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Lateinamerika/Karibik
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Topic: Lateinamerika/Karibik (Read 5725 times)
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madurskli
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Lateinamerika: Ecuador brummt Ölmulti Chevron Rekordstrafe auf
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Reply #30 on:
February 18, 2011, 05:28:51 pm »
Ecuador brummt Ölmulti Chevron Rekordstrafe auf
15.02.2011
Im ecuadorianischen Regenwald strömt seit Jahrzehnten Öl aus.
TEXACO ECUADOR CONTAMINATION 1
ECUADOR TEXACO CONTAMINATION 2
ECUADOR TEXACO CONTAMINATION 3
ECUADOR TEXACO CONTAMINATION 4
ECUADOR TEXACO CONTAMINATION 5
Quote
Das Urteil wurde in einem kleinen Gerichtssaal, der über einem einstöckigen Supermarkt angesiedelt ist, gefällt. Und doch hat es ein Ausmaß, das nicht zuletzt die ohnehin angeschlagenen Beziehungen zwischen Ecuador und den USA dramatisch verschlechtern könnte. Nach jahrelangem Hin und Her brummte Richter Nicolas Zambrano in der ecuadorianischen Kleinstadt Lago Agrio dem Ölmulti Chevron eine Strafe von 8,6 Mrd. Dollar auf.
Eine Sammelklage von 30.000 Ansiedlern, die 1993 eingebracht wurde, findet damit zumindest vorläufig ein Ende. Der US-Konzern Texaco (2001 von Chevron übernommen) begann in den 1960er-Jahren in Ecuador nach Öl zu bohren.
Der Ölmulti fürchtete unter dem linksliberalen Präsidenten Rodrigo Borja eine Verstaatlichung der Ölindustrie und verabschiedete sich.
Zurück blieben hunderte offene Ölleitungen.
Texaco vereinbarte mit Ecuador eine Strafzahlung von 40 Mio. Dollar (30 Mio. Euro) und glaubte, das Problem gelöst zu haben. Weit gefehlt, bis heute strömt täglich Öl in den Amazonas inmitten des ecuadorianischen Regenwaldes.
Chevron, nach Exxon der zweitgrößte Ölkonzern der USA, kündigte sofort Berufung an. Die Regierung habe Studien fälschen lassen, um Texaco schlecht aussehen zu lassen, behauptet der Ölkonzern. Von der Regierung publizierte Dokumente haben es in sich: So seien mittlerweile 1400 Menschen an den Folgen der Ölpest im Regenwald gestorben, weil die giftigen Gase Leukämie verursachten.
http://diepresse.com/home/panorama/welt/634406/Ecuador-brummt-Oelmulti-Chevron-Rekordstrafe-auf?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do
Verseuchtes Amazonasgebiet
Chevron Texaco: Ecuador's Black Plague
Bereits 1993 wurde in den USA gegen Texaco Klage eingereicht, später entschieden US-Gerichte, dass der Fall in Ecuador verhandelt werden müsse; der nun mit dem Acht-Milliarden-Urteil fürs erste beendete Prozess begann bereits 2003.
Den Ureinwohnern am Amazonas muss der Ölkonzern Texaco wie ein apokalyptischer Reiter vorgekommen sein, als er in den 60er Jahren über ihren Lebensraum herfiel. Um ein paar Dollar Kosten pro Fass Öl zu sparen, wurde ein Umweltdesaster billigend in Kauf genommen.
Wie Konzernmonster für Katastrophen bezahlen wird einmal mehr klar:Grosse Investizionen in Rechtsberater, verschleppen, ignorieren + teure Lobbyarbeit!
In dieser
Ponerogenese der Pathokratie
,///aus:POLITISCHE PONEROLOGIE, (DIE WISSENSCHAFTLICHE STUDIE ÜBER DAS AUF POLITISCHE ZWECKE AUSGERICHTETE BÖSE)/// hat die Bezeichnung schlimm, null Wert.
In der Skala für Bewertung und Umfang von "Grösse" sind ohnehin heute ganz neue Worte eingeführt worden!
Wir messen heute in Hitler, Fussballfeldern und Milliarden!
Es ist kein inflationärer Gebrauch des Wortes, sondern diese Art von Entwicklung IST inflationär!
A heartfelt message from the Amazon rainforest communities in Ecuador to new Chevron CEO John Watson:
"We don't want to continue dying of cancer."
