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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Menschenrechte > Topic: Entsolidariserung der Gesellschaft
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Author Topic: Entsolidariserung der Gesellschaft  (Read 5354 times)
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Verschlußsache
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Entsolidariserung der Gesellschaft
« on: March 10, 2010, 09:27:17 pm »

Hang zum Rechtspopulismus
Experten diskutieren über Entsolidarisierung durch Eliten


10. März

Quote
Sarah TESCHLADE

BERLIN. In der Gesellschaft lässt sich eine deutliche Tendenz zur Entsolidarisierung gegenüber Schwächeren beobachten. Dies ist das Ergebnis des im Dezember 2009 erschienenen Bandes der Studie "Deutsche Zustände" des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer. Dieser Trend wird durch die Finanzkrise und die darauf folgende Wirtschaftskrise noch verstärkt. Trotz hoher Unzufriedenheit und dem Wunsch nach Veränderung bleibt laut Studie die politische Beteiligung der Bürger jedoch aus. Schlimmer noch - der Wut über die Krise werde durch Abwertung von Minderheiten Luft gemacht. Wie aber reagieren Politik und Zivilgesellschaft auf diese Bedrohung eines Rechtsrucks der Gesellschaft? Was wird getan, um die demokratische Kultur nicht kampflos aufzugeben? In einer Podiumsveranstaltung am Montagabend in der Heinrich-Böll-Stiftung wurden diese Fragen diskutiert.
.....
Die Bundestagsabgeordnete Monika Lazar (Grüne) gab zu bedenken, dass der Staat von vielen als Unrechtsstaat wahrgenommen werde: "Rechtspopulisten wie die autonomen Nationalisten nutzen genau solche Gefühle für ihre Zwecke". Die Politiker müssten die Probleme der Bevölkerung ernst nehmen, um der immer größer werdenden Demokratieskepsis entgegenzuwirken. Nur so könne das System gerettet werden.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0310/politik/0045/index.html



Noch lassen sich die Leute gegeneinander aufhetzen. Und im Hintergrund läuft für Boni-Banker (wieviel gab es mittlerweile zur Rettung der Institute?), Beamte und Politiker alles wie gehabt?
Nur so könne das System gerettet werden?


Dazu auch:
Die Medienhetze gegen Griechenland


Quote
Die Medienhetze gegen die griechischen Arbeiter dient dazu, die europäische Bevölkerung gegeneinander auszuspielen und aufzuhetzen, um einen gemeinsamen Kampf aller europäischen Arbeiter gegen die Finanzdiktatur der EU und der hinter ihr stehenden Regierungen zu verhindern. Genau das fürchten die europäische und internationale Finanzoligarchie und ihre Schreiberlinge in den Redaktionsstuben.

Es ist daher wichtig einige Dinge klar und deutlich auszusprechen.

Die Ursache der Krise liegt nicht in Griechenland, sondern in den europäischen und internationalen Finanzzentren. Verantwortlich für die finanzielle Misere sind nicht die griechischen Arbeiter oder die arbeitende Bevölkerung eines anderen Landes, sondern eine reiche Elite von Profiteuren, die sich durch riskante und teilweise kriminelle Spekulationen hemmungslos bereichert haben.
......
Mit anderen Worten: Die griechische Krise hat keine nationalen Ursachen, sondern ergibt sich aus der Klassenspaltung der Gesellschaft in Europa und weltweit. Die herrschende Elite in Griechenland ist Teil der europäischen und internationalen Finanzoligarchie. Sie ist tief in die internationale Spekulation involviert, verdient Milliarden und steht hinter der Papandreou-Regierung, deren Angriffe auf die Bevölkerung sie in vollem Umfang unterstützt.

http://www.wsws.org/de/2010/mar2010/pers-m10.shtml







« Last Edit: March 10, 2010, 09:47:26 pm by Verschlußsache » Logged
Verschlußsache
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Warum verbündet sich die Bundesbank mit der Bild-Zeitung gegen Muslime?
« Reply #1 on: August 28, 2010, 06:50:34 am »

Warum verbündet sich die Bundesbank mit der Bild-Zeitung gegen Muslime?

Quote
Von  Yavuz Özoguz am 26. August 2010 11:56:23:

Warum verbündet sich die Bundesbank mit der Bild-Zeitung gegen Muslime?

Wer in Sarrazins Arbeit nur eine plumpe Volksverhetzung sieht, verkennt die Dimension der bevorstehenden Katastrophe, die ein Vorstandsmitglied der Bundesbank genau kennt.

Nur wenige haben bisher die weitreichende Dimension des Sarrazin-Projektes erkannt und darüber geschrieben. Khalil Breuer von der Islamischen Zeitung war wohl der erste. Und es ist von großer Bedeutung, das Thema zu vertiefen.

Grundsätzlich stellt sich zunächst die Frage, was die Aufgaben und Beschäftigungen eines hochdotierten Vorstandes der Bundesbank sind und auf welcher Qualifikation aufbauend er Worte von sich gibt, die von weiten Teilen der Betroffenen, aber auch von vielen nicht direkt Betroffenen, als üble Volksverhetzung empfunden wird. Man stelle sich einmal vor, ein Vorstandsmitglied der Bundesbank hätte folgenden Satz gesagt:

„Die jüdischen Mädchen sind aber aus religiösen Gründen vor der Heirat sexuell nicht verfügbar.“

In ganz Deutschland hätten – bis auf die NPD – alle Schichten der Bevölkerung und alle Kräfte vereint dagegen protestiert. Dem Mann wäre von Volksverhetzung bis Sexismus und einem gestörten Verhältnis zu Frauen so ziemlich alles vorgeworfen worden, was man sich nur vorstellen kann. Er hätte früher oder später seinen Job verloren, seine Partei hätte ihn ohne Zögern rausgeschmissen, der gesamte Vorstand der Bundesbank hätte ihn geächtet und sich von ihm distanziert. Die Bild-Zeitung hätte aus seiner Vergangenheit jeden nur erdenkbaren dunklen Fleck veröffentlicht und kurz gesagt, der Mann wäre bundesweit verbal in der Luft zerrissen worden! Ihm wäre kaum etwas anderes übrig geblieben, als auszuwandern. Und das alles wäre ihm passiert, wenn er nur den einen Satz versehentlich spontan gesagt hätte.

Nun hat er obigen Satz nicht gesagt, sondern darüber nachgedacht, es geschrieben und es veröffentlicht, allerdings mit dem feinen Unterschied, dass dort nicht „jüdischen“ sondern „muslimischen“ steht. Die Konsequenzen halten sich in überschaubaren Grenzen.

