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Afghanistan
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harakiri
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Afghanistan-Pakistan: NATO am Wendepunkt
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Reply #240 on:
July 03, 2011, 11:48:16 am »
Buchvorstellung: Afghanistan-Pakistan: NATO am Wendepunkt
01 Jul 2011, written by Alexander Benesch
Sogenannte “Limited Hangouts”, weiche Enthüllungen wie man sie von den Massenmedien und großen Verlagen mit viel Lärm und Pomp vorgesetzt bekommt, dienen als Ablenkungen von substanziellen Vorgängen, sie bleiben immer deutlich unter einem bestimmten Schwellenwert an dem wirklich eine positive Veränderung eintreten kann, etwa durch neue ernsthafte Ermittlungen, die Verbreitung von Informationen unter den Menschen wie ein Lauffeuer, ein politisches Aufräumen usw.
Wo Hardcore-Enthüllungen eine Kettenreaktion, eine Lawine auslösen können, korrumpieren Limited Hangouts die Bevölkerung und gewöhnen sie an Schmutz und Korruption. Durch den Medien-Spin glaubt der Normalbürger im immer häufiger auftretenden Extremfall, letzten Endes selbst von den unzähligen illegalen Aktionen seiner Regierung zu profitieren, etwa durch Schutz vor gruseligen Terroristen oder durch die Sicherung von Rohstoffnachschub und Handelswegen. Häufig fühlt der Otto-Normal-Wähler sich irgendwann gelangweilt und frustriert von all den Skandälchen, weil sich sowieso nichts zum Besseren verändert.
Christoph Hörstel schwimmt Gott sei Dank nicht im seichten Wasser, er reitet nicht auf einer populären Welle halbgarer NATO- und US-Kritikim Buchmarkt und belässt es nicht bei Zustandsbeschreibungen. Die Informationen in “Afghanistan-Pakistan: NATO am Wendepunkt” sind der Schlüssel zu einem dauerhaften Frieden und einem politischen Erdbeben für die Verantwortlichen der wahnwitzigen Besatzungen und des “Terrormanagements”, ein hochgradig orchestrierter Nexus aus Taliban, al-Kaida, Afghanistan, Pakistans und der NATO-Führung. Kaum jemand kennt die Brandherde besser, kaum jemand hat mehr Zeit in den Stammesregionen verbracht. In seinem Unterricht am Institut Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg sowie vor ausgewählten Führungskräften der deutschen ISAF-Truppe hatte der Autor das “Terrormanagement beschrieben:
“Eine fein abgestimmte und vielfach gewaltsame Methode, die Pakistans Geheimdienste dafür einspannte, die islamische Bewegung zu infiltrieren und zu unterminieren – und dafür zu sorgen, dass damit ein guter Vorwand entsteht, die fortgesetzte Truppenpräsenz zu motivieren – keiner der zuhörenden Generäle hat je wiedersprochen.”
.....
http://infokrieg.tv/wordpress/2011/07/01/buchvorstellung-afghanistan-pakistan-nato-am-wendepunkt/
http://www.kai-homilius-verlag.de/vp/12.17/index.php
http://www.weltbild.de/3/16214114-1/buch/afghanistan-pakistan-nato-am-wendepunkt.html
http://www.syntropia.de/afghanistan-pakistan-nato-am-wendepunkt-p-47653.html
http://www.amazon.de/Afghanistan-Pakistan-Wendepunkt-Christoph-R-H
örstel/dp/3897064170
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harakiri
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U.S. soldiers about how they grow Opium/Heroin Poppy in Afganistan
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Reply #241 on:
December 01, 2011, 05:02:44 am »
Geraldo interviews U.S. soldiers about how they grow Opium/Heroin Poppy in Afganistan. 2010
U.S. Soldiers Grow Opium/Heroin Poppy in Afganistan - Fox News
The real reason we are in afghanistan.
