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Chemische Gifte, Toxine, Pestizide u. Auswirkung auf Mensch und Umwelt
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Topic: Chemische Gifte, Toxine, Pestizide u. Auswirkung auf Mensch und Umwelt (Read 5663 times)
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Boomer
Guest
Chemische Gifte, Toxine, Pestizide u. Auswirkung auf Mensch und Umwelt
«
on:
September 03, 2008, 07:22:51 pm »
Quote
UMSTRITTENE TESTS: US-Mediziner befürworten Menschenversuche mit Giften
Spiegel Online, 23.02.04
Eine amerikanische Gutachterkommission erlaubt unter gewissen Bedingungen, die Wirkung von Giften direkt an Menschen zu testen. Mit den Versuchen wollen Chemiekonzerne wie Bayer beweisen, dass Pestizide weniger gefährlich sind als bisher angenommen.[...]
Quelle & ganzen Artikel lesen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,287604,00.html
Weitere Informationen siehe auch:
http://www.cbgnetwork.org/1531.html
http://www.cbgnetwork.org/549.html
http://www.cbgnetwork.org/553.html
http://www.cbgnetwork.org/1511.html
«
Last Edit: March 20, 2010, 09:10:56 pm by earthling
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Boomer
Guest
Pestizide
«
Reply #1 on:
September 21, 2008, 04:44:09 pm »
Quote
"Es ist klarer denn je, dass ein Zusammenhang zwischen Pestiziden und Parkinson besteht", sagt Prof. Shawn Hayley von der Carleton-Universität in Ottawa (Kanada). "Handelsübliche Pestizide wie Paraquat und Rotenon verursachen eine Zerstörung der Neuronen im Gehirn, wie sie auch bei Parkinson auftritt." Der Wissenschaftler hat Mäusen das Pestizid Parquat gespritzt. Daraufhin zeigten die Tiere Apathie und einen wackligen, unsicheren Gang. Symptome also, die auch bei Menschen auftreten, die unter Parkinson leiden.[...]
Quelle & alles lesen:
http://www.3sat.de/mediathek/frameless.php?url=/nano/news/93671/index.html
Zum Video:
http://www.3sat.de/webtv/?080915_pestizide_parkinson_nano.rm
«
Last Edit: April 29, 2009, 08:53:31 pm by Boomer
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Boomer
Guest
Re: Pestizide
«
Reply #2 on:
November 10, 2008, 08:33:26 pm »
100 Prozent Baumwolle Made in India
Doku über Baumwollflücker in Indien die mit Hilfe deutscher Firmen ihr Land zerstören und Pestizide in Textilien bringen.
Zum Video:
http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-4602702054148048971&hl=de&fs=true
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earthling
Guest
Re: Pestizide
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Reply #3 on:
November 23, 2008, 05:43:07 pm »
Kamukhaan auf der philippinischen Insel Mindanao
Das Dorf, die Pestizide und der Tod
Von Dr. Romeo Quijano und Philipp Mimkes
Der Ort sieht öde und verlassen aus. Fast könnte man ihn für eine Geisterstadt halten, doch dann sieht man einige kraftlose Menschen zwischen den schäbigen Hütten sitzen. Die 700 Bewohner des Dorfes Kamukhaan auf der philippinischen Insel Mindanao sind einem Tod auf Raten geweiht: Vor 20 Jahren kamen mit dem Bau einer Bananen-Plantage Vergiftungen, Krankheiten und Armut ins Land. Seitdem werden die Früchte fast täglich mit Pestiziden besprüht, die Gifte töten Menschen, Tiere und Pflanzen. Während die „makellosen“ Bananen ihre Reise in ferne Länder antreten, zahlen die Bewohner von Kamukhaan den Preis für die agro-industrielle Produktion.
weiter
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=11929
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Boomer
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Die verschwiegene Wahrheit
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Reply #4 on:
December 25, 2008, 11:35:18 pm »
DIE VERSCHWIEGENE WAHRHEIT
Quote
Top Wissenschaftler sagen aus! Wer und was uns vergiftet. Wacht auf,präsentiert von bioclubTV
http://www.youtube.com/watch?v=NwcRxofCrpY
Quelle:
http://www.youtube.com/user/bioclubTV
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Boomer
Guest
Re: Pestizide
«
Reply #5 on:
January 14, 2009, 10:05:36 am »
Quote
Mehr Schutz vor Pestiziden: «Gesetz war überfällig»
Straßburg/Brüssel (dpa) - Man kann sie weder sehen noch schmecken. Doch auf unserem Obst und Gemüse sind Mittel gegen Schädlinge, Unkraut oder Pilzbefall allgegenwärtig.