Die zwei mächtigsten Verlagsanstalten der Bundesrepublik Springer und Bertelsmann unterstützen nicht nur jenen einen Satz, sondern hunderte anderer Sätze, die ähnlich brutal und unmenschlich klingen. Die einen bringen das Buch heraus, und die anderen veröffentlichen Auszüge vorab. Wie aber kommt es dazu, dass die zwei mächtigsten Verlage des Landes (vielleicht die mächtigsten Institutionen des Landes überhaupt) mit einem Vertreter der mächtigsten Finanzinstitution des Landes verbündet derart massiv und unverblümt gegen den Islam und die Muslime vorgehen?

Hier muss auf die Tatsache verwiesen werden, dass die Bundesrepublik Deutschland, und alle Staaten des westlichen Kapitalismus ihr Wirtschaftssystem derart an den Abgrund gefahren haben, dass eine Rettung nicht mehr möglich ist,ohne große Umwälzungen. Das weiß kaum jemand besser in Deutschland, als der Vorstand der Bundesbank. Die Verschuldung Deutschlands ist derart angestiegen, dass die Schuldenspirale immer schneller den Wohlstand auffressen wird. Schaut man auf die Worte Sarrazins, so fällt auf, dass er den “muslimischen“ Sündenbock aufbaut, der eine Art Sozialschmarotzer darstelle. Und jene “Transferleistungen“ seien nicht mehr zu erbringen. Allein bei diesem Begriff erinnern sich viele Menschen an das, was die Konsequenzen aus Sarrazins Gedankengut wären. Wenn die Menschen (oft deutsche Staatsbürger) keine “Transferleistungen“ mehr erhalten können, dann muss man sie eben selbst “transferieren“. Und das fordert die NPD schon seit Jahren! Jetzt wird jenes implizierte Gedankengut auch von der Bildzeitung verbreitet.
......
Das teuflische Prinzip beinhaltet aber auch einen weiteren Aspekt: Die “Verführer“ sagen sich selbst los von dem, wozu die Verführten sich haben verführen lassen. Sarrazins Formulierungen sind – wohl mit Hilfe der Rechtsabteilung von Bertelsmann – so ausgefeilt, dass er stets behaupten wird, niemals zum Rassismus aufgerufen zu haben. Es ist aber Rassismus der übelsten Sorte, die er bewirkt! Und interessanterweise ergibt sich hier eine neue, bisher völlig missachtete Allianz, die auch aus historischer Sicht nachdenkenswert ist: Springer, Bertelsmann und ein Vorstandvorsitzender der Bundesbank sitzen im gleichen Boot mit der NPD!

Wer verstehen will, wie – aber vor allem auch warum – es einst zur Verfolgung von Juden in diesem Land und dann zum Niedergang kam, der muss sich nur diese Allianz anschauen und gedanklich auf die damalige Zeit übertragen! Sarrazin ist nur die vorgeschickte Fratze eines Gedankenguts, deren Urheber namentlich im Hintergrund bleiben. Und jenes Gedankengut hat sich heute weltweit den Islam und die Muslime zum Gegner auserkoren! Die einen schießen auf sie mit strahlenden Urangeschossen in deren eigenen Ländern und die anderen schießen auf sie mit Rufmordkampagnen auf dem höchsten Niveau! Es sind die unkontrollierten Zuckungen des schwer verletzten Raubtierkapitalismus, der sein Ende nahen sieht und weiß, dass die Forderung nach Gerechtigkeit unter allen Menschen dieser Erde sein Ableben beschleunigt. Und stellvertretend für genau diese Forderung nach Gerechtigkeit steht heute der wahre Islam (nicht der USAma-Islam).

Jeder Mensch, der weiterhin die Springer-Presse liest, ist mitschuldig an der Verbreitung von Unmenschlichkeit. Jeder Muslim, der die Bild-Zeitung liest erfüllt genau jene Dummheit, die ihm vorgeworfen wird. Und wenn er stattdessen die türkische “Hürriyet“ liest, ist es dasselbe, denn die gehört anteilig auch Springer!

Sicherlich fällt es Muslimen in solchen Tagen schwerer als zuvor, auf Menschen in der Nachbarschaft zuzugehen, mit denen man zuvor keinen oder wenig Kontakt hatte, aber möglicherweise soll der Fastende sich genau dazu überwinden. Sarrazin ist nicht der erste seiner Art und er wird auch nicht der Letzte sein. Aber was wir Menschen in diesem Land daraus machen, liegt nicht in der Hand der Bild-Zeitung, sondern in der unsri


http://www.muslim-markt.de/forum/messages/2005.htm
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Verschlußsache
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Herr Sarrazin, es reicht !
« Reply #2 on: August 28, 2010, 06:57:48 am »

Herr Sarrazin, es reicht !

27.08.10
Quote
Nichts sorgt in den letzten Monaten, bzw. Wochen für so viel Aufsehen und kontroverse Diskussionen wie die Aussagen des Thilo Sarrazin. Herr Sarrazin äußerte sich antihuman, radikal zum Thema Einwanderungspolitik und arme Menschen, Hartz IV Empfänger. Teilweise so schwer unter der Gürtellinie, dass man es so einfach nicht stehen lassen darf. Als wenn das noch nicht genug wäre, verfasste Herr Sarrazin unter dem Titel „Deutschland schafft sich ab“ ein Buch, welches erst am 30.08.2010 erscheint, Auszüge aus diesem Buch jetzt aber bereits für eine Menge Gesprächstoff sorgen. Was einst Tabuthema war, scheint nun zum „guten“ Ton zu gehören und wird unverständlicherweise von einem nicht geringen Anteil der Bevölkerung sogar unterstützt. Traurig, dass sich wieder einmal so viele Menschen blenden lassen, was auch wieder deutlich erkennen lässt, dass man im Statusstaat als Bevölkerung so manches blind unterstützt, nur wenn der Name dahinter groß und bekannt ist. Möglich ist dies nur in einem System, in welchem der gesellschaftliche Status mehr von Bedeutung ist als der Mensch an sich.


Inhalte, welche unmenschlicher nicht sein könnten

Ganz nach der neuen Sozialrassistenmanier feuert Herr Sarrazin in seinem Buch nicht nur gegen Einwanderer, sondern auch gegen jeden Hartz IV Empfänger. In seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ geht er unter anderem auf die 322 Euro ein, die jede Familie für ein Kind erhält, als garantiertes, soziales Existenzminimum. Daher würden nach dem Weltbild des Herrn Sarrazin arme Menschen mehr Kinder zur Welt bringen als der Mittelstand und die Oberschicht. So viel Provokation, Menschenverachtung, Diskriminierung, Diffamierung, etc. kann man kaum noch kommentieren als freier Journalist, denn man findet nur schwer Worte für einen solchen Menschenfeind. Aber damit nicht genug, denn im darauffolgenden Satz setzt Herr Sarrazin noch einen drauf: „Für einen großen Teil dieser Kinder ist der Misserfolg mit ihrer Geburt bereits besiegelt“ gefolgt von der Erklärung „Sie erben 1. gemäß den Mendelschen Gesetzen die intellektuelle Ausstattung ihrer Eltern und werden 2. durch deren Bildungsferne und generelle Grunddisposition benachteiligt.“ Arme Menschen haben also kein Recht Kinder in die Welt zu setzen, Herr Sarrazin? Wer arm ist, ist geistig unfähig in Ihren Augen? Bildungsferne? Was wollen Sie, eine saubere Elite? Darf man Sie einmal daran erinnern, wohin so etwas führt? Sie setzen der dunklen Geschichte in der Gegenwart noch die Krone auf, dass sei Ihnen gesagt, Herr Sarrazin!
......
Stumme Schafe der Masse – wieder ziehen sie mit

