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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Menschenrechte > Topic: Native Americans
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Author Topic: Native Americans  (Read 6112 times)
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earthling
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Native Americans
« on: March 05, 2008, 02:17:51 pm »

Sezession von Washington
Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«

Die Nachkommen von Sitting Bull und Crazy Horse, die heutigen Anführer der Lakota-Indianer, haben am Donnerstag (Ortszeit) in Washington ihre Unabhängigkeit vom »Kolonialstaat USA« erklärt. Dem Außenministerium überreichten sie eine Note, in der alle Verträge mit den USA, von denen etliche über 150 Jahre als sind, aufgekündigt wurden, weil die »Kolonisten« diese bis heute nicht eingehalten hätten. »Wir sind keine Bürger der Vereinigten Staaten mehr«, bekräftigte der altbekannte Aktivist für Indianerrechte Russell Means vor der Presse und einer Delegation von der Botschaft Boliviens.

Der für unabhängig erklärte Staat »Lakota Country« umfaßt Teile der US-Bundesstaaten Nebraska, Süddakota, Norddakota, Montana und Wyoming. Deren Grenzen seien von den Kolonisten mit dem Lineal gezogen worden, ohne Rücksicht auf die Rechte der indianischen Ureinwohner. Laut Means wird »Lakota Country« seine eigenen Pässe und Führerscheine ausgeben. Wer die US-Staatsbürgerschaft aufgebe, müsse keine Steuern zahlen. Als Teil ihrer Kampagne um internationale diplomatische Anerkennung haben Lakota-Delegationen bereits die Botschaften Boliviens, Chiles, Südafrikas und Venezuelas besucht. In den nächsten Wochen und Monaten sollen die diplomatischen Missionen im Ausland fortgeführt werden.

Alle 33 im Lauf der Jahre mit den USA unterschriebenen Verträge seien »wertlose Worte auf wertlosem Papier gewesen«, heißt es auf der Webseite der Lakota- Freiheitsaktivisten. Diese Verträge aufzukündigen sei »laut Artikel sechs der US-Verfassung legal«, meinte Means am Donnerstag. Zudem sei der Schritt der Lakota zur Unabhängigkeit durch die Wiener Konvention gedeckt, die 1980 auch von den USA ratifiziert worden sei.

weiter http://www.jungewelt.de/2007/12-22/058.php
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earthling
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Re: Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«
« Reply #1 on: March 05, 2008, 02:18:52 pm »

"Wir sind jetzt ein freies Land"
Lakota erklären Unabhängigkeit von USA

Wie beispielsweise das Rapid City Journal am Freitag berichtete, haben Aktivisten des Stammes der Lakota der US-Regierung mitgeteilt, daß sie sich mit ihrem Stammesgebiet von den USA lossagen und mit den USA geschlossene Verträge aufgekündigen.

"Wir sind jetzt ein freies Land und unabhängig von den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte der Stammesangehörige und Kämpfer für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner ("Indianer") Russell Means in einem Telephoninterview. "Das ist alles vollkommen legal." Bei einer Pressekonferenz hatte er sich dahingehend insbesondere auf Artikel 6 der US-Verfassung berufen, demzufolge "alle im Namen der Vereinigten Staaten abgeschlossenen oder künftig abzuschließenden Verträge das oberste Gesetz des Landes" sind. Es ist auch im Rahmen der Gesetze über Verträge, die im Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge beschlossen und 1980 von den USA und dem Rest der internationalen Gemeinschaft in Kraft gesetzt wurden. Wir sind rechtlich innerhalb unserer Rechte, frei und unabhängig zu sein", sagte er.

weiter http://www.freace.de/artikel/200712/231207a.html
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earthling
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Re: Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«
« Reply #2 on: March 05, 2008, 02:21:32 pm »

link-tip
http://www.andreac.de/start.html

Home Page, erstellt in der Hoffnung, auf die heutige Lebenssituation der D/N/ Lakota Nation aufmerksam zu machen, ebenso über ihre Geschichte, Kultur und Hilfsmöglichkeiten zu informieren.