Massiv ist der Einsatz sogenannter Pestizide - auch Pflanzenschutzmittel genannt - in der europäischen Landwirtschaft. Zwar zeigen Umfragen, dass die Europäer Angst haben vor übermäßig belasteten Lebensmitteln haben. Dennoch ist angesichts von knappen Kassen und hohen Nahrungsmittelpreisen besonders in Deutschland die Nachfrage nach billigen Produkten hoch. Diese, argumentiert die Agrarwirtschaft, gibt es nur mittels großzügigem Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden.
Jetzt hat die Europäische Union den Spagat gewagt und scharfe Regeln für den Umgang mit Pestiziden unter Dach und Fach gebracht. Nach jahrelangen Verhandlungen verabschiedete das Europaparlament am Dienstag (13.1.) in Straßburg Richtlinie und Verordnung für deren Anwendung und Zulassung. Da sich Vertreter von EU-Kommission, Mitgliedstaaten und Parlament zuvor auf einen Kompromiss geeinigt hatten, ist die Zustimmung der Minister nur noch eine Formalie.
Weltweit einmalig sei das Gesetzespaket, jubeln die Gesetzgeber. Substanzen, die Krebs erregen, das Erbgut verändern oder die Fortpflanzungsfähigkeit schädigen, kommen auf den Index. 22 Stoffe von insgesamt gut 400 sind betroffen. Doch während auch von Verbraucherschützern zumindest verhaltener Beifall kommt, nennen Umweltschützer die neuen Regeln ungenügend.[...]
Quelle & zum Artikel:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/372377
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earthling
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Re: Pestizide
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Reply #6 on:
January 21, 2009, 04:08:50 pm »
Pestizide im Obst
Die tägliche Ration Gift
18. Februar 2008 Rot leuchten die Paprika im Regal, gelb glänzen die Äpfel im Korb, und saftig blau liegen die Trauben auf der Theke: Viele Supermärkte bemühen sich inzwischen zwar um eine appetitliche Präsentation ihrer Ware, aber der Schein trügt. Geht es nämlich um Obst und Gemüse, dann beschreibt die Umweltorganisation „Greenpeace“ die Situation auf Deutschlands Frischemärkten in eher düsteren Farben. Denn das vielfach makellose Aussehen von Paprika, Äpfeln oder Trauben wäre ohne den Einsatz von Chemie oft nicht möglich. Besonders irritierend in diesem Zusammenhang: Etliche Rückstände werden bei Kontrollen nicht einmal entdeckt.
„Nur etwas mehr als die Hälfte aller Obst- und Gemüseproben in Deutschland sind frei von Pestizid-Rückständen“, sagt Manfred Krautter, zuständiger Experte bei „Greenpeace Deutschland“. Dagegen wiesen mehr als ein Viertel der von seiner Organisation in Deutschland untersuchten Proben Rückstände gleich mehrerer Pestizide auf; in fünf Prozent der Fälle waren die zulässigen Höchstwerte überschritten. Das kann gesundheitliche Folgen haben, die allerdings meist nicht unmittelbar, sondern erst viel später auftreten. Denn die mit den Früchten aufgenommenen Rückstände von Pflanzenschutzmitteln lagern sich im Körper ab und können langfristig die Zellteilung stören, Krebs erzeugen, das Immunsystem schwächen oder gar das Erbgut verändern.
