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Erinnerungsforum > Gesundheit > Ernährung > Topic: foodwatch / Nahrungsmittelkontrollen
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Author Topic: foodwatch / Nahrungsmittelkontrollen  (Read 6561 times)
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harakiri
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Lebensmittel-Lobby setzt Verbraucherdesinformation auch bei EU-Ministern durch
« Reply #30 on: December 08, 2010, 07:05:09 am »

Quote
Lebensmittel-Lobby setzt Verbraucherdesinformation auch bei EU-Ministern durch 07.12.2010 von Bündnis 90/ Die Grünen
Zu den Beschlüssen des EU-Ministerrats zur "Lebensmittelinformationsverordnung" erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik:

Ministerin Aigner macht mit bei der weiteren Verbraucher-Irreführung. Zwar kritisiert sie die laxen Regelungen im Ratsbeschluss zur Herkunftskennzeichnung und zu den Imitaten. Die Zustimmung zum Gesamtpaket passt aber nicht zur öffentlichen Kollegen-Schelte. Nur darauf zu hoffen, dass das Europäische Parlament in der nun anstehenden zweiten Runde Verbraucherinteressen hineinverhandelt, ist ein Zeugnis für die Regierungsunfähigkeit des größten EU-Landes. Mit dieser Verbraucherdesinformation werden zudem die nationalen Programme zur Bekämpfung von Übergewicht und Fehlernährung ab absurdum geführt - mit fatalen Folgen auch für die Gesundheitssysteme, die heute schon etwa ein Drittel ihrer Gesamtausgaben für die Bekämpfung ernährungsbedingter Folgeerkrankungen aufwenden.

Die Lebensmittelindustrie hat die Institutionen der EU fest im Griff. Nach dem Europäischen Parlament wirkt ihre Lobby-Kampagne auch beim Ministerrat. Ihre Devise: Für die Industrie volle Freiheit, Verbraucherwünschen wie der Ampel entledigt man sich im bürokratischen Dickicht. Statt Klarheit und Wahrheit bei Fett, Salz, Zucker, Nanotechnologie und Imitaten in Lebensmitteln sowie zur Herkunft herzustellen, verspielt die EU mit unklaren und verbraucherunfreundlichen Vorgaben das Vertrauen in den Binnenmarkt. Das Nachsehen haben die Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich die wichtigsten Informationen und Warnsignale auf der Vorderseite der Verpackung wünschen.

......http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f941914cfe95a5_740344&a_no=22703


...die Ampelkennzeichnung ist zwar nett gemeint, aber eigentlich nur ein Feigenblatt für die bittere Wahrheit, daß die angeblich "konventionelle" Nahrungsmittelproduktion zum Großteil nur Junkfood für den Plebs ist.... und dies auch genauso sein soll....
« Last Edit: December 08, 2010, 07:12:38 am by harakiri » Logged
harakiri
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Täuschung der Verbraucher
« Reply #31 on: December 10, 2010, 12:12:05 am »

Täuschung der Verbraucher 9 | 12 | 2010
Wenn die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner jubelt, die Verbraucher würden künftig besser vor Täuschung geschützt, dann ist das mithin genau dies: eine Täuschung.

Immerhin, im Kampf gegen das Übergewicht geht die Europäische Union einen großen Schritt nach vorn. Gerade erst haben die Verbraucherminister eine neue Lebensmittelkennzeichnung beschlossen, mit der Konsumenten schneller erkennen können sollen, wie hoch der Kalorien-, Zucker-, Fett- oder Salzgehalt eines Produktes ist. Ob es sich also bei einem Joghurt oder einer Putenwurst um eine Kalorienbombe handelt oder nicht. Die wirklich wichtige Frage aber, ob es sich beim Joghurt überhaupt um richtigen Joghurt handelt und bei der Putenwurst um richtige Putenwurst, ist damit noch nicht geklärt.

Wenn die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner nun jubelt, die Verbraucher würden künftig besser vor Täuschung geschützt, dann ist das mithin genau dies: eine Täuschung. Die Lebensmittelproduzenten nutzen zur Irreführung der Konsumenten weiterhin alle Spielräume, die sich bieten. Das zeigt nicht nur der jüngste Fall von Putenwurst, die eigentlich eine Putenschweinewurst ist. Gerade bei Wurstwaren sind hohe Beanstandungsquoten keine Ausreißer....

http://www.fr-online.de/wirtschaft/taeuschung-der-verbraucher/-/1472780/4907222/-/index.html
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harakiri
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Orwellsche Kreationen: Mainstream-Presse dichtet sich den "Bio-Irrtum" zusammen
« Reply #32 on: December 29, 2010, 08:35:36 pm »

ganz fett als Header:

Quote
Der grosse Bio-Irrtum
von Elisabeth Rizzi - Der Absatz von Biogemüse boomt. Eine neue Studie zeigt aber: Biogemüse ist nicht gesünder als herkömmliches Gewächs.