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earthling
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Re: Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«
« Reply #3 on: March 05, 2008, 02:22:56 pm »

»Wir werden verhandeln«
Interview mit dem Indianer-Aktivisten Oyate Wacinyapin (Russell Means)

Oyate Wacinyapin, bisher als Russel Means bekannt, Indianer vom Stamm der Oglala-Sioux, wurde am 10. November 1939 in der Pine-Ridge-Reservation in South Dakota geboren. Bereits 1964 erhob er mit 40 indianischen Gefährten in einer Besetzungsaktion Anspruch auf die Gefängnisinsel Alcatraz. 1968 traf er auf Dennis Banks, Mitbegründer der American Indian Movement (AIM), und führte fortan viele AIM-Proteste an. 1973 wurde er durch die Besetzung des Örtchens Wounded Knee in der Pine-Ridge-Reservation berühmt. Die AIM hatte damals die unabhängige Oglala-Nation ausgerufen und einen bewaffneten Konflikt mit FBI und US-Armee provoziert, dem zwei Indianer zum Opfer fielen. Means, der auch als Anwalt und als Schauspieler tätig war, trennte sich später vom AIM, blieb jedoch einer der Wortführer der Indianerbewegung. Gute Kontakte pflegte er zur Schriftstellerin Liselotte Welskopf-Henrich (»Die Söhne der Großen Bärin«), die ihre Bekanntschaft mit Means in den letzten Bänden ihrer Pentalogie »Das Blut des Adlers« verarbeitete.

ND: Die Unabhängigkeitserklärung der Republik Lakotah müsste der USA-Regierung gefallen, die sich doch oft an »demokratischen Revolutionen« berauscht.
Oyate Wacinyapin: Demokratie? Die Vereinigten Staaten sind doch ein ausgesprochen imperialistisches Land! Uns geht es um ein freies Assoziierungsabkommen mit den USA. Um ein Beispiel zu nennen: Während des Zweiten Weltkriegs nahmen die USA die Marshall-Inseln ein, vertrieben die Japaner von den Palau-Inseln und machten sich in Mikronesien breit. Nach dem Krieg unterstellten die UN die Inseln den USA als Treuhandgebiet. 1979 erhielten die Marshall-Inseln ihre Unabhängigkeit und schlossen ein Assoziierungsabkommen mit den USA. Palau wurde 1981 unabhängig, blieb aber durch Verträge weiterhin von den USA abhängig. Ein Assoziierungsvertrag sichert den USA zum Beispiel die Stationierung atomwaffentragender Kriegsschiffe zu. Palau ist jetzt UN-Mitglied.
 
Werden Sie die UNO bitten, eine Resolution zu verabschieden, die den Staat der Lakotah legitimiert?
Erst werden wir eine arbeitsfähige Regierung formen. Der Schritt wird aber folgen.
 
Wie reagiert die Welt auf die Unabhängigkeitserklärung?
Millionen Menschen besuchen unsere Webseite und beglückwünschen uns. Nationale und internationale Medien stürmen auf uns ein: Filmteams aus Frankreich, Kanada, der Türkei, von »Al Dschasira« und anderen Stationen drehen hier.
 
Und wie steht es um die internationale Anerkennung?
Da wir noch mit einer provisorischen Regierung arbeiten, steht die offizielle Anerkennung noch aus. Venezuela, Bolivien, Chile und Südafrika verfolgen die Entwicklung gespannt. Irland und Osttimor sind »sehr interessiert«, ebenso Finnland und Island. Bemühungen gibt es zwischen uns und Russland.
 
Viele der Zuwanderer in Ihr Territorium stammen aus dem deutschen Raum. Haben Sie auch die deutsche Botschaft um Anerkennung Ihres Staates gebeten?
Nein. Die deutsche Regierung ist eine imperialistische. Sie kollaboriert, wie nahezu alle europäischen Regierungen, mit der US-Regierung und unterstützt deren Angriffskriege.
 
