischen Gerichten in Feinschmeckerlokalen sowie die unzähligen Kochbücher mit excellenten vegetarischen Gerichten. Denn: Die Würze macht’s! Wer schon einmal in ein rohes, ungewürztes Stück Fleisch gebissen hat, dem muss man nicht erzählen, dass tote Tiere nach nichts schmecken. Das deftige, würzige Aroma, das die meisten Menschen dem Fleisch zuschreiben, ist nichts anderes als der Geschmack von gut Gewürztem, Angebratenem. Den Aufwand, den mancher betreibt, ein Stück Fleisch zu panieren, zu würzen und zu braten, kann man ebensogut für das Panieren und Braten einer Auberginen- oder Sellerie-Scheibe verwenden. Schmeckt ebenso deftig, würzig, angebacken - eine Delikatesse, für die kein Tier sterben muss.
»Kann es denn aber etwas Abscheulicheres geben, als sich beständig von Leichenfleisch zu ernähren?« Francois de Voltaire (1694-1778)
Ernährungslüge No. 6
Schwangere Frauen müssen Fleisch essen, sonst leidet das Ungeborene
Falsch!
Eine lakto- (ovo-) vegetarische Ernährung, bei der außer pflanzlicher Nahrung auch Milch- und Eierprodukte auf dem Speiseplan stehen, deckt auch während der Schwangerschaft den Bedarf an erforderlichen Nährstoffen.
Durch eine vegetarische Ernährung werden Schwangere sogar mit vielen essentiellen Nährstoffen besser versorgt als Nicht-Vegetarierinnen.
Bei rein veganer Ernährung (ohne Milch und Ei) muss man während der Schwangerschaft auf eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß, Calcium, Eisen, Zink, Vitamin B2 und B12 besonders achten und gegebenenfalls in Absprache mit dem betreuenden Arzt die Kost mit Vitamin- oder Mineralstoffpräparaten ergänzen.
Ernährungslüge No. 7
Babys und Kinder brauchen Fleischnahrung
Falsch!
Untersuchungen belegen, dass Muttermilch von Vegetarierinnen gesünder für Säuglinge ist, da sie weniger Umweltgifte enthält, dafür aber mehr Vitamine und ungesättigte Fettsäuren. Es gibt dagegen keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass fleischlos, vollwertig ernährte Säuglinge Mangelerscheinungen, z.B. Eisenmangel, aufweisen. Für einen 6-11 Monate alten Säugling werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ca. 8 mg Eisen/Tag empfohlen. Eine von Kinderärzten empfohlene Mahlzeit von 25 g magerem Rindfleisch pro Woche liefert nur 0,65 mg Eisen. Eine Portion (100 g ) Haferflocken hingegen enthält 3,6 mg Eisen, eine 100g-Portion Vollreis 2,6 mg, eine Fenchelknolle 2,5 mg.
Kindern ist die Liebe zu Tieren und die Scheu vor dem Töten angeboren. Wer möchte Kindern das Wegschauen bei Leid und Töten vermitteln? Mit dem Verzehr von Fleisch wird das Kind zur Unterscheidung von lebenswertem und lebensunwertem Leben erzogen: Zu Katzen und Hunden soll es nett sein, aber ein unschuldiges Ferkel oder Rehkitz soll es esssen.
Ernährungslüge No. 8
Fleischessen gehört zum Leben
Falsch!
Fleischessen ist mitverantwortlich für Hungersnot!
»Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.« Alexander von Humboldt, Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde
Verschwendung von Anbauflächen: Ohne Fleischproduktion würden wir mit etwa einem Viertel der Anbaufläche auskommen. Auf einem Hektar Land können 50 kg Rindfleisch oder aber 4.000 kg Äpfel, 8.000 kg Kartoffeln, 10.000 kg Tomaten oder 12.000 kg Sellerie erzeugt werden.
Getreideverschwendung: Die Hälfte der weltweiten Getreideernte wird als Viehfutter verwendet. In den Industrieländern liegt der Anteil der ans Vieh verfütterten Getreideernte sogar bei mehr als zwei Drittel. 60% aller Futtermittel-Importe kommen aus Entwicklungsländern. Dort verhungern jeden Tag an die 40 Tausend Kinder. 1,3 Milliarden Menschen leiden an Unterernährung. 50 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Hunger bzw. an den Folgekrankheiten.
Dabei bräuchte niemand auf dieser Erde zu verhungern: 100 Millionen Menschen könnten zusätzlich ernährt werden, wenn in den Industrieländern der Fleischverbrauch nur um zehn Prozent reduziert würde.
»Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.« Albert Einstein
Quelle:
http://www.brennglas.com/
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Last Edit: July 29, 2009, 04:09:01 am by earthling
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Boomer
Guest
Psychologie und Vegetarismus
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Reply #1 on:
July 23, 2008, 06:02:55 pm »
Zitat
[...]Die meisten Kinder haben eine Abneigung, etwas vom getöteten Tier zu essen. Sie gewöhnen sich meist nur widerwillig daran. Oft geraten sie dadurch in einen Konflikt zwischen ihren Gefühlen und den Eltern (Iss das Fleisch, damit du gross und stark wirst!). In der Regel entscheiden sie sich für die Eltern und haben damit gelernt, ihren Gefühlen nicht länger zu trauen bzw. die eigenen Gefühle zu unterdrücken. In einigen Fällen kann dies sogar zu einem unbewussten Hass auf die Eltern führen, wenn die Kinder von ihnen z.B. gezwungen wurden, ihr eigenes Kaninchen zu essen. Da ein solcher «Hass» gegen die Eltern auch wieder unterdrückt werden muss, kann es leicht vorkommen, dass er auf andere Mitmenschen projiziert wird. Meist ist dieses Geschehnis im Erwachsenenalter völlig verdrängt und wird nur in seltenen Fällen wieder bewusst. Bei empfindlichen Menschen kann diese Verdrängung der eigenen Gefühle sogar bis zu Neurosen führen, wie die Psychologin G. L. van Dalfsen bei vielen eigenen Untersuchungen feststellen musste.
Den Kindern wird schon früh beigebracht, dass unterschiedliche Tierarten völlig unterschiedlich behandelt werden dürfen (Hunde werden gestreichelt, Schweine getötet und aufgegessen). Da die Kinder eine viel engere Beziehung zu den Tieren haben als die meisten Erwachsenen, ist es nicht erstaunlich, wenn sie dieselben willkürlichen Unterscheidungen auch zwischen Menschenrassen machen (dunkelhäutige Menschen sind nicht so viel wert wie hellhäutige). Dasselbe kann sich natürlich auch auf Inländer – Ausländer ausdehnen.