Ron Paul: Why are we in Afghanistan? - 10/15/2009
Alex Continues Opium Story & Caller Disagrees with Arizona's New Immigration Law on Alex Jones Tv
A Fateful Harvest (Afgan Heroin)
http://www.youtube.com/playlist?list=PLBD3122E51DC7F36C
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Last Edit: December 01, 2011, 05:11:49 am by harakiri
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harakiri
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US-Militär gibt zu, lukrativen Opiumhandel in Afghanistan zu schützen
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Reply #242 on:
December 06, 2011, 03:49:59 pm »
Afghanistan-Krieg: US-Militär gibt zu, lukrativen Opiumhandel in Afghanistan zu schützen
Ethan A. Huff
Mit einem Marktanteil von 92 Prozent am globalen Opiumhandel ist Afghanistan das mit Abstand größte Anbau- und Exportland für Opium. Viele sind wahrscheinlich schockiert darüber, dass das US-Militär ausdrücklich beauftragt war, die afghanischen Mohnfelder, von denen das Opium stammt, zu bewachen, um die milliardenschwere Drogenindustrie zu schützen, an dem die Wall Street, die CIA, der MI6 und viele andere Gruppen in großem Stil verdienen.
Vor den tragischen Ereignissen vom 11. September 2001
gehörte Afghanistan nicht zu den Global Playern im Anbau von Mohn, dem Ausgangsstoff sowohl von illegalem Heroin als auch von Morphium für pharmazeutische Zwecke.
In dem Bemühen, die Pflanze im Land auszurotten, hatten die Taliban sogar aktiv Mohnfelder zerstör
t, wie die Pittsburgh-Post-Gazette am 16. Februar 2001 in einem Artikel mit dem Titel
»Opiumproduktion des Landes praktisch ausgerottet«
berichtete.
Doch
nach dem 11. September betrieb der militärisch-industrielle Komplex der USA die Invasion in Afghanistan und unterstützte umgehend den Wiederaufbau der Mohnindustrie
im Lande. Nach Angaben des Drogenbekämpfungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDCP) stieg der
Opiumanbau in Afghanistan 2002, nach der Invasion amerikanischer Truppen unter Führung des damaligen US-Präsidenten George W. Bush, um 657 Prozent....
mehr …
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/ethan-a-huff/krieg-gegen-das-rauschgift-als-schwindel-entlarvt-us-militaer-gibt-zu-den-lukrativen-opiumhandel-.html
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harakiri
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Opiumkrieg in Afghanistan
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Reply #243 on:
December 07, 2011, 12:54:01 am »
Opiumkrieg in Afghanistan
http://www.afghanistankrieg-beenden.de
http://www.bueso.de/afghanistan
http://bueso.de/node/6322
http://bueso.de/node/5698
http://bueso.de/node/8740
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harakiri
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Iran und Afghanistan unterzeichnen Verteidigungsabkommen
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Reply #244 on:
December 16, 2011, 02:29:46 pm »
Iran und Afghanistan unterzeichnen Verteidigungsabkommen
15. Dezember 2011
http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/200324-iran-und-afghanistan-unterzeichnen-zusammenarbeitsabkommen-für-verteidigung
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Last Edit: December 16, 2011, 02:37:49 pm by harakiri
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harakiri
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Afghanistan: Drogenproduktion unter USA-Knute um das Vierzigfache gestiegen
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Reply #245 on:
December 16, 2011, 02:39:41 pm »
Englische Militärs in afghanischen Drogenhandel verwickelt
15. Dezember 2011
Kabul (Press TV) - Ein Berater des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai hat den englischen Militärkräften in Afghanistan vorgeworfen, in den Drogenhandel in Afghanistan verwickelt zu sein. "Es gibt Beweise dafür, dass die englischen Truppen in Helmand nicht nur nichts gegen Drogenschmuggel unternehmen, sondern sogar in den Drogenhandel verwickelt sind", sagte Yousuf Ali Waezi dem Nachrichtensender Press TV und fügte hinzu, dass die englischen Militärs auch beim Opiumanbau und bei der Drogenproduktion in Afghanistan die Hand im Spiel haben.
Laut einigen Berichten ist die Drogenproduktion seit dem Angriff der USA auf Afghanistan um das Vierzigfache gestiegen
http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/200320-englische-militaerkraefte-in-drogenhandel-in-afghanistan-verwickelt
siehe auch diese Glosse zur NATO-gestützten Opiumproduktion:
http://nattvandare.blogspot.com/2011/12/afghanistan-von-deutschland-lernen-heit.html
Siehe auch:
Das weltweite Drogennetzwerk der CIA
http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/05/das-weltweite-drogennetzwerk-der-cia.html
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harakiri
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Positive Bilanz des Afghanistan-Einsatz: 50fache Steigerung der Opiumproduktion
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Reply #246 on:
February 03, 2012, 12:25:29 pm »
Quote
Regierung zieht positive Bilanz des Afghanistan-Einsatzes
Westerwelle:
"Wir dürfen weder das bisher Erreichte noch die Sicherheit unserer Truppen aufs Spiel setzen."