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http://www.faz.net/
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earthling
Guest
Pestizide in Schnittblumen
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Reply #7 on:
February 13, 2009, 02:05:36 am »
Giftige Blumengrüße zum Valentinstag
10. Februar 2009 im Ersten SR / Der Pestizid-Test
Plusminus hat bei fünf verschiedenen Händlern Sträuße eingekauft und die Rosen im Labor CBA auf Pestizide testen lassen. Der Ergebnis: Alle waren mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Insgesamt fanden die Chemiker 18 verschiedene Verbindungen, auf einer Rose sogar gleich sieben unterschiedliche Stoffe auf einmal. An anderen Proben waren weniger unterschiedliche Mittel zu finden, diese dafür in sehr hohen Konzentrationen.
Das Test-Urteil
Plusminus hat die Ergebnisse Greenpeace vorgelegt. Dem Pestizid-Experten Manfred Krautter sind dabei gleich mehrere Stoffe ein Dorn im Auge: "Das sind drei Stoffe von 18 Pestiziden, die in der EU nicht erlaubt sind. Dazu kommen acht Pestizide, die bei Greenpeace auf der schwarzen Liste stehen, weil sie zum Beispiel Krebs auslösen oder den Hormonhaushalt stören können." Potentiell gefährdet durch die Stoffe auf den Blumen sind nach Ansicht von Greenpeace neben den Produzenten auch Floristen und Verbraucher: "Zum Beispiel, weil die Pestizide über die Haut aufgenommen werden können; aber auch (…) weil die Pestizide in die Raumluft gelangen und eingeatmet werden können."
Schätzungsweise 500 Millionen der Rosen, die jährlich in Deutschland über die Ladentheke gehen, stammen aus der so genannten dritten Welt, aus Ländern wie Ecuador, Tansania oder Kenia. Das ist mehr als die Hälfte der verkauften Rosen.
weiter
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,kbgfyxjqozyytmdz~cm.asp
Rosen für Deutschland und Brot für die Welt
http://limited.blog.de/tags/schnittblumen/
Pestizide in Schnittblumen
Vorsicht bei Blumengrüßen!
http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=8992
Kein Blumentopf zu gewinnen
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgp.cgi?doc=2179
Schnittblumen: Pflanzengift kennt keine Grenzen
http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=4940
siehe auch allg. zum Thema Pestizide
http://www.pan-germany.org/
«
Last Edit: February 13, 2009, 02:17:33 am by earthling
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earthling
Guest
Re: Pestizide
«
Reply #8 on:
March 01, 2009, 09:45:01 pm »
Plenarsitzung vom 13. Januar 2009 in Straßburg
EP verabschiedet neue EU-Pestizidpolitik
Das Europäische Parlament hat die neue EU-Pestizidpolitik verabschiedet. Das Paket besteht aus einer Verordnung zur Produktion und Zulassung von Pestiziden und einer Richtlinie zu deren nachhaltigem Einsatz. Gefährliche Stoffe werden verboten. Empfindliche Gebiete wie Spielplätze oder Parks werden besser geschützt, ebenso die aquatische Umwelt und die Trinkwasservorräte. Das Risiko beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll minimiert und das Suchen nach Alternativen gefördert werden.
Für die Verordnung ist Hiltrud BREYER (Bündnis90/Die Grünen) Berichterstatterin, für die Richtlinie Christa KLAß (CDU).
EU-Pestizidverordnung: "Eine Sternstunde für Europa"
Die Einigung ist "eine Sternstunde für Europa", so Hiltrud Breyer, und ein "Meilenstein für den europäischen Gesundheitsschutz, Verbraucherschutz, aber auch für die Umwelt und die Wirtschaft". Der Ausstiegsbeschluss aus hochgefährlichen Pestiziden sei "erstmalig und weltweit einzigartig". Europa werde weltweit zum Vorreiter für "bahnbrechenden Gesundheitsschutz". Die Verordnung sei zudem auch ein "win-win" für die Industrie, die Innovationsanreize bekomme, in Zukunft bessere und sicherere Produkte zu produzieren.
Verbot gefährlicher Stoffe
Hochtoxische Pestizide werden ebenso verboten wie Wirkstoffe, die Krebs erzeugen, das Erbgut verändern oder die Fortpflanzung schädigen. Auch hormonell wirksame Substanzen (endokrine Disruptoren) stehen auf der schwarzen Liste.