Von einem Drama kann man durchaus sprechen, denn alleine wenn man die Kommentare bei Amazon verfolgt, so ist jetzt bereits erkennbar, dass die Aussagen des Herr Sarrazin in nicht geringem Umfang von einem Großteil der Bürger unterstützt werden. Jene, die gut in Lohn und Brot stehen, scheinen zu verkennen, dass es ihnen morgen schon genauso gehen kann. Ab dem Moment, wo man solche Aussagen unterstützt, trägt man das Sozialsystem, ja gar eine humane Demokratie zu Grabe. Soll alles umsonst gewesen sein, was wir alle aufgebaut haben? Hat nicht jeder Mensch nach dem Grundgesetz ein Recht auf eine faire Behandlung? In diesem Buch findet man indirekte Gedanken der Zerstörung, der Klassifizierung und der Diffamierung. Wer ein antihumanes, neues Ordnungssystem unterstützen will, nur zu, aber erwarten Sie dann keine Hilfe, wenn es Ihnen morgen auch schlecht geht. Mensch ist Mensch, und diesem Elitenwahn haben wir es zu verdanken, dass nicht jeder Mensch die gleichen Chancen hat. Viele Kinder aus armen Familien arbeiten härter an sich und haben mehr Potenzial, als jene, die aus reichen Familien stammen. Diese haben nämlich die Hilfe des Kapitals, können privat unterrichtet werden, etc., da ist es kein Kunststück etwas zu erlernen, wenn man sorgenfrei aufwachsen kann. Wo gibt man denn armen Menschen wirklich eine Chance hochzukommen, ihre Werke, Arbeiten, etc. der Öffentlichkeit zu präsentieren? Heute geht doch alles nur noch über Kontakte und vorhandenen Geburtsstatus – das sagt einer, der es selber erlebt, lieber Herr Sarrazin. Entgegen den Behauptungen der Sarrazinanhänger in sämtlichen Foren beziehen sich seine Aussagen NICHT auf tatsächliche Lebensfakten, sondern lediglich auf theoretische, geduldige Analysen, die bestenfalls „relativ“ zu sehen sind


http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-08/herr-sarrazin-es-reicht/

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Verschlußsache
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Volksverhetzung gibt sich nach 1945 wieder als gesellschaftliche Analyse aus
« Reply #3 on: August 28, 2010, 07:03:35 am »

Volksverhetzung gibt sich nach 1945 wieder als gesellschaftliche Analyse aus

August 27th, 2010
Quote
Gesellschaftliche Analyse erfasst Zusammenhänge, beschreibt Zustände in sehr differenzierter Weise.

Hetze hingegen zeichnet sich im negativen Sinne dadurch aus, dass Einzelfälle stets so verallgemeinert werden, dass der Eindruck entsteht, der oder die Einzelnen seien das Ganze. Man argumentiert nach dem Muster des pars pro toto. Ist ein Türke ein fauler Sack, sind alle Türken faule Säcke. Gibt es unter Arbeitslosen einen Alkoholiker, sind alle Arbeitslosen Alkoholiker. Ist Sarrazin ein demagogischer Dummbeutel, sind alle Banker kotzwiderliche Idioten. Ist Ackermann ein Gangster, sind alle Banker Gangster.

Bei Sarrazins übler Dummschwätzerei muss man sich allerdings fragen, wem nützt das gesellschaftliche Klima der Verhetzung, wem nützt es?

Die deutsche Presse verkündet, dass Sarrazin ein Tabubrecher sei. Dazu möchte ich meinen heutigen Beitrag zu Robertos Artikel “Tabubrechende Idiotie” zitieren:

>>Eine anmerkung zum Thema Tabubruch: Es gibt Sachverhalte, Tatsachen, Fakten, über die vornehme, gesittete, feine Leute nicht reden. das heißt, es wird das Sprechen über bestimmte Verhaltensweisen tabuisiert, Verhaltensweisen, die es gibt. Wir brechen mit einem Tabu etwas, das nicht vom Himmel gefallen, sondern das menschengemacht ist, dergestalt, dass die tabuisierenden Menschen schweigen. (Bei Ross Macdonald heißt es: Die vorfreudianischen Frauen wissen es alle, sprechen es aber nicht aus). Tabuisierung hat also immer auch etwas mit Verdrängung zu tun. In diesem Sinne ist ein Tabu-Bruch das längst überfällige Aussprechen der Wahrheit, das Aussprechen, dessen, was ist oder war. Ein Beispiel: In einer Kleinstadt geschah vor zwanzig Jahren ein Mord, den viele der Einwohner zu verantworten haben. Sagen wir, sie haben Lynchjustiz begangen beziehungsweise geduldet. Man schweigt über die eigene Schuld, will daran nicht erinnert werden. Jetzt kommt ein Fremder in die Stadt, dem es gelingt, dass die Schuldigen endlich beim Namen genannt werden. Das Schweigen, Verschweigen, das Tabuieren wird durchbrochen.
Im Falle Sarrazins liegt aber kein Tabu-Bruch vor, sondern bei ihm handelt es sich um dreiste Lüge. Hauptmerkmal dieser Lüge ist die Generalisierung von Einzelfällen
.....


http://www.klaus-baum.info/2010/08/27/volksverhetzung-gibt-sich-nach-1945-wieder-als-gesellschaftliche-analyse-aus/

Quote
Während also die Herrenmenschen kontinuierlich seit vielen Jahren über die “Armen” hetzen, die sie geschaffen haben (Hetze ist die Generalisierung negativer Eigenschaften einiger, also die Übertragung des Negativen auf alle, die einer bestimmten Gruppe angehören), dürfen die selben Herrenmenschen über die Kritik an ihrer Kaste, über die Kritik z. B. an den profitgeilen Managern sagen: Das sind Einzelfälle, die man nicht verallgemeinern darf (so Henkel).

Das ist das eigentliche Problem, der Rahmen, innerhalb dessen Sarrazin gesehen werden muss: Die lügenden, propagandistischen Herrenmenschen, die Lügner über gesellschaftliche Zustände, die Verdreher der Sachverhalte stilisieren sich zu Wahrheitssagern.
<<
Heute werden die Vorurteile bandenmäßig und konzertiert verbreitet. Organisierte Kriminalität wäre die richtige Bezeichnung.