Einen positiven Aspekt des Fleischkonsums auf die Psyche des Konsumenten möchte ich auch nicht verschweigen:
Der Fleischkonsum hebt (meist unbewusst) das Selbstwertgefühl des Konsumenten, da bloss wegen seiner kurzen Gaumenfreuden es als sinnvoll erachtet wurde, ein leidensfähiges Geschöpf zu töten. Dies gibt dem eigenen Leben einen höheren Stellenwert. Das ist natürlich besonders für Leute interessant, die an Minderwertigkeitskomplexen leiden (was in den Industrienationen leider keine Seltenheit ist). Dennoch sollte man natürlich die Ursachen der psychischen Probleme solcher Menschen behandeln und nicht die Symptome.
[...]
Eine weitere Personengruppe darf hier natürlich auch nicht übergangen werden, diejenige der in der Fleischindustrie tätigen Menschen. Man sollte nicht glauben, die Schlachthofarbeiter (übrigens meistens Ausländer) hätten keine psychischen Probleme mit dem Töten der Tiere. Fast täglich gibt es in Schlachthäusern Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen den Arbeitern bei der Frage, wer die undankbare Arbeit des Tötens übernehmen muss.
Es ist kaum möglich, diesen Beruf über längere Zeit auszuüben, ohne das Mitgefühl mit den Tieren zu verlieren und sie als reine Fleischlieferanten zu betrachten. Dies ist nur schon aus Selbstschutz des Arbeiters notwendig und hat nichts mit einer charakterlichen Schwäche zu tun. Trotzdem wird oft die Ausrede gebraucht, dies sei alles nicht so schlimm, da sowieso nur Menschen mit einer angeborenen Veranlagung zu rohen und grausamen Handlungen einen solchen Beruf ergreifen. An denen könne also nicht mehr viel verdorben werden. Erstens ist dies ein Vorurteil, um das eigene Gewissen zu beruhigen, und zweitens: Hätten wir nicht die moralische Pflicht, solche Menschen erst recht vor Tätigkeiten zu bewahren, die ihre negativen Charaktereigenschaften fördern und die positiven unterdrücken?[...]
Quelle & alles lesen:
http://www.vegetarismus.ch/info/3.htm
«
Last Edit: July 23, 2008, 06:28:11 pm by Boomer
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Boomer
Guest
Trugschlüsse für das Essen von Fleisch
«
Reply #2 on:
July 26, 2008, 10:44:23 am »
Trugschlüsse für das Essen von Fleisch:
http://www.animalfreedom.org/deutsch/meinung/argumente/Fleischessen.html
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earthling
Guest
Vitamin B12
«
Reply #3 on:
January 12, 2009, 06:11:25 pm »
Da die Seite zu schnell weitergeleitet wird, stelle ich sie einmal hier in gänze herein
http://www.vebu.de/alt/nv/dv/dv_1984_4__Das_Vitamin_B12,_Dr_med_M_O_Bruker.htm
Dr. med. M. O. Bruker zum Streit-Thema Vitamin B12
Lebensnotwendig für Gemischköstler und Vegetarier
Die etablierte medizinische Wissenschaft vertritt immer noch das Dogma, daß der Mensch ohne tierisches Eiweiß nicht existieren könne. Die scheinbar zugkräftigsten Argumente gegen die vegetarische Ernährung stützen sich auf rein chemisch-analytische Untersuchungsmethoden, wogegen geographische Beobachtungen an riesigen Bevölkerungsgruppen über Jahrtausende nicht zur Beurteilung herangezogen werden. Gründliche Durchsicht der wissenschaftlichen Literatur über ein halbes Jahrhundert liefert keine wissenschaftlich haltbare Begründung für die These, daß ein Drittel der Einweißzufuhr aus tierischen Nahrungsmitteln stammen müsse. Trotzdem wird unentwegt an den Universitäten, in Lehr-und Schulbüchern, in der Tagespresse und bei jeder sonstigen Gelegenheit die Fleischthese als ein Lehrsatz vorgebracht, an dem überhaupt kein Zweifel möglich sei. Es ist nicht nur aus Gründen der wissenschaftlichen Sauberkeit und Wahrheit notwendig, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese These des Tieressenmüssens vorzugehen, sondern genauso dringend im Hinblick auf die Welternährungslage. Könnten doch auf dieser Erde fünfmal mehr Menschen ernährt werden, wenn nicht der verschwenderische und unnötige Umweg über das Tier gegangen würde. Dabei steigt der Verzehr von tierischem Eiweiß „reicher" Länder immer noch unablässig.
Diese nüchternen Fakten, daß seit Bestehen der Welt Milliarden Menschen ohne tierisches Eiweiß gelebt haben und dabei gesund waren, stehen also in krassem Gegensatz zu dem Dogma der Lehrmedizin, daß es ohne tierisches Eiweiß nicht ginge. Solche Widersprüche sind in der Wissenschaft nicht selten. Claude Bernard sagt dazu: „Wenn die Tatsache, mit der wir es zu tun haben, im Gegensatz zu einer herrschenden Theorie steht, muß man die Tatsache akzeptieren und die Theorie abtun."
Dies trifft genau auf das vegetarische Problem zu und ganz besonders auf die These, der Mensch benötige deshalb tierische Nahrung, weil sonst die Gefahr ungenügender Versorgung mit Vitamin B12 bestünde; denn dieses lebensnotwendige Vitamin käme nur in tierischen Nahrungsmitteln vor, also sei deren Verzehr unerläßlich.
