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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Politik Weltgeschehen > Topic: Das Medien Monopol
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Author Topic: Das Medien Monopol  (Read 16235 times)
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Abhörskandal - Britische Polizei ermittelt in weiteren Verlagen
« Reply #135 on: July 22, 2011, 02:34:42 am »

21.7.2011

Abhörskandal - Britische Polizei ermittelt in weiteren Verlagen
Quote
Nicht nur die "News of the World" arbeitete offenbar mit unlauteren Methoden. Die "Daily Mail" beauftragte laut britischem Datenschutz weitaus häufiger Privatdetektive.
Die Ermittlungen zum Abhörskandal um die britische Boulevardzeitung News of the World des Medienunternehmers Rupert Murdoch weiten sich auf Zeitungen anderer Verlage aus. Die Polizei habe bereits vor einiger Zeit prüfen lassen, welche Zeitungen im Jahr 2006 Privatdetektive beauftragt haben, erklärte der britische Datenschutzbeauftragte. Demnach fragte die Tageszeitung Daily Mail mit 952 Mal am häufigsten Privatdetektive an. Die inzwischen eingestellte News of the World lag mit 228 Anfragen auf dem fünften Platz.


weiter:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-07/abhoerskandal-privatdetektive
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Militärisch-industrieller Journalismus
« Reply #136 on: July 22, 2011, 10:36:59 am »

Militärisch-industrieller Journalismus Von Robert C. Koehler | 22.Juli 2011
Das Handy eines vermissten Teenagers hacken? Löschen von Anrufen, Behinderung der verzweifelten Suche nach ihr? Abhören der Telefone von Terrorismusopfern, von toten Soldaten? Welche Art von Redaktionskultur könnte wohl die intimen Momente unerträglicher Unruhe und Sorge schätzen, die auf diese Weise erhascht werden? Welche Art von Organisation würde das als „Neuigkeiten“ bezeichnen?

Rupert Murdochs Spezialität war die Ausübung des Journalismus in zynischer Verhöhnung unseres Verlangens nach Wissen.

Plötzlich ist das allen klar.
Das Handy eines vermissten Teenagers hacken? Löschen von Anrufen, Behinderung der verzweifelten Suche nach ihr? Abhören der Telefone von Terrorismusopfern, von toten Soldaten? Welche Art von Redaktionskultur könnte wohl die intimen Momente unerträglicher Unruhe und Sorge schätzen, die auf diese Weise erhascht werden? Welche Art von Organisation würde das als „Neuigkeiten“ bezeichnen?
Sogar die von uns, die schon lange, lange, lange die Nase voll haben von der Marke Murdoch, waren schockiert über dieses neue Tief von Zynismus und Menschenverachtung. Es war ein Gefühl, als wäre etwas aufgerissen und die Details kamen ans Licht: nicht nur ein Mangel an Ethik, sondern ein ethisches Vakuum, absolut in seiner Verachtung unserer Leben. Und diese Verachtung ist das Fundament eines Medienimperiums...

http://www.radio-utopie.de/2011/07/22/militarisch-industrieller-journalismus/
http://antikrieg.com/aktuell/2011_07_21_militaerisch.htm
http://www.huffingtonpost.com/robert-koehler/military-industrial-journ_b_906260.html
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Friede Springer gründet 3. Stiftung! Im Vorstand: Merkel-Ehemann Joachim Sauer
« Reply #137 on: August 16, 2011, 01:32:22 am »

Friede Springer gründet 3. Stiftung! Im Vorstand: Merkel-Ehemann

Stiftungen haben vor allem zwei Funktionen: 1. Sie sind ein Steuersparmodell. 2. Man kauft sich mit ihrer Hilfe Einfluss.

Davon gibt es im Hause Springer offensichtlich noch nicht genug, denn Friede Springer gründet zusätzlich zu den bereits bestehenden, der Herz- und der Axel-Springer-Stiftung, noch eine weitere – die Friede-Springer-Stiftung.....

Quote
“Welt am Sonntag: Wie wird die neue Stiftung strukturiert sein? Und wer entscheidet?

