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Erinnerungsforum > Gesundheit > Ernährung > Topic: Stevia das Süsskraut
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Author Topic: Stevia das Süsskraut  (Read 4553 times)
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Boomer
Guest
Stevia das Süsskraut
« on: May 18, 2008, 04:41:45 pm »

Reportage über Stevia das Süsskraut

http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=3154367328554006815&hl=de

oder
http://geldfreitv.blogspot.com/2007/09/stevia.html

weitere Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana
« Last Edit: April 29, 2009, 09:31:39 pm by Boomer » Logged
earthling
Guest
Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #1 on: May 19, 2008, 12:44:19 am »

STEVIA
Stevia rebaudiana ist zunächst eine Pflanze mit vielen Anwendungsgebieten.

Botanik:
Familie: Asteraceae
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Euphatorieae
Subtribus: Ageratinae


Stevia rebaudiana ist eine Staude, die ursprünglich im Gebiet der Amambai-Bergkette zwischen Paraguay und Brasilien vorkommt.

Seit hunderten von Jahren wird Stevia von den Einwohnern in Südamerika bei der Zubereitung von Speisen und Getränken und als Heilpflanze verwendet. Erst 1887 "entdeckte" Moisés Bertoni, ein Naturwissenschaftler, diese Pflanze und machte damit dieses Wissen auch der restlichen Welt zugänglich.

Das Hauptinteresse galt von da an den süßen Inhaltsstoffen, den Steviolglykosiden (auch Diterpenglykosiden genannt). Sie sind 300 mal so süß wie Zucker, haben keine Kalorien, sind für Diabetiker geeignet und unterbinden die Karies-Bildung.

Erst in jüngster Zeit wurde man auf andere Wirkungsmechanismen aufmerksam, die wir heute durchaus als gleichwertig betrachten können.
So zeigt sich in Zubereitungen aus den fermentierten Blättern eine sehr starke antioxidative Wirkung, die jene des Grünen Tees sogar übersteigt

Da Stevia eine plaquehemmende Wirkung hat, finden wir Zusätze von Stevia immer mehr in Zahnpasten und Mundwassern.

Derzeit werden wissenschaftliche Studien durchgeführt, die eine anikarzinogene Wirkung belegen sollen.

Das süße Prinzip von Stevia, basiert auf dem Vorhandensein einiger komplexe Moleküle, den Steviolglykosiden (Diterpenglykoside), die bis zu 300 mal so süß sind wie Zucker. Da sie wasserlöslich sind, können sie ohne den Einsatz von gesundheitlich bedenklichen Lösungsmitteln aus den Blättern der Pflanze gewonnen werden. Wir unterscheiden besonders zwei Steviolglykoside die natürlich in der Pflanze gebildet werden:
Steviosid und Rebaudiosid-A

Die Blätter von Stevia rebaudiana, sowie die daraus isolierten Steviolglykoside bieten im Vergleich mit anderen Süßmitteln für den Verbraucher viele markante Vorteile:

* Stevia / Steviolglykoside sind keine chemischen, sondern rein natürliche Produkte

* enthalten absolut keine Kalorien

* die Blätter können in ihrem Ursprungszustand verwendet werden

* dank ihrer sehr großen Süßkraft, ist ein geringer Verbrauch erforderlich

* die Pflanze ist nicht toxisch

* sowohl Blätter als auch die Steviolglykoside können gekocht werden

* beständig bis zu einer Erhitzung von 200°C

* keine Gärung

* als Süßungsmittel bei Diabetes, Neurodermitis, Zucker- und Sorbitunverträglichkeit bestens geeignet

* geschmacksverbessernd

* klinisch getestet

* ideale Süße auch für Kinder, macht nicht abhängig, fördert kein Karies

Stevia-Blätter und Steviolglykoside haben mit dem Zucker nur den süßen Geschmack gemein. Die Blätter, wie auch die isolierten Steviolglykoside haben keine Kalorien und beeinflussen nicht den Blutzuckerspiegel.
(Dr. med. Johann Christian Huber: "Der Einfluß der Süßstoffe Acesulfam-K und Steviosid auf die Sekretion gastrointestinaler Hormone beim Menschen", Ulm, Univ., Diss., 1995)

