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Erinnerungsforum > Gesundheit > Ernährung > Topic: Fettsäuren / Öle und Fette
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Author Topic: Fettsäuren / Öle und Fette  (Read 3663 times)
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Boomer
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Fettsäuren / Öle und Fette
« on: August 27, 2008, 05:53:19 pm »

Die Bedeutung ungesättigter Fettsäuren -  Videovortrag:
http://www.spirit-tv.de/video.php?id=43
« Last Edit: October 14, 2010, 05:33:24 am by harakiri » Logged
Boomer
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Re: Omega3 Fettsäuren
« Reply #1 on: August 27, 2008, 05:57:55 pm »

Quote
Omega 3 Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Leider enthält die moderne Ernährung zu wenige dieser Fettsäuren und zu viele ihres Gegenspielers, der Omega 6 Fettsäure. Bisher glaubte man, dass Omega 3 Fettsäure aus Fischöl die beste Ergänzung unserer Nahrung mit den so wichtigen Ölen sind. Dies ist aber nur bedingt richtig. Neue Forschungen haben ergeben, dass Omega 3 Fettsäuren aus Krill Öl wesentlich effektiver sind. Sie wirken nachweislich regulativ auf den Cholesterinhaushalt, beseitigen Entzündungen und verbessern den Gehirnstoffwechsel.


Video 1
http://www.tv-gesundheit.at/?p=13

Video 2
http://www.tv-gesundheit.at/?p=37
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Boomer
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Re: Omega3 Fettsäuren
« Reply #2 on: August 27, 2008, 06:01:59 pm »

Quote
Omega-3-Fettsäuren: Nehmen Sie Leinöl pur

Mit 2 TL purem Leinöl können Sie Ihren gesamten Tagesbedarf an dem wertvollen Radikalfänger Omega-3-Fettsäuren decken, um sich vor Arteriosklerose und Rheuma zu schützen.

Nehmen Sie jeweils morgens und abends 1 TL kalt gepresstes Leinöl pur ein und trinken Sie etwas warmen Kräutertee nach, wenn Sie das "ölige Gefühl" auf der Zunge nicht mögen. Leinöl hat mit bis zu 62% den höchsten Anteil aller Pflanzenöle an der seltenen Alpha-Linolensäure, die zu den wertvollsten Omega-3-Fettsäuren zählt.

Wählen Sie ein hochwertiges Leinöl (am besten aus Bio-Anbau) und kaufen Sie eine kleine Flasche, da sich das Öl nur ca. 8 Wochen im Kühlschrank hält. Danach wird es bitter.

Quelle: http://www.vnr.de/news

---

Leinöl
Die Nährwertangaben basieren auf dem Bundeslebensmittelschlüssel II.3 und sind Bestandteil der Ernährungssoftware NutriGuide® und Prodi®.

http://www.ernaehrung.de/lebensmittel/de/Q160000/Leinoel.php
« Last Edit: October 18, 2008, 09:56:17 am by Boomer » Logged
Boomer
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ÖL-Eiweiß-Kost
« Reply #3 on: September 14, 2008, 02:12:47 pm »


Quote
Die Geschichte und Hintergründe der ÖL-Eiweiß-Kost

Frau Dr. Johanna Budwig, welche im Mai 2003 im Alter von 94 Jahren starb, war approbierte Apothekerin und Diplom-Chemikerin mit Promotion in den Fächern Chemie und Physik. Anfang der 50er Jahre arbeitete sie als Obergutachterin für Arzneimittel und Fette im obersten staatlichen Dienst und wurde in der Folgezeit auf Grund ihrer fundamentalen Erkenntnisse und Entdeckungen auf dem Gebiet des Fettstoffwechsels und dessen Zusammenhang mit der Funktion der Zellatmung und damit auch der Krebserkrankung mehrfach für den Nobelpreis vorgeschlagen.[...]