...
Vor der Bundestagsdebatte verteidigte Verteidigungsminister Thomas de Maizière die vor zehn Jahren getroffene Entscheidung, die Bundeswehr nach Afghanistan zu schicken. "Vorher weiß man oft nicht, was ein solcher Einsatz an Geld und Blutzoll kostet. Aber der Einsatz war richtig"...
http://www.tagesschau.de/inland/afghanistaneinsatz146.html
...da haben unsere Regierungsmarionetten was verwechselt. Richtig heißt es:
Positive Bilanz des Afghanistan-Einsatz: 50fache Steigerung der Opiumproduktion
Richtig gelesen: FÜNFZIGFACHE ERTRAGSSTEIGERUNG DER OPIUMPRODUKTION!
Im Jahre 2000 drückten die Taliban den Ertrag auf 200 Tonnen (Quelle: U.S. State Department)
Nach Einmarsch der U.S. Truppen schnellte der sofort wieder auf 6.000 Tonnen und liegt seit Jahren mit immer neuen Steigerungen heute bei weit über 8.000 Tonnen.
Parallel dazu wurde Afghanistan mit billigem Weizen aus dem Ausland überschwemmt - ein nettes "Incentive" um gefälligst zum Opium Anbau zurückzukehren...
Quelle/Übernahme: Freigeist-Forum
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harakiri
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NATO-Einsatz in Afghanistan: Das Spiel ist aus, wir gehen nach Haus?
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Reply #247 on:
February 04, 2012, 01:03:44 pm »
NATO-Einsatz in Afghanistan: Das Spiel ist aus, wir gehen nach Haus?
www.aixpaix.de
, 03.02.2012
Wird am Ende die Sicherheitsverantwortung an die Taliban abgegeben?
Von Otmar Steinbicker
US-Verteidigungsminister Leon Panetta hofft, schon Mitte bis Ende 2013 den Kampfeinsatz der US-Armee in Afghanistan beenden zu können, meldete am Donnerstag kurz vor dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel überraschend die "Washington Post" . Sein deutscher Amtskollege de Maizière, NATO-Generalsekretär Rasmussen und viele andere waren verwirrt. Tags darauf ruderte die Regierung in Washington zurück: Über die Rolle der US-Soldaten in Afghanistan sei bislang noch kein Entschluss gefallen, hieß es auf einmal. Ein Dementi sieht anders aus!
Panettas Äußerung kam nur wenige Tage, nachdem bereits Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy das vorgezogene Datum 2013 in Umlauf gebracht hatte. Sarkozy hatte allerdings einen trefflichen Grund, auf einen schnelleren Abzug seiner Soldaten vom Hindukusch zu drängen: Wenige Tage zuvor waren vier französische Soldaten von einem afghanischen Soldaten erschossen worden. Ein Schlag ins Gesicht all derer, die unter dem Stichwort "Partnering" seit 2009 für ein enges Zusammenwirken von NATO-Armeen und afghanischer Armee werben und in der Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die afghanische Armee das Patentrezept für die Zukunft Afghanistans sehen.
Dass die afghanische Armee einer solchen Aufgabe aus verschiedenen Gründen nicht gewachsen sein kann, sollte allgemein bekannt sein. Schon häufiger hatte es Mordanschläge afghanischer Soldaten auf ihre NATO-Ausbilder gegeben und noch Stunden vor den tödlichen Schüssen auf die französischen Soldaten warnte die "New York Times" vor solchen Szenarien.
Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Bereits am 21.04.2010 berichtete die FAZ über einen gemeinsamen Einsatz von Bundeswehr und afghanischer Armee: "Aufständische werden wie geplant aus einer Ortschaft verdrängt. Die afghanischen Kräfte "fließen nach". Dann wird das Dorf geplündert: Geld, Lebensmittel, aber auch Fernseher. "Die Soldaten gehen durch und nehmen, was die brauchen können, und gehen dann schnell wieder raus."