Es gibt indianische Stimmen, die Ihnen das Recht bestreiten, für alle Lakotah zu sprechen. Sie seien kein Häuptling und hätten kein politisches Mandat. Ist das der Versuch der Spaltung der Unabhängigkeitsbewegung?
Wir haben Tausende Indianer hinter unserer Bewegung und wir ignorieren die Leute, die so etwas behaupten. Das sind die Kollaborateure, die mit dem Kolonial- und Apartheidsystem USA, das einen Genozid an den Indianern begangen hat, gemeinsame Sache machen. Wir repräsentieren nicht jene Indianerbehörde der USA, die sich mehr für den Besitz der Indianer interessiert als für deren menschliche Belange. Wir repräsentieren auch nicht die Stammesräte, die im Zuge des Indian Reorganization Act entstanden sind und die die Macht des Staates über unsere Gesellschaften und Stämme gestärkt haben. Diese Kollaborateure wurden von den USA installiert, damit sie unsere Armut und den Diebstahl unseres Landes und unserer Ressourcen sicherstellen.
 
Sie haben die USA zum Dialog aufgefordert, um über Territorium, Grenzen und Ressourcen zu reden. Gibt es Reaktionen?
Wir werden verhandeln, haben bereits Kontakte aufgenommen und sind zuversichtlich.
 
In den Black Hills in South Dakota wird im Rahmen des nationalen Nuklearprogramms Uran abgebaut. Glauben Sie, die USA-Regierung wird Teile ihres militärisch-industriellen Komplexes so einfach aufgeben?
Diese Frage kommt verfrüht. Die Angelegenheit ist zwischen uns, den Vereinigten Staaten und den Unternehmen zu verhandeln. Selbstverständlich genehmigen wir Rechte, wenn unser Volk seine wirtschaftlichen Anteile erhält.
 
Die Indianer leben weit unter der Armutsgrenze und sind auf staatliche Zuwendungen angewiesen. Die fallen dann weg.
Wissen Sie, selbst mit den sogenannten staatlichen Zuwendungen ist kein menschenwürdiges Dasein möglich. Davon kann sowieso kein Indianer leben.
 
Wie wollen Sie das Leben der Indianer nachhaltig verändern und die öffentlichen Dienste, Wasser- und Energieversorgung finanzieren?
Alles hat seine Zeit und wir gehen schrittweise vor. Gerade gründen wir eine Bank, und unsere neue Währung wird von unseren Silber- und Goldvorkommen in den Black Hills gedeckt sein. Zudem beraten wir derzeit mit in- und ausländischen Investoren in Sachen Energieressourcen. In North und South Dakota weht ein beständiger Wind, und in den nördlichen Plains scheint 300 Tage im Jahr die Sonne. Wir werden Windturbinen und Solarzellen aufbauen und unser Volk kostenlos mit Elektrizität beliefern. Der Strom soll auch in die Vereinigten Staaten abgegeben werden. Jeder, der in unserem Staat lebt, unsere Staatsbürgerschaft annimmt und die der USA ablegt, muss keine Steuern zahlen. Unsere Staatsbürgerschaft steht allen Menschen offen, ob Indianer oder nicht. Es wird eine Zeremonie geben, in der die Bürgerschaft feierlich übertragen wird.
 
Die Rede ist auch davon, zu einer traditionellen Lebensweise zurückzukehren.
Wir leben in kleinen Gemeinschaften. Sie sind autark und mögen selbst bestimmen, ob sie Büffel oder Rinder züchten, Mais anbauen oder welcher Lebens- und Produktionsweise sie auch immer nachgehen möchten.
 
Wird Washington die Republik Lakotah nicht notfalls mit militärischen Mitteln zerschlagen? Canupa Gluha Mani, der gemeinsam mit Ihnen in Washington die Unabhängigkeit erklärte, sagte jüngst: »Wir werden wahrscheinlich dafür ermordet werden«.
Wir werden verhandeln und ein Assoziierungsabkommen erreichen.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/122656.html
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earthling
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Re: Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«
« Reply #4 on: March 05, 2008, 02:33:32 pm »

Lakota freedom

http://www.youtube.com/watch?v=MZn0_Dr4rwQ


http://www.lakotafreedom.com
http://secession.meetup.com/23/
Lakotah Mitaku Oyasin: We Are All Related
We, are the freedom loving Lakota, from the Sioux Indian reservations of Nebraska, North Dakota, South Dakota and Montana, who have suffered from cultural and physical genocide in the colonial apartheid system, we have been forced to live under.