Quelle & mehr lesen: http://www.oel-eiweiss-kost.de/_oel_eiweiss_kost/oekost_einleitung.htm

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Boomer
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Re: Fettsäuren
« Reply #4 on: September 16, 2008, 08:38:11 pm »

Quote
Öle und Fette für unsere Gesundheit

„Krebs ein Fettproblem - Richtige Wahl und Verwendung der Fette“ so lautet der Titel eines Buches, welches zum erstem mal 1956 aufgelegt wurde und dient hier dazu, lieber Leser, Ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Die Autorin, Frau Doktor Johanna Budwig, hat sich zum Thema Fettforschung und Krebs sehr verdient gemacht und wurde mehrfach zum Nobelpreis vorgeschlagen. Ein weiteres Buch ist das über Öl-Eiweiss-Kost neben vielen anderen und weiteren wissenschaftlichen Veröffentlichungen dieser bewundernswerten Dame. Ich habe diese Bücher zufällig entdeckt bei meinen Recherchen zum Thema Medizin im Allgemeinen, Krebs im Besonderen und Speisefette im Speziellen.
Von Lothar Ebner. ...


Weiter: http://www.initiative.cc/Artikel/2008_08_26%20oele.htm
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Boomer
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Re: Fettsäuren
« Reply #5 on: February 21, 2009, 07:58:21 pm »


Erfahren Sie alles über Speiseöle, Fette, Fettsäuren Ernährung und Stoffwechsel
http://www.oel-wechsel.com/
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zoe
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Re: trans-Fettsäuren
« Reply #6 on: June 12, 2009, 08:04:23 am »

Quote
Die Bedeutung von trans-Fettsäuren in der menschlichen Ernährung
Ein typisches Nebenprodukt der Fetthärtung sind die sogenannten trans-Fettsäuren. Sie sind dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Wasserstoffatome an einer Doppelbindung gegenüberstehen. Bei den natürlich vorkommenden cis-Bindungen befinden sie sich auf der gleichen Seite.
[...]
D.h.: Bei einer hohen Aufnahme von trans-Fettsäuren nimmt auch das Kind über die Muttermilch viel auf. Langkettige Fettsäuren werden gerade beim Säugling in großen Mengen in Membranen (z.B. des Gehirns) eingebaut. Da diese Membranen eine besonders lange Halbwertzeit haben, ist der Einbau von trans-Fettsäuren, statt von cis-Fettsäuren zumindest mit Skepsis zu betrachten. In der Literatur gibt es noch eine ganze Reihe an Effekten, die man mit trans-Fettsäuren in Verbindung bringt. So gibt es Untersuchungen über Zusammenhänge in folgenden Bereichen:[...]
Quelle & weiter: http://www.inform24.de/transistor.html

Das ist nicht nur bei Säuglingen so ...

Siehe auch:
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/transfettsaeuren_aid_64996.html
http://www.transfettsäuren.info/tfs-allgemeines.php5
http://www.bfr.bund.de/cm/208/trans_fettsaeuren_sind_in_der_ernaehrung_unerwuenscht_zu_viel_fett_auch.pdf
« Last Edit: June 12, 2009, 08:16:03 am by zoe » Logged
earthling
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Omega-3-Fettsäuren - Vegane Ernähnrung
« Reply #7 on: October 14, 2009, 05:21:10 pm »

Omega-3-Fettsäuren

Bei Veganern besteht die Gefahr, dass sie zu wenig Omega-3-Fettsäuren aufnehmen, die wichtig sind für die Fließeigenschaften des Blutes und die Zusammensetzung der Zellmembranen. Die Alpha-Linolensäure ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure und findet sich in Leinsamen, Walnüssen, Rapsöl, Sojabohnen und Sojaöl. Leinsamen sind die konzentrierteste Quelle für Alpha-Linolensäure. Das Leinöl darf aber nicht erhitzt werden, weil ansonsten die Linolensäure zerstört wird.
aus: http://www.das-weisse-pferd.com/04_02/vegan_geniessen.html