Die Süßkraft der getrockneten Stevia-Blätter entspricht etwa dem 15- bis 30-fachen Wert unseres Zuckers.
Stevia rebaudiana wird nicht nur traditionell von den Einwohnern Südamerikas als Süßungsmittel verwendet, sondern feiert seit einigen Jahrzehnten einen waren Siegeszug in den Industrieländern. Größter Verbraucher von Stevia ist Japan, wo bereits 1954 mit dem Anbau begonnen wurde. Als die japanische Regierung 1969, wegen gesundheitlicher Risiken, den Verkauf von synthetischen Süßstoffen verbot, stieg dort der Verbrauch von Stevia extrem an und hat inzwischen einen Marktanteil von über 40 %. Sie finden heute Stevia in japanischen Fertignahrungen, in eingelegten Meeresfrüchten, Süßigkeiten, Kaugummi, Sojasauce, ebenso in Getränken wie der japanischen Version von Cola-Light.

Es sind sehr viele wissenschaftliche Studien zu Stevia durchgeführt worden. So wurde unter Anderem der Einfluß auf den Blutzuckerspiegel, den Blutdruck und die Fruchtbarkeit untersucht. Nach objektiver Sichtung und Beurteilung dieser Unmengen von Daten, können wir heute davon ausgehen, dass Stevia das natürlichste, sicherste und gesündeste Süßungsmittel auf dieser Erde ist. Zudem hat 2004 JECFA, eine Arbeitsgruppe der WHO, die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Stevia rebaudiana und den daraus hergestellten Auszügen bestätigt.


Buchempfehlungen:

Brigitte Speck: "STEVIA - süßen mit dem Wunderkraut", Fona-Verlag, Lenzburg/Schweiz
ISBN 3-03780-187-5

Heidrun Fronek/ Peter Grosser: "No Sugar? – Stevia!", SüdWest-Verlag, München,
ISBN 3-517-06210-3

Heidrun Fronek: "Natürlich Süßen mit Stevia", SüdWest-Verlag,
ISBN 3-517-07870-0

David Richard: "Stevia rebaudiana – das süße Geheimnis der Natur"

Barbara Simonsohn: "Stevia – sündhaft süß und urgesund", Windpferd Verlag,
ISBN 3-89385-310-3

Monika Mayer: "Stevia – natürlich süßen ohne Kalorien", Medina-Verlag,
ISBN 3-310-00653-0


Produkte: Stevia rebaudiana ist in verschiedenen Formen im Handel:

Stevia-Blätter: ...gibt es als ganze Blätter, geschnitten und zu grünem Pulver vermahlen

Steviosid: ...ist ein Steviol-Glykosid, also ein Inhaltsstoff von Stevia rebaudiana als weißes, kristallines Pulver.

(Beachten Sie, dass reines Steviosid etwa die 200-300-fache Süsskraft unseres Haushaltszuckers hat. Nur 50g Steviosid entspricht etwa 12,5kg Zucker!!
Beim Umgang mit Steviosid sollten Sie alle Speisen (auch Kuchenteig) abschmecken, statt umzurechnen und abzuwiegen, denn die Süßkraft von Stevia / Steviosid ist von vielen Faktoren abhängig, wie Temperatur, pH-Wert, Konzentration und natürlich davon, was Sie süßen wollen. Stevia/Steviosid verhält sich in der Anwendung nicht gleich zu Zucker.
Dosieren Sie gering, denn bei höheren Mengen tritt ein bitterer Beigeschmack in den Vordergrund.

Rebaudiosid-A: ...ist ein Steviol-Glykosid, also ein Inhaltsstoff von Stevia rebaudiana als weißes, kristallines Pulver.
Rebudiosid-A ist geschmacklich angenehmer als Steviosid. Ansonsten gelten die gleichen Hinweise wie bei Steviosid. Reines Rebaudiosid-A gibt es nicht im Handel, aber Produkte mit einem hohen Anteil.