We are continuing the work that we were asked to do by the traditional chiefs and treaty councils, and 98 Indian Nations at the first Indian Treaty Council meeting at Standing Rock Sioux Indian Country in 1974.

During the week of December 17 to 19, 2007, we traveled to Washington D C, and withdrew, from the constitutionally mandated treaties, to become a free and independent country. We are alerting the Family of Nations, we have now reassumed our freedom and independence with the backing of Natural, International, and United States law.

We do not represent, the Bureau of Indian Affairs or,The Indian Reorganization Act governments, beholden to the colonial apartheid system, or those "stay by the fort" Indians who are, unwilling to claim their freedom

Russell Means

http://www.youtube.com/watch?v=Hm0JIgVHypQ


Russell Means explains the need for Real Lakotah Sovereignty RepublicOfLakotah (dot) com
Lakota Pine Ridge South Dakota Lakotah Oglala SD Porcupine School Language Treaty Rights Native American
« Last Edit: March 05, 2008, 02:39:15 pm by earthling » Logged
earthling
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Re: Lakota-Indianer erklären sich für unabhängig vom »Kolonialstaat USA«
« Reply #5 on: March 05, 2008, 02:36:17 pm »

Alex Jones - Duane Martin Sr :Lakota Nations Independence !

http://www.youtube.com/watch?v=7aO983t4ddk


http://www.republicoflakotah.com/
http://prisonplanet.tv/index.html
http://www.infowars.com/index.html

FREEDOM! Today is a historic day and our forefathers speak through us. Our Forefathers made the treaties in good faith with the sacred Canupa and with the knowledge of the Great Spirit, They never honored the treaties, that is the reason we are here today...Garry Rowland, Wounded Knee
---------------------------------------- ----------------------------------------
Lakotah Unilateral Withdrawal from All Agreements and Treaties with the United States of America

We as the freedom loving Lakotah People are the predecessor sovereign of Dakota Territory as evidenced by the Treaties with the United States Government, including, but not limited to, the Treaty of 1851 and the Treaty of 1868 at Fort Laramie.
Lakotah, formally and unilaterally withdraws from all agreements and treaties imposed by the United States Government on the Lakotah People.
Lakotah , and the population therein, have waited for at least 155 years for the United States of America to adhere to the provisions of the above referenced treaties. The continuing violations of these treaties' terms have resulted in the near annihilation of our people physically, spiritually, and culturally. Lakotah rejects United States Termination By Appropriation policy from 1871 to the present.
In addition, the evidence of gross violations of the above referenced treaties are listed herein. Lakotah encourages the United States of America, through its Government ,to enter into dialogue with Lakotah regarding the boundaries, the land and the resources therein. Please contact the Republic of Lakotah at (605) 867-1111 or info@republicoflakotah.com.
Should the United States and its subordinate governments choose not to act in good faith concerning the rebirth of our nation, we hereby advise the United States Government that Lakotah will begin to administer liens against real estate transactions within the five state area of Lakotah.
Lakotah, through its government, appointed the following representatives to withdraw from all the treaties with the United States of America based on the Vienna Convention on the Law of Treaties entered into force in 1980 and the U.N. Declaration on the Rights of Indigenous Peoples 2007
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Darius
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Native Americans
« Reply #6 on: April 12, 2008, 01:36:31 am »

Ich möchte hiermit an den immer noch stattfindenden "Holocost" an den vielen Indianern
erinnern ! Unglaublich,das sie immer noch für "Mutter Erde" und ein neues Gleichgewicht beten !


http://de.youtube.com/watch?v=8iyEb6idjGQ&feature=related


http://de.youtube.com/watch?v=aFwbsD2mP04&feature=related


http://de.youtube.com/watch?v=qKA4DreEgkw&feature=related


http://de.youtube.com/watch?v=13doUQ5ZTQI


"Die Prohezeihung von der weißen Büffelfrau"!

http://www.igeawagu.com/news/prophezeihungen/1159139104.html
http://www.tacansina.com/akzuell.html
« Last Edit: April 12, 2008, 12:14:27 pm by Darius » Logged

"Wahrhaftigkeit macht frei" - "Ich bin der ich bin"
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earthling
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Native Americans
« Reply #7 on: April 12, 2008, 08:48:29 am »