Lebenswichtige Omega-Fettsäuren
Wichtige essentielle Fettsäuren (eFs) sind die Omega-9-, Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Omega-9-Fettsäuren kommen in relativ hoher Konzentration in Olivenöl, die Omega-6-Fettsäuren in Distel-, Sonnenblumen-, Mais- und Sojaöl und die Omega-3-Fettsäuren in Lein- und Sojaöl vor.
Der menschliche Organismus kann die essentiellen Fettsäuren in Eigensynthese nicht herstellen, sie sind daher zufuhrnotwendig.
Symptome wie Konzentrationsschwäche, Wachstumsstillstand, Entzündungen der Haut, Nervenschäden und Beeinträchtigung der Fortpflanzung u.a. könnten bei einem Mangel auftreten.
Im Körper können eFs zu anderen eFs umgewandelt werden. Beispiele hierfür sind die Arachidonsäure (wichtiges Strukturelement in den Zellmembranen), die Eicosapentaensäure (Ausgangssubstanz der Prostaglandine) und die Docosahexaensäure (wichtig für Blut, Kreislauf und Hormone).
Alpha-Linolsäure für Veganer
Viele Faktoren beeinflussen die Umwandlungsrate der eFs in andere Fettsäuren, die für den Körper im jeweiligen Moment wichtig sind. Ein Faktor scheint eine hohe Zufuhr an Linolsäure über die Nahrung zu sein. Diese sind in einer typisch veganen Ernährung relativ hoch und beeinträchtigen den Fettstoffwechsel nachhaltig negativ. Vegan lebende Menschen können einen Ausgleich der beeinträchtigten Umwandlung erzielen, indem sie weniger Sonnenblumen-, Saflor- bzw. Färberdistel- und Maisöle, und stattdessen mehr Öl die Alpha-Linolsäure enthalten zu sich nehmen, wie z.B. Leinöl, Rapssamen- (Canola-) Öl oder Sojabohnen- und Walnussöle.
aus: http://www.vebu.de/gesundheit/lebensmittel/313-wie-kann-man-vegetarisch-oder-vegan-seinen-calciumbedarf-decken
« Last Edit: October 14, 2009, 05:23:39 pm by earthling » Logged
earthling
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Margarine
« Reply #8 on: October 14, 2009, 05:28:01 pm »

Margarine
Margarine ist lecker und dazu noch gesund - eine dick aufs Brötchen aufgetragene Werbelüge, die viele Menschen bereits zum Frühstück schlucken. Seit Jahrzehnten macht uns die Industrie da eine billig produzierbare Waffenschmiere aus Öl, Wasser und einer Extraportion Chemie als nahrhaften Butterersatz schmackhaft!