Im Sommer 2010 brachte ein Kommandeur der afghanischen Armee in einem aixpaix-Hintergrundgespräch seine persönlichen Erfahrungen ein, wie er als langjähriger Offizier in Afghanistan überleben konnte: "Ich war Kommandeur unter den Kommunisten, unter den Mujaheddin und unter den Taliban. Ich bin heute Kommandeur unter der NATO und ich werde auch in Zukunft Kommandeur sein. Ich bin Fachmann und ich werde gebraucht." Im vergangenen Herbst äußerte sich der mittlerweile zum General Aufgestiegene in ähnlicher Weise auch gegenüber dem Korrespondenten Willi Germund .
Die aktuellste Reportage der FAZ vom Donnerstag aus Kundus stimmt nicht optimistischer. Offensichtlich hat die Bundeswehr bisherige Aufständische als Milizen rekrutieren und so die Aufstandsaktionen reduzieren können. Doch diese Milizen schießen erfahrungsgemäß aus der Richtung, aus der ihr Sold fließt.
weiter
http://www.aixpaix.de/autoren/steinbicker/spielende.html
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007208.html#ixzz1lPRQfjLb
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harakiri
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NATO-Luftangriff tötet acht Kinder in Afghanistan
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Reply #248 on:
February 15, 2012, 03:16:03 pm »
Quote
NATO-Luftangriff tötet acht Kinder in Afghanistan
15. Februar 2012 , von Freeman
Die International Security Assistance Force (ISAF) oder die NATO-Mörderbande hat jetzt offiziell zugegeben, durch einen Bombenangriff sind acht Kinder in der Nordostprovinz von Kapisa vergangene Woche getötet (ermordet) worden. Am Mittwoch sagte General Lewis Boone, Sprecher der ISAF, lapidar: "Acht junge Afghanen haben ihr Leben als Resultat eines Luftangriffs der Koalitionstreitkräfte verloren." Kein Wort des Bedauerns kam über seine Lippen, wie wenn es Routine wäre, was ja das Töten für sie auch ist.
Opfer eines anderen Bombenangriffs durch NATO-Flugzeuge:
Laut afghanischer Regierung waren die Opfer dabei ihre Schafe in schneebedeckten Berggebiet zusammen zu treiben, als ein US-Kampfjet am 8. Februar Bomben auf sie warf. Am Montag hatte bereits der ISAF-Sprecher Brigadegeneral Carsten Jacobson gesagt, "junge Afghanen unterschiedlichen Alters" wären getötet worden. Präsident Hamid Karzei ordnete eine Untersuchung an.
Mohammad Tahir Safi, Mitglied des Parlaments von Kapisa und Teil des Untersuchungsteams erklärte, die Kinder hätten sich um ein Holzfeuer versammelt, als der NATO-Jet "beim ersten Mal eine Bombe abwarf und eine zweite später."
"Es sind acht Kinder, alle unschuldig und man kann sie auf den Fotos sehen," sagte er, während er die Bilder der verstümmelten Leichen der Presse zeigte.
Die Bevölkerung in Afghanistan ist völlig aufgebracht über die ständige Tötung von Zivilisten durch die ISAF, die hauptsächlich aus der Luft erfolgt. Alles was sich am Boden bewegt wird offensichtlich als "legitimes" Ziel betrachtet.
Anfänglich bestritt die NATO, der Bombenabwurf hätte die Kinder getötet. Warscheinlich meinten sie, die Kinder wären durch das Lagerfeuer kurz vor dem Aufschlag der Bomben verbrannt, oder was?
Als Ausrede wurde dann behauptet, ein "Informant" hätte französische Truppen erzählt, die acht Kinder würden einen Angriff auf das nahegelegen Dorf Geyaba vorbereiten. Diese Behauptung soll ungeprüft gereicht haben einen Bombenabwurf auf die Kinder zu befehlen.
Der Gouverneur der Provinz Kapisa sagte, in diesem Gebiet gebe es gar keine Taliban und deshalb wäre der Bombenangriff völlig unverständlich. Das einzige Problem das sie hätten wäre Waffenschmuggel ... und die unberechtigten Luftangriffe auf Zivilisten der NATO.
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/02/nato-luftangriff-totet-acht-kinder-in.html
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Last Edit: February 15, 2012, 03:18:15 pm by harakiri
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fehlfarben
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"Die Russen haben nicht so etwas angerichtet wie nun die Amerikaner“
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Reply #249 on:
March 15, 2012, 03:18:15 pm »
13.3.2012
Blutbad in Kandahar: „Die Russen haben nicht so etwas angerichtet wie nun die Amerikaner“
Nach dem blutigen Amoklauf eines US-Soldaten in der südafghanischen Provinz Kandahar, der bereits zu Protesten geführt hat, ist nun das afghanische Parlament in Streik getreten.