Message from Ecuador to Chevron CEO John Watson
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Last Edit: February 19, 2011, 03:45:10 am by madurskli
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harakiri
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HONDURAS - Schandfleck für die Außenpolitik der USA
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Reply #31 on:
December 03, 2011, 12:31:30 pm »
28. NOV 2011 | HONDURAS |
Ein großer Schandfleck für die Außenpolitik der USA
Von Mark Weisbrot (Übersetzung: Tobias Schulz)
Erst unterstützten die USA einen Putsch, der den gewählten Präsidenten stürzte. Jetzt gibt sie einer Regierung Rückendeckung, die Todesschwadronen entsendet, um ihre Macht zu sichern
Stellen Sie sich vor, in einem Land wie Argentinien, Bolivien, Ecuador oder Venezuela würde ein führender Oppositioneller am helllichten Tage von maskierten Schützen erschossen oder von bewaffneten Truppen eines bekannten Regierungsanhängers verschleppt. Das wäre die Schlagzeile in der New York Times und käme überall in den Nachrichten. Das Außenministerium der USA würde in einer Stellungnahme höchste Besorgnis über die schwere Verletzung der Menschenrechte zum Ausdruck bringen. Falls es jemals zu so etwas käme.
Stellen Sie sich nun vor, dass bereits 59 politische Morde dieser Art in diesem Jahr geschehen sind und 61 im Jahr zuvor. Lange bevor die Anzahl der Opfer diese Ausmaße erreicht hätte, wäre dies für die USA ein großes außenpolitisches Thema geworden und Washington würde nach internationalen Sanktionen rufen.
Wir sprechen aber nicht über Bolivien oder Venezuela, sondern über Honduras. Als Porfirio Lobo, der Präsident von Honduras, vergangenen Monat in Washington eintraf, wurde er daher von Präsident Obama aufs Wärmste empfangen. Obama sagte:
"Vor zwei Jahren beobachteten wir in Honduras einen Putsch, der das Land von der Demokratie zu entfernen drohte, und teilweise aufgrund des Drucks vonseiten der internationalen Gemeinschaft, aber auch dank des tatkräftigen Einsatzes für Demokratie und Führung des Präsidenten Lobo, beobachten wir seitdem eine Wiederherstellung demokratischer Vorgehensweisen und eine engagierte Politik der Versöhnung, die uns große Hoffnung macht."
Selbstverständlich weigerte sich Präsident Obama den demokratisch gewählten Präsidenten, der bei dem oben genannten Putsch abgesetzt wurde, auch nur zu empfangen, und das obwohl der gestürzte Präsident nach dem Putsch gleich dreimal nach Washington reiste und um Hilfe bat. Manuel Zelaya, so der Name des linksgerichteten Präsidenten, war von Militär und konservativen Kräften in der honduranischen Gesellschaft gestürzt worden, nachdem er eine Reihe von Reformen auf den Weg bringen wollte, für die das Volk gestimmt hatte, darunter die Anhebung des Mindestlohns und Gesetze zur Förderung der Bodenreform....
http://amerika21.de/analyse/42353/schandfleck
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harakiri
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UN: Kuba ist das Land mit bester humanitärer Entwicklung Lateinamerikas
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Reply #32 on:
December 03, 2011, 12:33:37 pm »
2. december 2011
UN: Kuba ist das Land mit bester humanitärer Entwicklung Lateinamerikas
Bei Bildung und Gesundheitswesen auf Augenhöhe mit den reichsten Staaten
...
http://kritische-massen.over-blog.de/article-un-kuba-ist-das-land-mit-bester-humanitarer-entwicklung-lateinamerikas-91016599.html
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madurskli
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Lateinamerika: DOKU: Südamerika, " Hugo Chavez", vor 10 Jahren!
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Reply #33 on:
February 10, 2012, 01:15:02 am »
DOKU: Südamerika, " Hugo Chavez", vor 10 Jahren: über den gescheiterten Putsch 2002 in Venezuela
Sehr kritisches Doku von Arte.
Venezuela (amtlich Bolivarische Republik Venezuela) das ist lebendige Geschichte und nicht diese gefilterte Sülze der Medienhuren!
Hugo Chavez: "Das Volk hat Geschichte geschrieben"!
Erstaunlich hautnah an den damaligen Ereignissen.
Selten habe ich so viele dokumentierte Lügen auf einem Haufen gesehen!!!
Man frägt sich wie solche Doku-perlen es durch gekaufte Medienlandschaft schaffen.
Nach dem im Doku gezeigten Strickmuster laufen viele Unruhen ab. Neust in Syrien.
Einmal schauen reicht übrigens nicht!
Freunde und Vertreter der nicht Lobotomierten, dies ist ein Zeitdokument mit soviel Inhalt, das kann ein Schlafschaf in 1000 Jahren nicht begreifen!
Also das Ding zwischen den Ohren einschalten wenn wieder mal ein Ableger der psychopathischen Oberschicht behauptet im Nahmen des Volkes zu sprechen.
