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Author Topic: foodwatch / Nahrungsmittelkontrollen  (Read 12249 times)
0 Members and 1 Guest are viewing this topic.
earthling
Guest
« Reply #15 on: December 13, 2008, 01:46:22 PM »

Verbraucher fragen - und werden abgeschreckt, abserviert und abkassiert!
Es ist nicht zu glauben, aber vor einigen Tagen war es wieder einmal so weit. Hoch mit Dioxin belastetes Schweinefleisch war aus Irland nach Deutschland geliefert worden. Es ging dabei um keine Kleinigkeit. Um das 200fache war der Grenzwert überschritten worden. Das konnte kein Versehen sein! Offensichtlich hatte mal wieder ein Futtermittelhersteller den Futtertrog als Abfalldeponie für die Entsorgung von Altöl benutzt!

In jedem anderen Wirtschaftssektor wäre es jetzt das Selbstverständlichste der Welt, dass die Konsumenten die Namen der Betriebe erfahren, die das belastete Schweinefleisch erworben und in Deutschland verkauft haben. Doch Fehlanzeige! Wieder einmal verweigerten die Behörden die Auskunft! Wieder einmal hatten die Interessen der Wirtschaft Vorfahrt - und zwar vor dem Gesundheitsschutz der Verbraucher.

Das neue Gesetz ist wirkungslos
Das sollte sich eigentlich längst geändert haben, denn im Jahr 2006 hatte der damalige Bundesverbraucherminister Horst Seehofer als Reaktion auf die sich häufenden Fleischskandale das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) auf den Weg gebracht. Am 1. Mai 2008 trat das Gesetz in Kraft. foodwatch hat die Probe aufs Exempel gemacht und das Gesetz einem Praxistest unterzogen. Die Ergebnisse sind erschreckend: In der aktuellen Form ist das VIG für den Verbraucher so gut wie nutzlos. Ziel eines Verbraucherinformationsgesetzes sollte es ja eigentlich sein, den Bürgern umfassende Informationsrechte zu garantieren. Das genau ist jedoch nicht der Fall. Durch zahllose Ausnahmeregelungen ist das Gesetz so löchrig wie ein Schweizer Käse. Und die Löcher sind so groß, dass die Lebensmittelhersteller bequem hindurchpassen.

weiter http://www.foodwatch.de/newsletter/newsletter_archiv/2008/vig_unterstuetzer/index_ger.html
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Erinnerungsforum
« Reply #15 on: December 13, 2008, 01:46:22 PM »

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Boomer
Guest
« Reply #16 on: December 15, 2008, 06:50:59 AM »

Quote
Genehmigte Vergiftung
EU setzt Dioxin-Grenzwerte hoch

Dorschleber und Aal enthalten so viel giftiges Dioxin und dioxinähnliches PCB, dass die Grenzwerte der EU teilweise massiv überschritten wurde. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Organisation foodwatch. Die Schadstoffe stehen unter Verdacht, krebsauslösend und erbgutverändernd zu wirken. Einmal in die Umwelt entlassen oder vom Körper aufgenommen, werden sie nicht oder nur äußerst langsam abgebaut. Sie reichern sich nach und nach im Fettgewebe von Mensch und Tier an. Mit zunehmendem Lebensalter steigt damit die Belastung und unter anderem das Krebsrisiko.Der EU-Grenzwert: nicht mehr als täglich ein Billionstel Gramm Dioxin je Kilogramm Körpergewicht (Pikogramm) ist beiden den foodwatch-Tests beim Verzehr einer Dose Dorschleber um das bis zu dreißigfache überschritten worden.Ein Problem.

Grenzwerte sind ja eigentlich dazu da, dass sie eingehalten werden müssen, das ist quasi der Sinn der Sache. Doch wenn die Hersteller die Grenzwerte wirklich einhalten sollten, müssten sie ihre Produkte erstmal vom Markt nehmen. Noch ein Problem. Es gilt also Gesundheit gegen Wirtschaftlichkeit abzuwägen. Im deutschen Lebensmittelgesetz, das auf der EU-Basisverordnung Nr. 178/2002 beruht, heißt es: „Zweck des Gesetzes ist es, bei Lebensmitteln, Futtermitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Vorbeugung gegen eine oder Abwehr einer Gefahr für die menschliche Gesundheit sicherzustellen.“ Eine klare Vorgabe.