...und weiterhin, ganz klein und eher verschämt:

Quote
In der Tat schreibt die Wissenschaft Biogemüse verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zu. Biokartoffeln sollen beispielsweise fast doppelt so viele Flavonoide enthalten wie herkömmliche. Flavonoide senken das Risiko von Herz-Kreislaufkrankheiten. Biozwiebeln wiederum sollen eine 20 bis 50 Prozent gesteigerte antioxidative Wirkung zeigen. Antioxidantien sind für die Infektabwehr wichtig.

Dänische Wissenschaftler wollten nun genau wissen, wie gesund Bio-Gemüse wirklich ist. Sie pflanzten dazu in den letzten zwei Jahren Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln auf jeweils nebeneinander liegenden Feldern (na super, dann schwappen dann gleich Kunstdünger und Pestizide mit rüber...) So waren Temperatur, Niederschläge und Bodenqualität für alle Pflanzen gleich. Die herkömmlichen Gemüse wurden mit Pestiziden und Dünger gepäppelt. Die Pflanzen auf dem anderen Feld wurden nach den Richtlinien der Ökolandwirtschaft behandelt.

Jetzt haben die Forscher der Universität Kopenhagen ihre Bombe platzen lassen: Die Bio-Produkte enthalten nicht mehr Flavonoide und Phenolsäuren als die herkömmlichen Gewächse. Besonders betrüblich für Biofans: Auch für andere Feldfrüchte und Inhaltsstoffe vermuten die Wissenschaftler ein vergleichbares Ergebnis.

Immerhin streichen die Studienautoren heraus, dass es dennoch sinnvoll ist, Bioprodukte zu kaufen. Allen voran nennen sie verbesserte Lebensbedingungen für Wildtiere, den Umweltschutz und einen besseren Geschmack. Darüber hinaus erwarten sie trotz ihrer Forschungsergebnisse gesundheitsfördernde Wirkungen von Bio-Gewächsen. Zumindest fällt hier definitiv die gesundheitsbelastende Wirkung von Pestiziden weg.


Quelle http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Der-grosse-Bio-Irrtum-30033932

....also solche Aufarbeitungen von sog. "Wissenschaftlern" braucht keine Sau.... das ist "unter aller Sau"
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harakiri
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Illusion Frischfleisch „Unter Schutzatmosphäre verpackt“
« Reply #33 on: January 07, 2011, 11:16:34 pm »

http://www.youtube.com/watch?v=zer5IbYx_14
 August 2010

Quote
"Die meisten großen Handelsketten verkaufen Frischfleisch in "Schutzatmosphäre"-Packungen. Dahinter verbirgt sich oft ein hochgradig mit Sauerstoff angereichertes Gasgemisch. Der Effekt: Auch nach Tagen sieht Fleisch außen rosig-frisch aus. Eine Illusion, denn Sauerstoff macht es gleichzeitig innen zäh und ranzig."

Ein problematischer Fakt ist, daß die Bundesregierung diese Mißstände hingenommen hat. Der Schein der "Wirtschaftshörigkeit" ist mal wieder gegeben...

Weitere wichtige Informationen sind unter http://foodwatch.de zu finden.


Illusion Frischfleisch „Unter Schutzatmosphäre verpackt“ 26. Nov. 2010
http://www.scinexx.de/dossier-detail-520-7.html

Frisch-Fleisch: Wie lange hält Fleisch unter Schutzatmosphäre? 28. Sept. 2010
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5484428

und das Bundesinstitut für Risikobewertung dazu: http://www.bfr.bund.de/cd/51981
siehe auch http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Frischfleisch_News_uo1281167351.html
« Last Edit: January 07, 2011, 11:24:46 pm by harakiri » Logged
harakiri
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Dioxin-Skandal - Foodwatch wirft Bundesregierung Mitschuld vor
« Reply #34 on: January 10, 2011, 04:06:41 am »

Dioxin-Skandal
Foodwatch wirft Bundesregierung Mitschuld vor 09.01.2011

Zwei Wochen nach ersten Giftfunden in Tierfutter rückt der politische Streit ins Zentrum des Dioxin-Skandals. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hält der Regierung schwere Versäumnisse vor: Sie kümmere sich mehr um die Interessen der Futtermittelindustrie als um die Sicherheit der Bürger.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,738519,00.html
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harakiri
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Das Fleisch in vegetarischem Essen
« Reply #35 on: January 14, 2011, 01:33:29 am »

Fleisch in vegetarischem Essen

Täuschende Verpackungen: In der Zucchinipfanne, der Grießklößchensuppe oder der Zwiebelsuppe stecken oft tierische Fette. Zu finden ist das für den Kunden nur im Kleingedruckten. Die Verpackung suggeriert häufig ein rein vegetarisches Produkt. Doch die Bilder auf der Verpackung sagen häufig sehr wenig darüber aus, was wirklich in den Produkten enthalten ist, erläutert Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Food-Stylisten täuschen die Verbraucher oft darüber hinweg, wie das Produkt wirklich zusammengesetzt ist.

