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Erinnerungsforum > Gesundheit > Ernährung > Topic: Stevia das Süsskraut
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Author Topic: Stevia das Süsskraut  (Read 4553 times)
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Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #15 on: April 25, 2010, 03:40:02 pm »

Hallo  Smiley
Achtet genau darauf was dort geschrieben steht. Mein Fazit, endlich haben wir(die Hersteller von Aspartam und ähnlichem) die Möglichkeit, 1)mit scheinbar natürlicher Süße, 2)zwar von uns chemisch verändert, 3)die Indianer werden schon nicht auf die chemisch unveränderte Nutzung ihrerseits hinweisen 4)die EU wird vor einer Zulassung der Produkte genau und gerade dieser Hersteller auch nicht zurückschrecken 5) Untersuchungen sind auch schon angekündigt usw., die alten Ziele mit einem neuen Produkt weiter zu verfolgen.
Damit meine ich nicht nur Geld verdienen sondern auch die Vermutung der Schädigung durch die chemische Veränderung.  Gruebeln
Gruß
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harakiri
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Stevia-Süßstoff Rebaudiosid A
« Reply #16 on: May 04, 2010, 03:01:32 am »

Quote
In den frühen achtziger Jahren, als das Thema Stevia in den USA aufkam, beendete eine Studie der University of Illinois in Chicago die Diskussion schnell wieder. Experimente an Ratten ergaben, dass ein Abbauprodukt von Steviosid potentiell krebserregend wirkt. Bezeichnenderweise hat die chemische Süßstoffindustrie an dieser Studie mitgewirkt.

Stevia war somit im Westen kein Thema mehr, von den Behörden wurde die Verarbeitung der Pflanze in Lebensmitteln nicht zugelassen. Anders ist das in Asien. In Japan etwa ist die Stevia-Pflanze seit den siebziger Jahren im Alltagseinsatz und bestimmt dort 40 Prozent des Süßstoffmarkts, ohne dass die japanischen Verbraucher in Massen vom Krebs dahingerafft werden.

Mit klassischen Süßstoffen lässt sich kaum noch Geld verdienen

Doch jetzt kommt eine neue Entwicklung dazu: Denn die Patente für viele künstliche Süßstoffe sind mittlerweile ausgelaufen, für Aspartam schon 1992, für Sucralose 2005. Außerdem wird der Markt von riesigen Mengen an Billigprodukten aus China überschwemmt. Die großen Player können nun nur noch wenig verdienen, das Interesse an Aspartam und Co. schwindet. Wie durch ein Wunder wird Stevia auf einmal wieder interessant für sie.

Aber wie soll man als Lebensmittelgigant von Stevia profitieren? Auf eine seit Jahrhunderten bekannte Pflanze kann man schließlich kein Patent anmelden: Jeder darf sie anbauen und vermarkten.

Also kam man auf eine geniale Idee: Man gewinnt einen der Stevia-Süßstoffe, Rebaudiosid A, auf chemischem Weg und meldet auf diese Methode sowie auf die chemisch behandelten Substanzen eine Reihe von Patenten an. Die reine Pflanze bleibt als Lebensmittel verboten, der chemisch gewonnene Bestandteil hingegen wird zugelassen - und man kann Millionen mit den neuen patentierten Süßstoffen verdienen. Perfide, aber real.

Aus: "Lebensmittelriesen starten die Zucker-Revolution" http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,687925,00.html



eine mögliche Bezugsquelle von Stevia-Süßstoff Rebaudiosid A ist z.b.

http://www.medherbs.de/shop/index.php?cat=c27_STEVIA-BLAeTTER-UND--AUSZUeGE.html

mehr Infos http://www.google.de/#num=50&hl=de&q=rebaudiosid+bitter
« Last Edit: May 04, 2010, 03:13:53 am by harakiri » Logged
harakiri
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Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #17 on: May 10, 2010, 10:14:24 am »

Was sind Steviolglycoside?
« Antworten #45 am: Heute um 04:41 »
Zitat
Für den süßen Geschmack der  Stevia-Blätter sind die enthaltenen Steviolglycoside verantwortlich. Es wurden verschiedene dokumentiert, die sich in ihrer molekularen Struktur, im Süßungsverhalten und auch geschmacklich unterscheiden. Es sind dies das Steviosid, das Steviolbiosid, Rebaudiosid A, - B, - C, - D, - E, - F und Dulcosid A.
 