Für Wirkstoffe, die die Entwicklung von Immun- oder Nervensystem schädigen, ist eine strenge Sicherheitsprüfung vorgesehen. "Die EU wird damit internationaler Vorreiter für mehr Sicherheit", so Hiltrud Breyer.
Auf EU-Ebene werden Wirkstoffe mit bestimmten Eigenschaften als zu ersetzende Stoffe identifiziert werden. Pflanzenschutzmittel, die solche Wirkstoffe enthalten, werden von den Mitgliedstaaten mit dem Ziel geprüft, sie durch andere Pflanzenschutzmittel, die Wirkstoffe enthalten, die weniger Risikominderung erfordern, oder durch nichtchemische Methoden der Bekämpfung oder Prävention zu ersetzen.
weiter
http://www.europarl.de/presse/pressemitteilungen/quartal2009_1/PM_090113_1a
http://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata%5Creddok%5Chp.10%5C273696.htm&pos=18&hlwords=
Neue EU-Pestizidverordnung
Aus für BAYER-Gifte
Die EU mistet den Giftschrank von BAYER & Co. aus. Nach der neuen Pestizid-Verordnung aus Brüssel müssen - höchstwahrscheinlich - Glufosinat und andere Agrochemie-Wirkstoffe des Leverkusener Multis vom Markt verschwinden, weil sie die menschliche Gesundheit schädigen. Die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG) hatte solche Maßnahmen im Sinne des Verbraucherschutzes lange gefordert. Allerdings haben die LobbyistInnen der Unternehmen nicht nur Besseres verhindert, sie drohen auch weiteres Ungemach an. „Wenn es an die Umsetzungsphase geht, wollen wir dabei helfen, sicherzustellen, dass der beschrittene Weg auf Fakten statt auf Angst beruht“, so Friedhelm Schmider von der „European Crop Protection Association“ (ECPA)
http://www.ecpa.be/
Quote
Extrem-Lobbyismus
„Mit Händen und Füßen gegen jegliche Änderung bei der EU-Pestizidzulassung“ hat sich die Chemische Industrie nach den Worten der grünen EU-Parlamentarierin Hiltrud Breyer deshalb gesträubt; ihre konservative Kollegin Erna Hennicot-Schoepges spricht von heftigen Auseinandersetzungen und „überaus starkem Lobbyismus“. Mi
t über 300 Änderungsanträgen - meistens made in Germany
- hatte sich das Straßburger Parlament zu befassen - und änderte auch fleißig.
So kippte das Gremium das Vorhaben, den Pestizid-Einsatz in der EU bis 2017 um die Hälfte zu senken.
Es gewährte zudem längere Auslaufphasen und ließ viele Sonderregelungen zu.
Angeblich unverzichtbare Ultragifte können mit einer 5-jährige Schonfrist rechnen
, die wohl
bis 2016 währen
wird, da die Mitgliedsstaaten bis 2011 Zeit haben, die Richtlinie in nationales Recht zu überführen. Die CBG hat dies in einer Presseerklärung scharf kritisiert. „Pestizide wie Glufosinat, deren Gefährlichkeit für Anwender und Verbraucher erwiesen ist, müssen sofort vom Markt genommen werden. Das Verbot des Wirkstoffs muss zudem Konsequenzen für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen haben. Es darf in der EU keine weiteren Anbau- oder Import-Genehmigungen für glufosinat-resistentes Saatgut geben!“, heißt es darin.
Ungebrochenen Zugang zum Giftschrank erlaubt zudem noch eine weitere Bestimmung. Sollten die Landwirte den Plagegeistern mit erlaubten Mitteln nicht mehr Herr werden, bieten ihnen so genannte
Lückenindikationen die Möglichkeit, zu härterem Stoff
zu greifen. „Davon werden vor allem der Obst- und Gemüseanbau profitieren“, weiß der IVA. Auch an die neu geschaffenen drei europäischen Großzonen, in denen jeweils andere Zulassungsbedingungen gelten, knüpft er große Erwartungen. Die Grenzländer können die Genehmigungen nämlich einfach übernehmen, weshalb der Lobbyclub sich Hoffnungen auf die Durchsetzungskraft der niedrigsten Standards machen darf. Darüber hinaus eröffnet den Konzernen das Gebot, die inkriminierten Agrochemikalien möglichst schnell zu ersetzen, die Chance, kürzere Zulassungsverfahren zugesprochen zu bekommen.