Friede Springer: Es gibt ein Kuratorium, dem sechs Persönlichkeiten angehören: Marianne Birthler, der Mediziner Manfred Gahr aus Dresden, der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler, Christoph Markschies, Joachim Sauer (hervorg. F. B.) und Eric Schweitzer vom Vorstand der ALBA Group. Sie sehen: ein breites Spektrum, ein wirklich hochkompetentes Kuratorium. Es wird die Anträge beraten. Die letzte Entscheidungsmacht behalte aber ich mir vor, das Kuratorium hat eine beratende Funktion. Die Stiftung wird ganz klar vom Verlag getrennt sein, sie wird keine Unternehmensstiftung sein. Sie ist allein mein persönliches Projekt und völlig unabhängig vom Verlag. Das Kapital der Stiftung stammt allein aus meinem Vermögen.

Welt am Sonntag: Wie hoch ist das Startkapital Ihrer Stiftung?

Friede Springer: Es beträgt 80 Millionen Euro. Da Stiftungen ja nur mit den Erträgen operieren dürfen, werden jährlich vermutlich zwei Millionen Euro zur Vergabe zur Verfügung stehen.”


Somit ist klar, dass Angela Merkels Ehemann, Prof. Dr. Joachim Sauer, im Vorstand der Stiftung sitzt. Das wird die ohnehin schon enge Beziehung Merkel/Sauer-Springer möglicherweise noch enger gestalten.

Neben den üblichen Zielen, die beinahe alle Stiftungen verfolgen (Bildung, Förderung, Stipendien etc.) werden folgende Ziele aber noch besonders herausgehoben:

Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes
Unterstützung des transatlantischen Bündnisses
Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika
....

alles http://www.becklog.zeitgeist-online.de/2011/02/03/friede-springer-grundet-3-stiftung-im-vorstand-merkel-ehemann/
siehe auch http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/02/07/friede-springer-grundet-neue-stiftung/

..........
http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Sauer
http://de.wikipedia.org/wiki/Friede_Springer
http://www.friedespringerstiftung.de/
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»Qualitätsjournalisten« von Steuerzahlern und Konzernen gesponsert
« Reply #138 on: August 30, 2011, 10:08:36 am »

30.08.2011
»Netzwerk Recherche«: So lassen sich »Qualitätsjournalisten« von Steuerzahlern und Konzernen sponsern
Gerhard Wisnewski
Dass der »Qualitätsjournalismus« einen Skandal hat, wussten wir schon: Anfang Juli 2011 kam heraus, dass der etablierte Journalistenverein »Netzwerk Recherche« über Jahre hinweg zu Unrecht Fördergelder der Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB) kassiert hat. Was wir noch nicht wussten war, in welchem Umfang die »Qualitätsjournalisten« von Mainstreammedien und Konzernen finanziert werden...
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/-netzwerk-recherche-so-lassen-sich-qualitaetsjournalisten-von-steuerzahlern-und-konzernen-sponse.html
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Journalisten haben es schwer
« Reply #139 on: November 04, 2011, 11:56:26 pm »

4.11.2011

Journalisten haben es schwer. Das ist aber kein Grund, die wahren Gründe des Versagens der Medien nicht beim Namen zu nennen
Jeden Tag könnte man an unseren Medien verzweifeln: Üble pauschale Kampagnen gegen die Griechen und andere Völker, dumpfer Nationalismus, unbegründeter, fast schon gleichgeschalteter Jubel über Angela Merkels Gipfelleistung, kein Biss, oft bar jeden kritischen Verstands, Denkfehler, voll von PR und Kampagnen, etc.. Ein Musterbeispiel waren die Tagesthemen vom 3.11.2011. – Wenn man Journalisten ob ihrer oft mangelhaften Leistung kritisiert, reagieren sie höchst pikiert. Kritik vertragen sie nicht oder schieben sie ab. Jetzt sind auch noch wir Internet-Blogger schuld an ihrer Misere. Albrecht Müller.
Mehr…
http://www.nachdenkseiten.de/?p=11190
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Abrechnung mit dem Medien-Stadel der "Berliner Republik"
« Reply #140 on: November 07, 2011, 06:49:39 pm »

Klasse Text, die mit dem schein-unabhängigen Journalismus abrechnet - Hammerhart! Spiegel, PR und Politik... vom Insider
Autor: azur
Quelle:
http://dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=239686


