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Author Topic: Die Zukunft der Atomkraft  (Read 28599 times)
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harakiri
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« Reply #95 on: November 13, 2010, 05:30:06 AM »

Castor: Illegale Hausdurchsuchungen 2010-11-11

Quote
Die in voller Kampfmontur auftretenden Beamten waren mit Rammböcken und Steigleitern ausgestattet. „Eine Durchsuchung von Privathäusern, die offensichtlich von langer Hand geplant war ohne richterliche Genehmigung durchzuführen, ist ein Skandal. Zudem gibt es während des Castor-Transportes einen richterlichen Notdienst“, so Rechtsanwalt Dirk Audörsch.

Gefunden haben die Beamten nichts. Einsatzleiter Groß konnte auf Nachfrage nicht erklären, woher der Verdacht, auf dem Hof in Grippel könnte Blockadematerial gelagert werden, kam. Die rechtswidrige Durchsuchung ist nur ein weiteres Glied in einer langen Kette grundrechtswidrigen Vorgehens der Polizei während der Castor-Transporte.


http://stuttgart21.blog.de/2010/11/11/castor-illegale-hausdurchsuchungen-9957481/
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« Reply #95 on: November 13, 2010, 05:30:06 AM »

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harakiri
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« Reply #96 on: November 14, 2010, 05:14:03 PM »

"Das gewalttätigste Vorgehen in zehn Jahren" Ermittlungsausschuss Wendland 11.11.2010

Fazit des Polizeieinsatzes vom Ermittlungsausschuss Wendland

„In der Summe einer der brutalsten Polizeieinsätze anlässlich eines  Castor-Transportes ins Wendland, auf jeden Fall das gewalttätigste  Vorgehen der uniformierten Staatsmacht im Wendland in den letzten zehn  Jahren“, fasst der Ermittlungsausschuss Wendland seine Eindrücke vom  Protestgeschehen im Wendland vom 6. bis zum 9. November zusammen..... lesen http://de.indymedia.org/2010/11/294228.shtml
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« Reply #96 on: November 14, 2010, 05:14:03 PM »

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harakiri
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« Reply #97 on: November 15, 2010, 05:42:44 AM »

Quote
Unmoralisches Angebot an den Bundespräsidenten 14.11.2010
„CHRISTIAN WULFF MUSS DEM GESETZ ZUR VERLÄNGERUNG DER LAUFZEITEN DER ATOMKRAFTWERKE SEINE UNTERSCHRIFT VERWEIGERN. ICH WÜRDE ANBIETEN, MIT IHM INS BETT ZU GEHEN, WENN ER ES NICHT UNTERSCHREIBT.“

Skandal-Autorin Charlotte Roche (32, „Feuchtgebiete“) hat Bundespräsident Christian Wulff (51) sogar Sex angeboten, damit er das Gesetz zum Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke nicht genehmigt.

Im aktuellen „Spiegel“ erklärt Roche auch, was ihren Kampf gegen die Atompolitik der Bundesregierung antreibt. „Angst“, so die Autorin. „Die Regierung macht mir Angst. Asse macht mir Angst. Verseuchtes Grundwasser macht mir Angst.“

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/11/14/charlotte-roche-unmoralisches-angebot-an-bundespraesident/christian-wulff-wegen-laufzeiten-verlaengerung-bei-atomkraftwerken.html


http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,729009,00.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,729053,00.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727250,00.html


Quote
Verfassungsrechtler Wieland rät Wulff zum Nicht-Unterzeichnen

Für den Speyerer Rechtsprofessor Joachim Wieland dagegen ist klar: "Es wäre konsequent, wenn der Bundespräsident dieses Gesetz nicht unterzeichnet." Wieland hatte bereits in einem Gutachten für Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) dargelegt, dass man den Bundesrat nicht umgehen könne. Seine Argumentation: Mit dem Atomgesetz greife der Bund in die sogenannte Auftragsverwaltung der Länder ein. Heißt, den Bundesländern werden Vorgaben gemacht, die ihre Autonomie beschränken. In diesem Fall also die Laufzeitverlängerung. Ähnlich argumentiert ein Gutachten, das die Grünen in Auftrag gegeben haben. Sie und die SPD haben bereits Organklagen beim Verfassungsgericht angekündigt, ebenso wie zahlreiche Bundesländer.