Der Hr. Sarrazin
kommt aus dem Zentrum der Verantwortlichen
für die Finanz- Wirtschafts- und folgend Gesellschaftskrise .Sarrazin&Co versuchen nun in der
Tradition der wirtschaftsliberalen Neocons von der eigenen Verantwortung abzulenken .

Und die Feindbildpflege zeigt mit Unterstützung von Teilen der Politik und Medien Wirkung
« Last Edit: August 29, 2010, 10:03:36 pm by Verschlußsache » Logged
harakiri
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Akademische Sportdisziplin des Arbeitslosen-Bashings
« Reply #4 on: August 31, 2010, 11:32:55 am »

Die neue Zuchtwahl Rudolf Stumberger 31.08.2010

Ob Arbeitslose oder Migranten: Wie aus der die bürgerlichen Mitte Sozialrassismus wieder hoffähig gemacht wird..

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33221/1.html


Siehe auch  Wink http://www.majeres.de/namensherkunft-sarrazin
« Last Edit: August 31, 2010, 12:41:26 pm by harakiri » Logged
Verschlußsache
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Die Schatten bekommen Konturen
« Reply #5 on: August 31, 2010, 12:57:09 pm »

Talkshow bei Beckmann:

Die Schatten bekommen Konturen

verfasst von nereus, 31.08.2010, 08:34
Quote
Danke für die Details:

Olaf Scholz gab denn auch bei dem ersten seiner zwei Beträge zu erkennen, dass die Schlußfolgerungen von Sarrazin von allen unterschrieben werden könnten.
Natürlich wird die Lauterkeit in Abrede gestellt.
..
Olaf Scholz, der alte Sozialdemokrat, die die Gleichheit schafft, erklärt übrigens noch etwas Spannendes über seine Sicht auf die Verhältnisse. Nach 150 Jahren Kapitalismus - den sie SPD mal überwinden wollte - sei die Durchlässigkeit der Gesellschaft so groß, dass quasi alle Klugen oben angekommen seien. Wow!

Durfte der kenntnisreiche Herr Scholz nicht kürzlich bei den Bilderbergern „mitspielen“?
Das halten wir als Tatsache einfach mal fest.

Dann ergänzen wir: Entlasten will ich Sarrazin aber nicht von der Frage: warum wird immer wieder über das selbe lamentiert: fehlende Förderung und dann passiert seit vielen Jahren nichts. Warum ist für so manches viel Geld da, aber immer noch nicht genug für Schulen, Lehrer und Kindergärten. Ob deutsche oder Schüler anderer Herkunft: warum gibt es für sie nicht genug Förderung?

und

Letztlich bin ich mir auch nach der Sendung nicht sicher, was Sarrazin will und ob er jemandens Lied zu einem gewollten Termin spielt. Auch wurde der Frage nicht nachgegangen, warum ihn soviel Blätter promoten.

Tja, warum eigentlich nicht?
Was schrieb Jürgen Elsässer dazu?

Dabei sagt ja Sarrazin viel Richtiges, keine Frage. „Deutschland schafft sich ab“, dieser Befund ist doch offenkundig richtig. Aber in dem er das Richtige mit Rechtsradikalem kontaminiert, versaut und verunmöglicht er die NOTWENDIGE Debatte um die Ursachen, Protagonisten und Profiteure des Antinationalismus.

Das ist der große Unterschied zu Kirsten Heisig. Die Berliner Richterin widmete sich, auch unter dem Sperrfeuer der Gutmenschen, dem Problem jugendlicher Gewalttäter „mit Migrationshintergrund“. Das muss gemacht werden! Und, soweit ich es sehen kann, hat sie es sauber gemacht, d.h. ohne Antiislamismus und ohne den genetischen Quatsch.

Und da stellst sich doch die Frage: Warum wurde diese kluge Frau aus dem Verkehr gezogen? Und warum wird umgekehrt Sarrazin gehypt? Nicht von den Etablierten gehypt, aber von Drahtziehern im Hintergrund? Immerhin ist sein Buch in einem mächtigen Verlag erschienen. Ute Beckmann schreibt in ihrem Facebook-Eintrag: „erschienen ist sein buch bei dva, dieser verlag ist in der ransom-gruppe, die gehört bertelsmann, die bertelsmann-direktorin ist liz mohn und die ist die beste freundin und beraterin von angela merkel, die erst jetzt ein „bischen“ dazu gesagt hat. das ist ein gesteuertes buch, um zwietracht unter uns zu erreichen.“

Könnte es sein, dass bestimmte Machtgruppen ein Interesse daran haben, den notwendigen Widerstand gegen Globalismus und Antiationalismus nach rechtsaußen zu drücken – und deswegen Personen wie Sarrazin immer irrer schwadronieren zu lassen und Personen wie Heisig, die diesem Widerstand eine andere Richtung geben könnten, zum Schweigen zu bringen?

Quelle: http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/08/30/thilo-sarrazin-und-kirsten-heisig/#more-2329
Interessant sind auch die Kommentare!

Dieser Schlußfolgerung kann man sich kaum entziehen, auch wenn er sie sicherheitshalber als Arbeitshypothese definiert.
Wer zu anderen Schlußfolgerungen gelangt, sollte aber bitte erklären, warum die Todesumstände zu Frau Heisig ein solches "Geschmäckle" haben und warum man da, wo man etwas tun könnte, immer untätig bleibt.


http://dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=181440
« Last Edit: August 31, 2010, 07:41:26 pm by Verschlußsache » Logged
Verschlußsache
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Die Deutschen haben auch ein spezielles Gen, allerdings.......
« Reply #6 on: August 31, 2010, 03:37:45 pm »

Die Deutschen haben auch ein spezielles Gen, allerdings blockiert es bei vielen das Denken.

verfasst von harryinfo E-Mail, 31.08.2010
Quote
Schaut man sich den momentanen Medienrummel um Sarrazin an, muss man sich wirklich fragen, ob unsere Medien und auch die Politiker noch ganz bei Trost sind. Offensichtlich haben die Deutschen auch ein spezielles Gen, das allerdings bei vielen das Denken blockiert: In einer ideologisch verblendeten und emotional vollkommen überzogenen Tirade fällt man hierzulande über Sarrazins Thesen her – insbesondere über die Aussage, die Juden hätten ein spezielles Gen. Welch ein Aufschrei geht dazu durch das Land!! Dass wir offensichtlich nicht ideologiefrei über dieses Thema reden können zeigt wunderbar der Artikel „“Jüdisches Gen“ erzürnt die Deutschen und macht Israelis stolz“ aus dem Schweizer Tagesanzeiger .

Überhaupt stellt sich die Frage, ob es nicht grundlegend wichtigere Themen gibt als Sarrazin und seine Thesen. Ich persönlich habe den Verdacht, dass die Politik heilfroh ist, dass wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, die von den tatsächlichen Problemen ablenkt. Schaut man sich z.B. die Zahlen zur langfristigen Wirtschaftsentwicklung bzw. Bruttoinlandsprodukts der USA, des Euroraums und Deutschlands an und berücksichtigt dabei noch die gigantischen Verschuldungen, so müsste auch dem Letzten langsam klar werden, dass uns demnächst im wahrsten Sinn des Wortes der Himmel auf den Kopf fällt.