Versteckte Fette in vegetarischen Produkten

Vegetarier Thomas Schönberger vom Vegetarierbund Deutschland isst kein Fleisch, weil er es nicht verträgt. Er kennt Produkte, in denen sich Tierisches versteckt, und hat für Markt eingekauft. Zum Beispiel eine Glückskäfersuppe. Obwohl die Verpackung den Eindruck eines vegetarischen Gerichts vermittelt, ist hier Hühnerfett enthalten.

Gelatine in fast jedem Produkt

In vielen Produkten, die aussehen, als hätten sie gar nichts mit Tier zu tun, ist zum Beispiel Gelatine enthalten. Sie wird aus Haut und Knochen von Schweinen und Rindern hergestellt. Gelatine befindet sich häufig im Fruchtgummi, kann aber auch im Gebäck sein, im Frischkäse, Gebäck oder Wackelpudding. Auch in Fruchtjoghurt , Schokoladen-Pudding oder den Frühstücks-Toppas von Kellogg's ist Gelatine enthalten. Die Gelatine soll laut Kellogg's ein "positives Mundgefühl" erzeugen...

http://natural-esoterics.com/gesundheit/ernaehrung/796-video-fleisch-in-vegetarischem-essen.html


http://www.youtube.com/watch?v=GcBPAodfULY
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harakiri
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Studie: Pestizide sind gesund
« Reply #36 on: March 06, 2011, 10:20:13 pm »

Zweifelhafte Studie: Pestizide sind angeblich gesund 06.03.2011 Andreas von Rétyi
Es ist schon erstaunlich, was wissenschaftliche Forschungen angeblich alles belegen: Eine Studie behauptet nun, mit Pestiziden gespritztes Gemüse sei gesünder als naturbelassene Lebensmittel. Es ist demnach gesund, sich vergiften zu lassen.

...Eine neue Studie behauptet ..... mit Pestiziden behandelte Nahrung sei gesünder als die unbehandelte. Angeblich sollen so behandelte Produkte auch schmackhafter sein. Das alles wurde jetzt veröffentlicht. In einer über zwei Jahre durchgeführten Studie wurden Kartoffeln, Tomaten und Brokkoli zum direkten Vergleich biologisch wie auch unter Einsatz von Pestiziden angebaut. Das überraschende Ergebnis: Die per Chemie »immunisierten« Anbauprodukte erwiesen sich angeblich als schmackhafter und als gesünder, weil sie im Vergleich mit den unbehandelten Produkten mehr Antioxidantien enthielten. Das sind jene Substanzen, die freie Radikale im Organismus abfangen, also Krebs bekämpfen können. Überall wird die Studie Ihnen in den kommenden Monaten begegnen....

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/andreas-von-r-tyi/zweifelhafte-studie-pestizide-sind-angeblich-gesund.html
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FOODWATCH: Die Milch-Schnitte ist "Werbelüge des Jahres"
« Reply #37 on: June 18, 2011, 05:52:31 am »

Quote
FOODWATCH: Die Milch-Schnitte ist "Werbelüge des Jahres"17. Juni 2011, 12:16
60 Prozent Zucker und Fett - Ferrero wies Kritik zurück

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat der "Milch-Schnitte" von Ferrero eine Negativ-Auszeichnung für die "Werbelüge des Jahres" verpasst. Bei einer Internet-Abstimmung mit rund 118.000 Teilnehmern ging das Produkt klar als "Sieger" um den "Goldenen Windbeutel 2011" hervor, wie Foodwatch am Freitag in Berlin mitteilte.

Foodwatch rügte den Süßwarenhersteller dafür, dass er die "Milch-Schnitte" mit dem Slogan "Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch" und mit Unterstützung von Spitzensportlern bewerbe. "Die Milch-Schnitte ist nur in der Werbung eine leichte Zwischenmahlzeit, in der Wirklichkeit ist sie mit rund 60 Prozent Zucker und Fett schwerer als Schoko-Sahnetorte", sagte Anne Markwardt, Leiterin der Foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel...

http://derstandard.at/1308186286795/Foodwatch-Die-Milch-Schnitte-ist-Werbeluege-des-Jahres


Der Milch-Schnitte TV-Spot mit Boxweltmeisterin Susi Kentikian

http://www.youtube.com/user/FerreroGmbH
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