Stevia-Liquid und Stevia-Fluid : ...sind flüssige Tafelsüße als klare bis grüne Flüssigkeit. Sehr praktisch auch für unterwegs - oft genügen 2 Tropfen für ein Getränk. Die Dosierung ist sehr einfach.
Alkohol oder Glyzerin machen diese Produkte haltbar.

Stevia-Instant: ...ist eine Sprühtrocknung aus einem wässrigen Stevia-Auszug. Alle Inhaltstoffe sind hier noch enthalten.

Stevia-Packets: ...sind Briefchen mit einem Inhalt aus Steviosiden und pflanzlichen Balaststoffen. Die geschmackliche Akzeptanz ist meist optimal. Stevia-Packets werden oft von asiatischen Airlines angeboten.

Anwendung: Stevia-Blätter können einem Tee oder einer Teemischung zugesetzt werden. Beim Überbrühen gibt Stevia seine Süße ab. Danach werden die Blätter abgesiebt. Besonders Gesundheitstees können so geschmacklich aufgewertet werden.
Bei vielen Kleinkindern sind die Zähne durch den dauernden Genuss von Zucker-Tees und Säften bereits angegriffen. Es ist erstaunlich, wie einfach und schnell diese Kinder auf Stevia-Süße umgestellt werden können. Hibiskusblüten, Hagebutte, ein wenig Fenchel und Stevia sind nicht nur gesundheitlich wertvoller, als ein gezuckerter Früchte-Tee aus dem Filterbeutel mit synthetischen Aromastoffen, es schmeckt auch tausendmal besser.

Für Kuchen, Gebäck und Süßspeisen kann das geschmacksneutrale Steviosid mit Erfolg eingesetzt werden. Vorsichtig dosieren!! – Schmecken Sie besser ab. Wenn sie zu viel nehmen schmeckt ihre Speise bitter.

In allen Rezepten (Koch- und Backbücher für Diabetiker) bei denen ein Zuckerersatzstoff aufgeführt wird, kann statt dessen Steviosid verwendet werden. Leckereien wie Quarkspeisen, Pudding und selbst Gummi-Bärchen lassen sich mit Steviosid kreieren. Da Zucker zum Gelingen von Biskuitkuchen notwendig ist, muss Steviosid hier leider passen.

Nicht nur für jene unter uns, die Zucker meiden wollen, Übergewicht reduzieren, oder denen synthetische Süßstoffe suspekt sind, ist Stevia eine willkommene Alternative. Stevia kann jenen Menschen, die unter Diabetes, Neurodermitis, Zucker- und Sorbitunverträglichkeit oder Mucoviszidose leiden, ein Stück Lebensqualität zurückgeben.

Stevia / Steviolglykoside wurde vom wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU nicht als Lebensmittel (Novel-Food) zugelassen. In der Begründung heißt es "...daß die gegenwärtige Informationslage nicht ausreichend sei, um eine umfassende gesundheitliche Unbedenklichkeit zu garantieren. Vorliegende wissenschaftliche Untersuchungen seien widersprüchlich und/oder entsprechen in ihrer Durchführung keinem derzeitig geltenden Standard."

Da die Begründung nicht seriös ausgearbeitet wurde, wird vermutet, daß hier die Süßstoff- und Zuckerindustrie ihren Einfluß geltend gemacht hat, damit sich eine ähnliche Marktsituation wie in Japan nicht in Mitteleuropa wiederholt.


siehe hierzu: www.freestevia.de
sowie: http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung/00171/00461/02056/

Steviaprodukte kann man bei www.medherbs.de beziehen.
« Last Edit: May 19, 2008, 12:52:48 am by earthling » Logged
earthling
Guest
Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #2 on: May 19, 2008, 12:49:26 am »