Eine öffentliche, für die Allgemeinheit auch verständliche Diskussion dieser Probleme wäre viel wichtiger, als einem Herrn Sarrazin – ob nun gewollt oder ungewollt – zu einem Rekordumsatz mit seinem Buch zu verhelfen. In diesem Zusammenhang ärgern mich besonders unsere öffentlichrechtlichen Medienanstalten, die die sich abzeichnenden katastrophalen Wirtschaftsentwicklungen überhaupt nicht reflektieren, aber Herrn Sarrazin jede erdenkliche Möglichkeit zur Verkaufsförderung seines Buches einräumen (dieser Erfolg es sei ihm vergönnt). Über die sich jetzt erneut abzeichnende Wirtschaftskrise wird das geneigte Volk wahrscheinlich erst in 2-3 Jahren in einer Dokumentation informiert, die dann auch noch – um Irritationen zu vermeiden – nachts um 23.45Uhr gesendet wird.

Herr Sarrazin und seine Thesen sind in 2 Wochen wieder vergessen - die aufziehende wirtschaftliche Katastrophe wird uns alle viel länger und intensiver beschäftigen. Wir können nur froh sein, dass es das Internet gibt, denn sonst säßen wir tatsächlich „im Tal der Ahnungslosen“.


http://dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=181478
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Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen
« Reply #7 on: August 31, 2010, 03:45:40 pm »

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen

Montag, 30. August 2010
Quote
Zu Sarrazins rassistischen Ausfällen gegenüber Muslimen hörte man von öffentlichen Meinungsmachern kaum mehr als klammheimliche Freude darüber, dass endlich mal ein Mann, der noch einen "Arsch in der Hose" hat, ein "wichtiges" Thema aufgegriffen habe. Nun bescheinigte der rechtsextremistische Bankster den Juden, auch ein bestimmtes Gen zu tragen. Rassenkundler, Historiker, Biologen und Mediziner entwickelten bereits im 19. Jahrhundert eine rege Rassenphantasie, mit der sich die Nazis einen "wissenschaftlichen" Anstrich gaben um via Schädelform, Haar- oder Augenfarbe, die Welt in "gute" oder "schlechte" Rassen einzuteilen.

    "Artfremde Rassen hätten kein Recht auf staatliche Förderung: "Wir würden geradezu unsere Selbstvernichtung fördern, wollten wir fortan gutbegabte Fremdrassige für künftige Führerstellen mit deutscher Erziehungskraft und deutschen Staatsmitteln aufziehen."

Könnte glatt von Sarrazin stammen. Ausgerüstet mit willig zur Verfügung gestellten Plattformen deutscher Qualitätsmedien, machte sich Sarrazin an die Arbeit nationalsozialistischen Rassenwahn neu zu verbreiten und vor einer Verdummung der Deutschen durch Muslime zu warnen. Als wenn Deutsche jemals intelligenter als andere Völker gewesen wären.


Weiter hier:
http://principiis-obsta.blogspot.com/2010/08/die-guten-ins-topfchen-die-schlechten.html#comments
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"Divide et impera"
« Reply #8 on: August 31, 2010, 04:37:40 pm »

"Divide et impera"

Dienstag, 31. August 2010
Quote
Divide et impera", teile und herrsche mag man angesichts der Diskussionen in Deutschland beim Thema muslimische Migranten ausrufen. Eine Ablenkungskampagne größten Ausmaßes, ausgelöst von einem nützlichen und zielgerichteten Provokateur beschäftigt die Eliten des Landes und große Teile der Medien. Bundesbanker Sarrazin besetzt mit dem Thema die Stammtische und die weltweit trotz Billioneneinsatz ungelösten Probleme im Wirtschafts- und Finanzsystem bleiben außen vor.

Dabei war Sarrazin immer Teil und Gestalter des Systems und gerade sein Ausspruch: "ich liebe alle Steuerzahler", bei der Pressekonferenz zur Vorstellung seines Buches ist ein Hohn auf die durch deutsche Einheit und Finanzkrise gebeutelten Steuerzahler!

Bereits seit 1975 war Sarrazin im öffentlichen Dienst tätig, von 1989 bis 1990 war er im Bundesfinanzministerium Leiter der Arbeitsgruppe "Innerdeutsche Beziehungen" und war federführend und mit verantwortlich für die deutsche Währungsunion. Während dieser Zeit baute er auch die Rechts- und Fachaufsicht über die Treuhandanstalt auf und übernahm die Geschäftsführung der Treuhandliegenschafts-Gesellschaft in Berlin. Gerade die "alternativlose" Ausgestaltung der deutschen Einheit und die unrühmliche Rolle der Treuhandanstalt haben zu massiven Belastungen der heutigen Steuerzahler und zu einer immensen finanziellen Belastung für spätere Generationen geführt.

Im Januar 2002 wurde er Berlins Finanzsenators und spielte eine unrühmliche Rolle, als er ganz im Gegensatz zur Legendenbildung als Sparmeister, mit an vorderster Front dafür Sorge trug die Berliner Steuerzahler bis zum Jahr 2032 zu beglücken, mit einer Risikoabschirmung in Höhe von 21,6 Mrd. Euro für die von politischen Seilschaften und betrügerischen Immobiliengeschäften gebeutelten BankGesellschaftBerlin! Am 09.04.2002 wurde im Berliner Abgeordnetenhaus mit den Stimmen von SPD, PDS und CDU das Gesetz zur "Ermächtigung des Senats zur Übernahme einer Landesgarantie für Risiken aus dem Immobilien- Geschäft der Bankgesellschaft“ beschlossen. Wenige Tage zuvor am 4.02.2002 wurde Sarrazin auch Aufsichtsrat bei der BankGesellschaftBerlin.

Für Aufsichtsratsposten und andere Nebentätigkeiten hatte Sarrazin, obwohl vom Stress und dem Einsatz für den Steuerzahler geplagt immer Zeit. Immerhin 46 Nebentätigkeiten, unter anderem als Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe, der Charité, der Investitionsbank Berlin und der Vivantes GmbH, übte er 2008 alle verantwortungsvoll und gleichzeitig aus.

Schonungslos dagegen war auch Sarrazin beim Überstülpen der Kosten aus den Verwerfungen der BankGesellschaftBerlin auf die Steuerzahler und die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Mit dem Berliner Solidarpakt und dem Austritt des Landes Berlin aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder mussten seit 2003 die Angestellten und Beamten des Landes Berlin eine Dauernullrunde bei Löhnen und Gehältern bis zum Jahr 2009 über sich ergehen lassen, was zu einem bemerkenswerten Lohnabstand zu den Angestellten und Beamten in anderen Bundesländern und zu massiven Problemen bei der Suche nach qualifizierten Bewerbern für vakante Stellen in Berlin führte!