Was macht die EU also jetzt? Sie setzt die Grenzwerte nach oben! Während vorher für den EU-Bürger 8 Pikogramm Dioxin pro Gramm giftig waren, sind es jetzt auf wundersame Weise erst 25 Pikogramm. Wir können also plötzlich dreimal mehr Gifte vertragen? Nicht ganz: Wir sollen einfach die Dorschleber, weil sie ja so vergiftet ist, nur noch alle zwei Monate essen. Dies steht jedoch nicht auf der Verpackung der verseuchten Dorschleber (könnte ja verkaufsschädigend sein), sondern im Internet.    (AH)
Quelle: foodwatch

http://www.raum-und-zeit.com/index.php?Vergiftung_der_Fische


Quote
Dioxin-Grenzwerte nach Belastung festgelegt
Bei der Festlegung von Dioxin-Grenzwerten für Lebensmittel geht es nicht nur darum, wie viel Dioxin der Mensch maximal aufnehmen sollte. Berücksichtigt wird auch, wie viel Dioxin ein Lebensmittel durchschnittlich enthält. Das bedeutet: Ist zum Beispiel Aal in der Regel stark mit Dioxinen belastet, werden die Grenzwerte einfach daran angepasst und höher angesetzt.[...]

Quelle & weiter: http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/dioxine_und_pcb/grenzwerte/index_ger.html
« Last Edit: December 15, 2008, 06:55:20 AM by Boomer » Logged
Erinnerungsforum
« Reply #16 on: December 15, 2008, 06:50:59 AM »

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Boomer
Guest
« Reply #17 on: December 24, 2008, 10:52:48 PM »

Dioxin im Fleisch - ACHTUNG
Quote
Fast schon fürsorglich klingt die Berichterstattung in diesen Tagen über das Gift verseuchte Schweinefleisch aus Irland. Explizit wird über Dixoin berichtet - so dass es fast scheint, ein normaler Bestandteil unserer Nahrung zu sein.

Doch das Dioxin in irischen Produkten ist nicht durch den Boden ins Futtermittel gekommen, sondern gemäß Medienberichte durch das Beimischen von Altöl. Das klingt nach krimineller Energie und purer Mutwilligkeit. Gemäß "Welt-Online" soll altes Transformatiorenöl dem Futtermittel beigemischt worden sein, das sonst als Sondermüll hätte entsorgt werden müssen. Der Nebeneffekt dieser kriminellen Tat, das Futtermittel wurde gestreckt.



Quelle: http://www.youtube.com/user/keuronfuih
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Erinnerungsforum
« Reply #17 on: December 24, 2008, 10:52:48 PM »

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Boomer
Guest
« Reply #18 on: January 08, 2009, 11:20:03 AM »


Quote
Lebensmittelkontrolle in Deutschland - Alles streng geheim
Deutschland ist durchorganisiert. Für alles und jedes gibt es Gesetze und Vorschriften, ein Amt, eine Zulassungsstelle, ein Prüfverfahren. So ist das auch im Lebensmittelbereich. Zudem gelten EU-weit strenge Vorschriften und einheitliche Standards. Soweit - so scheinbar schön. Warum werden trotzdem immer wieder Giftrückstände im Gemüse und Obst und Gammelfleisch in Kühlhäusern gefunden?[...]

Quelle & zum Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29483/1.html

Siehe auch:
Geheimhaltung statt Verbraucherinformation
Gammelfleisch und lockere Kontrolle nicht nur in Bayern
Geheimhaltung durch die EU
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Boomer
Guest
« Reply #19 on: February 22, 2009, 01:45:00 PM »

Quote
Dioxinfunde in Futtermitteln auch außerhalb des Emsgebiets

Hannover (ddp-nrd). Die bei Futtermitteln im Emsgebiet festgestellte Belastung mit den krebserregenden Stoffen Dioxin und PCB ist nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums kein ausschließlich niedersächsisches Problem. Stark belastete Grasproben von Weideflächen seien auch in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern gefunden worden, sagte der Staatssekretär im Verbraucherschutzministerium, Friedrich-Otto Ripke, am Donnerstag in Hannover. Es werde davon ausgegangen, dass in weiteren Bundesländern und wahrscheinlich sogar in ganz Europa Futterpflanzen mit Dioxinen und PCB belastet sein könnten.[...]
Quelle & weiter: http://www.ad-hoc-news.de/dioxinfunde-in-futtermitteln-auch-ausserhalb-des-emsgebiets--/de/Wirtschaft-Boerse/Verbraucher/20059454
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