Aus Protest gegen die Gewalt durch das US-Militär unterbrachen die Abgeordneten der Parlamentsoberkammer am Dienstag die Tagung und gingen zu einer Kundgebung auf die Straße, wie afghanische Medien berichten.
http://de.rian.ru/politics/20120313/263044469.html
Afghanistan-Einsatz
Karzai drängt Nato-Truppen zum Abzug
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,821547,00.html
Karsai will Sicherheit bereits 2013 übernehmen
Afghanistans Regierung will ein Jahr früher als geplant die Verantwortung für die Sicherheit übernehmen. Die USA sollen zudem alle Dörfer verlassen.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/afghanistan-verantwortung-regierung
dazu auch:
US-Militär flog Urheber von Massaker in Kandahar aus
Der US-Soldat, der 16 afghanische Zivilisten in Kandahar getötet haben soll, ist einige Stunden nach dem Besuch des US-Verteidigungsminsiters in Afghanistan außer Landes gebracht worden.
http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/203825-us-milit%C3%A4r-flog-urheber-von-massaker-in-kandahar-aus
Afghanistan: Demonstrationen gegen Verbrechen des US-Soldaten
Die Provinz Zabul in Südafghanistan ist am heutigen Donnerstagmorgen Zeuge von anti-amerikanischen Demonstrationen geworden.
http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/203838-afghanistan-demonstrationen-gegen-verbrechen-des-us-soldaten-9-36-zeilen
Hat wirklich nur ein einzelner US-Soldat das Blutbad angerichtet?
Das Pentagon hat nach Medienberichten afghanischen Behörden Bilder einer Überwachugskameras vorgelegt, was allerdings die Vermutung bestärkt, dass es weitere geben könnte.
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36593/1.html
Twenty US soldiers involved in Kandahar killings
An Afghan committee says that up to 20 US soldiers have been involved in the Sunday killing of at least 16 Afghan civilians in Kandahar Province.
http://www.presstv.ir/detail/231686.html
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Last Edit: March 15, 2012, 03:43:35 pm by fehlfarben
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"The Military Industrial Complex Has Got Us By The Throat!" Jack Cafferty
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Reply #250 on:
March 15, 2012, 03:34:38 pm »
13.3.2012
"The Military Industrial Complex Has Got Us By The Throat!" Jack Cafferty
Hochgeladen von MOXNEWSd0tCOM am 13.03.2012
"The Military Industrial Complex Has Got Us By The Throat!" Jack Cafferty
"i dont trust CNN even though i agree with the surface of this piece.
what are CNN playing at here? something's up"
(youtube-comment)
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Last Edit: March 15, 2012, 03:37:41 pm by fehlfarben
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Karzai bricht mit Amerika
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Reply #251 on:
March 15, 2012, 08:07:24 pm »
15.3.2012
Karzai bricht mit Amerika
Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,821615,00.html
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„Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.“ Wer hätte das gedacht!
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Reply #252 on:
March 17, 2012, 11:56:41 am »
16.3.2012
„Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.“ Wer hätte das gedacht!
http://www.nachdenkseiten.de/?p=12577
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Lawrow: Neue US-Pläne für Basen in Afghanistan seltsam
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Reply #253 on:
March 20, 2012, 06:54:35 pm »
20.3.2012
Lawrow: Neue US-Pläne für Basen in Afghanistan seltsam
Der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, hält es für seltsam, dass die USA tzotz ihres geplanten Truppenabzugs aus Afghanistan über mögliche neue Militärstützpunkte am Hindukusch mit Kabul verhandeln.
http://german.ruvr.ru/2012_03_19/68938715/
zum Massaker an afghanischen Zivilisten:
Zeugen berichten von ganzer Meute mordender Soldaten
Laut Darstellung des US-Militärs hat Robert Bales alleine 16 Menschen bei einem Amoklauf in Afghanistan getötet. Augenzeugen zufolge soll eine ganze Meute mordender Soldaten durch den Ort Najib Yan gezogen sein.