Stevia: kalorienfrei und 300 Mal süßer als Zucker
Süßstoff-Kraut Stevia rebaudiana macht heimischen Zuckerrüben Konkurrenz

Die Substanz, die Süßstofffirmen auf die Barrikaden treibt, ist 300 Mal süßer als Zucker. Sie hat keine Kalorien, soll die Entstehung von Zahnbelag verhindern und den Blutdruck senken. Der Wunderstoff heißt Steviosid und steht in Deutschland kurz vor der Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel. Steviosid kommt in hohen Konzentrationen in den Blättern der lateinamerikanischen Stevia-Pflanze vor. Wissenschaftler der Uni Bonn haben festgestellt, dass sie das auch auf heimischen Böden gedeiht.

weiter: http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/cstuecke/82157/
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earthling
Guest
Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #3 on: May 19, 2008, 12:50:51 am »

Stevia: das süße Kraut
Hatten Sie bisher bei der Verwendung von Zucker auch immer ein schlechtes Gewissen? Dann können Sie nun aufatmen: endlich ist es möglich, Süße unbeschwert zu genießen. Mit Stevia, dem Honigblatt aus den Hochebenen Paraguays, können Diabetiker, Menschen mit Unterzucker-Problemen, Übergewichtige und alle, die auf ihre Gesundheit achten, auf natürliche und sogar gesundheitsförderliche Art süßen.

Während Sie mit Stevia in Süßem schwelgen, führen Sie Ihrem Körper ganz nebenbei wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Flavonoide zu, die Ihr Immunsystem stärken.

weiter http://www.gesundheitstrends.de/ernaehrung/tipps/stevia.php
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earthling
Guest
Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #4 on: May 19, 2008, 12:56:59 am »

Süß, trotzdem gesund und natürlich

Stevia, ein Gewächs aus Paraguay, soll chemische Süßstoffe überflüssig machen
Sie ist süßer als Zucker, enthält keine Kalorien und wird natürlich hergestellt. Trotzdem dauert es vermutlich noch Jahre, bis die Stevia-Pflanze europäische Lebensmittel versüßen wird.

Quote
Udo Kienle vom Institut für Agrartechnik der Universität Hohenheim hat die Pflanze für Deutschland entdeckt und bemüht sich seit 20 Jahren, sie in Europa auf den Markt zubringen. Er ist davon überzeugt, dass Stevia für den Menschen unbedenklich ist und gesundheitlich enorme Vorzüge besitzt. Zudem entfaltet es bei zahlreichen anderen Krankheitsbildern eine positive Wirkung. Kienle im Gespräch mit Telepolis:

"Es gibt eine Theorie, nach der die modernen Zivilisationskrankheiten, also z. B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Bluthochdruck, Rheuma etc., ihre Ursache in Entzündungsvorgängen im Körper haben und bei einem Teil dieser Krankheitsbilder konnte man nach der Einnahme von Stevia bestimmte Effekte beobachten. Man stellte fest, dass Stevia Diabetes mildert, dass Bluthochdruck gesenkt wird und bei Ratten verschwand sogar Hautkrebs. An was das genau liegt, weiß man noch nicht. Allerdings muss dies noch genauer untersucht werden und für diese Bereiche hat der JECFA-Ausschuss weitere Untersuchungen angefordert. Auch das Verhalten von Stevia gegenüber Vitaminen ist interessant. Süßstoffe wie Saccharin und Aspartam etwa bauen Vitamin C massiv ab. Bei Steviosid ist das genau anders, der Abbau verlangsamt sich deutlich, so dass man von einer Schutzfunktion sprechen kann."