„American (Indian) Holocaust“
Im englischen Sprachraum bezeichnet Holocaust auch die allmähliche, über 500 Jahre anhaltende Verdrängung und Vernichtung der indigenen Ureinwohner Nordamerikas. Damit werden Landraub, Zerstörung der Nahrungsgrundlagen etwa durch ungebremstes Jagen der Büffel, Einschleppen von Seuchen, rücksichtslose verkehrstechnische Erschließung des „Wilden Westens“, Zwangsreservate, Alkoholverkauf, Kriege und Massaker unter dem Aspekt ihrer Gesamtfolgen für die Indianer als Völkermord zuammengefasst. Veröffentlichungen dazu sind unter anderen American Indian Holocaust von Russell Thornton oder American Holocaust - The Conquest of the New World von David E. Stannard.
Quelle

Population history of American indigenous peoples
Natives of North America and Natives of South America.
Millions of indigenous people lived in the Americas when the 1492 voyage of Christopher Columbus began a historical period of large-scale European contact with the Americas. European contact with what they called the "New World" led to the European colonization of the Americas, with millions of emigrants (willing and unwilling) from the "Old World" eventually resettling in the Americas. While the population of Old World peoples in the Americas steadily grew in the centuries after Columbus, the population of the American indigenous peoples plummeted. The extent and causes of this population decline have long been the subject of controversy and debate. The 500th anniversary in 1992 of Columbus's famous voyage drew renewed attention to claims that indigenous peoples of the Americas had been the victims of ethnocides (the destruction of a culture).
weiter: http://en.wikipedia.org/wiki/Population_history_of_American_indigenous_peoples

siehe auch: List of massacres
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earthling
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Re: Native Americans
« Reply #8 on: April 12, 2008, 09:34:51 am »

BRASILIEN: Indianer sind verärgert über den Papst
(Mai 2007) Bei seiner Reise durch Lateinamerika hat Benedikt XVI. behauptet, dass die Ureinwohner den christlichen Glaube herbeigesehnt hatten. Die Indianer finden das respektlos und wollen, dass die Kirche die Verantwortung für die Vernichtung ihrer Kultur anerkennt.

Papst Benedikt XVI. hat mit Äußerungen zur Christianiserung Lateinamerikas heftige Kritik unter Indianer-Vertretern ausgelöst. Jecinaldo Satere Mawe von der brasilianischen Indianerorganisation Coiab warf dem katholischen Kirchenoberhaupt Arroganz und Respektlosigkeit vor. Auch Indianer in Mexiko, Kolumbien und Venezuela äußerten sich empört über den Papst.
Benedikt XVI. hatte am vergangenen Sonntag bei der Eröffnung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz im brasilianischen Aparecida erklärt, den Ureinwohnern sei durch die Verkündung des Evangeliums keine fremde Kultur aufgezwungen worden. Die Indianer hätten die Christianisierung vielmehr "still herbeigesehnt".
"Wir können es nicht akzeptieren, dass die Kirche ihre Verantwortung für die Vernichtung unserer Kultur und unserer Identität nicht anerkennt", sagte Luis Evelis Andrade von der nationalen Ureinwohner-Organisation Kolumbiens. Der mexikanische Menschenrechtler Abel Barrera erklärte: "Es ist eine ethnozentrische, rassistische und wenig respektvolle Sicht der indigenen Kulturen.
"Die venezolanische Ministerin für indigene Völker, die Indianerin Nizia Maldonado, bezeichnete die Kolonisierung Lateinamerikas als Völkermord. Nach Angaben des katholischen Indianermissionsrates in Brasília wurden allein in Brasilien zwischen 1500 und 2001 etwa 1.470 indianische Volksgruppen ausgerottet.
Quelle: http://www.welt.de/politik/article873781/Indianer_sind_veraergert_ueber_den_Papst.html
Quelle: http://www.survival-international.de/nachrichten/2897 (Bewegung für Indigene Völker)

siehe auch: Die Überheblichkeit des Papstes lesen
siehe auch: Der Katholizismus hat die indigenen Völker “gereinigt” lesen
siehe auch: Zeit der Indigenas lesen
Quote
Nach einem "Indigenen Kongress" in Süden Mexikos fragte Pérez Esquivel zwei Mayas, wie sie sich den Fortschritt vorstellten. "Fortschritt? Dieses Wort existiert in unserer Sprache nicht", sollen sie geantwortet haben. "Wir brauchen das Wort Gleichgewicht - Gleichgewicht mit uns selber, der Erde, dem Kosmos und Gott." Wenn man dieses störe, entstehe Gewalt, "das, was ihr erlebt", so die Mayas. Pérez Esquivel schließt: "Unsere Aufgabe ist es also, das Gleichgewicht wiederherzustellen."