Aber auch in der aktuellen Sache ist das Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank Sarrazin, immer mit gutem Zeitbudget für Pressekonferenzen, Talk-Runden und Bücherschreiben ausgestattet, unter falscher Flagge (false flag) unterwegs. Der Anteil der Hartz IV-Empfänger mit Migrationshintergrund beträgt 28,6%. Im deutschen Haushalt sind für 2010 insgesamt 41,1 Mrd. Euro für Hartz IV veranschlagt. Migranten, darunter auch die Muslimischen, fallen dem Haushalt über die Regelleistungen nach dem SGB II also nur mit 11,75 Mrd. Euro zur Last. Betrachtet man dabei aber auch den Anteil, den die vielen Selbständigen und Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund zum Steuer und Sozialkassenaufkommen in Deutschland leisten, erübrigt sich die Debatte. Gesamtvolkswirtschaftlich betrachtet sind die von Sarrazin hochgepushten Probleme deshalb nur Sekundärprobleme. Primärprobleme, wie die Erosion der Wertschöpfung in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise, zeigten sich im Jahr 2009 als die industrielle Bruttowertschöpfung um -17,1% bzw. um -98,07 Mrd. Euro in Deutschland einbrach. Die tieferen Ursachen dieses brachialen wirtschaftlichen Einbruchs sind nach wie vor nicht behoben und können jederzeit wieder virulent werden
....
Festzuhalten bleibt, dass die immensen Beträge für das deutsche Bankensystem und das Euro-Rettungspaket nicht dazu führen Fehlentwicklungen zu korrigieren, sondern nur dazu dienen einen unhaltbaren Status Quo aufzuschieben! Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden weltweiten Konjunkturabkühlung und den sich bisher weiter aufgestauten und ungelösten Problemen im Wirtschafts- und Finanzsystem sind Sarrazins Thesen und deren großes mediales Echo erschreckend und ernüchternd zugleich.

„Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“ Max Liebermann


http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/08/divide-et-impera.html
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Ist die Erde rund?
« Reply #9 on: August 31, 2010, 05:20:45 pm »

Ist die Erde rund?

Quote
Thilo Sarrazin stellt sein Buch vor und vertritt gelassen seine umstrittenen Thesen. Er beherrscht das Spiel mit dem Populismus. Populär als Person aber wird er nie werden
......
"Zur Werbestrategie gehört auch, dass das Buch von Necla Kelek vorgestellt wird, einer türkischstämmigen Islam-Kritikerin.  Sie ist eigentlich der lebende Gegenbeweis zu Sarrazins These über die bildungsfernen Türken, aber gerade darin liegt der Reiz, das gehört zum Zirkusprogramm. Kelek liefert eine von jeglicher Distanz und Kritik freie Präsentation des Buchs, mit kuriosen Belegen für die Richtigkeit seiner Thesen. "Jeder Einwanderer kann mit dem Handy telefonieren", sagt sie, aber nicht die Technik dahinter verstehen. Dazu bedürfe es eben des in 500 Jahren kumulierten europäischen Wissens. Sie weist den Vorwurf des Rassismus gegen Sarrazin entschieden zurück: "Hier hat ein verantwortungsvoller Bürger bittere Wahrheiten drastisch ausgesprochen und sich um Deutschland einen Kopf gemacht", sagt sie. "Um diesen Kopf soll Thilo Sarrazin offensichtlich jetzt kürzer gemacht werden."


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0831/derfallsarrazin/0002/index.html
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Sarrazin-Fundstücke
« Reply #10 on: August 31, 2010, 05:53:36 pm »

Sarrazin-Fundstücke

Dramatische Verluste der BVG

17. März 2009
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Medienberichten zufolge weist das Jahresergebnis der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für 2008 ein Minus von 247 Millionen Euro aus. Im Jahr davor hatte das Defizit noch 62 Millionen Euro betragen. An dem Fehlbetrag von fast einer Viertelmilliarde Euro ist vor allem die hohe Rückstellung schuld, die das Verkehrsunternehmen auf die Seite legen musste, um drohende Geldforderungen von US-Banken erfüllen zu können. Diese Risiken sind das Ergebnis von so genannten Cross-Border-Leasing-Geschäften, die im Zuge der weltweiten Finanzkrise zusammenzubrechen drohen.

Das Modell des Cross-Border-Leasings (CBL) funktioniert nach folgendem System: Deutsche Kommunen vermieteten einen Großteil ihrer Infrastruktur - ihr Nahverkehrssystem, Straßen, Rathäuser, Schulgebäude, Messehallen und Kanalnetze - über eine Dauer von mehreren Jahrzehnten an Unternehmen in den USA. Gleichzeitig mieteten sie sie wieder zurück. Nach deutschem Recht blieb die Kommune Eigentümer der Anlagen. Nach US-Steuerrecht wurde dagegen das amerikanische Unternehmen der wirtschaftliche Eigentümer und konnte dadurch den Wert der Anlagen abschreiben. Diese Abschreibungen verringerten den Gewinn des Unternehmens. Und weniger Gewinn bedeutet, dass weniger Steuern an den US-Fiskus zu zahlen sind.
......
Nach Schätzungen der Wochenzeitung Zeit setzten rund 700 Kommunen in Europa unter dem Privatisierungsdruck des "freien Marktes" Steuergelder im "Finanzkasino" ein. Mit Hochglanzprospekten, Fachzeitschriften und Fachseminaren für Kämmerer wurden Derivate und andere Finanzprodukte als moderne Instrumente für das "aktive kommunale Schuldenmanagement" von den Banken beworben.

Die Stadt in Europa, die am meisten öffentliches Eigentum durch CBL-Geschäfte privatisiert hat, ist Leipzig. Dort wurden noch unter der Schirmherrschaft des heutigen Bundesverkehrsministers Wolfgang Tiefensee (SPD) Wasserwerke und Wasserleitungen, Messe - und Kongresshallen, Krankenhäuser, Straßenbahnen, Schienennetze und Kanalisation/Kläranlagen an US-Investoren für 100 Millionen Euro für drei Jahrzehnte verkauft und zurückgemietet. Verursacht durch die Finanzkrise wurden auch in Leipzig zur Absicherungen der Schuldentilgung weitere dubiose Transaktionen getätigt.
.....
Kommunalpolitiker als Handlanger der Finanzoligarchie

Letzten September warnte Winfried Fuest vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln in der Frankfurter Rundschau: "Die Krise kann sich auf alle CBL-Geschäfte auswirken ... Die Städte könnten für strauchelnde Banken und auch Versicherer bürgen müssen, die an dem Geschäft beteiligt sind ... Bestehende Sicherheiten nützten nichts, wenn der Bürgende insolvent werde".