"Der Journalist Tom Schimmeck hat neulich auf der Leitartikelseite sehr klasse den Rettungsschirm für jedermann erklärt und heute unter "Uns Helmut" mit der Helmut-Schmidt-Manie abgerechnet. Beides nicht online gelistet worden. Man wird schon wissen, warum.
Hatte sogar nachgeforscht: Es ließ sich nicht online stellen, hieß es.
Aber zu finden ist diese HAMMERHARTE Abrechnung mit dem Medien-Stadel der "Berliner Republik" - unterhaltsam und scharf. Also festhalten und los:

http://www.boell-bremen.de/dateien/Schimmeck_d4a.PDF

Auszug:
"Besonders ausgeprägt ist die Bedeutungshuberei im Fernsehen. Ich will
nicht lange vom Fernsehen reden, davon verstehe ich nichts. Und ich hoffe,
dass das auch so bleibt. Aber das Fernsehen ist heute das bizarrste und
zugleich potenteste Revier der vierten Gewalt. Es kreiert und reproduziert die
Bilder, die „Images“, die wir uns von der Welt und ihren Machern und
Lenkern machen – sollen. Es weckt die Träume und transportiert die
Klischees, mit denen Menschen ihr Leben ausmalen und gestalten. Gewiss
gibt es erträgliches, sogar gutes Fernsehen. Doch bleiben dies Tröpfchen der
Erkenntnis in einem Ozean des Schwachsinns.
Fernsehen ist wirklich mächtig. Je bodenlos blöder, vermute ich, desto
mächtiger. Wer notorisch auf der Mattscheibe präsent ist, wird quasi
automatisch groß und wichtig. Das haben Politiker genau so kapiert wie
Köche oder Bestsellerautoren. Oder Journalisten. Man muss prominent sein.
Das ist das 1. Partizip von prominere = hervorragen. Wobei das inzwischen
rein optisch gemeint ist. Sie müssen nicht bis drei zählen können. Aber
immer da sein, wo die Kameras stehen und es irgendwie schaffen, ins Bild
hineinzuragen. So werden sie ein „Promi“. Das ist das Tolle am Fernsehen:
Allein die Perpetuierung der eigenen Visage auf dem Bildschirm generiert
Bedeutung. Der Nachteil ist: Die dort handelnden Akteure werden regelmäßig
wahnsinnig – größen-wahnsinnig. Ein schönes Wort. Das Phänomen ist
nicht auf Tagesschau-Sprecherinnen beschränkt."
(....)
An jenem Kirchhoff-Morgen rief ich bei meinem alten Freunden von der
„taz“ an und bat um zwei Zeitungsseiten Fläche. Ich brauchte einen Akt der
Seelenhygiene. Ich hatte ihn satt, diesen verschmockten, völlig inhaltsleeren,
dafür umso aufgeblaseneren Zirkus, der sich selbst gerne
„Hauptstadtjournalismus“ nennt. Vermutlich in Abgrenzung zur ordinären
Dorfschreiberei. Ich wusste sogar schon die Überschrift: „Arschloch-Alarm!“
Das war ein bisschen derbe. Entsprach aber exakt meinem aktuellen
publizistischen Lebensgefühl.
Ich lese einfach mal den Anfang vor
„Die Realität? Ein Albtraum. Man braucht nur im letzten
Sommersonnenlicht die Friedrichstraße herunterzubummeln. Eine Mischung
aus Gucci und Ernst & Young hat sich hier festgesetzt - Boutiquen,
Firmenvertretungen, Immobilienholdings, Brand Consultancys, Cocktailbars.
Kein Problem, ein fesches Jackett für 2.500 Euro zu shoppen. Aber schwer,
ein nettes Gesicht zu finden, das einen geraden Satz herausbringt. Wo ist
der George Grosz, der diese Szene malt?
Die Friedrichstraße ist die Schleimscheißermeile von Mitte, die Magistrale
der "Messagemacher", dieser Kamarilla der Lobbyisten, Werber,
Marketingprofis, Public-Relations-Strategen, Kommunikationschefs und
Eventmanager. Am oberen Ende, auf der Chausseestraße, wo einst Wolf
Biermann die Weltrevolution herbeizuklampfen suchte, wuseln sie in der
alten Lokfabrik. Die Zeiten ändern sich schnell. Biermann wurde "Chef-
Kulturkorrespondent" der Welt. Und in der Chausseestraße baut bald der
BND. Ach, Berlin, wer hat dein Herz erobert?