Das Gegenargument der Regierung, dass auch Rot-Grün beim Gesetz zum Atomausstieg im Jahr 2002 den Bundesrat nicht beteiligt habe, lässt Professor Wieland nicht gelten: "Damals ist die Auftragsverwaltung zeitlich begrenzt worden, die Länder haben an Autonomie gewonnen", sagte der Verfassungsrechtler SPIEGEL ONLINE. Heißt: Eine rechtliche Besserstellung der Länder bedarf nicht ihrer Zustimmung.
« Last Edit: November 15, 2010, 06:27:57 AM by harakiri » Logged

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« Reply #97 on: November 15, 2010, 05:42:44 AM »

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harakiri
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« Reply #98 on: November 15, 2010, 06:00:28 AM »

14.11.2010  
CASTOR-TRANSPORTE NACH RUSSLAND: Nicht über unsere Häfen
Hamburg und Bremen sperren sich gegen die vorgesehenen Exporte von Atommüll nach Russland. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) nennt die Transportpläne "nicht verantwortbar".

In den Ländern wächst der Widerstand gegen die von der Bundesregierung geplanten neuen Castortransporte nach Russland. Hamburg und Bremen weigern sich, den aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor Rossendorf in Sachsen stammenden hochradioaktiven Atommüll in ihren Häfen umladen zu lassen. Unterstützt werden sie von der NRW-Landesregierung: "Wir liegen auf einer Linie mit Hamburg und Bremen, dass es keine verantwortbare Transportkonzeption gibt", so SPD-Innenminister Ralf Jäger zur taz. Der Atommüll lagert im Zwischenlager Ahaus in NRW.

Quote
Gegen die Exporte protestieren Umweltschützer aus Russland und Deutschland schon seit Monaten. Das Gebiet Tscheljabinsk, in dem Majak liegt, sei nach einer ganzen Serie schwerer Unfälle schon heute die am stärksten verstrahlte Region der Welt, heißt es in einem von über 60 russischen Wissenschaftlern, Umweltschützern und Atomkraftgegnern unterzeichneten offenen Brief. Sie fordern in dem der taz vorliegenden Schreiben, das der Öffentlichkeit am Montag in Moskau und am Mittwoch in Berlin vorgestellt werden soll, von Russland und Deutschland einen vollständigen Verzicht auf die Transporte. Noch heute lebten tausende Menschen in der Region Tscheljabinsk in verstrahlten Gebieten, seien auf vor Ort erzeugte und radioaktiv verseuchte Lebensmittel angewiesen.


http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/nicht-ueber-unsere-haefen/
http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/man-will-im-grossen-stil-importieren/

.....

Quote
"Das sind genau diese Anlagen, die wir ja auch aus Sellafield und aus La Hague kennen, das sind die drei Anlagen weltweit, die eben dieses hochgefährliche und dreckige Verfahren anwenden, in Säurebädern abgebrannte Brennelemente aufzulösen, um Plutonium und Uran herauszuziehen und den Rest, die riesigen flüssigen Mengen, dann irgendwie irgendwo zu verwahren. Das heißt, das Problem liegt nicht nur in der russischen Handhabung, die sicher zu wünschen übrig lässt, sondern eben auch in dem Verfahren als solchem. Aus diesem Grunde ist in Deutschland ja eine Wiederaufarbeitungsanlage ja auch gestoppt worden unter Protesten, nämlich Stichwort Wackersdorf, aus denselben Gründen gibt es selbst in den USA, was ja weiß Gott ein Atomland ist, keine Wiederaufarbeitungsanlage. Das war ein Beschluss von Jimmy Carter in den 80er Jahren, dass die USA diesen Weg nicht gehen würde."

Dazu kämen erhebliche Sicherheitsrisiken beim langen Transport durch Russland, aber etwa auch durch mögliche Terroranschläge: "Wir weisen in Deutschland oft darauf hin, dass es Terror-Risiken gibt und die Möglichkeiten von Anschlägen auf Nuklearanlagen, Atomkraftwerke, aber auch Zwischenlager. In Russland ist diese Gefahr natürlich noch viel, viel potenzierter." Aus all diesen Gründen, so Münchmeyer sei es unverantwortlich, den den in Deutschland entstandenen Atommüll nach Russland zu bringen, da er trotz fehlendem Endlager hier sicherer gelagert werden könnte.
http://www.heise.de/tp/blogs/2/148726