In der Öffentlichkeit werden die Finanzverantwortlichen als Opfer dargestellt. Doch weit gefehlt - Politiker wie Sarrazin, Wolf sowie ver.di-Aufsichtsratsmitglieder sind Akteure. Sie sind Teil und Interessenvertreter einer reichen, durch und durch korrupten Elite.

Sarrazin, der Mitte des Jahres in den Vorstand der Bundesbank wechseln wird, hat sich als knallharter Sparkommissar in den Kreisen der Bourgeosie einen Namen gemacht. Angesichts der Mehrkosten für die BVG-Krise tönte er: "Wenn Sie irgendwo hinfliegen, vertrauen Sie sich einer der komplizierten Techniken an, die Sie in keiner Weise durchschauen. Wenn Sie an Ihren Laptop gehen, um einen Text zu schreiben, dann wissen Sie auch nicht genau, wie der dort hinkommt. Wir leben überall in der Welt davon, dass wir Dingen vertrauen, die wir nicht durchschauen. Das ist auch ein Stück weit so in der Finanzwirtschaft."

Parallel zur Bereicherung der Elite hat Sarrazin gemeinsam mit der Linkspartei und der SPD Berlin in die Hauptstadt der Armen und Obdachlosen verwandelt. Während auf den Festen der Finanzelite neue Geschäfte und Profite vereinbart werden, lebt jedes dritte Kind in Berlin in Armut. Eine Viertel Million Menschen sind arbeitslos. Zehntausende arbeiten im Niedriglohnsektor. Soziale Einrichtungen verschwinden zusehends.

Die Linkspartei wird von Wowereit und Sarrazin in den höchsten Tönen gelobt. Sarrazin erklärte gegenüber Welt online, dass die letzten Jahre gezeigt haben, dass die Linkspartei in Berlin ein "entscheidungs -, handlungs - und kompromissfähiger Koalitionspartner ist".


http://www.wsws.org/de/2009/mar2009/bvg-m17.shtml
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Sarrazins böse Abschiedsworte-Fundstücke
« Reply #11 on: August 31, 2010, 05:59:37 pm »

Sarrazins böse Abschiedsworte

Samstag, 21. März 2009
Quote
Dass Thilo Sarrazin sein höchstes Vergnügen darin findet, Schwache zu beleidigen, ist allgemein bekannt. Es ist übrigens ein typisches Verhalten für Leute, die selbst moralisch verwahrlost sind, auf die angeblich bösen Anderen hinzuweisen. Sarrazin verlässt nun ja glücklicherweise den Senat, zieht aber leider nicht nach Frankfurt, sondern will ständig, auf Kosten des Steuerzahlers, hin- und herpendeln. Dabei würde sich ganz Berlin freuen, wenn er und seine Frau die Stadt endlich verließen, der sie so viel angetan haben.

Normalerweise wäre das Thema Sarrazin gar kein Thema mehr. Die Scheiße, die er nun in der Bundesbank bauen wird, ist egal, weil es in der Bundesbank von Leuten wie Sarrazin wimmelt. Das, was da herauskommt, ist also eh nicht zu gebrauchen und kann von Sarrazin kaum noch verschlimmert werden. Aber seine letzte Aussage zu Hartz-IV-Opfern muss unbedingt noch gewürdigt werden:

Berlins scheidender Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat erneut Hartz-IV-Empfänger aufs Korn genommen. Die wachsende Zahl der Kinder aus Hartz-IV-Familien führe in den Schulen zu "besonders schwierigen Kindern mit renitenten Eltern", sagte Senator Sarrazin. Dieser Kampf sei kaum zu gewinnen. Deshalb habe es keinen Sinn, zusätzliche finanzielle Ressourcen "für eine Struktur zur Verfügung zu stellen, wo der Anteil der Bedürftigen von Jahr zu Jahr wächst."
....
Die Eltern müssen Schulen reinigen, tragen einen Großteil der Kosten für Material und Maßnahmen und springen auch noch ehrenamtlich an vielen Stellen ein, erwarten aber auch, dass selbst ein so mieser Senator wie Sarrazin seine Pflicht tue - was er nie getan. Sarrazin hat, angefangen von der Tempodromaffäre und dem Verkauf landeseigener Immobilien bis zu den 84 Millionen, die er mit Cross Border Leasing verlor, der Stadt eigentlich genug Schaden angetan.

An Schulen, Polizei und Feuerwehr zu sparen und stattdessen völlig unnütze Opernhäuser und ebenso aufwendige wie überflüssige Museumsrekonstruktionen zu betreiben, mag ja für Sarrazins Klasse schön sein, bringt die Berliner und die Stadt Berlin aber nicht weiter. Dass der regierende Partybürgermeister Wowereit und die in Berlin schon völlig untergegangene Linke dabei mitmachten, lässt befürchten, dass sie auch Sarrazins letzte Idee, die geradezu aus dem Hause Mohn/Bertelsmann zu stammen scheint, ebenfalls noch durchziehen.

http://www.duckhome.de/tb/archives/5815-Sarrazins-boese-Abschiedsworte.html

Sparen, aber keine Ahnung über die Details, die das Gegenteil bewirken. Alles wird runtergefahren, Schule, Polizei, Feuerwehr, öffentlicher Dienst mit Lehrern und Erziehern usw., damit steigt die Kriminalität, die soziale Verrottung und die Binnennachfrage sinkt. Auch Sarazin hat scheinbar nichts dazugelernt,sind doch Leute wie der an dem Niedergang direkt beteiligt.Nun schimpfen sie über Zustände,die sie selbst mit erschaffen haben. Seit 30 Jahren stopfen sie die Steuergelder in das Maul der Wirtschaft, und die spielen damit Monopoly- alles verbranntes Geld.
« Last Edit: August 31, 2010, 06:09:02 pm by Verschlußsache » Logged
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Öl ins Feuer
« Reply #12 on: August 31, 2010, 06:17:24 pm »

Öl ins Feuer

31.08.2010
Quote
Wien: Für die Rechten in Österreich kommt die Wahlkampfhilfe von unerwarteter Seite

Mit seinen umstrittenen Äußerungen zu Muslimen und Juden hat es Bundesbanker Sarrazin auf fast jede österreichische Titelseite geschafft. Denn auch das Alpenland debattiert heftig über den Umgang mit seinen Zuwanderern. Die deutsche Debatte gießt Öl ins Feuer.
 Für die Rechten in Österreich kommt die Wahlkampfhilfe von unerwarteter Seite. Mit Blick auf die Landtagswahlen im Oktober in Wien und Ende September in der Steiermark wollte die Freiheitliche Partei (FPÖ) Migranten-Schelte selbst mit Plakaten wie «Mehr Mut für unser Wiener Blut - Zu viel Fremdes tut niemandem gut» in die Öffentlichkeit bringen. Jetzt übernimmt das für sie so überraschend wie effektiv Bundesbank- Vorstand Thilo Sarrazin.