Napoleon und Margarine - Dass wir die Erfindung der Margarine indirekt dem kleinen großen Kaiser von Frankreich verdanken, ist unstrittig: Weil Butter rar war und beim Transport in wärmere Krisengebiete lieber zerfloss als die Kriegsmaschinerie zu schmieren, sollte ein preiswerter und praktikabler Ersatzstoff her. Bonaparte setzte deshalb einen Preis auf dessen Erfindung aus - ob dieser nun dem französischen Chemiker Michel-Eugene Chevreul oder seinem Kollegen Hippolyte Mege-Mouris (welcher 1873 in den USA ein Patent für Margarine anmeldete) zugestanden hätte, darüber zanken die Historiker. Andere Quellen nennen die Namen Sabatier und Senderens als Väter der Margarine.
Den von Napoleon ausgesetzten Preis hat jedenfalls keiner der Herren erhalten, denn die Herstellung gelang erst um 1869 und damit lange nach des Kaisers Tod. Metallische Katalysatoren wie Nickel, Kobalt, Eisen ermöglichten die Umwandlung von chemischen Doppelbindungen im Fett in gesättigte Einfachbindungen, endlich ließ sich einst flüssiges Öl aufs Brot schmieren. Mit Butter hatte die fettige Paste ursprünglich allerdings noch weniger zu tun als heute; erst ein bisschen Farbe und viel Werbeaufwand machten das Waffenfett zum Frühstücksaufstrich.
....Dank lauter Werbetrommeln weiß nun also nahezu jedermann, dass sich in Butter reichlich gesättigte Fettsäuren und Cholesterin finden, während für Margarine nur Öle mit ungesättigtem Fett verwendet werden und im pflanzlichen Brotaufstrich kein Cholesterin enthalten ist. Aber ist der Stoff deshalb wirklich gesünder? Dr. Andrew Weil, international renommierter Verfechter von ganzheitlicher Naturheilkunde und Autor zahlreicher Bücher (" Natürliche Gesundheit, natürliche Medizin") ist vom Gegenteil überzeugt: "Bis Ende dieses Jahrzehnts wird die medizinische Forschung auf erhebliche Gefahren beim Verzehr von Margarine stoßen!" Er weist darauf hin, dass gerade durch das Härten pflanzlicher Öle die gefürchteten gesättigten Fettsäuren entstehen - es spielt also gar keine Rolle, wenn als Ausgangsprodukt ungesättigte Fette verwendet werden!
....Noch gefürchteter sind die sog. trans-Fettsäuren in teilgehärteten Fetten. Sie reichern sich im Fettgewebe des Körpers an, werden in Zellmembranen eingebaut, stören den Stoffwechsel, fördern Zuckerkrankheit und verringern die Qualität der Muttermilch. Aus Tier- und Zellversuchen gibt es zudem Hinweise auf Störungen des Immunsystems und der Fruchtbarkeit sowie auf Behinderungen des Wachstums von Hirn und Nervengewebe des Embryos. Beim Prozess der Teilhärtung entstehen zudem weitere potentielle Schadstoffe (z.B. unnatürliche Verknüpfungen von zwei oder drei Fettsäuren), deren biologische Wirkungen kaum erforscht sind. Derlei unüberschaubare Risiken lassen sich leider auch nicht mit einem Blick auf das Etikett ausräumen: Begriffe wie "teilweise gehärtet" weisen zwar unmissverständlich auf trans-Fettsäuren hin, Formulierungen wie "Pflanzenfett, gehärtet" sind jedoch ebenso schwammig und nichtssagend wie die Inhaltsangaben auf Packungen. Die amerikanische Fettforscherin Mary Enig hat bei einer chemischen Analyse verschiedenster Lebensmittel nämlich festgestellt, dass viele Angaben auf den Etiketten schlicht falsch sind!
Quote
Gegenüber der mit chemischen Zusätzen aller Art gepanschten Margarine hat Butter (neben dem allgemein als besser empfundenen Geschmack) den theoretischen Vorteil, ein organisches Naturprodukt zu sein. Theoretisch deshalb, weil Butter in der Praxis meist Rückstände von an Kühen verabreichten Drogen wie Hormongaben sowie Spuren von Pestiziden und anderen Umweltgiften enthält. Immerhin gehört Butter aber zu den am wenigsten bearbeiteten Grundnahrungsmitteln, da außer Milchsäure (E 270) und Beta-Carotin (der Farbstoff E160a) keine Zusätze verwendet werden dürfen. Trotzdem ist echte Sauerrahmbutter heute so gut wie nicht mehr erhältlich, da den Herstellern die Geduld für den Reifeprozess des Rahms abhanden gekommen ist (im Bioladen schauen - man merkt`s jedoch deutlich am Preis). Statt dessen dominiert im Handel die sogenannte "mild gesäuerte" Butter. Bei diesem Imitat der originalen Sauerrahmbutter handelt es sich um Süßrahmbutter, der nachträglich Milchsäure (E 270) zugesetzt wurde.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/margarine.html
« Last Edit: October 14, 2009, 05:32:01 pm by earthling » Logged
earthling
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Was hat es mit diesen Omega-3-Fettsäuren auf sich?
« Reply #9 on: October 14, 2009, 05:36:25 pm »