Noch nicht einmal die Schwarze Liste
, zu deren Länge BAYER-Stoffe so einiges beigetragen haben, ist für den Leverkusener Multi amtlich.
„Es gibt noch keine Liste der Stoffe, die verboten werden sollen. Wir können daher noch gar nicht einschätzen, welche konkreten Folgen die Neuregelung für uns haben wird“, erklärte BAYER-CROPSCIENCE-Sprecher Utz Klages. Große konkrete Folgen hätte vor allem der Bann von Glufosinat, denn auf diesem Wirkstoff, der Missbildungen bei Föten, Verhaltensstörungen und Gehirnschädigungen hervorruft, hat der Leverkusener Multi die „Zukunftstechnologie“ seiner Genpflanzen-Baureihe LIBERTY aufgebaut. So hofft BAYER nun auf die Fortsetzung der „politischen Landschaftspflege“, die im Vorfeld der EU-Entscheidung extensiv betrieben wurde, bei der Implementierung der Verordnung. Die Interessensvertretungen bereiten sich schon darauf vor. „Wenn es an die Umsetzungsphase geht, wollen wir dabei helfen, sicherzustellen, dass der beschrittene Weg auf Fakten statt auf Angst beruht“, bietet der Ex-BASFler Friedhelm Schmider von der ECPA an. Sein IVA-Kollege Volker Koch-Achelpöhler setzt ebenfalls auf die „Feinarbeit zur Verordnung“: „Sonst werden Forschung und Entwicklung in der Industrie schwer beeinträchtigt“. Aber ganz egal, wieviel Lobby-Feinarbeit noch folgen mag, der Anfang zu einer auch von der CBG immer wieder eingeforderten Pestizid-Politik, welche die Gesundheit der Menschen in den Mittelpunkt stellt, ist gemacht.
alles
http://www.cbgnetwork.org/2806.html
«
Last Edit: March 01, 2009, 09:48:31 pm by earthling
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earthling
Guest
Re: Pestizide
«
Reply #9 on:
March 01, 2009, 09:57:31 pm »
Coordination gegen BAYER-Gefahren
the real thing! lesen:
http://www.cbgnetwork.org/1.html
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Boomer
Guest
Re: Pestizide
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Reply #10 on:
March 04, 2009, 10:36:49 am »
Quote
Importgemüse stärker belastet
Obst und Gemüse aus dem Ausland sind weit häufiger mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet als heimische Produkte. Bioware schneidet am besten ab.
Im Jahr 2007 überschritten insgesamt 2,7 Prozent der aus Deutschland stammenden Obst- und Gemüseproben die gesetzlich gestatteten Höchstmengen an Pflanzenschutzmitteln. Mit fünf Prozent wiesen fast doppelt so viele Proben aus anderen EU-Ländern überhöhte Schadstoffrückstände auf. Ware aus Nicht-EU-Staaten kam sogar auf 9,5 Prozent. Das teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BLV) in Braunschweig auf Grundlage von Daten der Bundesländer mit. Insgesamt sank der Anteil der übermäßig belasteten Proben um 0,8 Prozent auf 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.[...]
Quelle & weiter:
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/pestizide-importgemuese-staerker-belastet_aid_376325.html
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Boomer
Guest
Re: Pestizide
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Reply #11 on:
March 08, 2009, 07:32:06 pm »
Pestizide in Lebensmitteln
Quote
Greenpeace schlägt Alarm: Unser Obst und Gemüse ist mit gesundheitsgefährdenden und nicht zugelassenen Pflanzenschutzmitteln gespritzt. Hinzu kommt, dass die staatlichen Labore nur die Hälfte der möglicherweise verwendeten Pestizide nachweisen können.
... Im Labor nachweisbar sind nur 1/3 der existierenden Pestizide ...
http://www.youtube.com/watch?v=KJtxG0BHxFc
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earthling
Guest
Re: Pestizide
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Reply #12 on:
March 13, 2009, 01:54:54 am »
Obst und Gemüse - Grenzwert 60-fach höher als bisher!!!