Der Banker hat mit seinen Äußerungen einen österreichischen Nerv getroffen und schaffte es am Dienstag auf viele Titelseiten. Viele Kommentatoren schlagen thematische Brücken zur heimischen Politik. «In Deutschland ist Sarrazin quer über alle Parteigrenzen hinweg schwer in der Kritik. Hierzulande wäre (abgesehen von ein oder zwei Oppositionsstimmen) wohl nur mildes maßregelndes Murmeln zu vernehmen», schreibt beispielsweise das «Wirtschaftsblatt».

Denn auch die konservative Innenministerin Maria Fekter von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) fischt mit harten Äußerungen gegen alles Fremde seit Wochen am rechten Rand. Asylbewerbern will sie eine Ausgangssperre auferlegen, was für Experten gegen die Menschenrechte ist. Fekter will damit sicherstellen, «dass aus der Asyl- Grundversorgung nicht ein vorübergehendes Taschengeld für Roma aus südosteuropäischen Staaten wird», wie sie der Zeitung «Standard» sagte. Auch Islam-Schelte oder die Forderung nach Deutschpflicht vor der Einreise gehören zu den Sommerloch-Themen der studierten Juristin.

Während sich die ÖVP nicht zu Sarrazin äußert und lieber auf ihre Innenministerin verweist, feiern ihn die Rechten im Alpenland wie eine Ikone. «Lieber Sarrazin statt Muezzin», jubelt die FPÖ und warnt vor «zunehmender Islamisierung». «Keine Zuwanderung in unsere Sozialsysteme! Keine staatliche Hilfe für solche, die sich nicht integrieren wollen! Und sofortige Ausweisung derer, die unsere Gesetze brechen!», tönt der steirische FPÖ-Landtagskandidat Gerhard Kurzmann mit Verweis auf Sarrazins Buch. Die ehemalige Jörg-Haider- Partei BZÖ fragt gar nach einem Denkmal für diesen «mutigen Denker». SPÖ und Grüne finden, er sollte in Deutschland aus der SPD ausgeschlossen werden.

«Es ist ein Zufall, dass momentan der Wiener Wahlkampf über Berlin geführt wird», sagt der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier von der Donau-Universität Krems. Sarrazin habe das seit Wochen schwelende Thema Migration neu aufkochen lassen. Denn egal ob Gesundheit oder Arbeitsmarkt - die «Ausländerproblematik» gehört in Österreich zu fast jedem Thema dazu. «Eine Mehrheit der Österreicher hat bei Zuwanderungsfragen eher rechte Positionen», sagt Filzmaier. Wem die FPÖ da zu extrem ist, findet bei Fekters ÖVP seine Heimat.
......

http://www.islamische-zeitung.de/?id=13706

Und wem die NPD in Deutschland zu rechts ist,der findet halt das deutsche Pendant zu ÖVP
« Last Edit: August 31, 2010, 06:25:27 pm by Verschlußsache » Logged
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Ein bisschen Selbstkritik
« Reply #13 on: August 31, 2010, 06:23:01 pm »

Ein bisschen Selbstkritik

30.08.2010
Quote
Kommentar: Trotz Sarrazin-Alarm ruhig bleiben, denn ein bisschen Eigenschau schadet nicht. Von Malik Özkan

(iz). Wow, es ist ein Medienspektakel erster Güte. Zumindest in der Kategorie "Wie vermarkte ich ein Buch" sind die Profis aus der Medienindustrie schon jetzt preisverdächtig. Jetzt müssen nur noch alle Trittbrettfahrer auf die Welle springen und mit großen Schaufeln die Debatte anheizen. Es qualmt ja schon! Mit Schlagwörtern wie "Gene, Nazi und Juden" ist man in den Talk-Shows zwischen Rhein und Spree garantiert dabei.
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Natürlich gibt's auch einigen Lehrstoff den man zu verdauen hat. Als guter Staatsbürger lernt man zum Beispiel einiges über die Machtverhältnisse der Bundesrepublik ("Deutschland schafft sich ab"). Wenn man Banker bei der Bundesbank ist, kann einem beruflich keiner was. Ist ja logisch, denn wer das Geld druckt, sieht die Dinge eben von ganz oben! Was ist da schon ein wütende Kanzlerin und ein kleiner tobender Oppositionsführer.
......
Wenn das Schule macht, geht es nämlich intellektuell immer tiefer in den Keller, dann degeneriert ganz Deutschland weil einige Deutsche sich wieder auf dem Ballermann wie Tiere benehmen. Dann sind Mallorca Urlauber genetisch vorbestimmte Trinker. Dann ist der Hinduismus integrationsfeindlich, weil ein Hindu in Pützelberg eine Bank ausgeraubt hat. Dann enden wir alle im Unterschichten-TV und lesen die Kulturzeitung "BILD." Dann ist Ende! Noch Fragen?

Natürlich sollten wir Muslime uns wehren! Aber hallo! Sündenböcke gesucht? Nicht mit uns! Aber bitte, bitte, auch ein bisschen Selbstkritik.

Wenn ein muslimischer Verband seit Jahrzehnten aus nur einer Ethnie besteht, läuft da nicht auch ein wenig falsch? Und wer dauernd türkische Fläggchen wedelt, kommt der nicht eben doch wie eine nationale Minderheit rüber? Hier? Hat Nationalismus was mit dem Islam zu tun? Der ist doch für alle! Machen wir doch eine neue Kulturoffensive liebe Verbände! Wo seid ihr? Vorschläge?


http://www.islamische-zeitung.de/?id=13703
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Die pseudowissenschaftliche These vom „Judengen“,
« Reply #14 on: August 31, 2010, 07:48:47 pm »

Die pseudowissenschaftliche These vom „Judengen“,

Winston Smith
August 30, 2010
Quote
Die pseudowissenschaftliche These vom „Judengen“, also die absichtliche Fehldeutung genetischer Forschungsergebnisse zu politischen Zwecken, wird durch zionistische Rassenkundler, gleichsam als Blut-und-Boden-Mythos des 21. Jahrhunderts vor allem in den USA, GB und Israel verbreitet. Sarrazin ist ihr auf den Leim gegangen, indem er sich darauf berief.

Bezeichnend ist dabei nun allerdings, daß dasjenige, was den Propagandisten von Haaretz, New York Times, BBC etc. erlaubt ist, dem deutschen „goy“ nicht gestattet sein soll. Quod licet Iovi non licet bovi.


http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/08/30/thilo-sarrazin-und-kirsten-heisig/#comment-12369

Quellen:
http://www.aish.com/ci/sam/48937817.html
http://www.haaretz.com/print-edition/news/landmark-study-proves-90-of-jews-are-genetically-linked-to-the-levant-1.295231
http://www.bbc.co.uk/news/10276393
http://www.nytimes.com/2010/06/10/science/10jews.html
http://www.rawstory.com/rs/2010/0609/dna-study-confirms-geographical-origin-of-jews/
http://en.wikipedia.org/wiki/Y-chromosomal_Aaron
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