Quote
Was hat es mit diesen Omega-3-Fettsäuren auf sich?
Aus einigen Studien wurde bekannt, dass Personengruppen, die viel Fisch konsumieren (z.B. Bewohner von Küstenregionen) weniger an Herzinfarkt litten als andere Personen mit geringerem Fischkonsum. Da man aus der Vermutung, dass ein Zusammenhang zwischen Fischkonsum und Herzinfarktrisiko bestehen könnte, noch kein riesen Geschäft machen kann, wurde natürlich weiter geforscht, um herauszufinden, welcher Stoff im Fisch dafür verantwortlich sein könnte.
Nach weiteren Untersuchungen (meist durch Tierversuche!) wurden die positiven Wirkungen den Omega-3-Fettsäuren (genauer: Eicosapentaensäure) in den Fischen zugeschrieben.
Dass Omega-3-Fettsäuren, die Blutfettwerte positiv beeinflussen, scheint wissenschaftlich abgesichert zu sein. Je ungesünder jemand lebt, desto grösser ist deshalb auch der Nutzen solcher Fette. Bei Personen mit einer gesunden fleischlosen, fettarmen Ernährungsweise ist demnach ein solcher Zusatz nicht nötig. Leider lässt sich aber immer noch viel mehr Geld machen, wenn man die Menschen zuerst an Nahrungsmittel gewöhnt, die sie krank machen und nachher Nahrungsmittel so zusammenstellt, dass die negativen Auswirkungen teilweise wieder rückgängig gemacht werden. Von vornherein gesund lebende Menschen sind weder für die Nahrungsmittelindustrie noch für die chemische Industrie interessant.
Da die Omega-3-Fettsäuren jedoch immer häufiger als Zusatz verwendet werden, stellt sich vor allem für Vegetarier die Frage:

Lassen sich diese Fettsäuren auch aus Pflanzen gewinnen?
Da «Omega-3-Fettsäure» eine ganze Gruppe von Fetten bezeichnet, muss man unterscheiden, ob diejenige gemeint ist, die üblicherweise aus Fischkörpern extrahiert wird, oder ob man alle Omega-3-Fettsäuren meint.
Die Fettsäurenart aus Fischen ist in Pflanzen kaum zu finden. Eine Gewinnung aus Pflanzen (z.B. aus der japanischen «Perilla») ist deshalb auch um einiges teurer und noch nicht so weit fortgeschritten wie die Gewinnung aus Fischen. Wenn man aber das ganze Spektrum an Omega-3-Fettsäuren in den verschiedensten Lebensmitteln ansieht, gibt es sehr viele pflanzliche Alternativen zum Fischöl. Nebst Leinsamen und Raps haben zum Beispiel auch Hanfsamen, Portulak und bestimmte Meeresalgen einen grossen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Ob diese Fettsäuren weniger wertvoll sind als diejenigen, die aus Fischen gewonnen werden, ist noch nicht erforscht, da man die meisten Versuche (in der Regel nur wertlose Tierversuche!) erst mit Fischöl machte. Es gibt aber bereits Wissenschaftler, die Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs vorziehen und damit sehr gute Erfahrungen machen (z.B. Dr. Dean Ornish, siehe unten).
Leinsamen, Leinsamenöl und Rapsöl können heute als gute Alternativen zu den meist mit Schwermetall und anderen Giftstoffen belasteten Fischen angesehen werden. Da Vegetarier allerdings nicht mehr Herzinfarkte bekommen als Fleisch und Fischesser bleibt die Frage offen, ob ein Fischkonsum für Vegetarier überhaupt irgendwelche gesundheitliche Vorteile bringen würde und deshalb auch ob man die oben genannten Alternativen speziell berücksichtigen muss. Schaden wird es allerdings kaum...
aus http://www.vegetarismus.ch/heft/98-3/omega3.htm

Perilla (Perilla frutescens), Sesamblatt oder ungenau auch Schwarznessel genannt, ist eine meist als monotypisch angesehene Gattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Seine Blätter und Samen werden zu Würz- und Heilzwecken genutzt. Diese Pflanzenart gedeiht besonders in sonnigen oder halbschattigen Lagen, kann im Garten problemlos kultiviert werden und hat einen hohen Zierwert. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieser Pflanzenart ist nicht bekannt. Heutzutage kommt sie in Ostasien, Südostasien und Südasien vor. Sie wird verbreitet in Gärten kultiviert, und wächst wild auf Brachland.
http://de.wikipedia.org/wiki/Perilla

Omega 3 Bio Perillaöl Kapseln vegan
http://www.purenature.de/shop/a1628/omega-3-bio-perillaoel-kapseln-vegan.html