"Es kann sein, dass die Industrie das Potenzial von Stevia noch nicht so erkannt hat, doch für wahrscheinlicher halte ich etwas anderes. Die Industrie hat sich, als Stevia vor 30 Jahren in Japan bekannt wurde, Muster besorgt und damit Tests gemacht. Weil die Produkte, die dabei herauskamen, aber dem Geschmack nicht entsprachen, kam man davon ab. Heute sieht das anders aus. Je nach Verfahren kann man den typischen Stevia-Geschmack sehr gut wegbekommen, obwohl das Resultat aus meiner Sicht immer noch verbesserungsfähig ist. Doch für die Hersteller gibt es noch ein weiteres Problem. Stevia ist ein Naturprodukt und lässt sich nicht monopolisieren, so wie das bei künstlichen Substanzen möglich ist, wo man ein Patent erheben kann. Stevia kann jeder anbauen und daraus Extrakte herstellen. Wer hierzulande plant, viel Geld in langwierige Zulassungsverfahren zu investieren, fragt sich eben, wie er sein Geld wieder zurückholt."


weiter: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19357/1.html
« Last Edit: May 19, 2008, 12:59:10 am by earthling » Logged
Boomer
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Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #5 on: June 21, 2008, 05:01:28 pm »


Stevia Rebaudiana

Quote
Kann eine Pflanze schlichtweg zu süß sein um erlaubt zu werden?
[...]
Was kann die Stevia?
Stevia Rebaudiana ist nicht nur eine sehr sehr süße Pflanze - die Pflanze selber ist 10 bis 15mal süßer als unser gewöhnlicher Haushaltszucker, sondern hat noch eine ganze Menge Inhaltsstoffe (siehe Tabelle). Diese Inhaltsstoffe machen aus der Stevia eine wahre "Power-Pflanze" vor deren mannigfaltigen Wirkungsweisen und Anwendungsbereichen die Zucker- und Süßstoffindustrie zittert.
[...]


Quelle & Weiterlesen: http://www.flammenwerfer.at/index.php?option=com_content&task=view&id=17&Itemid=27

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earthling
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Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #6 on: July 26, 2008, 08:47:53 pm »

Hier eine innovative Limo-Firma aus der Schweiz mit einem neuen Sportler-Getränk - mit Stevia! wenn es denn der Gesetzgeber erlauben würde....
 
http://www.storms.ch/d/


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Darius
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Re: Stevia - News
« Reply #7 on: September 01, 2008, 11:44:03 am »

Interessanter Pressebericht über Stevia - Zulassung !

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080829033
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"Wahrhaftigkeit macht frei" - "Ich bin der ich bin"
www.einhorn-botschaften.de
Boomer
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Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #8 on: January 30, 2009, 11:13:49 pm »


Stevia die Zuckerpflanze ist in Deutschland verboten
 weil es die Zuckerkonzerne so wollen.
Abgeordnete sind scheinbar bim Dienste der Zuckerindustrie
http://www.youtube.com/watch?v=Omq643Q_f-w
Quelle: http://www.youtube.com/user/kotzlowsky
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earthling
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Coca-Cola testet Kraut als Zuckerersatz
« Reply #9 on: September 06, 2009, 11:08:24 pm »

LEBENSMITTEL
Coca-Cola testet Kraut als Zuckerersatz 6. August 2007
In Paraguay süßen Indianer ihre Nahrung seit Jahrhunderten mit der Stevia-Pflanze. Nun interessiert sich auch der US-Konzern dafür. Das Kraut könnte die Produktion von Cola und Fanta revolutionieren - dank gesundheitsfördernder Eigenschaften. Die Zucker-Lobby läuft bereits Sturm.

Quote
Coca-Cola und die Cargill-Gruppe, einer der bedeutensten US-Lebensmittelhersteller, haben kürzlich ihre Pläne vorgestellt, einen Süßstoff unter dem Namen Rebiana auf Basis von Stevia zu produzieren. „Coca-Colas Ankündigung hat großes Interesse ausgelöst“, sagt der Vorsitzende der paraguayanischen Stevia-Handelskammer, Nelson Gonzales. Die weltweite Nachfrage sei derzeit enorm hoch.....
.....Bisher ist Stevia in den USA noch nicht zum Verzehr zugelassen. Die US-Lebensmittelbehörde hat das Kraut als „gefährlichen Nahrungsmittelzusatz“ eingestuft. In der Europäischen Union ist die süße Pflanze nur als Nahrungsergänzungsmittel oder in Kosmetika erlaubt. Die Zucker-Lobby wolle den Import des natürlichen und ungefährlichen Produkts verhindern, kritisiert die Managerin des paraguayanischen Stevia-Produzenten Emporio Guarani, Maria Teresa Aguilera.