Gesunde Veganvölker ohne B12-Zufuhr
Dafür, daß auch an dieser These etwas nicht stimmen kann, spricht ähnlich wie bei der Frage des Eiweißbedarfs die Tatsache, daß Milliarden Menschen aus der Vergangenheit und Millionen in der Gegenwart ohne Tierprodukte leben. Da Vitamin B12 nicht nur im Fleisch, sondern auch in den Tierprodukten Milch und Ei vorkommen, können alle Völker, die jegliche Tierprodukte meiden, ebenso als Beweis dafür angeführt werden, daß eine Ernährung ohne B12-haltige Tierprodukte nicht zu Gesundheitsschäden führt, wie dies für die Deckung des Eiweißbedarfs gilt. Auch für diese Bevölkerungsgruppen, die regelmäßig keine tierischen Nahrungsmittel verwenden und die Milch nicht kannten und trotzdem genug Vitamin B12 zur Verfügung haben mußten, können ausgedehnte geographische Zonen angeführt werden. Solche Völker finden sich in Indonesien, Afrika, Asien und Ozeanien. Riesige Bevölkerungen lebten Jahrtausende lang ohne Milch und fast ohne Fleisch und Ei, dies eben nur bei seltenen Ausnahmen. Da diese Bevölkerungen sehr fruchtbar waren (und sind) und die Fruchtbarkeit des Spermas stark von genügender Versorgung mit Vitamin B12 abhängt, müssen sie genug von diesem Vitamin bekommen haben auch ohne tierische Nahrung. Die Binnenlandpapua von Neuseeland zum Beispiel sind bei praktisch reiner Pflanzenkost körperlich gut entwickelt und zur Leistung von Schwerarbeit fähig, ohne daß irgendwelche B12-Mangelschäden gefunden wurden - und dies bei 30 g rein pflanzlichem Eiweiß. Dies geht aus Untersuchungen von Oomen, Voeding et al, der Sektion für menschliche Anpassungsformen des internationalen biologischen Programms hervor. Darüber ist referiert in „Wendepunkt" Nr. 8/1968, S. 348. Dasselbe ist berichtet von den Einwohnern von Okinawa, den Nordchinesen und den jemenitischen Juden.
Nun liegen aber zudem aus neuerer Zeit wissenschaftliche Untersuchungen von Prof. Per-Arne Öckerman vor, die an einer Gruppe von Personen durchgeführt wurden, die sich seit drei bis dreißig Jahren von reiner Vegankost, also ohne Fleisch und jegliche Tierprodukte ernährt haben. Prof. Öckerman hat das Untersuchungsergebnis auf einer Ärzteversammlung in Stockholm Ende 1979 vorgelegt. In der schwedischen „Tidskrift för Hälsa", Heft 2/79 ist darüber berichtet.
Die Menge an Vitamin B12 lag in der Vegankost außerordentlich niedrig. Nur in milchsauren Gemüsen und Getreidebrei konnte eine geringe Menge B12 nachgewiesen werden. Ein Vergleich mit einer Kontrollgruppe von Rentnern ergab, daß diese zehnmal so viel Vitamin B12 zu sich nahmen. Das Überraschende war jedoch, daß im Blut der Vegans ausreichend Vitamin B12 vorhanden war. Als Nebenbefund fand sich, daß die Veganer zwei- bis dreimal mehr Kalium, Magnesium, Zink zu sich nahmen als die Kontrollgruppe. Zusammenfassend urteilte Prof. Öckermann, daß die Veganernährung eine realistische Alternative im Kostsystem darstellt.
Mit der Feststellung, daß in Wirklichkeit Leben und Gesundheit ohne Vitamin B12-haltige Tierprodukte möglich ist, könnte man das Thema „Vitamin B12" eigentlich ad acta legen. Es ist aber interessant und erscheint auch notwendig, im einzelnen aufzuzeigen, wie sich die Widersprüche zwischen den analytischen Forschungsergebnissen und den Beobachtungen in der Wirklichkeit erklären lassen. Dabei sollen folgende Ausführungen helfen.
Vorkommen von Vitamin B12
Vitamin B12 ist lebensnotwendig. Chemisch ist es Cobalamin. Das Molekül ist ein Coenzym und enthält das Spurenelement Kobalt. Es gibt mehrere B12-Formen, deren Wirkungsweise verschieden ist, das Cyanocobalamin, das Hydroxocobalamin und das Methylcobalamin. Im Blut findet es sich als Methylcobalamin. Die in der Therapie verwendeten Formen entsprechen nicht der im Körper vorkommenden Coenzymform. Der Entdecker von Vitamin B12 ist Lester Smith. Die Reindarstellung gelang erstmalig 1948. Das Vitamin ist sehr stabil, das durch Hitze, Licht, Alkali oder Bestrahlung kaum etwas von seinen Eigenschaften verliert.
Schon die verschiedenen Formen von B12 und ihre unterschiedliche Wirkung weisen darauf hin, daß das Vitamin B12-Problem komplizierter ist als allgemein dargestellt. Zur weiteren Kompliziertheit trägt die interessante Tatsache bei, daß B12-Mangel genau dieselben Schäden hervorruft wie die Vergiftung durch ein Cyanid. Zur Entgiftung des Cyanids benötigt der Körper genug schwefelhaltige Aminosäuren im Eiweißmolekül, nämlich Methionin und Cystin. Diese Aminosäuren finden sich in pflanzlicher Kost eher als in tierischer. Es kommt darauf an, die Pflanzenkost richtig zu kombinieren. Es gibt auch cyanidhaltige pflanzliche Nahrungsmittel, die die Lage verschärfen können. Zu wenig B12 und zu viel Cyanid können dann zusammentreffen. Die Lage kann aber auch durch Rauchen verschärft werden.
B12-Mangelschäden entstehen nur durch Mangel an brauchbarem B12, und die Wirkung des Cyanids entsteht, wie man jetzt weiß, dadurch, daß es das verfügbare B12 unverwendbar macht. Aber auch dazu kommt es meistens erst dann, wenn zu wenig Coenzym zur Verfügung steht. Überdies ist ausreichende Folsäure wichtig, weil ein Mangel daran die B12-Wirksamkeit ebenfalls herabsetzt. Unerhitzte Grünblattpflanzen sind die besten Großlieferanten von Folsäure. (Dr. Frank Wokes).
Lange Zeit wurde angenommen, daß B12 nur in Nahrungsmitteln tierischer Herkunft vorkomme, nicht in Obst und Gemüse. Diese Aussage erweckt den Eindruck, als ob Vitamin B12 tierischer Herkunft sei. Dies trifft aber nicht zu; denn Vitamin B12 wird ausschließlich von Bakterien und anderen pflanzlichen Mikroorganismen und Schimmelpilzen gebildet, ist also vom Ursprung her durchaus keine Gabe des Tierreichs. Auch die als Medikament verwendete Form stammt aus natürlicher Synthese, nämlich aus Gärungsprozessen, bei denen die Mikroorganismen (Propionsäurebakterien) mit rein pflanzlichen und mineralischen Stoffen gefüttert werden. Das Tier ist also bestenfalls ein Zwischenträger des Vitamins.