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikInternational/4510537-2/zeugen-berichten-von-ganzer-meute-mordender-soldaten.csp
Amokläufer von Kandahar erinnert sich angeblich nicht
Der US-Soldat Robert Bales soll 16 afghanische Zivilisten getötet haben. Seinem Anwalt zufolge weiß er davon nichts mehr.
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/741847/Amoklaeufer-von-Kandahar-erinnert-sich-angeblich-nicht?_vl_backlink=/home/politik/index.do
Kollektives Massaker
Untersuchungskommission der Regierung in Kabul widerspricht Einzeltäterthese. An Ermordung von 16 Afghanen waren Überlebenden zufolge bis zu 20 US-Soldaten beteiligt. Die US-Regierung hält weiter an der Behauptung fest, das Verbrechen sei von dem Stabsunteroffizier Robert Bales allein begangen worden.
http://www.jungewelt.de/2012/03-20/057.php
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fehlfarben
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Afghanistan - Bales, der faule Apfel
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Reply #254 on:
March 23, 2012, 02:52:34 pm »
Bales, der faule Apfel
Robert C. Koehler
Es stellt sich also heraus, dass der des Massenmords Verdächtige Robert Bales einmal in einer Unterhaltung auf Facebook ein ungehöriges Wort gebraucht hat.
Das ist eines der bizarreren Details seines Lebens, das atemlos in den Medien ans Licht gezerrt wurde, zusammen mit seinem breiten Lächeln, Vorstrafenregister und der verheerenden Finanzgebarung. Das Wort war „Hadschi,“ die übliche von den Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika verwendete rassistische Verunglimpfung, um Iraker schlecht zu machen, und Geschichten, in denen ich über seinen Gebrauch dieses Ausdrucks las, nehmen das als Aufhänger, als wollten sie suggerieren, dass das etwas erklären könnte: die kleine Störung, die auf eine Neigung zum Massakrieren von Kindern hinweist.
Etwas stimmte nicht bei ihm, richtig? Wie immer gehen die Massenmedien unhinterfragt davon aus, dass die Gräueltat das Werk eines gestörten Individuums ist ... ein gestörter Patriot, ein fauler Apfel. Mit keinem Wort wird die Möglichkeit erwähnt, dass mit dem militärischen System und der Kultur etwas nicht stimmt, die ihn hervorgebracht haben.
In der Tat fühlte sich ein Artikel über die „Hadschi”-Geschichte im Wall Street Journal bemüßigt darauf hinzuweisen, dass „Befehlshaber der Vereinigten Staaten von Amerika sich Jahre lang vergeblich bemüht haben, den Gebrauch dieses Begriffs zu beenden“ – ein Hinweis auf einen rechtschaffenen Geist sozialer Verantwortung in den höchsten Ebenen des Militärs, eine überall vorhandene Kultur der politischan Korrektheit, getragen von der Hierarchie, welche, leider, in einigen Fällen in den niederen Rängen zusammenbricht. Was kann man da schon machen? Schluck. Jungens sind halt Jungens.
Die Fixierung der Medien auf das Individuum Bales – fehlerhaft vielleicht, aber auch herzzerbrechend amerikanisch („Zu Hause fragen sie sich, wie ‚unser Bobby’ zum mutmaßlichen Kriegsverbrecher wurde“ lautete die Schlagzeile in der New York Times) – ignoriert die grundlegende systemische Psychologie, die davon ausgeht, dass niemand in einem Vakuum existiert. Das abweichende Verhalten einer Person nimmt den Druck weg, der sich in dem ganzen System aufbaut. In diesem Fall ist das System die Armee. Könnte da etwas für die Medien herauszufinden sein, mit dem noch mehr anzufangen sein könnte als mit einem Gespräch mit Robert Bales´ Nachbarn in der Kindheit oder dem ehemaligen Schuldirektor?
Könnte zum Beispiel etwas in der Entmenschlichung des Gegners – einem Vorgang, der es Soldaten ermöglicht, gegen ihre eigene Natur zu handeln und Menschen das Leben zu nehmen – liegen, das auch zu ihrer eigenen Entmenschlichung führt?
Inmitten der Flut von Nachrichten über das Massaker in Afghanistan begann ich an die Winter Soldier-Hearings vor vier Jahren zu denken. Da gab es vier Tage lang Zeugenaussagen über den grausam dysfunktionalen Krieg gegen den Terror. Zwei Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit dem Thema „Rassismus und Krieg: die Entmenschlichung des Gegners.“ Ihre Teilnehmer sprachen darüber, wie sie Verachtung und Ekel gegenüber allen Irakern lernten und wie sich das beim Einsatz im Irak manifestierte, wo Robert Bales drei Turnusse diente.