Quote
Studien des medizinischen Instituts an der Universität von Asunción haben ergeben, dass Stevia eine ganze Reihe positiver Einflüsse auf die Gesundheit hat: Es wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und ist förderlich im Kampf gegen Diabetis, Bluthochdruck und Karies. Darüber hinaus hält der Süßstoff, anders als das künstliche Aspartam, Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius aus und kann deshalb auch zum Backen verwendet werden. Chemisch hergestellte Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin stehen hingegen unter dem Verdacht, krebserregend zu sein.


http://www.welt.de/wirtschaft/article1083396/Coca_Cola_testet_Kraut_als_Zuckerersatz.html

Coke teams up with Cargill to launch new sweetener Times Online  May 31, 2007
Giants of food and drinks aim to develop their own rival to NutraSweet and Tate & Lyle's sucralose to meet health demand
http://www.freestevia.de/timesonline.html

siehe auch: Coca-Cola macht jetzt auf gesund  Gruebeln Winken Gröhl Kugeln
http://www.welt.de/lifestyle/article1191081/Coca_Cola_macht_jetzt_auf_gesund.html
« Last Edit: September 06, 2009, 11:14:34 pm by earthling » Logged
earthling
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Gefahren durch Stevia?
« Reply #10 on: September 06, 2009, 11:16:32 pm »

Gefahren durch Stevia?
Das große Interesse an Stevia als kalorienfreiem, natürlichen Süßstoff hat zu vielen weiteren Untersuchungen auch toxikologischer Art geführt.

Widerstand der Süßstoff-Hersteller und anderer Lobbyisten
Der Versuch eines europäischen Stevia-Bauern, in der EU eine Zulassung für Stevia als Lebensmittelzusatz zu erhalten, ist gescheitert, da dieser keinen Nachweis über die Unbedenklichkeit vorweisen könnte, was viele langwierige und deshalb teure Test nötig gemacht hätte.

In den USA hat die Firma Monsanto, Hersteller des Süßstoffes Aspartam, 1984 eine wissenschaftliche Untersuchung finanziert, die an der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Stevia Zweifel auftat. Danach sollte ein Abbauprodukt des Steviosids mutagen wirken. Der inhaltliche Wert dieser wissenschaftlichen Untersuchung ist sehr umstritten. Trotzdem setzte Monsanto die amerikanische Gesundheitsbehörde weiter unter Druck. Inzwischen ist Stevia in den USA teilweise rehabilitiert.

In der EU ist die Situation eine andere. Hier wurde Stevia als erste Pflanze der Novel-Food-Verordnung untergestellt, die eigentlich für gentechnisch veränderte Pflanzen gedacht ist. Der wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU, der über die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Stevia befinden sollte, stützte sich in seiner Ablehnung auf die gleiche wissenschaftliche Arbeit, die in den USA kurzfristig zu einem Verkaufsstopp führte. Hingegen werden Stevia-Kräutertöpfe in der Schweiz, die nicht zur EU gehört, in den Frühjahrs- und Sommermonaten auf jedem Wochenmarkt verkauft und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Ergebnisse über mögliche Gefahren
Bei den veröffentlichten Studien zeigte sich keine Gift-Wirkung bei Ratten, Kaninchen, Meerschweinchen und Geflügel; die Stevioside wurden unverändert ausgeschieden. Man konnte keine mutagene oder genotoxische Wirkung nachweisen. Die Blätter selbst sind auch nicht giftig. Bei den meisten Studien zeigten sich keine Auswirkungen auf die Zeugungsfähigkeit bei Männern oder Frauen. In einer Studie jedoch bewirkten wässrige Stevia-Extrakte bei männlichen Ratten einen niedrigeren Testosteron-Spiegel und eine geringere Samenanzahl.