Die Beobachtung, daß bei geringer B12-Zufuhr in der Nahrung sich im Blut Vitamin B12 in mehr als ausreichender Menge findet, hat von jeher vermuten lassen, daß B12 im Darm von Mikroben gebildet wird. Diese Vermutung hat heute der Sicherheit Platz gemacht. Als erster wies Dr. Wolfgang Tilling nach, daß B12 im Darm produziert und auch genügend resorbiert werden kann. In einer Studie des Frances Stern Nutritional Center an der Tuffs Medical School in Besten wird gezeigt, daß Kinder, die noch nie in ihrem Leben Tierkost bekommen haben, reichlich mit Vitamin B12 versorgt waren.
William Shurleff, Direktor des New Age Food Center in Lafayette/USA, weist auf die Möglichkeit der innerleiblichen Produktion von B12 im Menschen hin. Daß dies im Darm durch Mikroorganismen stattfindet, steht heute außer Zweifel.
Wenn auch der hohe B12-Gehalt im Blut bei Vegans bei dem niedrigen Gehalt an B12 in pflanzlichen Lebensmitteln dafür spricht, daß eine Quelle der B12-Produktion im Körper selbst - also mit Sicherheit Mikroorganismen im Darm - stattfindet, so darf andererseits der Gehalt an B12 in pflanzlichen Lebensmitteln nicht unterschätzt werden.
Nach dem Vitalstofftabellarium von Prof. Schweigart findet sich in Weizen und Roggen je 0,1, in Hafer 0,3y/100 g; zum Vergleich in Vollmilch 0,7y/100 g. (y = 1 gamma = 1 Millionstel Gramm)
Shurleff nennt noch andere Lebensmittel, in denen B12, wenn auch in geringen Mengen, nachgewiesen ist und die eine regelmäßige Zufuhr von B12 garantieren. Er unterscheidet drei Gruppen:
1. durch Fermentation mit Hilfe von Bakterien und Schimmelpilzen gewonnene Sojaprodukte wie Miso, Tempeh und Natto
2. Einzeller-Proteine, vor allem Mikroalgen (Spirulina, Chlorella und Scenedesmus) und Hefen
3. Nahrungspflanzen des Meeres.
Bei Hefen ist wesentlich, ob sie auf entsprechenden Nährböden gewachsen sind. Grundsätzlich wichtig ist aber, daß sie imstande sind, B12 zu produzieren. Manche dieser Lebensmittel enthalten soviel B12, daß schon kleine Mengen ausreichen, um den Tagesbedarf eines Erwachsenen zu decken; so enthalten z. B. 6,5 g Spirulina das 5 1/2 fache der von National Research CounciI der National Academy of Science festgelegten Bedarismenge. Es gibt also pflanzliche Lebensmittel, die reiche Quellen von B12 sind.
In der Literatur finden sich noch Angaben über andere Nahrungsmittel, in denen B12 nachgewiesen wurde. Es werden genannt: Petersilie, Pfirsiche, Schwarzwurzeln, Getreidekeime, Zitronenmelisse, Beinwell (Symphytum) = Comfrey, Erdnüsse und Sauerkraut. Die vergorenen Sojaprodukte sind schon erwähnt. Bei Sauerkraut, bei dem eine bakterielle Gärung stattfindet, läßt sich der B12-Gehalt leicht erklären. In neuen Produkten der Firma Kanne, dem „Brottrunk", der durch besondere Gärungsprozesse aus Demetergetreide hergestellt ist, und dem entsprechenden „Demeter-Ferment-Getreide" findet sich It. Analyse 1 y B12 in 100 g.
Für den Gehalt an B12 in Pflanzen spielen auch Bodeneigenschaften, d. h. Humusreichtum und Kobaltgehalt eine Rolle. In Böden mit langer Kunstdüngerbewirtschaftung ist sowohl der Humus wie der Kobaltgehalt geringer. Dies kommt z. B. am wechselnden Gehalt von B12 in der Kuhmilch zum Ausdruck.
Es sei nochmals betont:
B12 herstellen können nur Bakterien, Schimmelpilze, Algen und Hefen und zwar im Übermaß. Alles höhere Leben bezieht seinen Bedarf von ihnen.
Bedarf an Vitamin B12
Auch über den täglichen Bedarf an B12 besteht in wissenschaftlichen Kreisen noch keine Einigkeit. Man schätzte früher die nötige Menge auf 3 y.
Nach Shurleff ist eine Anzahl namhafter Ernährungsforscher der Überzeugung, daß der tägliche Bedarf wesentlich niedriger liegt als offiziell angenommen (nach UNO 2 y). Shurleff erwähnt Untersuchungen von Victor Herbert, wonach statt 3 y schon 0,1 y täglich für einen normalen Menschen ausreichend sind. Zum gleichen Resultat gelangten Ärzte bei Untersuchungen von Siebenten-Tags-Adventisten an der Loma-Linda-Uni-versität. Zen-Mönche beschränkten sich jahrhundertelang streng auf Pflanzenkost, dabei galten sie als die gesündesten und langlebigsten Glieder der Gesellschaft. Was sie sich an B12 zuführten, kam im Regelfall aus vergorenen Sojaprodukten und aus Meerespflanzen.
Ralp Bircher berichtet im „Geheimarchiv der Ernährungslehre" (S. 46ff.) über die Untersuchungen von Bergersen und Hipsley, die 1979 im Darm der Batatenesser im Hochland von Neuguinea Bakterien nachgewiesen haben, die aus dem im Darm vorgefundenen Luftstickstoff hochwertige Aminosäuren synthetisierten. Die Bataten, von denen sich diese Menschen fast ausschließlich (80-90 %) ernähren, sind eine Art Süßkartoffel. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, daß diese von den Bakterien im Dickdarm erzeugten Aminosäuren vom Dickdarm resorbiert werden, also in Blut und Lymphe übergehen. Auf diese Weise decken die Batatenesser ihren Eiweißbedarf. Damit haben sich die Zweifel, ob Bakterienprodukte vom Dickdarm in den Organismus gelangen, als unbegründet erwiesen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Parallele zu B12, das ebenfalls in erheblichen Mengen von Bakterien im Dickdarm erzeugt wird. So erklärt es sich, daß bei diesen Vegans keinerlei Erscheinungen von B12-Mangel gefunden wurden, obwohl diese Menschen hart und hurtig arbeiten. Dies ist deshalb so bedeutungsvoll, da immer wieder die Aufnahmefähigkeit von B12 aus dem Dickdarm bezweifelt wurde, während die Resorption des mit der Nahrung aufgenommenen B12 im Dünndarm bekannt ist. Hierzu ist allerdings der Begleitstoff des intrinsic faktors notwendig.