EU erlaubt mehr Pestizide im Essen
Für Pestizid-Rückstände in Äpfeln gelten am dem 1.9.2008! neue Grenzwerte
29.08.2008 - Ab dem 1. September 08 gelten europaweit neue Obergrenzen für Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln. Umweltschützer protestieren: Zu hohe Belastungen könnten insbesondere bei Kindern zu Gesundheitsschäden führen. Die EU-Kommission verteidigt die zum Teil
60-fach höheren Grenzwerte.
....Die EU-Kommission bestätigte, dass die Angleichung auf EU-Ebene in einigen Fällen zur Lockerung der deutschen Vorschriften für Rückstände von Giftstoffen in Obst und Gemüse führe. So lägen einzelne Grenzwerte etwa bei Orangen künftig um das 60-fache höher als bislang. Die Richtlinie orientiere sich an den derzeit höchsten nationalen Grenzwerten in der EU, einige seien aber niedriger angesetzt worden. Frühere Anpassungen der erlaubten Höchstmengen hätten nicht dazu geführt, dass die betroffenen Obst- und Gemüsesorten tatsächlich mehr Schadstoffe als zuvor enthielten.
alles
http://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/aktuelles/:Obst-Gem%FCse-EU-Pestizide-Essen/636647.html
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zoe
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Re: Pestizide gefährden das Bauernblut
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Reply #13 on:
June 16, 2009, 10:15:16 pm »
Quote
Pestizide gefährden das Bauernblut
Untersuchung von Landwirten: Deutlicher Zusammenhang zwischen Verwendung von Pestiziden mit Vorstufe zu Knochenmark-Krebs
Washington - Menschen, die in ihrem Beruf regelmäßig mit Pestiziden hantieren, haben ein doppelt so hohes Risiko für bestimmte Erkrankungen des Blutes. Das berichten US-amerikanische Hämatologen in der Fachzeitschrift Blood. Sie hatten Landwirte untersucht, die regelmäßig mit Pestiziden zu tun haben. Gegenüber Männern mit gleichen demografischen Eigenschaften zeigte sich bei dieser Gruppe ein doppelt so hohes Risiko, die Blutkrankheit Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) zu entwickeln. Diese Krankheit, die sich durch unnatürlich hohe Dosen der Antikörper-produzierende Zellen im Blut kennzeichnet, erfordert lebenslange ärztliche Beobachtung durch einen Arzt, da sie eine Vorstufe zum Knochenmark-Krebs Multiples Myelom darstellt. [...]
Quelle & weiter:
http://derstandard.at/fs/1244460662595/Umweltmedizin-Pestizide-gefaehrden-das-Bauernblut
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zoe
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Re: Neue EU-Pestizidverordnung - Aus für BAYER-Gifte
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Reply #14 on:
June 21, 2009, 10:34:29 am »
Quote
Neue EU-Pestizidverordnung - Aus für BAYER-Gifte
Die EU mistet den Giftschrank von BAYER & Co. aus. Nach der neuen Pestizid-Verordnung aus Brüssel müssen - höchstwahrscheinlich - Glufosinat und andere Agrochemie-Wirkstoffe des Leverkusener Multis vom Markt verschwinden, weil sie die menschliche Gesundheit schädigen. Die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG) hatte solche Maßnahmen im Sinne des Verbraucherschutzes lange gefordert. Allerdings haben die LobbyistInnen der Unternehmen nicht nur Besseres verhindert, sie drohen auch weiteres Ungemach an. „Wenn es an die Umsetzungsphase geht, wollen wir dabei helfen, sicherzustellen, dass der beschrittene Weg auf Fakten statt auf Angst beruht“, so Friedhelm Schmider von der „European Crop Protection Association“ (ECPA). [...]
Quelle & weiter:
http://www.cbgnetwork.de/2964.html
Weitere kritische Artikel über BAYER:
http://www.cbgnetwork.de/2829.html
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Last Edit: June 21, 2009, 10:37:17 am by zoe
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