Glykoside sind Verbindungen aus einem Alkohol und Glukoseresten (R1 und R2) mittels glykosidischer Bindung (über ein Sauerstoffatom). Steviolglycoside sind Glykoside des Alkohols Steviol.

Oft hat das Steviosid den größten Anteil unter den Steviolglycosiden, deshalb hat sich auch der Name Steviosid für den aus den Blättern gewonnenen Extrakt eingebürgert, obwohl auch die anderen Steviolglycoside in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten sind.
http://www.freestevia.de/products/steviolglycoside.html


Je höher der Anteil an Rebaudiosid-A, um so angenehmer ist der Geschmack. http://www.freestevia.de/products/tast.html
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harakiri
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Hat Monsanto es geschafft sich Gene von Stevia patentieren zu lassen?
« Reply #18 on: May 27, 2010, 07:33:01 pm »

Stevia: Kann die Ehrlichkeit siegen? Von Cheffe | 27.Mai 2010
Stevia ist eine seit hunderten von Jahren benutze Pflanze, welche als Süssungsmittel dient. Viele Jahre schon kämpfen einige Befürworter um die Zulassung in Europa als Nahrungs- oder Nahrungszusatzmittel. Ohne einen tatsächlichen und wissenschaftlichen Hintergrund wurde dieses jedoch bisher erfolgreich verhindert. Es gibt allerdings ein paar Dinge, auf die es sich genauer zu schauen lohnt.... http://www.infokriegernews.de/wordpress/2010/05/27/stevia-kann-die-ehrlichkeit-siegen/

auch interessant:
Quote
Bewertung von Süßstoffen Information des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vom 21. August 2003

....Von Verbrauchern wurden wiederholt Fragen nach potentiellen unerwünschten Wirkungen bzw. Nebenwirkungen zum Beispiel bei Verwendung des Süßstoffs Aspartam gestellt. Dabei wurden die im Stoffwechsel aus Aspartam entstehenden Stoffe Asparaginsäure, Phenylala- nin und Methanol mit unerwünschten Wirkungen wie Kopfschmerzen, Allergien, neuroendokrinen Veränderungen, Epilepsie oder Hirntumoren in einen mutmaßlichen Zusammenhang gebracht. Nach eingehender Überprüfung durch den SCF und andere Expertengremien konnten die vermuteten Zusammenhänge nicht bestätigt werden (Opinion of the Scientific Committee on Food: Update on the Safety of Aspartame, expressed on 4 December 2002). Zur Information von Patienten, die unter der erblichen Stoffwechselerkrankung Phenylketo- nurie leiden und auf eine Phenylalanin-arme Diät angewiesen sind, müssen Lebensmittel, die Aspartam enthalten (gemäß §9 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung) mit dem Hinweis "enthält eine Phenylalaninquelle" gekennzeichnet sein.
Neben den bereits zugelassenen Süßstoffen gibt es weitere Stoffe mit süßenden Eigenschaften. Der SCF hat z.B. Steviosid und die Pflanze, aus der es isoliert werden kann, Stevia Rebaudiana Bertoni, bewertet und festgestellt, dass die vorliegenden Daten nicht ausreichen, um die gesundheitliche Unbedenklichkeit einer Verwendung von Steviosid oder Pflanzenteilen von Stevia Rebaudiana zu belegen (SCF, Opinion on Stevioside as a Sweetener, adopted on 17.06.1999; Opinion on Stevia Rebaudiana Bertoni plants and leaves, adopted on 17.06.1999).....
http://www.bfr.bund.de/cm/208/bewertung_von_suessstoffen.pdf
« Last Edit: May 27, 2010, 10:05:07 pm by harakiri » Logged
harakiri
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Re: Stevia das Süsskraut
« Reply #19 on: May 27, 2010, 07:34:30 pm »

Wer den Anbau selber machen möchte: http://www.gartendatenbank.de/wiki/stevia-rebaudiana
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Ninaa09
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Urteil: Joghurt darf mit Stevia-Tee gesüßt sein
« Reply #20 on: September 28, 2011, 05:56:10 pm »

Urteil: Joghurt darf mit Stevia-Tee gesüßt sein

Quote
28.09.2011/München - Ein aus der Pflanze Stevia gekochter Tee darf als Süßungsmittel in Bio-Joghurts verwendet werden. Diese Entscheidung, die Auswirkungen auf die gesamte Bio-Branche haben kann, hat das Bayerische Verwaltungsgericht in München am Dienstag bekanntgegeben.


weiter: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1211377
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