Der Bedarf an B12 ist bei Ernährung mit reiner Pflanzenkost wesentlich geringer als beim Verzehr von Tierprodukten. Man nimmt an, daß dies darauf beruht, daß die Vegans durch den reichlichen Genuß von Frisch-Grünkost viel mehr Folsäure zu sich nehmen, die beim Blutaufbau das Vitamin B12 teilweise ersetzen kann. Da die Folsäure thermolabil ist, kann Kochen die Hälfte der Folsäure vernichten.
Die Erzeugung von Vitamin B12 setzt eine gesunde Darmflora voraus. Die enzymreiche Rohkost hat auf die Darmflora einen ausgesprochen regenerierenden Einfluß, während Fleischkost ungünstig wirkt. Ralph Bircher weist darauf hin, daß Fleischesser trotz aller B12-Zufuhr an B12-Mangel leiden, da ihr Organismus nicht auf wirksame Eigenproduktion umschalten kann. Dem oft gerühmten Vorteil, daß gemischte Kost eine so schöne Zufuhr von B12 garantiert, steht der Nachteil gegenüber, daß sie die bakterielle Grundlage seiner Produktion im Körper selbst gefährdet.
Nach l. J. Hutchins scheint sich die Tüchtigkeit der Darmflora in der Vitaminerzeugung umgekehrt proportional zur Vitaminzufuhr zu verhalten. Wenn ein Vitamin in der Nahrung fehlt, wird es im Darm erzeugt und umgekehrt werden Vitamine weniger erzeugt, wenn die Nahrung genug davon zuführt. Die Anpassung benötigt allerdings eine gewisse Zeit. Nach meinen klinischen Erfahrungen ist die Darmflora die Resultante der Kostform, die in den letzten drei Monaten verzehrt wurde.
Vitamin B12-Mangel ist also kein vegetarisches Problem, sondern erweist sich angesichts der Tatsache, daß B12 ausschließlich von Mikroben produziert wird, in erster Linie als ein Problem der Darmflora. Bei den Wiederkäuern unter den Pflanzenfressern (Rind, Schaf, Ziege usw.) wird das B12 durch die Bakterienflora des Pansen erzeugt und geht in den Organismus und die Milch über. Bei nicht wiederkäuenden Pflanzenfressern (Kaninchen, Elefant) geschieht die Aufnahme des von den Darmbakterien erzeugten B12 teilweise durch Koprophagie (Kotfressen). Andere monogastrische Tierarten (mit 1 Magen) resorbieren das B12 in größerem Umfang aus dem Dickdarm. Es ist unverständlich, weshalb beim Menschen die Aufnahme von B12 aus dem Dickdarm angezweifelt wurde. Es gibt aber keine andere Erklärung für die volle Gesundheit von Vegans und deren hohem B12-Gehalt im Blut trotz des geringen B12-Gehalts in der Nahrung.
Vitamin B12-Mangelerscheinungen
Am bekanntesten ist, daß Vitamin B12 zur Blutbildung notwendig ist. Eine bestimmte Form der Blutarmut (hyperchrome Anämie) ist daher eine der Folgen von B12-Mangel. Für die Entstehung der perniziösen Anämie infolge Vitamin B12-Mangel sind aber noch andere Faktoren von Bedeutung: Für die Verwertung des mit der Nahrung zugeführten Vitamins B12 ist eine Art „Begleitschutz" bis zur Resorptionsstelle im Dünndarm in Form des intrinsic faktors nötig, an den es im Magen gekoppelt wird. Der intrinsic faktor ist ein Glykoprotein, das bei der Eiweißverdauung im Magen entsteht. Bei fehlender Magensäure oder bei fehlendem Magen infolge Operation fällt die Eiweißverdauung und damit die Bildung des intrinsic faktors und der Begleitstoff für B12 aus. Aber selbst bei intaktem Magen kann der intrisic faktor durch Antikörper blockiert werden.
Zur Vermeidung von Mißverständnissen ist vielleicht der Hinweis nötig, daß in der heutigen Zivilisation Anämien sehr zahlreich sind, die mit Vitamin B12-Mangel nichts zu tun haben. Interessant ist auch, daß solche Anämien bei Fleischessern häufiger sind als bei Vegetariern und daß sie bei Fleischessem sich rasch durch zusätzlichen Verzehr von Frischkost beheben lassen. Einzelne Fälle von Anämien bei Vegans werden verständlicherweise in der Literatur hochgespielt, sind aber im Vergleich zu der Zahl von Anämien bei der üblichen Zivilisationskost, die oft sehr einseitig ist, eine Ausnahme.
Andere mögliche Folgen von Vitamin B12-Mangel sind degenerative Erkrankungen des Nervensystems, z. B. die funikuläre Myelose. Aber auch im psychischen Bereich kann B12-Mangel zu Störungen wie Depression und neurasthenischen Zuständen führen.
Da Vitamin B12 bei vielen intermediären Prozessen im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel der einzelnen Zellen beteiligt ist, kann es im weitesten Sinne als stoffwechselnotwendig und für die körperliche und geistige Gesundheit als unerläßlich bezeichnet werden. Infolge seiner universellen Funktionen wird es in der Medizin heute auch sehr vielseitig verwendet, aber nicht bei Vegetariern und Vegans, sondern eben bei den zahlreichen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Die therapeutisch verwendeten Präparate stehen aus mikrobieller Synthese billig zur Verfügung.
In den einzelnen Organen kommt B12 in unterschiedlichen Konzentrationen vor, am stärksten in der Leber und den blutbildenden Organen des Knochenmarks. In der Leber ist eine Speicherung bis zu 5000 y möglich, so daß vorübergehend verringerte B12-Zufuhr über lange Zeit ausgeglichen werden kann. Gefahr der Unterversorgung besteht bei einem Blutspiegel unter 100 y/ml. Ein Spiegel von 300-400 y/ml im Blut ist die Norm. Bei ausreichender Eiweißzufuhr sinkt der Bedarf an B12 um so mehr, je höher die Folsäurezufuhr ist.