Das Grüne Buch (arabisch الكتاب الأخضر al-Kitāb al-achdar, DMG al-kitāb al-aḫḍar) ist ein Werk Muammar al-Gaddafis, das ab 1975 in drei Teilen herausgegeben wurde. Es befasst sich mit der Regierungsform der Demokratie und der sozialen Ordnung aus muslimischer Perspektive, während es sich zugleich von den herrschenden Systemen der westlichen Länder und denen im ehemaligen Ostblock distanziert.
Der Welt zeigen, wie eine Gesellschaft ohne Sozialpathologien aussehen muss.
Das Wort „Demokratie" ist im antiken Griechenland entstanden und bedeutete dort die direkte Volksherrschaft.
Der Begriff der "No-party Democracy"
Ein politisches System ohne Parteien am Beispiel vom eben zerbompten Libyen:
http://libyen.com/Land-Leute/Der-Begriff-der-No-party-Democracy
Googlen nach : Jamahiriyah Jamahiriyah Jamahiriyah Jamahiriyah
http://de.wikipedia.org/wiki/Jamahiriyah
Am 11. April 2002 scheiterte ein Putsch gegen die Regierung Chávez. Die zuvor verurteilten, angeklagten Putschisten, darunter drei hohe Militärs, wurden vom Obersten Gerichtshof TSJ freigesprochen.
Dem Putsch voran gingen, alles made by CIA, Streiks beziehungsweise Aussperrungen des Unternehmerverbandes.
Beim staatlichen Erdölkonzern Petróleos de Venezuela (PDVSA) kam es zu Sabotageaktionen und dem unerlaubten Fernbleiben von der Arbeit durch höhere Angestellte und Management. Da der vermeintliche Streik nicht einmal innerhalb der Gewerkschaft abgestimmt wurde, erkannte ihn die Internationale Arbeitsorganisation nicht als Streik an. Hinzu kam auch ein sogenannter Steuerstreik des wohlhabenden Teils der Bevölkerung. Nachdem das zuständige Wahlamt festgestellt hatte, dass die notwendige Anzahl von Unterschriften (etwa 2,5 Millionen) knapp erreicht worden wäre, erklärte Chávez, er würde sich diesem Referendum stellen.
Aufgrund des bemerkenswert hohen Andrangs am Abstimmungstag kam es zu teilweise stundenlangen Wartezeiten und die Schließung der Wahllokale musste mehrfach, letztendlich bis Mitternacht, verschoben werden. Das Referendum bestätigte Chávez bei hoher Wahlbeteiligung (73 Prozent) mit 59,25 Prozent (knapp fünf Millionen Wähler) klar im Amt.
Die Opposition warf Chávez Wahlbetrug vor, aber eine von ihnen initiierte und von der Organisation Amerikanischer Staaten und dem Carter Center durchgeführte Nachzählung der Stimmen bestätigte das Wahlergebnis.
NATÜRLICH SITZEN DIE DOOFEN VENEZULANER AUCH HIER AUF DEM ÖL DER USA.
inzwischen klauen sie das Oel in arabischen Ländern, die sie zuvor durch Krieg und unruhen destabilisiert haben.
Venezuela ist einer der drei größten Erdöllieferanten der Nordamerikaner, und zugleich einer der wichtigsten Importeure nordamerikanischer Waren.
2007 lag Venezuelas Petróleos de Venezuela mit 144,2 mio. Tonnen auf Platz 4 der Erdoelförderer! Vor Exxon, BP etc.!
DOKU: Südamerika, " Hugo Chavez", vor 10 Jahren: über den gescheiterten Putsch 2002 in Venezuela
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madurskli
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Lateinamerika/Karibik: Sechster "Amerika-Gipfel" scheitert an Streit um Kuba
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Reply #34 on:
April 17, 2012, 03:27:29 pm »
Sechster "Amerika-Gipfel" scheitert an Streit um Kuba und Malwinen
16.04.2012
Cartagena, Kolumbien. Nach zwei Tagen heftiger Debatten und mehreren Eklats ist der sechste sogenannte Amerika-Gipfel am Sonntag ohne eine Abschlusserklärung zu Ende gegangen. Vor allem der Ausschluss Kubas von dem Forum und der Streit zwischen Argentinien und Großbritannien um die Malwinen (Falkland-Inseln) überschattete die Zusammenkunft.