« Last Edit: April 12, 2008, 09:54:44 am by earthling » Logged
Darius
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Re: Native Americans
« Reply #9 on: April 13, 2008, 10:05:06 am »

Kinder der Welt - die gezähmten Wilden !

http://de.youtube.com/watch?v=zjjnMOeBhRg


http://de.youtube.com/watch?v=739pb1zN3tc&feature=related
« Last Edit: April 13, 2008, 10:31:05 am by Darius » Logged

"Wahrhaftigkeit macht frei" - "Ich bin der ich bin"
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earthling
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Re: Native Americans
« Reply #10 on: April 19, 2008, 03:13:58 pm »

Amazing Video: Indigenous Native American Prophecy (Hopi)

Indigenous Native American Prophecy (Elders Speak part 1)
http://www.youtube.com/watch?v=g7cylfQtkDg


Indigenous Native American Prophecy (Elders Speak part 2)
http://www.youtube.com/watch?v=tqfvUA2vRAM


Indigenous Native American Prophecy (Elders Speak part 3)
http://www.youtube.com/watch?v=9piIziXU9RE&feature=related


Indigenous Native American Prophecy (Elders Speak part 4)
http://www.youtube.com/watch?v=Z57zs_Q67Ng&feature=related


Indigenous Native American Prophecy (Elders Speak part 5)
http://www.youtube.com/watch?v=2BqJMwKZdyE&feature=related


« Last Edit: April 19, 2008, 03:24:43 pm by earthling » Logged
earthling
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Re: Native Americans
« Reply #11 on: May 20, 2008, 02:55:47 pm »

Der Ursprung dieser bekannten indianischen Prophezeiung ist unklar, die Quellen sprechen von  "einer alten Cree-Frau", aber auch vom Sioux-Häuptling "Kleiner Wolf", der dies als Botschaft an die Führer der Europäer sandte:
Wenn ihr den letzten Fluß verschmutzt, wenn ihr den letzten Baum gefällt und den letzten Fisch getötet habt - sagt mir: Werdet Ihr all das Geld auf euren Banken essen können?

dazu der song "Rauchzeichen" von der Musikgruppe: Cochise
http://de.youtube.com/watch?v=FnE5luUa6O0


Text: Fred Ape Musik: Fred Ape und Pit Budde

Wenn ihr den letzten Baum zerstört,
Dem letzten Fluß die Klarheit nehmt,
Den letzten Wilden habt bekehrt,
Der letzte Vogel nicht mehr singt,

Die letzte Straße angekommen,
Der letzte Wald zum Parkplatz wird,
Der letzte Krieg endlich gewonnen,
Der letzte Strand mit Öl verschmiert ...

Werdet ihe erst dann einseh'n,
Daß ihr euer schönes Geld
Auf der Bank nicht essen könnt
Welch Menge ihr auch nennt ...

Wenn ihr den letzten Fisch gefangen,
Die letzte Erde aufgeteilt
Die letzte Bombe hochgegangen,
Die letzten Ernten sind verseucht,

Die letzte Mutter Kinder liebt,
Der letzte Mensch durch Folter stirbt,
Der letzte Gott den Segen gibt,
Der letzte Hitler für sich wirbt ...

Werdet ihe erst dann einseh'n ...