Einige Zusammenbrüche von Vegans nach dem zweiten Weltkrieg, auf die in der Literatur immer wieder Bezug genommen wird, auf B12-Mangel zurückzuführen, erscheint angesichts der Tatsache, daß Milliarden Menschen seit Jahrtausenden bei einer solchen Kostform gesund und leistungsfähig blieben, nicht berechtigt. Stellt man diesen Einzelfällen die große Zahl von „Zusammenbrüchen" bei Gemischtessern gegenüber, deren Ursache nicht geklärt ist, so verlieren jene Fälle an Relevanz.
Zusammenfassend ist aus den zahlreichen angeführten Fakten der Schluß zu ziehen, daß vom wissenschaftlichen Standpunkt aus ungenügende B12-Versorgung kein stichhaltiges Argument gegen vegetarische Ernährung ist, auch in der strengen Form der Vegans ohne Milchprodukte und Ei. Gesunde und leistungsfähige Menschen, die sich so ernähren, sind ein unumstößlicher Beweis. Wenn bei chemisch-analytischer Betrachtung noch Lücken in der Erklärung der nicht zu widerlegenden Realität bestehen, so soll dies zwar zu weiterer wissenschaftlicher Forschung anregen; ungenügende Forschung berechtigt aber nicht, sie als Beweis gegen die Realität zu verwenden.
siehe auch
http://wiki25.parsimony.net/cgi-bin/wiki/program/db-view.cgi?wiki63512;NeuesZuVitaminB
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Re: Der Mensch - Fleischesser oder Obstesser?
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Reply #4 on:
July 19, 2009, 05:36:04 pm »
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Wie man hier sehr eindrucksvoll erkennen kann, ist es ein gewaltiger Unterschied wie sich Fleisch oder Obst zum Menschen verhält.
Der Mensch - Fleischesser oder Obstesser?
http://www.youtube.com/watch?v=T-dNkjekIW4
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earthling
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Kannibalismus gegen Artverwandte
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Reply #5 on:
July 29, 2009, 04:08:41 am »
Kannibalismus gegen Artverwandte
http://www.brennglas.com/der_tierleichenfresser/8_kannibalismus.html
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Kannibalen-Krankheit
Kuru und vCJD
»Wir riskieren die Katastrophe«
DIE ZEIT (48/2000) veröffentlichte ein Gespräch mit John Collinge, einem der führenden britischen BSE-Experten am Londoner St.-Mary's-Hospital und wissenschaftlicher Berater der britischen Regierung. Collinge hatte elf Kuru-Opfer aus Neuguinea untersucht. Das beunruhigende Resultat: Kuru - wie BSE von infektiösen Proteinen (Prionen) verursacht - ist hoch ansteckend und bricht oft erst nach Jahrzehnten aus. Wenn dies ebenso für die neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJD) gilt, steht die Epidemie möglicherweise erst bevor:
»Kuru ist durch Kannibalismus beim Menschen entstanden. Wenn wir die Erfahrungen mit dieser Krankheit ernst nehmen, sollten wir für BSE beim Menschen sehr lange Inkubationszeiten erwarten - über 30 Jahre im Durchschnitt. Wie bei vCJD wissen wir auch bei Kuru nicht genau, wann sich die Leute infiziert haben. Immerhin, der Kannibalismus der Fore in Papua-Neuguinea hörte spätestens in den fünfziger Jahren auf. Trotzdem finden wir noch heute Krankheitsfälle bei über 50jährigen. Wir wissen, dass damals auch 5-jährige Kinder an Kuru erkrankt sind, die Inkubationszeit also nur 5 Jahre oder mehr als 50 Jahre betragen kann. Der jüngste vCJD-Fall war 12 Jahre, der älteste ist nun 74 Jahre alt. Diese Erkenntnisse passen auf beunruhigende Weise zusammen: Wir befinden uns in einem sehr frühen Stadium der vCJD-Epidemie beim Menschen. Nicht in der Mitte oder gar schon am Ende.«
siehe auch
http://www.ion.ucl.ac.uk/research/neurodegen_dis/neurodegen_intro.htm
http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/guest_contributors/article1101991.ece
mehr zu Creutzfeldt-Jakob
http://bse.khd-research.net/Adressen.html
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earthling
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Re: Die Fleischlüge
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Reply #6 on:
December 20, 2009, 11:47:47 pm »
Die Fleisch-Lüge
Von Andreas Popp Sunday, 20. December 2009
Die Klima-Lüge geht weiter…, während die Menschheit „Monsanto“ durch den Fleisch-Konsum subventioniert! China, Indien und weitere „unterentwickelte“ Länder holen in Sachen „Schnitzel- und Burger-Konsum“ massiv auf. Deswegen klingeln bei Monsanto die Kassen.
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man über den Kopenhagener Klima-Gipfel eigentlich nur lächeln. Da schütteln sich „die wichtigsten“ Vertreter der Industrie und deren abhängige Politiker und Wissenschaftler die Hände, um sich gemeinsam für eine „bessere“ Welt stark zu machen, welches man durch die Reduktion des „erfundenen“ Treibhausgases CO² bewerkstelligen will.
http://www.mmnews.de/index.php/200912204474/MM-News/Die-Fleisch-Luge.html
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Last Edit: December 20, 2009, 11:49:33 pm by earthling
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isis
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Nicht jedes Fleisch ist gesundheitsschädlich
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Reply #7 on:
May 18, 2010, 02:47:57 pm »
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Wurst, Schinken und andere Fleischprodukte erhöhen Forschern zufolge das Risiko für Herzkrankheiten und für Typ-2-Diabetes. Der Konsum von unverarbeitetem Fleisch spiele bei der Entwicklung dieser häufigen Zivilisationskrankheiten hingegen keine Rolle.
.....
Vor allem hätten viele Studien bisher nicht zwischen verarbeitetem und nicht verarbeitetem Fleisch unterschieden. Unter Berücksichtigung dieses Unterschieds analysierten die Forscher 1.600 Studien, zwanzig davon verwendeten sie schließlich für ihren Review, mit über 1,2 Millionen Personen aus zehn verschiedenen Ländern. Dann verglichen sie die gesundheitlichen Auswirkungen von unverarbeiteten Schweine-, Lamm- oder Rindfleisch mit jener von Fleischwaren, die geräuchert, gepökelt, gesalzen oder durch chemische Zusätze haltbar gemacht worden waren, wie etwa Schinken oder Salami.
Schädliche Zusatzstoffe
Es zeigte sich, dass der tägliche Konsum von 50 Gramm verarbeitetem Fleisch - das entspricht etwa einem Hot Dog - das Risiko für Herzkrankheiten um 42 Prozent und jenes für Diabetes um 19 Prozent erhöht. Einen Zusammenhang mit Schlaganfällen konnten sie auf Basis des Materials nicht finden. Unverarbeitetes Fleisch beeinflusste hingegen keine der drei Krankheiten.