Studien über positive Eigenschaften
Als positive Eigenschaften konnten brasilianische Wissenschaftler 1991 die blutdrucksenkende Wirkung der Stevioside bei Ratten nachweisen. 2000 wurde in einer placebokontrollierten Doppelblind-Studie bei 106 chinesischen Männern und Frauen, die an Bluthochdruck litten, ebenfalls eine blutdrucksenkende Wirkung festgestellt. 60 Personen mussten dreimal täglich Kapseln mit Steviosiden nehmen, während die anderen Magnesium bekamen. Der Test lief über ein ganzes Jahr und es fanden monatliche Kontrollen statt. Die Gruppe, die Stevioside bekam, zeigte nach drei Monaten eine erhebliche Verbesserung des systolischen und diastolischen Blutdrucks, die das ganze Jahr über anhielt.

Ähnlich positive Ergebnisse lieferten Studien anderer Wissenschaftler bezüglich der Wirkung als blutzuckersenkendem Wirkstoff, wobei allerdings nicht der Hauptsüßstoff Steviosid diese Wirkung zeigte, sondern nur die Begleitstoffe. Bei Ratten zeigte der Blattextrakt insgesamt positive Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System und auch auf die Nierentätigkeit.

Weiterhin konnte eine antibiotische, antibakterielle und antimikrobielle Wirkung nachgewiesen werden. So hat ein wässriges Extrakt Karies verringert, indem das Bakterium "Streptococcus mutans" unterdrückt wurde.

In den Vereinigten Staaten wurde 1993 ein Patent eingereicht, das behauptet, dass ein vergorener Stevia-Extrakt eine vasodilatierende, also gefäßerweiternde Wirkung hat und wirksam gegen verschiedene Hautkrankheiten (Akne, Hitzeausschlag, Pruritis) sei.

Wirkungen von Stevia auf Medikamente
Es wurden keine Nebenwirkungen beobachtet, allerdings ist es denkbar, dass es bei zu hohen Dosierungen eine Auswirkung auf die Wirkung von Blutdruck senkenden, Blutzucker senkenden und Harn treibenden Medikamenten haben kann. Aufgrund seiner Wirkung sollten gefährdete Personengruppen darauf achten, dass der Blutdruck, der Blutzuckerspiegel und der Puls bei übermäßigem Stevia-Gebrauch nicht zu niedrig werden.

alles http://www.pflanzen-magazin.de/gartenpflanzen/stevia.html
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earthling
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Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #11 on: February 13, 2010, 11:26:45 pm »

ein vor Schwachsinn nur so strotzender Artikel, inhaltlich wie sowieso von den Aussagen der "Experten" her....purer Lobbyjournalismus

Quote
Pflanzlicher Süßstoff Stevia  09.02.2010

Die EU-Behörden zögern noch bei der Zulassung der kalorienarmen Süße aus Südamerika

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/309739.html
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earthling
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Süßstoff Stevia - Lebensmittelriesen starten die Zucker-Revolution
« Reply #12 on: April 22, 2010, 10:06:43 pm »

Im Westen wurde die Pflanze verboten, in Asien ist sie allgegenwärtig
Süßstoff Stevia - Lebensmittelriesen starten die Zucker-Revolution 22.04.2010 - Eine Marktanalyse von Dirk Müller
Eine gigantische PR-Maschinerie läuft an: Die großen Lebensmittelkonzerne verdienen immer weniger mit klassischen Süßstoffen, nun kreieren sie einen neuen Absatzmarkt. Das Wundermittel heißt Stevia, ein indianischer Zuckerersatz ohne Kalorien - die Branche hofft auf ein Milliardengeschäft.