« Last Edit: November 07, 2011, 06:52:54 pm by fehlfarben » Logged
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Die Misere des klassischen Journalismus u. der schwarmintelligente Wandel
« Reply #141 on: November 23, 2011, 07:04:20 am »

Selbstverständnis eines Bloggers: Journalismus im schwarmintelligenten Wandel Von Florian Hauschild

Im Bereich der Medienberichterstattung sind Produkte von PR-Beratern und klassischer Journalismus oft kaum mehr voneinander zu unterscheiden. Dies ist auch eine Krise der politischen und demokratischen Kultur. Kritischer, unabhängiger Journalismus ist zeit- und arbeitsintensiv, darüber hinaus auch sehr uneinträglich. Die Ausgestaltung eines Gesellschaftssystems hängt allerdings fundamental von der Qualität des gesellschaftlichen Mediensystems ab, wie es in dieser Dokumentation eingehend dargestellt wird: Kann nicht sein, was nicht sein darf ?!

Die Misere des klassischen Journalismus

In vielen Redaktionen herrscht heute eine Art innere Zensur (Informationsdiktat in Medienredaktionen - Deutschland), darüber hinaus nehmen PR-Agenturen, Lobbyisten und sonstige Interessengruppen Einfluss auf die Berichterstattung, wo es nur geht. Eine Vielzahl von Bloggern versucht – oft ehrenamtlich – diese Lücke zu füllen. Der Lohn dafür sind oft nur Diffamierungen, Anfeindungen und Verleumdungen. Ein beliebter Vorwurf ist dabei oft, jener mangelnder Objektivität. Hierzu sei gesagt:

Wer glaubt, die in den Konzernmedien höchst subjektive und interessengesteuerte Berichterstattung ließe sich mit pseudo-professioneller Neutralität in den Griff bekommen, lebt in einer Traumwelt. Besonders passend hierzu Michael Levitin, Chefredakteur des Occupied Wall Street Journal in der Zeit:

“Ich habe die Vorstellung von Objektivität aufgegeben. Was hat uns dieser objektive Journalismus in Amerika gebracht? Eine 20 Jahre andauernde Debatte darüber, ob der Klimawandel überhaupt stattfindet. Journalisten haben es verpasst, darüber zu berichten, was sie wussten.“

Und in der Tat: Indem der so genannte „professionelle Journalismus“ konsequent entscheidende Themen des sozialen Lebens ausblendet, trägt dieser eine Mitverantwortung an der heute sehr tiefen Spaltung innerhalb der Gesellschaft. Eine Spaltung, nicht nur entlang politischer Lager, sondern vielmehr entlang der Frage „Was ist Wirklichkeit?“.

weiter http://the-babyshambler.com/2011/11/18/selbstverstandnis-eines-bloggers/

siehe auch http://gutjahr.biz/blog/2011/06/5-lektionen/
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»Das ist ein scheinheiliges Doppelspiel«
« Reply #142 on: November 25, 2011, 04:26:37 pm »

24.11.2011

»Das ist ein scheinheiliges Doppelspiel«
Bertelsmann-Stiftung sorgt sich um Bildung der Deutschen und verdummt sie zugleich mit Hilfe von RTL. Gespräch mit Wolfgang Lieb
Wolfgang Lieb ist Mitherausgeber der NachDenkSeiten (www.­nachdenkseiten.de ). Er war Staatssekretär im NRW-Wissenschaftsministerium und zuvor Sprecher des früheren Ministerpräsidenten Johannes Rau

Der Spiegel titelt in seiner aktuellen Ausgabe mit »Wo die klugen Deutschen leben« und befaßt sich ausführlich mit dem »Lern­atlas 2011« der Bertelsmann-Stiftung. Obwohl die Bildungsstudie wenig Neues ans Licht befördert, sorgte sie dieser Tage für allerhand Aufsehen in den Medien. Was ist der Grund für den PR-Erfolg?
weiter auf:
http://www.jungewelt.de/2011/11-24/054.php

siehe auch:

18.11.2011
Offene und verdeckte Privatisierung im Bildungssystem
    Exogene Privatisierung
        Ersetzen von Staats- durch Privatschulen und -hochschulen
        Ersetzen einzelner (An-)Teile des staatlichen Bildungsangebots durch ein privates (z.B. privater Nachhilfeunterricht)
        Die Bildungspolitik selbst wird privatisiert (externe Beratung, Evaluation, Bildungsmonitor der INSM, Bertelsmann als „Bundesbildungsminsterium“
        Definitionsgewalt über die Inhalte von Bildung wird Privaten überantwortet (PISA, Entwicklung von Lernstandards)
    Endogene Privatisierung
        staatliche Bildungseinrichtungen werden ausgezehrt, Drittmittelakquise forciert
        staatliche Bildungseinrichtungen werden zu Unternehmen umgebaut
        Markt, Wettbewerb, Konkurrenz werden erzwungen.

Ein Überblick von Jens Wernicke
Mehr…
http://www.nachdenkseiten.de/?p=11356
« Last Edit: November 26, 2011, 11:47:04 am by fehlfarben » Logged
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rbb wirft Moderator raus: Nazivorwürfe? Oder in Wahrheit 9/11-Kritik?
« Reply #143 on: December 06, 2011, 04:05:04 pm »

05.12.2011  
rbb wirft Moderator raus: Nazivorwürfe? Oder in Wahrheit 9/11-Kritik? Eva Herman
Vor wenigen Tagen hat der öffentlich-rechtliche Sender rbb seinen Moderator Ken Jebsen gefeuert. Man wirft ihm antisemitische Äußerungen vor. Achtzehn Jahre lang war Jebsen Mitarbeiter, also Reporter, Moderator und Produzent beim rbb. Bei Radio Fritz moderierte und produzierte er sein eigenes Format KenFM zehn Jahre lang. Nach seinem Rauswurf geht Jebsen nun juristisch gegen den rbb vor. Der Moderator erlebt derzeit eine Hetzjagd, die KOPP-Autorin Eva Herman zum Anlass nimmt, den Fall des politisch unkorrekten Kollegen in einem offenen Brief an Jebsen näher zu beleuchten. Denn es gibt berechtigten Anlass zur Annahme, dass in Wahrheit noch etwas ganz anderes dahinterstecken könnte.

...Erinnern Sie sich noch an Ihre Sendung vom 23. August 2011, Herr Jebsen? Der Titel lautete: »KenFM über 9/11 – die Terrorlüge wird zehn Jahre alt!« In fast vierzehn Minuten enttarnen Sie ein geschickt gestricktes Lügenkonstrukt der USA, der CIA und Al-Quaidas. In atemberaubendem Tempo hauen Sie sämtliche Thesen raus, die als gefährlichste Verschwörungstheorien in diesem Lande gelten, einschließlich Ihren Zweifeln an Osama bin Ladens Tötung durch die USA 2011. Man spürt, dass es Ihnen ein dringendes Bedürfnis ist, endlich das zu sagen, was Ihnen offenbar schon lange auf der Seele liegt: die Wahrheit. Sie prangern ebenso die Verlogenheit der Medien an, sie pinkeln all Ihren ergebenen System-Kollegen damit ordentlich ans Bein. Und vielleicht haben Sie dabei ja sogar künftige rbb-Entscheidungen bereits billigend in Kauf genommen, nach dem Motto: Hier stehe ich und kann nicht anders?
KenFM über 9/11 - die Terrorlüge wird 10 Jahre alt!

Man kann jedem Leser dieses Artikels nur empfehlen, sich das anzuhören, was Sie da gesagt haben. Dahinter steckt eine umfassende Recherche und weitaus tiefere Kenntnisse, als man sie von einem Jugend-Moderator heute erwartet. Ihr rbb-Schicksal, Herr Jebsen, wurde am 23. August 2011, also haargenau drei Monate vor Ihrem Rauswurf, entschieden und keinen Tag später.
Vielleicht hatten Sie tatsächlich noch an eine reelle Chance nach dem ersten ernsten Gespräch mit Ihrer rbb-Chefin Claudia Nothelle geglaubt, die Ihnen, wie es offiziell heißt,  ins Gewissen geredet hatte. Doch ist der Gedanke wirklich überhaupt nicht abwegig, dass die Würfel bereits gefallen waren und Sie schön langsam ausbluten sollten, oder? Man ließ ein wenig Gras darüber wachsen, bis sich die erste Aufregung gelegt hatte, und holte dann zum eigentlichen Schlag aus. Weil Sie mit anderen Äußerungen, ebenso wie die Sängerin Indira Weis, oder wie KOPP-Kollege Gerhard Wisnewski einst, zu einem gefährlichen Systemkritiker geworden waren....

