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Author Topic: foodwatch / Nahrungsmittelkontrollen  (Read 12247 times)
0 Members and 1 Guest are viewing this topic.
earthling
Guest
« on: April 27, 2008, 01:42:55 PM »

http://www.foodwatch.de/

Quote
Saubere, gesunde und ungiftige Lebensmittel? Leider nur ein Märchen.

Foodwatch informiert Verbraucher über Gift im Essen, über die Drahtzieher von Gammelfleischskandalen und darüber, ob Bio wirklich Bio ist. Mit Recherchen, Kampagnen und vor Gericht kämpft foodwatch für die Rechte der Verbraucher - und vor allem für Transparenz im Markt.


interessanter artikel zum Verbraucherinformationsgesetz (VIG)
« Last Edit: April 27, 2008, 01:51:30 PM by earthling » Logged
Erinnerungsforum
« on: April 27, 2008, 01:42:55 PM »

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earthling
Guest
« Reply #1 on: May 27, 2008, 03:14:42 PM »

NAHRUNGSMITTELKENNZEICHNUNG
Verbraucherschützer enttarnen Kalorienbomben


Industrie und Verbraucherschützer streiten erbittert um die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Jetzt hat foodwatch zu einem einfachen Trick gegriffen, die Angaben der Konzerne grafisch umgesetzt - und siehe da: Aus angeblich gesunden Lebensmitteln werden Zuckerbomben.

Hamburg - Papier ist geduldig - auch, wenn es um die Verpackungen von Lebensmitteln geht: "Mit weniger Zucker" heißt es da bei Kellogg's Frosties, "aktiviert die Abwehrkräfte" lockt Actimel von Danone und Nestlé bewirbt seine Trio-Frühstücksflocken gar mit einer "Vollkorngarantie". Die Botschaft an den Verbraucher ist klar: Kauf' mich, iss' mich - denn ich bin gesund.

Was weniger deutlich auf der Packung steht, ist das, was tatsächlich in den Lebensmitteln drin ist: 25 Gramm Zucker pro 100 Gramm sind es bei den Frosties, bei Actimel 11,4 Gramm Zucker und bei Nestlé gar 37 Gramm - das hat die Verbraucherorganisation foodwatch anhand der Nährwertangaben auf den Packungen ausgerechnet. Zwar geben die Hersteller selbst die Nährwerte an - allerdings mit einem System, das es dem Verbraucher nicht gerade einfach macht, die tatsächlichen Inhaltsstoffe zu erkennen.

Denn obwohl es sich um das gleiche Produkt handelt, klingen die Angaben der Lebensmittelindustrie ganz anders: So heißt es auf der Frosties-Packung, mit einer Portion von 30 Gramm decke ein Erwachsener acht Prozent seines täglich empfohlenen Zuckerbedarfs, bei Danone entspricht ein Fläschchen Actimel vier Prozent des täglichen Kalorienbedarfs. Und mit den Nestlé-Cerealien sollen über elf Prozent des täglichen Zuckerbedarfs gedeckt werden. "Das ist ein System, das vom Konsumenten nicht verstanden wird und es den Herstellern erlaubt, den tatsächlichen Anteil an Zucker, Fett und Salz bewusst zu verschleiern", sagt Matthias Wolfschmidt von foodwatch.

"Mehrheit der Produkte übersüßt"

Tatsächlich tobt seit langem ein erbitterter Streit zwischen Industrie, Politik und Verbraucherschützern über die Nährwertkennzeichnung: Gesundheitsexperten und Verbraucherorganisationen fordern eine farbliche Kennzeichnung der Inhaltsstoffe nach einem Ampelsystem. Mit den Farben grün (niedrig), gelb (mittel) und rot (hoch) soll dem Verbraucher einfach und schnell signalisiert werden, was er isst. Die Lebensmittelindustrie lehnt dieses System jedoch ab - angeblich, weil es bestimmte Lebensmittel diskriminiere. Sie hat sich stattdessen auf das sogenannte GDA-System (Guideline daily amount) verständigt, das den Nährwert bezogen auf Portionsgrößen angibt.