Das letzte Mehr voll Abfall ist,
Die letzte Erde ausgehölt,
Der letzte Tanker langsam bricht,
Das letzte Paradies zerstört,

Die letzte Menschlichkeit besiegt
Das letzte Hochhaus hoch genug
Die letzte Lüge Beifall bringt
Die letzte Blume fault im Krug

Werdet ihe erst dann einseh'n, ...
----------------------------------------------------------------------
mehr Botschaften und Weisheiten der Indianer in dieser Zitat-Sammlung:
http://www.welt-der-indianer.de/verschiedenes/weisheiten.html

siehe auch "Die Weissagungen der Indianer"
http://www.das-hexennet.net/weissagungen_indianer.htm:

mehr: http://enominepatris.com/weissagungen/indianer.htm
http://www.kalendersysteme.de/cgi-bin/forum/de/sbb.cgi?&a=print&forum=1&beitrag=8
« Last Edit: May 20, 2008, 03:22:51 pm by earthling » Logged
earthling
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Re: Native Americans
« Reply #12 on: June 01, 2008, 02:43:53 pm »

NEUENTDECKTER INDIANERSTAMM
"Das kann der Anfang vom Ende sein"


Sie leben seit Jahrzehnten in totaler Isolation - und das soll so bleiben: Brasilien will nicht bekanntgeben, wo genau der im Urwald neuentdeckte Indianerstamm siedelt. Ein Kontakt mit der Zivilisation könnte verheerend sein, wie Beispiele aus der Vergangenheit beweisen.

Berlin - Feuerrot und pechschwarz angemalte Menschen, mit archaischen Waffen auf die fremden Späher im Himmel zielend - so zeigen die Bilder der brasilianischen Indianerschutzbehörde Funai den neu entdeckten Indianerstamm im Urwald Brasiliens (mehr...), nahe der Grenze zu Peru. In einer geraden Linie, zwischen turmhohen Bäumen aufgestellt, reihen sich die astbedeckten Hütten, in der Nähe liegen bepflanzte Felder.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,556720,00.html

siehe auch: http://www.n-tv.de/Krieger_und_sechs_Huetten_Isolierte_Indianer_gesichtet/300520081110/971966.html
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Boomer
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Re: Native Americans
« Reply #13 on: June 13, 2008, 01:32:26 pm »


Harper entschuldigt sich bei Ureinwohnern
Kanada weint nach der historischen Geste
Von Matthias Rüb, Washington in FAZ.net


Quote
12. Juni 2008 Es war ein Tag, an dem Kanada zusammenstand: im Parlament zu Ottawa, auf dem Rasen davor vor einem riesigen Monitor, vor Fernsehern in Wohnzimmern und Büros, in Schulen und Versammlungsräumen der Reservate. Es war ein Tag, an dem Kanada gemeinsam weinte. Der 11. Juni 2008 war ein historischer Tag in der Geschichte Kanadas.

Es war der Tag, an dem sich der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper im Namen der Regierung und aller Kanadier für ein rassistisches Verbrechen entschuldigte, unter dem ungezählte Familien der 1,3 Millionen Ureinwohner des Landes bis heute leiden. Es trägt dazu bei, dass es unter den Angehörigen der „First Nations“ mehr Arme, Alkoholiker, Drogensüchtige, auch mehr Selbstmörder gibt als im Bevölkerungsdurchschnitt.

Zwei Milliarden Dollar Entschädigung

Um 1870 beschloss die Regierung ein Programm zur „aggressiven Assimilierung“ der Indianer, der Inuit und der Metis. Ihre Kinder sollten in christlichen Missionsschulen für ein Leben im modernen, weißen Kanada fit gemacht werden. Das hieß, sie wurden ihrer kulturellen, sprachlichen und ethnischen Identität beraubt. [...]

Weiterlesen http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E1ECD0D2AEC5E47F8A998B18D5FFA3563~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed

Weiter Links:
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEFRO24142020080612
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3407194,00.html
http://www.focus.de/politik/ausland/kanada-entschuldigung-bei-indianern_aid_310372.html
http://www.welt.de/politik/article2093299/Kanada_entschuldigt_sich_bei_Ureinwohnern_.html

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earthling
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Re: Native Americans
« Reply #14 on: November 07, 2008, 10:15:01 pm »

The American Holocaust
http://www.youtube.com/watch?v=p-C2rAvCcuY
http://www.youtube.com/watch?v=3L9vttsrnQ0
« Last Edit: November 07, 2008, 10:18:20 pm by earthling » Logged
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