Quote
Drei Staatschefs hatten die Teilnahme aus politischen Gründen abgesagt. Ecuadors Präsident Rafael Correa hatte dem Treffen bereits im Vorfeld wegen der Kuba-Blockade der USA und Kanadas eine Absage erteilt. Auch Venezuelas Staatschef Hugo Chávez kam entgegen erster Pläne nicht nach Cartagena, sondern flog direkt nach Havanna, wo er weiterhin wegen seiner Krebserkrankung behandelt wird. Ebenso sagte Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega in letzter Minute ab.
http://amerika21.de/meldung/2012/04/51328/amerika-gipfel-scheitert
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madurskli
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Lateinamerika/Karibik: Repsol-Krimi mit China-Kracher
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Reply #35 on:
April 18, 2012, 01:22:56 pm »
Repsol-Krimi mit China-Kracher
18 April 2012
Quote
Bei der spektakulären Verstaatlichung der argentinischen Repsol-Tochter YPF kommen pikante Neuigkeiten ans Licht:
Der spanische Ölkonzern wollte offenbar nach China verkaufen - geheim und hinter dem Rücken von Argentiniens Präsidentin Kirchner.
Die Verstaatlichung der argentinischen Repsol-Tochter YPF ist offenbar eine Reaktion auf Geheimgespräche zwischen Repsol und einem chinesischen Konzern. Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten der Financial Times, Argentiniens Regierungschefin Cristina Fernandez de Kirchner habe mit ihrer Ankündigung Verhandlungen torpediert, die Repsol mit Sinopec geführt habe.
Der spanische Energiekonzern habe seine 57 Prozent von YPF an Sinopec verkaufen wollen - für 10 Mrd. Dollar.
Die Details über die Geheimgespräche verleihen der international stark kritisierten Verstaatlichung von YPF noch mehr Brisanz. Kirchner hatte am Montag bekannt gegeben, dass der argentinische Staat künftig das Sagen bei der Repsol-Tochter hat. Begründung: Die Spanier hätten zu wenig in die Förderung von Energie in dem lateinamerikanischen Land investiert, weshalb es teuer Energie importieren müsse.
Das südamerikanische Land hält eine Goldene Aktie an YPF und muss Änderungen der Besitzverhältnisse stets zustimmen. Repsol habe aber Kirchners Regierung nicht über die Verkaufsverhandlungen informiert, erfuhr die Financial Times.
Branchenexperten zufolge handelt es sich um die größte Verstaatlichung im Energiesektor, seit Russland vor rund zehn Jahren den Ölkonzern Yukos des damaligen Ölunternehmers Michail Chodorkowski unter die Kontrolle des Kreml brachte.
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:verstaatlichung-der-tochter-ypf-repsol-krimi-mit-china-kracher/70024130.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed&utm_campaign=/
Wenn das stimmt, hat sich auch die EU blamiert.
Schließlich hatte sich die EU-Kommission gestern hinter Spanien und Repsol gestellt und Argentinien mit Vergeltung gedroht.
Spaniens Industrieminister José Manuel Soria hatte Argentinien am Donnerstag vor den negativen Konsequenzen einer Verstaatlichung der Repsol-Tochter gewarnt. "Die spanische Regierung verteidigt die Interessen aller spanischen Unternehmen im Inland und Ausland", sagte der Minister laut spanischen Medien.
„Wenn in irgendeinem Teil der Welt feindliche Gesten gegen spanische Interessen erkennbar sind, dann interpretiert die spanische Regierung dies als feindliche Gesten gegen Spanien und die Regierung“, polterte Industrieminister José Manuel Soriano.
Zuvor hatte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso an Argentinien appelliert. Barroso sagte: „Wir erwarten, dass die argentinischen Behörden sich an ihre internationalen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen halten, besonders diese in Bezug auf ein bilaterales Abkommen zum Schutz von spanischen Investments.“
...
Spanien und die EU-Kommission reagierten auf die Ankündigung mit Empörung.
Quote
Der Aktienkurz von YPF stieg an der New Yorker Börse am Freitag um acht Prozent, an der Börse in Buenos Aires um 7,42 Prozent. Sechs argentinische Provinzen hatten YPF zuletzt Förderlizenzen entzogen, zugesagte Investitionen seien nicht eingehalten worden. Ende 2011 waren in Westargentinien auf einer Fläche von 30.000 Quadratkilometern große Erdölvorkommen entdeckt worden.
12.000 Quadratkilometer des Vaca-Muerta-Feldes mit einer geschätzten Menge von 22 Milliarden Barrel Öl gehören YPF, was die Produktionskapazitäten Argentiniens in den kommenden zehn Jahren verdoppeln könnte. In den 1990ger Jahren war YPF als profitabelstes Staatsunternehmen des Landes von Präsident Carlos Meném privatisiert worden.
http://womblog.de/argentinien-regierung-plant-verstaatlichung-des-energieunternehmens-ypf
http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/
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