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/rbb-wirft-moderator-raus-nazivorwuerfe-oder-in-wahrheit-9-11-kritik-.html

siehe auch: Am Ende bist du die Nutte, lieber Henryk
http://www.bild.de/unterhaltung/leute/indira-weis/mail-broder-wortlaut-19956322.bild.html
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Medienkrise: Immer mehr Bürger wütend über die Methoden des Medienkartells
« Reply #144 on: January 24, 2012, 01:14:44 pm »

Quote
Kampagne: Warum Wulff gegen seine Jäger beste Chancen hat von Arne Hoffmann
Immer mehr Bürger wütend über die Methoden des Medienkartells
„Die Wulff-Affäre hat gute Aussichten, in die Geschichtsbücher einzugehen, als Wendepunkt der politischen Kultur in Deutschland“ schreibt der Medienblogger Ulrich Horn, vormals Redakteur der „WAZ“. Viele andere Beobachter sehen es ähnlich. Die meisten Journalisten selbst geben sich noch alle erdenkliche Mühe, die Vorstellung ihres Schmierentheaters so ungerührt weiterzuführen, als ob ihr Publikum nicht bereits scharenweise zum Ausgang flüchten würde. Aber es gelingt ihnen immer weniger, ihre wachsende Verunsicherung zu überspielen.
http://ef-magazin.de/2012/01/09/3355-kampagne-warum-wulff-gegen-seine-jaeger-beste-chancen-hat


Quote
Wulff-Krise oder Medien-Desaster? 11.01.2012
Eva Herman im Interview mit dem Medienwissenschaftler Arne Hoffmann
Seit drei Wochen überschlagen sich die Massenmedien, um den amtierenden Bundespräsidenten zu Fall zu bringen. Eine auch inzwischen für die Bürger traumatisierende Hetzjagd hat eingesetzt. Während sich langsam herumgesprochen haben dürfte, dass die Fehltritte Wulffs in Sachen Häuslekauf und weiterer entgegengenommener Freundschaftsdienste offenbar bereits VOR Amtsantritt des Bundespräsidenten in der Medien-und Politikbranche bekannt waren, (und man sich trotz der Vorwürfe für Christian Wulff und gegen Joachim Gauck entschieden hatte), erhitzen sich die empörten Pressegemüter dennoch täglich ein Stück mehr. Der Mann soll weg, das ist klar, nur warum so plötzlich?
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman-im-interview-mit-dem-medienwissenschaftler-arne-hoffmann/wulff-krise-oder-medien-desaster-.html


Quote
Angst: Unglücksbote oder Schutzengel? 24.01.2012  Siegfried Hoffmann
Der Journalist Arne Hoffmann nannte kürzlich in einem Interview zur Medienkrise in Deutschland den Auflageneinbruch der Bild-Zeitung: 1998 hatte diese noch bei 4,71 Millionen gelegen, 2011 betrug sie nur noch 2,9 Millionen. Dazu kommentierte Hoffmann: »Wenn Bild in den kommenden zehn Jahren noch weitere zwei Millionen Leser verliert, ist die Macht, die sie einmal hatte, Geschichte. Vielleicht erklärt aber genau das die Hysterie unserer Medien. Statt verantwortungsbewusster zu schreiben, versucht man, jeden Mist zum Skandal hoch zu jazzen. Doch der Leserschwund geht weiter«.

....Auch wenn es ein noch so weit verbreiteter Tenor ist, dass Angst die Ursache dafür sei, dass es zu genau dem Unglück kam, vor dem sie gewarnt hat: Ich bekenne mich zu der Minderheit, die in der Angst nicht die Unke sieht, die Böses herbei hext, sondern den Rauchmelder, der frühzeitig vor einem verborgenen Schwelbrand warnt und der sofort schweigt, wenn die Gefahr vorüber ist. Zwar mag es mühsam sein, sich auf die Suche nach diesem Schwelbrand zu begeben und auch, ihn rechtzeitig zu löschen. Doch das ist nicht die Schuld des Rauchmelders....
http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/siegfried-hoffmann/angst-ungluecksbote-oder-schutzengel-.html
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Pressefreiheit in westlichen "Demokratien" auf Niedrigstniveau gefallen...
« Reply #145 on: January 25, 2012, 03:28:23 pm »

LÄNDER-RANKING
Pressefreiheit: USA nur auf Platz 47 24. Januar 2012
Wie ist es weltweit um die Pressefreiheit bestellt? Ein Ergebnis überrascht dabei besonders.

Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan sind aus Sicht der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) weiterhin die Staaten, in denen es um die Pressefreiheit am schlechtesten bestellt ist. Auf den hintersten Plätzen der alljährlichen Pressefreiheits-Rangliste, die ROG am Mittwoch in Berlin veröffentlichte, folgen Syrien, Iran und China. An der Spitze einer Liste von 179 Ländern stehen – angeführt von Finnland und Norwegen - europäische Staaten.

Deutschland teilt sich mit Zypern und Jamaika Platz 16. „Schwierig sind hier vor allem der Zugang zu Behördeninformationen sowie der Schutz von Quellen und Informanten“, heißt es zu den Arbeitsbedingungen der Presse in der Bundesrepublik. Mit den Kapverden (Platz 9) und Namibia (20) rückten im vergangenen Jahr erstmals zwei afrikanische Staaten in die 20 vorderen Ränge der ROG-Liste ein. Reporter ohne Grenzen verglich weltweit die Situation der Medien im Zeitraum zwischen Dezember 2010 und November 2011. Seit 2002 erstellt die Organisation jährlich eine Rangliste der Pressefreiheit....

http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/pressefreiheit-usa-nur-auf-platz-47-article1370711.html

siehe dazu - etwas pointierter - hier: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/01/pressefreiheit-in-den-usa-dramatisch.html
« Last Edit: January 26, 2012, 04:05:56 pm by harakiri » Logged
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Die Raffgier der Journalisten - Rabatte ohne Ende
« Reply #146 on: February 10, 2012, 02:07:32 am »

09.02.2012   
Ich, ich, ich: Die Raffgier der Journalisten
Christine Rütlisberger
Vom Bundespräsidenten Wulff verlangen Journalisten »vollständige Transparenz« und die Offenlegung aller geldwerten Vorteile. Die Vertreter der vierten Gewalt selbst langen derweil ungeniert zu.

Mehr als 30.000 Journalisten sind in Deutschland tätig. Es ist die einzige Berufsgruppe, die überall Prozente kassiert oder gar nichts bezahlt. Peter Diesler vermittelt Journalistenrabatte. Er sagt: »Vom Praktikanten bis zum Chefredakteur – Rabatte nehmen fast alle Journalisten in Anspruch«. Es gibt kaum etwas, was für Medienvertreter nicht billiger zu haben ist. Unsere Medienvertreter bekommen Chauffeur-Limousinen vom Deutschen Bundestag, die auf Kosten der Steuerzahler angeschafft wurden und einige Monate Abgeordnete befördert haben, nicht nur zu kaum glaublichen Sonderkonditionen. Gratis gibt es auch noch eine Hotelübernachtung für zwei Personen in der Bundeshauptstadt und im Anschluss an die Fahrzeug-Werksgarantie ein kostenfreies Extra-Garantiepaket. Finanzieren können Journalisten das alles mit der goldenen Kreditkarte. Natürlich erhalten Journalisten diese ohne Jahresgebühr.
 
Bei der Versicherung können sie das Fahrzeug und auch alle anderen Risiken des Lebens versichern – mit einem Journalistenrabatt von bis zu 60 Prozent. Bei fast allen anderen Automarken gibt es zusätzlich zu Rabatten auf Sonderaktionen für Journalisten noch einmal 15 bis 30 Prozent Preisnachlass. Beim Automobilclub von Deutschland (AvD) zahlen Journalisten 44 statt jener 59 Euro pro Jahr, die normale Menschen überweisen müssen. Doch das ist erst der Anfang einer endlosen Reihe von Vergünstigungen, die Journalisten schmarotzend einfordern....