Was den Gehalt an gesättigten Fettsäuren und das Cholesterin betrifft, sind laut den Forschern beide Formen von Fleisch ungefähr gleichwertig. "Verarbeitetes Fleisch enthält aber viermal so viel Salz und 50 Prozent mehr Konservierungsstoffe", so Koautor Dariush Mozaffarian. Das könnte der Grund für die schädliche Wirkung sein. Vom Salz wisse man, dass es den Blutdruck erhöht, und im Tierexperiment führen bestimmte Zusatzstoffe zu Atherosklerose und zu einer Glukoseintoleranz.
Die Forscher vermuten, dass verarbeitetes Fleisch auch noch andere negative gesundheitliche Folgen haben könnten. So habe man bereits untersucht, dass Fleischkonsum generell das Risiko für Darmkrebs erhöht, aber unverarbeitetes Fleisch wurde dabei nicht extra ausgewertet. Hier könnte es ebenfalls sein, dass nur die verarbeitete Form krank macht.
http://science.orf.at/stories/1648231/
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zoe
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Fleisch isst Menschen!
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Reply #8 on:
September 10, 2010, 08:32:10 pm »
FLIME - Fleisch isst Menschen!
http://www.youtube.com/watch?v=2rm3TSOKFZ0
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harakiri
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Fleischkonsum und Gesundheit – wieviel Fleisch sollte man essen?
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Reply #9 on:
December 21, 2010, 04:36:22 pm »
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Fleischkonsum und Gesundheit – wieviel Fleisch sollte man essen?
03.05.2010 Thomas Sedlmeyr
Ein Stück Lebenskraft oder schlicht totes Tier? Beim Fleisch scheiden sich die Geister. Fakten über Fleisch und Gesundheit sowie Folgen des Fleischkonsums.
Kaum lässt der Frühling sein blaues Band durch die Lüfte flattern, ziehen auch die Grillschwaden wieder über das Land. Der Deutsche verwandelt sich: Erst zaghaft, dann zunehmend euphorisch wagt er sich nach draußen an die frische Luft. Vergessen sind Wintermief und Stimmungstief: Man trifft sich. Allerorten brutzeln jetzt Steaks und Würstchen über dem Feuer, kühne Diätvorhaben werden mit einem kühlen Schluck Bier verabschiedet und lautes Gelächter durchbricht die Abenddämmerung.
Keine Frage: Das Grillen gehört für viele zum Frühling und Fleisch zu einer vollwertigen Mahlzeit. Doch wie verträgt sich die archaische Fleischorgie mit dem modernen Gesundheitswahn? Wie gesund ist Fleisch wirklich, und welche Folgen hat der steigende Fleischkonsum für unseren Planeten? Ein kritischer Blick auf das tägliche Fleisch.
Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Fleischkonsum und Gesundheit – wieviel Fleisch sollte man essen?
http://www.suite101.de/content/fleischkonsum-und-gesundheit--wieviel-fleisch-sollte-man-essen-a75078
nunja, immerhin ein zartes Regen des untersuchenden, kritikfähigen Verstandes...
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harakiri
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Zunehmende Kritik am Fleischkonsum
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Reply #10 on:
December 21, 2010, 04:39:02 pm »
Zunehmende Kritik am Fleischkonsum
18.08.2010 Armin Risi
Am 19. August erscheint der US-Bestseller Eating Animals von Jonathan Safran Foer in deutscher Übersetzung: Tiere essen. Im Vorfeld liefert dieses Buch bereits Schlagzeilen, bei der Wochenzeitung Die Zeit sogar die Hauptschlagzeile auf Seite eins: »Lasst das!« (1) Gemeint ist Fleisch. Titelfoto: zwei Steaks. Die Fleischproduktion ist Ursache von Umweltzerstörung, Wasser- und Nahrungsmittelverschwendung, hohen Gesundheitsrisiken usw. Weniger Fleisch essen – das ist das Fazit all dieser Artikel. Dennoch wird weltweit viel und immer mehr Fleisch »produziert«. Deshalb drängt sich die Frage auf: Geht es hier nur um Profit? Oder noch um ganz andere Ziele?
lesen
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/armin-risi/zunehmende-kritik-am-fleischkonsum.html
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harakiri
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Wie die Fleischlobby Hungersnöte verursacht
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Reply #11 on:
December 22, 2010, 04:42:58 am »
Wie die Fleischlobby Hungersnöte verursacht
30.10.2006
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Die genannte Verschwendung geschieht willentlich und mit knallhartem Kalkül. In den letzten sechzig Jahren, das heißt seit dem Zweiten Weltkrieg, haben finanzstarke Konzerne begonnen, zahllose landwirtschaftliche Kleinbetriebe aufzukaufen und in riesige Kommerzfarmen umzuwandeln, um so das Land mit Monokulturen auszubeuten. Dadurch warfen diese Großplantagen (die hauptsächlich europäischen, amerikanischen und japanischen Chemie-, Versicherungs- und Bankriesen gehören) dreifache und noch höhere Getreideerträge ab. Dies war nur möglich durch den Einsatz von hochtechnologischen Maschinen, chemischem Dünger und Agrargiften.
Um zu verhindern, daß aufgrund dieser Überproduktion von Getreide die Preise sinken, mußten die Ernteerzeugnisse "vom Markt ferngehalten" werden, das heißt im Klartext: sie mußten entweder gänzlich vernichtet oder aber in großen Mengen verschwendet werden.
Man stand also vor der Frage, wie man den Getreideüberschuss möglichst profitbringend loswerden konnte. Die Antwort lag auf der Hand: durch vermehrte Fleischproduktion!
Und die Rechnung war einfach: Man mästet Schlachttiere mit der überproduzierten Nahrung, die an sich totes Kapital darstellt, und verkauft das Fleisch alsdann mit hohem Gewinn.
Tiere fressen eine viel größere Menge Futter, als ihre Schlachtung Fleisch ergibt, und von allen Tieren ist das Rind am wenigsten dazu geeignet, pflanzliches Protein in tierisches Protein zu verwandeln. Rindfleisch stellt also die "ideale" Verschwendung dar: Ein Kilogramm Rindfleisch entspricht rund 10 Kilogramm Getreide oder Sojabohnen. Die restlichen 9 Kilogramm - also 90% - sind für den Menschen verloren! (Der Wert für Schweinefleisch liegt bei rund 1:3, für Eier bei rund 1:4 und für Geflügel bei rund 1:12.)