Dass beide Systeme zu extrem unterschiedlichen Ergebnissen kommen, zeigen aktuelle Untersuchungen von foodwatch: "Wir haben 32 Produkte beispielhaft mit der Ampelkennzeichnung versehen und dabei festgestellt, dass die überwältigende Mehrheit der Produkte übersüßt ist", sagt Wolfschmidt. Nur zwei der untersuchten Waren bekommen in punkto Zuckergehalt eine grüne Ampel, 26 dagegen sogar die rote Ampel. Weil die GDA-Kennzeichnungen das aber nicht so explizit zeigen, zieht der Nahrungsmittelexperte daraus nur einen Schluss: "Mit ihrer Kennzeichnung will die Nahrungsmittelindustrie ihre stark zuckerhaltigen Produkte als wertvollen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung erscheinen lassen."

weiter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554852,00.html
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Erinnerungsforum
« Reply #1 on: May 27, 2008, 03:14:42 PM »

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earthling
Guest
« Reply #2 on: May 27, 2008, 03:17:20 PM »

Ampelkennzeichnung
32 Beispiele, warum die Industrie die Ampel fürchtet

Im Rahmen einer eigenen Kampagne kämpfen die großen Lebensmittelkonzerne gegen die Ampelkennzeichnung. foodwatch zeigt, warum die beteiligten Unternehmen so große Angst vor der Ampel haben: Für ihre Frühstücksflocken und Kinderjoghurts würde es rote Punkte nur so hageln.

weiter http://www.foodwatch.de/e10/e13946/e15289/

übersicht Kinderlebensmittel
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Erinnerungsforum
« Reply #2 on: May 27, 2008, 03:17:20 PM »

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earthling
Guest
« Reply #3 on: July 20, 2008, 04:48:42 PM »

Leere Worte statt konkreter Taten - Niederschmetternder EU-Bericht zu Schlachttieruntersuchungen
Der SANCO-Bericht der EU über Schlachttieruntersuchungen in Österreich bestätigt abermals die Kritik von Tierschützern an den herrschenden, ineffizienten Überwachungs- und Kontrollmechanismen. Beanstandet wurde unter anderem, dass notgeschlachtete Tiere per Ausnahmeregelung OHNE Schlachttieruntersuchung für den menschlichen Verzehr freigegeben werden.

weiter http://www.vier-pfoten.at/Pfoten/pressetext.php?id_pressetext=69&PHPSESSID=c8driic6612ksvg45rg93j5vv0
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earthling
Guest
« Reply #4 on: August 06, 2008, 12:13:18 AM »

Recherche 2008 Rinder-Tiermehl illegal zur Verfütterung exportiert
foodwatch hat dokumentiert, dass Tiermehl aus Deutschland als "Mineraldünger" nach Malaysia exportiert wurde und dort zur Fütterung an Nutztiere bestimmt ist. Besonders gefährlich: Das Tiermehl enthielt Rindermaterial, dessen Verfütterung seit der BSE-Krise strengstens verboten ist.
Offiziell deklariert als "mineralische oder chemische Düngemittel" hat die deutsche Firma SubsTrade GmbH aus Fehmarn (Schleswig-Holstein) mehr als 500 Tonnen Tiermehl nach Malaysia verschifft. Die Ladung enthielt auch Tiermehl, das aus kranken und verendeten Rindern hergestellt wurde. Das hat die Analyse eines unabhängigen Labors gezeigt. Die Ausfuhr von Wiederkäuermaterial ist seit der BSE-Krise strengstens verboten, um eine Verfütterung auch im Ausland auszuschließen und die Ausbreitung der Rinderseuche zu stoppen.
weiter http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/bse_und_tiermehl/tiermehl_schmuggel/recherche_2008/index_ger.html
« Last Edit: August 06, 2008, 12:16:28 AM by earthling » Logged
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