Frankfurt am Main - Haben Sie schon einmal von Stevia gehört? Vermutlich nicht, denn das Thema hat in Medien und Finanzwelt bislang kaum Aufmerksamkeit gefunden. Doch das dürfte sich in den kommenden Monaten ändern. Schließlich geht es um nicht weniger als eine Revolution in der Lebensmittelindustrie.

Bei Stevia handelt es sich um einen Süßstoff, der es in sich hat. Seit Jahrhunderten nutzen die Indianer im Grenzland zwischen Brasilien und Paraguay eine Pflanze namens "stevia rebaudiana", auch Honigkraut genannt, als Süßungsmittel. Die Blätter werden im Vergleich zu Rohrzucker als 30-mal süßer empfunden, das extrahierte, reine Steviosid ist rund 300-mal süßer. Ein weiterer in der Pflanze entdeckter Stoff ist Rebaudiosid A, er soll sogar noch süßer sein.
Der besondere Reiz dieser Süße liegt darin, dass der Mensch sie zwar schmeckt, der Körper sie aber kaum verarbeitet. Mit anderen Worten: Stevia ist ein fast kalorienfreier Süßstoff.

Das bieten zwar auch andere Süßstoffe wie Aspartam, aber weil sie künstlich hergestellt sind, werden sie von vielen Menschen instinktiv abgelehnt. Oder sie sind, wie Cyclamat, in einigen Ländern wegen ihrer gesundheitlichen Folgen verboten. Aber ein natürlicher, nahezu kalorienfreier Süßstoff, den schon die Indianer nutzten, wäre etwas anderes. Naschen ohne schlechtes Gewissen - was für eine phantastische Zukunft!

weiter http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,687925,00.html
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Süßungsmittel aus Stevia sind unbedenklich
« Reply #13 on: April 23, 2010, 06:34:37 am »


Quote
Für die Gesundheit unbedenklich sind nach einem Gutachten der EU-Behörde EFSA aus den Blättern der Stevia-Pflanze gewonnene Süßungsmittel. Allerdings sollte eine bestimmte Tagesdosis nicht überschritten werden.

Die Pflanze ist in Südamerika beheimatet, in ihren Blättern kommen verschiedene süß schmeckende chemische Verbindungen vor. Die sogenannten Steviolglycoside sind laut dem Infodienst aid bis zu 300 Mal süßer als üblicher Haushaltszucker und sie können beispielsweise kalorienreduzierten Erfrischungsgetränken, Desserts und Süßwaren zugesetzt werden. Nach den vorliegenden Daten wurde eine tägliche tolerierbare Aufnahmemenge (ADI) von vier Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Der ADI ist die Menge einer Substanz, die lebenslang pro Tag ohne gesundheitliche Auswirkungen verzehrt werden kann.

Süßungsmittel sind Lebensmittelzusatzstoffe und müssen zugelassen werden, bevor sie auf den Markt kommen. Die Europäische Kommission muss aber auf Basis des EFSA-Gutachtens noch entscheiden, ob Steviolglycoside in Zukunft europaweit verwendet werden dürfen. Bislang sind nur Einzelgenehmigungen in der Schweiz und in Frankreich erteilt worden.


http://umwelt-panorama.de/gesundheit.php?newsid=57335
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Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #14 on: April 23, 2010, 08:01:47 am »

Quote


Lebensmittelriesen starten die Zucker-Revolution

Eine gigantische PR-Maschinerie läuft an: Die großen Lebensmittelkonzerne verdienen immer weniger mit klassischen Süßstoffen, nun kreieren sie einen neuen Absatzmarkt. Das Wundermittel heißt Stevia, ein indianischer Zuckerersatz ohne Kalorien - die Branche hofft auf ein Milliardengeschäft.

Frankfurt am Main - Haben Sie schon einmal von Stevia gehört? Vermutlich nicht, denn das Thema hat in Medien und Finanzwelt bislang kaum Aufmerksamkeit gefunden. Doch das dürfte sich in den kommenden Monaten ändern. Schließlich geht es um nicht weniger als eine Revolution in der Lebensmittelindustrie...




Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,687925,00.html
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