Hier ein paar hervorstechende Aussagen:
„Ich trat der Armee an meinem 18. Geburtstag bei. Bei meinem Eintritt wurde mir gesagt, dass es beim Militär keinen Rassismus mehr gibt. Nach 9/11 begann ich Bezeichnungen zu hören wie Handtuchkopf, Kamelreiter, Sandnigger. Diese kamen von oben in den Befehlsrängen. Das neue Wort war Hadschi. Ein Hadschi ist jemand, der eine Pilgerreise nach Mekka macht. Wir nahmen das beste Ding des Islam und machten es zum schlechtesten.“ – Mike Prysner
„Hadschi wurde benutzt, um jeden zu entmenschlichen, der nicht einer von uns war. Angestellte, die unsere Wäsche machten, wurden zu Hadschis. Keine Person, kein Name, aber ein Hadschi. ‚Es sind nur Hadschis. Wen kümmert´s?’ Der höchstrangige Offizier, General Casey, benutzte das Wort. Er bezeichnete irakische Menschen als Hadschis. Diese Dinge beginnen an der Spitze, nicht unten.“ – Geoff Millard
„Das Militär machte Hadschi zu einem Wort, das entmachtete. Mein Vorgesetzter sagte: ‚Der Hadschi ist ein Hindernis. Schaff ihn aus dem Weg.’ Einer Person ihren Namen abzusprechen erlaubte uns, uns von den Menschen im Irak abzutrennen.“ Als einmal ein Bub von einem Lastwagen angefahren wurde, sagte der kommandierende Offizier: „Er ist tot, fahr weiter.“ – Mike Totten
„Einem gerade verhafteten Gefangenen wurde sein Insulin verweigert. Er war ein Hadschi und würde wahrscheinlich nicht sterben, aber wenn er starb, machte das auch nichts. Das sagte der kommandierende Offizier, als er keine Erlaubnis gab, ihn in das Krankenhaus zu bringen. Sein diabetischer Schock wurde für Insubordination gehalten. Sie besprühten ihn mit Pfefferspray und steckten ihn in eine Zelle, wo er starb.“ – Andrew Duffy
„Es ist nahezu unmöglich, entsprechend deiner Moral zu handeln ... Du nimmst ihnen die Menschlichkeit – schlägst sie – und indem du so handelst, nimmst du dir selbst die Menschlichkeit.“ Carlos Mejia
Beginnt das das Mysterium zu durchdringen, das die New York Times und den Rest der Massenmedien so irritiert? Die Geschichten über die furchtbare Behandlung von Irakern und Afghanen durch amerikanische Soldaten sind endlos. In den meisten Fällen bewegte sich eine derartige Behandlung sehr wohl innerhalb der befehlsmäßig abgesteckten Ordnung. Verachtung für die Menschen, die wir „befreiten,“ durchzog die Befehlskette. 2003 berichtete die Washington Post, dass ein Computerprogramm des Verteidigungsministeriums zur Berechnung von Kollateralschaden den Namen „Bugsplat“ („Ungeziefer erschlagen“) hatte.
Und die Tante des ehemaligen Gefreiten Steven Green, der wegen Vergewaltigung und Ermordung eines 14-jährigen irakischen Mädchens und Ermordung ihrer Eltern und ihrer 7 Jahre alten Schwester schuldig gesprochen wurde, sagte bei seiner Verurteilung: „Wir haben keinen Vergewaltiger und Mörder in den Irak geschickt.“
Die Zeit ist gekommen, das Militär auf der Ebene seiner Existenzgrundlage herauszufordern. Die Zeit ist gekommen, seine Selbsttötungen, seine Kriegsverbrechen und die weiteren schrecklichen Auswirkungen, die seine Existenz hervorbringt gegenzurechnen. Wie lange kann es eine ehrliche Bilanzierung überleben?
Robert Koehlers Artikel erscheinen auf seiner Website COMMONWONDERS.COM, HUFFINGTON POST und vielen weiteren Websites und Zeitungen
Archiv > Artikel von Robert C. Koehler auf antikrieg.com
Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse
www.antikrieg.com
nicht zu vergessen!
http://antikrieg.com/aktuell/2012_03_22_bales.htm
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