......
Forschungszentrum Rossendorf:
http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=artikel&id=29937
http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=standort&id=120
http://de.wikipedia.org/wiki/Rossendorfer_Forschungsreaktor
http://de.wikipedia.org/wiki/Forschungszentrum_Dresden-Rossendorf

Kerntechnische Anlage Majak:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kerntechnische_Anlage_Majak
http://en.wikipedia.org/wiki/Mayak
http://de.wikipedia.org/wiki/Karatschai-See
http://www.akw-unfaelle.de/1957/09/29/geheimakte-majak-russland-1948-heute/
http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/atomanlage_in_majak_durch_feuer_bedroht/
http://www.stern.de/wissen/natur/gau-in-majak-russlands-verheimlichte-atomkatastrophe-599027.html
http://www.globalsecurity.org/wmd/world/russia/chelyabinsk-65_nuc.htm

Quote
MAJAK
Die Anlage zum Bau von Kernwaffen wurde zwischen 1945 1948 in der Oblast Tscheljabinsk bei Osjorsk bzw. Kyschtym errichtet. Bis zu 25.000 Menschen waren hier beschäftigt. Kontaminiertes Wasser wurde in den Fluss Tetscha eingeleitet. Nachdem dies zu einer starken Umweltbelastung entlang des Flusslaufs geführt hatte, wurde ab 1951 der flüssige radioaktive Abfall primär in den Karatschai-See abgeleitet, der keinen oberirdischen Ablauf besitzt. Diese Praxis wurde bis mindestens 1953 beibehalten. Eine Dürre-Periode führte zu einem absinkenden Wasserspiegel des als Zwischenlager genutzten Karatschai-Sees. Starke Winde verfrachteten in der Folge radioaktiv belastete Sedimentstäube von den trockenen Ufern über ein Gebiet von 1.800 bis 5.000 km2. Der Karatschai-See gilt heute als einer der am stärksten radioaktiv belasteten Orte der Erde. Zwischen 1978 und 1986 wurde der See mit Beton aufgefüllt und vollständig abgedeckt, um weitere Sedimentbewegungen zu verhindern. Es kann für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, dass das Wasser des Sees über Grundwasserströme in Kontakt mit dem Fluss Tetscha und damit dem Ob kommt. Auf diese Weise könnte die Radioaktivität auch den Arktischen Ozean erreichen. Wenn sich die Radioaktivität des Karatschai-Sees in den Arktischen Ozean, eine der letzten großen Wildnisse, ergießen sollte, könnte sie die halbe Erde erreichen.






CHELYABINSK: The Most Contaminated Spot on the Planet http://www.logtv.com/films/chelyabinsk/

..........
ZUR ERINNERUNG: 18. Dezember 2006: Atommüll-Transport nach Russland
http://www.stern.de/panorama/transport-nach-russland-atommuell-ausgeflogen-578786.html

...irgendwie nicht so richtig was neues, klingt wie "same procedure as every year".... Winken
« Last Edit: November 15, 2010, 06:35:39 AM by harakiri » Logged

harakiri
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« Reply #99 on: November 17, 2010, 02:45:01 AM »

Castor-Affäre: Bundesregierung und Bundespolizei versuchen sich raus zu blödeln Von Daniel Neun | 16.November 2010
In der Castor-Affäre um den Einsatz ausländischer Polizei auf deutschem Boden am 7.November während des Atommüll-Transport ins Wendland veröffentlicht die “Franfurter Rundschau” ein bemerkenswert lächerliches Stück Propaganda. Quelle: offenkundig zunehmend nervöse, aber “gut informierte Polizeikreise” bzw “hochrangige Polizisten”. Dem Zeitungsbericht zufolge will die Bundespolizei unter Regide des Bundesinnenministeriums zwar vom Einsatz französischer Polizisten, aber nichts vom Einsatz kroatischer Polizisten gewusst haben. Es habe einfach “Kommando-Chaos” bei der Polizei geherrscht. Das, so die “Frankfurter Rundschau”, sei “auch der Grund für die unzureichenden Informationen zum Einsatz ausländischer Beamter im Wendland”

Weiterlesen » http://www.radio-utopie.de/2010/11/16/castor-affare-bundesregierung-und-bundespolizei-versuchen-sich-raus-zu-blodeln/

http://www.fr-online.de/politik/polizei-im-wendland-kopflos/-/1472596/4836436/-/index.html
http://www.mvregio.de/nachrichten_region/437984.html
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