Recherche Perillasamen-öl Kapseln Shiso
Gesundheitliche Wirkung von o3-fettsäurehaltigen Pflanzenöle-Kapseln: Das Öl aus den Samen von Perilla frutescens (Schwarznessel), nachfolgend als Perillaöl bezeichnet, enthält einen sehr hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren. Mit einem Anteil von etwa 50-60 % ist die zu den o33- Fettsäuren zählende a-Linolensäure vorherrschend. Aus klinischen und experimentellen Untersuchungen ist bekannt, dass Fettsäuren dieses Typs über zahlreiche positive ernährungsphysiologische Eigenschaften verfügen. Durch Verfütterung von Perillaöl an Ratten wurde die Erkrankungshäufigkeit von Brust-, Dünn-und Dickdarmkrebs verringert. Bekannt sind außerdem entzündungs-und b ! utgerinnungshemmende Effekte. Eine bei humanen Probanden beobachtete Abnahme des Triglycerid-und Cholesterinspiegels im Blut sowie eine blutdruck- senkende Wirkung sind vermutlich wesentlich an der verringerten Rate von Herz- Kreislauf-Erkrankungen beteiligt. Beschrieben wird außerdem, dass der Konsum von Perillaöl die Funktion des Immunsystems verbessert und die Lernfähigkeit erhöht. Ähnlich positive Wirkungen werden auch für andere 3-fettsäurehaltige Pflanzenöle, wie z. S. Öle aus Borago officinalis (Borretschöl), Oenothera biennis (Nachtkerzenöl) oder Ribes nigrum (Johannisbeerkernöl) sowie für Fischöl und Leinöl berichtet.
http://www.alternativ-healthproducts.com/recherche-parillasamen-oel-kapseln.html
« Last Edit: October 14, 2009, 05:46:17 pm by earthling » Logged
zoe
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Re: Fettsäuren
« Reply #10 on: October 17, 2009, 09:33:26 pm »

http://www.youtube.com/watch?v=BiVxlgd5zd0


Quote
Der Omega-3 Mangel in unserer Ernährung führt zu einer Dysbalance der Omega-6/3-Ratio mit Folgen für die Membranfunktion genauso wie für die Balance der Eicosanoide. Wir finden diese Dysbalance bei onkologischen Patienten genauso wie bei metabolischen oder immunologischen Störungen. Depressionen und das ADHS zeigen ebenfalls in den meisten untersuchten Fällen eine Störung der Omega-6/3-Ratio. Die Erfolgsaussichten der Ernährungsumstellung oder Substitution sind abhängig vom Ausmaß der Dysbalance und bedürfen der laborchemischen Überwachung. Kasuistiken werden gezeigt und hoffentlich zur Diskussion anregen.


Omega 3 Fettsäuren
http://www.youtube.com/watch?v=xNI2cUXQTvQ
« Last Edit: October 18, 2009, 08:08:34 am by zoe » Logged
earthling
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Re: Fettsäuren
« Reply #11 on: October 18, 2009, 03:49:42 am »

interessante hersteller-seite
pro-oleic   K. Haberberger Handels- und Consulting GmbH http://www.pro-oleic.de/
http://www.pro-oleic.de/sonnenblumenoel.htm

Fettsäuren und ihr Einfluss auf die Gesundheit http://www.pro-oleic.de/fettsaeuren.htm
Ölsäure - Einfach gut! http://www.pro-oleic.de/oelsaeure.htm
Empfehlungen zur Fettzufuhr http://www.pro-oleic.de/fettzufuhr.htm
Cholesterin http://www.pro-oleic.de/cholesterin.htm

