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Author Topic: foodwatch / Nahrungsmittelkontrollen  (Read 11569 times)
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harakiri
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« Reply #30 on: December 08, 2010, 07:05:09 AM »

Quote
Lebensmittel-Lobby setzt Verbraucherdesinformation auch bei EU-Ministern durch 07.12.2010 von Bündnis 90/ Die Grünen
Zu den Beschlüssen des EU-Ministerrats zur "Lebensmittelinformationsverordnung" erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik:

Ministerin Aigner macht mit bei der weiteren Verbraucher-Irreführung. Zwar kritisiert sie die laxen Regelungen im Ratsbeschluss zur Herkunftskennzeichnung und zu den Imitaten. Die Zustimmung zum Gesamtpaket passt aber nicht zur öffentlichen Kollegen-Schelte. Nur darauf zu hoffen, dass das Europäische Parlament in der nun anstehenden zweiten Runde Verbraucherinteressen hineinverhandelt, ist ein Zeugnis für die Regierungsunfähigkeit des größten EU-Landes. Mit dieser Verbraucherdesinformation werden zudem die nationalen Programme zur Bekämpfung von Übergewicht und Fehlernährung ab absurdum geführt - mit fatalen Folgen auch für die Gesundheitssysteme, die heute schon etwa ein Drittel ihrer Gesamtausgaben für die Bekämpfung ernährungsbedingter Folgeerkrankungen aufwenden.

Die Lebensmittelindustrie hat die Institutionen der EU fest im Griff. Nach dem Europäischen Parlament wirkt ihre Lobby-Kampagne auch beim Ministerrat. Ihre Devise: Für die Industrie volle Freiheit, Verbraucherwünschen wie der Ampel entledigt man sich im bürokratischen Dickicht. Statt Klarheit und Wahrheit bei Fett, Salz, Zucker, Nanotechnologie und Imitaten in Lebensmitteln sowie zur Herkunft herzustellen, verspielt die EU mit unklaren und verbraucherunfreundlichen Vorgaben das Vertrauen in den Binnenmarkt. Das Nachsehen haben die Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich die wichtigsten Informationen und Warnsignale auf der Vorderseite der Verpackung wünschen.

......http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f941914cfe95a5_740344&a_no=22703


...die Ampelkennzeichnung ist zwar nett gemeint, aber eigentlich nur ein Feigenblatt für die bittere Wahrheit, daß die angeblich "konventionelle" Nahrungsmittelproduktion zum Großteil nur Junkfood für den Plebs ist.... und dies auch genauso sein soll....
« Last Edit: December 08, 2010, 07:12:38 AM by harakiri » Logged
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« Reply #30 on: December 08, 2010, 07:05:09 AM »

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harakiri
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« Reply #31 on: December 10, 2010, 12:12:05 AM »

Täuschung der Verbraucher 9 | 12 | 2010
Wenn die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner jubelt, die Verbraucher würden künftig besser vor Täuschung geschützt, dann ist das mithin genau dies: eine Täuschung.

Immerhin, im Kampf gegen das Übergewicht geht die Europäische Union einen großen Schritt nach vorn. Gerade erst haben die Verbraucherminister eine neue Lebensmittelkennzeichnung beschlossen, mit der Konsumenten schneller erkennen können sollen, wie hoch der Kalorien-, Zucker-, Fett- oder Salzgehalt eines Produktes ist. Ob es sich also bei einem Joghurt oder einer Putenwurst um eine Kalorienbombe handelt oder nicht. Die wirklich wichtige Frage aber, ob es sich beim Joghurt überhaupt um richtigen Joghurt handelt und bei der Putenwurst um richtige Putenwurst, ist damit noch nicht geklärt.

Wenn die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner nun jubelt, die Verbraucher würden künftig besser vor Täuschung geschützt, dann ist das mithin genau dies: eine Täuschung. Die Lebensmittelproduzenten nutzen zur Irreführung der Konsumenten weiterhin alle Spielräume, die sich bieten. Das zeigt nicht nur der jüngste Fall von Putenwurst, die eigentlich eine Putenschweinewurst ist. Gerade bei Wurstwaren sind hohe Beanstandungsquoten keine Ausreißer....

http://www.fr-online.de/wirtschaft/taeuschung-der-verbraucher/-/1472780/4907222/-/index.html
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« Reply #31 on: December 10, 2010, 12:12:05 AM »

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harakiri
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« Reply #32 on: December 29, 2010, 08:35:36 PM »

ganz fett als Header:

Quote
Der grosse Bio-Irrtum
von Elisabeth Rizzi - Der Absatz von Biogemüse boomt. Eine neue Studie zeigt aber: Biogemüse ist nicht gesünder als herkömmliches Gewächs.