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/christine-ruetlisberger/ich-ich-ich-die-raffgier-der-journalisten.html
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Daily Mail can call Rothschild “puppet master”, rules UK court.
« Reply #147 on: February 12, 2012, 03:30:51 pm »

...interessante Entwicklung, oder nur wieder Limited Hangout oder noch schlimmer der übliche Taschenspielertrick?

Daily Mail can call Rothschild “puppet master”, rules UK court.  10 Feb 2012
 
Nathaniel Rothschild, the billionaire financier, has lost a High Court libel action over a claim that he was the “puppet master” behind a deal involving Lord Mandelson and a Russian oligarch.

Read more at: http://www.telegraph.co.uk/news/politics/9073717/Nathaniel-Rothschild-loses-High-Court-libel-battle.html
« Last Edit: February 12, 2012, 03:32:35 pm by harakiri » Logged
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Exclusive: Why Judge Andrew Napolitano Was Fired
« Reply #148 on: February 19, 2012, 04:17:06 pm »

Exclusive: Why Judge Andrew Napolitano Was Fired
                   
Prisonplanet.com
February 18, 2012
It is time to expose why Napolitano was unceremoniously fired from Fox News.

Exclusive: Why Judge Andrew Napolitano Was Fired!


mehr Details: http://www.prisonplanet.com/?s=Judge+Andrew+Napolitano

---
http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Napolitano
http://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Napolitano

http://www.judgenap.com/
http://www.facebook.com/JudgeNapolitano
« Last Edit: February 19, 2012, 04:19:58 pm by harakiri » Logged
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Über die Medien und das katastrophale Medienversagen
« Reply #149 on: February 27, 2012, 11:21:47 pm »

27.2.2012

Über die Medien und das katastrophale Medienversagen
Videoatonale hat kürzlich ein Interview mit Parteibuch-Gründer Marcel Bartels geführt. Was ist los mit den Medien? Was läuft da schief? Hier ist das Interview bei Youtube:

“Über die Medien – etwa 52 min”
19.01.2012 ÜBER DIE MEDIEN MIT MARCEL BARTELS


Kernaussage des im Kontext der im letzten Jahr gestarteten Occupy-Bewegung durchgeführten Interviews ist folgendes: die Medien sind für die neuzeitliche Gesellschaft einereits von so überragender Bedeutung, dass die Wichtigkeit ihres Funktionierens nicht übertrieben werden kann, und sie sind anderereits der zentrale Punkt im gesellschaftlichen System, an dem es in der westlichen Welt ein gravierendes Systemversagen mit katastrophalen Auswirkungen wie Angriffskriegen und Staatspleiten gibt. Um diese katastrophalen Missstände zu beseitigen ist es unabdingbar, dafür zu sorgen, dass die Medien ihre Funktion als 4. Gewalt der Demokratie erfüllen. Da die existierenden Medien das nicht freiwillig machen werden, ist es notwendig, neue Medien aufzubauen


> https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/02/27/uber-die-medien-und-das-katastrophale-medienversagen/

Von Marcel Bartels empfohlene Suchphrasen für die Suche im Internet:

"Vierte Gewalt"
"Propagandamodell"
"Edward Bernays"
"Psychologische Kriegsführung"
"Germany Made in USA"
"Zur Geschichte der Mediensteuerung"
"Office of Policy Coordination"
"Operation Mockingbird"
"Castros phantastische Anklage"
"Bewegung 30. September"
"The CIA and the Media"
"Operation CHAOS"
"COINTELPRO"
"Kongress für kulturelle Freiheit"
"Berichte des Agenten Nante"
"Otto Schulmeister: In den Akten der CIA"
"Deckname Dorothea"
"Undercover - Der BND und die deutschen Journalisten"
"Wilhelm Dietl"
"Kek Online"
"Die 10 größten Medienunternehmen in Deutschland"
"Hasbara"
"Astroturfing"
"Bürger für Technik"
"berlinpolis"
"Campaign for Creativity"
"Citizens for a Free Kuwait"
"Hill & Knowlton and the CIA"
"Ilan Shturman"
"Farbenrevolution"
"Das Revolutions-Business"
"Office of Special Plans"
"Irak: Der Papierkrieg"
"Operative Information"
"Vernetzter Medienkrieg"
"It's official: RT is the enemy"
"Propagandaschlachten: Medien entscheiden Kriege"
« Last Edit: February 28, 2012, 12:39:12 am by fehlfarben » Logged
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