Quote
Nicht zuviel Linolsäure
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Linolsäure, stecken reichlich in vielen Pflanzenölen wie z.B. Distel-, Soja- und gewöhnlichem Sonnenblumenöl. Gewöhnliches Sonnenblumenöl enthält bis zu 60% Linolsäure. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind aufgrund ihrer höheren Anzahl von Doppel-bindungen relativ instabil und dadurch einer vermehrten Peroxidation ausgesetzt.
Die Aufnahme von mehrfach ungesättigten Fettsäuren wurde längere Zeit in sehr hohen Mengen empfohlen. Studien haben jedoch gezeigt, dass zu große Mengen (mehr als 12-15% der Gesamtenergie) mehrfach ungesättigter Fettsäuren gleichzeitig auch das erwünschte HDL-Cholesterin senken können.
http://www.pro-oleic.de/linolsaeure.htm
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Re: Omega-3-Fettsäuren gegen Alzheimer
« Reply #12 on: January 08, 2010, 11:36:45 am »

Quote
Ein neuer Cocktail gegen das krankhafte Vergessen
...US-Wissenschaftler haben mit einer Mischung aus Omega-3-Fettsäuren und zwei körpereigenen Substanzen die Nervenzellen im Gehirn zur Ausbildung neuer Verbindungen angeregt. In einem klinischen Vergleichstest zeigten 40 Prozent der Patienten, die mit dem Getränk behandelt wurden, konnten sich deutlich besser an Namen erinnern....
http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5767558/Ein-neuer-Cocktail-gegen-das-krankhafte-Vergessen.html
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harakiri
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Die fette Wahrheit - Omega 3 macht schlank und schlau
« Reply #13 on: October 14, 2010, 05:32:43 am »

Die fette Wahrheit - Omega 3 macht schlank und schlau
01. Oktober 2010 | Dr. Udo Erasmus, Ernährungswissenschaftler und Fettforscher |

http://alpenparlament.tv/playlist/315-die-fette-wahrheit-omega3-macht-schlank-und-schlau
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IKokosnussöl - Heilmittel für die Alzheimer-Erkrankung
« Reply #14 on: January 14, 2011, 03:25:32 pm »

Ist Kokosnussöl ein bisher unbekanntes Heilmittel für die Alzheimer-Erkrankung? David Gutierrez
Eine Ärztin erklärt, die Einnahme von nur vier Teelöffeln Kokosnussöl pro Tag habe die Demenzerkrankung ihres Ehemanns zum Stillstand gebracht. Mary Newport ist Direktorin der Neugeborenen-Intensivstation des Regionalkrankenhauses in Spring Hill im US-Bundesstaat Florida.

Quote
Newport begann, sich wissenschaftlich mit den Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung auseinanderzusetzen in der Hoffnung, alternative Behandlungsmethoden ausfindig zu machen. Sie erfuhr, dass einige Forscher viele der Symptome der Erkrankung mit dem Absterben bestimmter Gehirnzellen, die nicht in der Lage sind, Glukose zu verstoffwechseln, in Zusammenhang bringen. Die Wissenschaftler fragten sich, ob nicht eine höhere Versorgung des Gehirns mit Energie aus einer anderen Quelle, den Ketonen, den Zelltod verhindern und damit die Erkrankung aufhalten könnte. Der einfachste Weg, den Körper dazu zu bringen, Ketone zu produzieren, besteht in der Einnahme mittelkettiger Triglyceride (MCT), die man auch als »Neuralfette« bezeichnet.
Newport erfuhr weiter, dass Kokosnuss- oder Palmkernöl bei der Behandlung der Alzheimer-Erkrankung vielversprechende Erfolge gezeitigt habe, und so begann sie, ihrem Ehemann Kokosnussöl zu verabreichen. Bereits nach zwei Tagen zeigte er erste Anzeichen einer Besserung. Innerhalb von 60 Tagen war er wieder aufmerksam, glücklich und machte Witze. Innerhalb eines Jahres war er wieder in der Lage, selbstgestellte Aufgaben eigenständig zu erledigen und zu laufen. Zudem erlebte er große Fortschritte im verstehenden Lesen und dem Kurzzeitgedächtnis.


http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/david-gutierrez/ist-kokosnussoel-ein-bisher-unbekanntes-heilmittel-fuer-die-alzheimer-erkrankung-.html

Quellen zu diesem Artikel unter:
http://www.anh-usa.org/coconut-oil-and-alzheimer%E2%80%99s-disease/
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