Diese Verschwendungstaktik der multinationalen Großkonzerne führte zu einem explosionsartig gesteigerten Fleischangebot, und so mußte dem Volk der wachsende Fleischberg irgendwie schmackhaft gemacht werden. Über eine großangelegte Werbung und "wissenschaftliche" Propaganda wurde verkündet, Fleisch sei gesund und wichtig, der Mensch brauche viel Protein, pflanzliches Protein sei minderwertig, Vegetarier hätten Mangelerscheinungen, usw. Leider wird dieser von der Fleischindustrie in die Welt gesetzte Unsinn auch heute noch von nicht wenigen Ärzten, Medizinprofessoren und -studenten geglaubt und verkündet.
Die Fleischwirtschaft ist also maßgeblich für die Vernichtung von Nahrungsmitteln verantwortlich. Und dennoch wird die Fleischproduktion immer wieder durch neue Gesetze mit riesigen Subventionen gefördert (beispielsweise betragen die jährlichen EU-Subventionen allein für Rinder über 2, 5 Milliarden Euro!). Während die Fleischpreise mit solchen Subventionen, das heißt mit unseren Steuergeldern, künstlich niedriggehalten werden, haben Bio-Bauern, die "nur" Obst und Getreide produzieren, große Mühe zu überleben. Nahezu alle Bauern sagen, daß sie ohne Fleischproduktion nicht existieren könnten.
An diesem Mißstand hat sich bis heute nicht viel geändert. (Weltweit nimmt die Fleischproduktion sogar zu.) Aufgrund der vielen Maschinen, des hybriden Saatguts, der gewaltigen Menge an Düngemitteln, Pestiziden, Mastmitteln usw. sowie der ständig neuen Krankheiten bei Pflanzen und Tieren, kostet die Land-, Tiermast- und Forstwirtschaft wesentlich mehr, als sie einbringt. Diese Kluft soll nun durch eine weitere Steigerung der Ernteerträge überwunden werden - "dank" Genveränderung des Saatgutes....
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-fleischlobby-und-welthunger.html
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Last Edit: December 22, 2010, 04:50:16 am by harakiri
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harakiri
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Agrarsubventionen: EU-Gelder für Limo und Fleisch
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Reply #12 on:
December 22, 2010, 05:01:26 am »
Subventionen für Limo und Fleisch
Der Irrsinn der EU-Subventionen ist ja schon seit vielen Jahren ein heißdiskutiertes Thema, und trotz aller Absichtsbekundungen, hier mit dem Wirrwarr aufzuräumen, ist herzlich wenig passiert. Ganz abgesehen davon, dass viele Billigexporte in Länder der Dritten Welt die dortigen einheimischen Bauern belasten und Firmen zerstören, zeigte die ZDF-Sendung WISO in „Agrarsubventionen für Limo und Fleisch“, dass hierzulande auch große Konzerne ordentlich vom EU-Topf profitieren und somit Teile ihrer Gewinne aus den Steuergeldern der Bürger stammen, wie man an Südzucker oder Tönnies sieht. Unglaublich, dass dies einfach so hingenommen und höchst selten angesprochen wird.....
http://konsumpf.de/?p=6979
Agrarsubventionen: EU-Gelder für Limo und Fleisch
http://www.youtube.com/watch?v=Jt9n6z01eWI
Die agrarsubventionen der EU sind nicht einfach zu verstehen. Eigentlich sollen sie den Bauern helfen, aber ein bedeutender Teil des Geldes landet nicht bei den Landwirten, sondern bei großen Unternehmen.
(ZDF WISO 8.2.2010)
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harakiri
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EU-Exportsubventionen für Schweinefleisch verschärfen Hunger in Afrika
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Reply #13 on:
December 22, 2010, 05:04:06 am »
Neue EU-Exportsubventionen für Schweinefleisch verschärfen Hunger in Afrika
28.04.2008
Mainz (Report) – Neue EU-Exportsubventionen für Schweinefleisch haben katastrophale Auswirkungen auf die Märkte in Westafrika. Das berichtet das ARD Politikmagazin REPORT MAINZ in seiner heutigen Ausgabe um 21.45 Uhr im Ersten. Die im November 2007 von der EU-Kommission eingeführten Ausfuhrerstattungen tragen zu einem zerstörerischen Preisdumping in afrikanischen Entwicklungsländern bei.
Tiefgefrorenes Schweinefleisch aus Europa wird beispielsweise in Kamerun für ein Euro pro Kilo verkauft, frische, heimische Ware dagegen zum Preis von 2,50 Euro. Die EU subventioniert jedes Kilo mit 31 Cent. Regionale Anbieter werden nach vor Ort Recherchen von REPORT MAINZ im Preiskampf vom Markt verdrängt. Das Preisdumping bedroht viele afrikanische Züchter, Mäster, Schlachter, Verarbeiter etc. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) hat für REPORT MAINZ die Auswirkungen der Billig-Exporte eingeschätzt. Francisco Mari, Afrika-Experte beim EED erklärt in der Sendung: „Es werden ungefähr 30.000 Tonnen Fleisch nach Westafrika aus Europa exportiert. Das bedeutet den Verlust von 210.000 Arbeitsplätzen in Afrika. Da in Afrika jeder Vollarbeitsplatz ungefähr sieben Menschen ernährt, heißt das ungefähr 1,4 Millionen Menschen werden durch diese Exporte in die Armut geschickt.“
.......
http://www.animal-health-online.de/lme/2008/04/28/neue-eu-exportsubventionen-fur-schweinefleisch-verscharfen-hunger-in-afrika/2561/
ähnlicher Artikel, anscheinend haben sich die Grünen des Textes bemächtigt....
http://www.gruene-in-loehne.de/themen/klimaschutz-oekologie/schweinemast/
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Last Edit: December 22, 2010, 05:18:11 am by harakiri
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harakiri
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Es gibt keinen Grund Tiere zu essen... …außer Ignoranz
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Reply #14 on:
December 22, 2010, 05:28:36 am »
Fleisch und Wurst wachsen nicht auf Bäumen: Sie sollten wissen, woher ihr Schnitzel kommt!
Die Marter der Nutztiere in der industriellen Tierhaltung
Artikel lesen hier:
http://www.tierschutzaktiv.at/tatsachen/massentierhaltung/default.aspx
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