...und weiterhin, ganz klein und eher verschämt:

Quote
In der Tat schreibt die Wissenschaft Biogemüse verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zu. Biokartoffeln sollen beispielsweise fast doppelt so viele Flavonoide enthalten wie herkömmliche. Flavonoide senken das Risiko von Herz-Kreislaufkrankheiten. Biozwiebeln wiederum sollen eine 20 bis 50 Prozent gesteigerte antioxidative Wirkung zeigen. Antioxidantien sind für die Infektabwehr wichtig.

Dänische Wissenschaftler wollten nun genau wissen, wie gesund Bio-Gemüse wirklich ist. Sie pflanzten dazu in den letzten zwei Jahren Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln auf jeweils nebeneinander liegenden Feldern (na super, dann schwappen dann gleich Kunstdünger und Pestizide mit rüber...) So waren Temperatur, Niederschläge und Bodenqualität für alle Pflanzen gleich. Die herkömmlichen Gemüse wurden mit Pestiziden und Dünger gepäppelt. Die Pflanzen auf dem anderen Feld wurden nach den Richtlinien der Ökolandwirtschaft behandelt.

Jetzt haben die Forscher der Universität Kopenhagen ihre Bombe platzen lassen: Die Bio-Produkte enthalten nicht mehr Flavonoide und Phenolsäuren als die herkömmlichen Gewächse. Besonders betrüblich für Biofans: Auch für andere Feldfrüchte und Inhaltsstoffe vermuten die Wissenschaftler ein vergleichbares Ergebnis.

Immerhin streichen die Studienautoren heraus, dass es dennoch sinnvoll ist, Bioprodukte zu kaufen. Allen voran nennen sie verbesserte Lebensbedingungen für Wildtiere, den Umweltschutz und einen besseren Geschmack. Darüber hinaus erwarten sie trotz ihrer Forschungsergebnisse gesundheitsfördernde Wirkungen von Bio-Gewächsen. Zumindest fällt hier definitiv die gesundheitsbelastende Wirkung von Pestiziden weg.


Quelle http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Der-grosse-Bio-Irrtum-30033932

....also solche Aufarbeitungen von sog. "Wissenschaftlern" braucht keine Sau.... das ist "unter aller Sau"
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« Reply #32 on: December 29, 2010, 08:35:36 PM »

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harakiri
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« Reply #33 on: January 07, 2011, 11:16:34 PM »

 August 2010

Quote
"Die meisten großen Handelsketten verkaufen Frischfleisch in "Schutzatmosphäre"-Packungen. Dahinter verbirgt sich oft ein hochgradig mit Sauerstoff angereichertes Gasgemisch. Der Effekt: Auch nach Tagen sieht Fleisch außen rosig-frisch aus. Eine Illusion, denn Sauerstoff macht es gleichzeitig innen zäh und ranzig."

Ein problematischer Fakt ist, daß die Bundesregierung diese Mißstände hingenommen hat. Der Schein der "Wirtschaftshörigkeit" ist mal wieder gegeben...

Weitere wichtige Informationen sind unter http://foodwatch.de zu finden.


Illusion Frischfleisch „Unter Schutzatmosphäre verpackt“ 26. Nov. 2010
http://www.scinexx.de/dossier-detail-520-7.html

Frisch-Fleisch: Wie lange hält Fleisch unter Schutzatmosphäre? 28. Sept. 2010
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5484428

und das Bundesinstitut für Risikobewertung dazu: http://www.bfr.bund.de/cd/51981
siehe auch http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Frischfleisch_News_uo1281167351.html
« Last Edit: January 07, 2011, 11:24:46 PM by harakiri » Logged
harakiri
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« Reply #34 on: January 10, 2011, 04:06:41 AM »

Dioxin-Skandal
Foodwatch wirft Bundesregierung Mitschuld vor 09.01.2011

Zwei Wochen nach ersten Giftfunden in Tierfutter rückt der politische Streit ins Zentrum des Dioxin-Skandals. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hält der Regierung schwere Versäumnisse vor: Sie kümmere sich mehr um die Interessen der Futtermittelindustrie als um die Sicherheit der Bürger.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,738519,00.html
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