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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Politik Weltgeschehen > Topic: Die Agro-Weltdiktatur: Gentechnik/gentechnisch veränderte Organismen (OGM)
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Author Topic: Die Agro-Weltdiktatur: Gentechnik/gentechnisch veränderte Organismen (OGM)  (Read 42093 times)
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earthling
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Die Agro-Weltdiktatur: Gentechnik/gentechnisch veränderte Organismen (OGM)
« on: November 12, 2007, 06:28:53 am »

Novelle des Gentechnikgesetzes:
Planmäßige Zerstörung der gentechnikfreien Landwirtschaft

Noch in diesem Jahr will die Bundesregierung eine Neufassung des Gentechnikgesetzes durchbringen, die das Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft in Deutschland einläuten würde.

Bisher wurden zwei so genannte Eckpunktepapiere mit dem Titel "Für einen fairen Ausgleich der Interessen" herausgegeben, die Grundlinien des neuen Gesetzes enthalten. Auch ein Referentenentwurf liegt vor. "Fair" ausgeglichen werden in diesen Entwürfen jedoch ausschließlich die Interessen von Gentechnikkonzernen wie Monsanto, Bayer oder BASF mit den Begehrlichkeiten der Gentechnikforscher an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen. Laut Fahrplan soll das Gesetz noch vor der Sommerpause vom Kabinett verabschiedet werden. Eine erste Lesung im Bundestag könnte im Herbst folgen.

alles lesen: http://umweltinstitut.org/gentechnik/allgemeines-gentechnik/gentechnikgesetz-482.html
« Last Edit: June 22, 2009, 06:22:55 am by earthling » Logged
earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #1 on: November 12, 2007, 06:29:24 am »

der Monsanto Genmais und das "Freisetzungsvorhaben" ab 01.03.07

wer es offiziell haben will, hier der offizielle Text (kein Pressetext) des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (welch Hohn)

http://www.bvl-berlin.de/cgi/lasso/fsl/display.lasso?azrki=6786-01-0185

Hinweis 25.09.08: alle offiziellen Links zum Freisetzungsvorhaben sind tot oder führen zu leeren Formularen. Es werden keine Standorte bekanntgegeben!
« Last Edit: September 26, 2008, 12:51:01 am by earthling » Logged
earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #2 on: November 12, 2007, 06:30:16 am »

Gen-Raps in Deutschland außer Kontrolle
(31.08.07) In mehreren Bundesländern ist Rapssaatgut verkauft worden, das mit illegalem Gen-Raps verunreinigt ist. Betroffen sind Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen. Auf rund 1.500 Hektar soll das verseuchte Saatgut sogar schon ausgesät worden sein. Die Pflanzen wurden gentechnisch gegen ein Spritzmittel, vermutlich Basta der Bayer AG, resistent gemacht. Dabei gibt es für den Anbau von genmanipuliertem Raps in der EU keine Zulassung. Wie es zur Verunreinigung des Saatguts kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Verantwortlich ist die Firma Deutsche Saatveredelung (DSV). Deren Vorstand beteuert, in Europa nur konventionellen Raps zu verwenden.

weiterlesen  http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/gen_raps_in_deutschland_ausser_kontrolle/
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #3 on: November 12, 2007, 06:30:59 am »

Ökotest
Gentechnik sogar in Babynahrung
Zwei Drittel der Produkte eines Lebensmitteltests enthielten gentechnisch veränderte Bestandteile. Selbst in Bioprodukten steckten Spuren von Gensoja.

Ob in Babynahrung für Kinder mit Kuhmilchallergie, in Pulvernahrung für Sportler oder in Tofuprodukten: Soja findet in vielen Lebensmitteln seine Verwendung. Toleriert wird ein Gentech-Anteil von 0,9 Prozent einer Zutat, beispielsweise von der Gesamtinhaltsmenge an Soja. Das gilt auch für Bioprodukte. Ob die Hersteller innerhalb dieses Grenzwertes bleiben, hat die Zeitschrift „Öko-Test“ für ihre aktuelle Ausgabe untersucht. Dafür prüfte sie 33 Sojaprodukte – jeweils drei Packungen pro Produkt – auf gentechnisch veränderte Organismen.

Das Ergebnis: Von zwei Dritteln aller Produkte enthielt mindestens eine Packung eines Produkts Gentech......

weiter: http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/oekotest_aid_133726.html
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #4 on: November 12, 2007, 06:31:42 am »

Übersicht: Genverseuchte amerikanische Lebensmittel http://www.truefoodnow.org/shoppersguide/guide_printable.html

auf www.truefoodnow.org
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #5 on: November 12, 2007, 06:33:19 am »

Folgender inspirierender Artikel über eine Umfrage in England konmt zu dem klaren Ergebnis, dass 8 von 10 Mütter (84%) glauben, dass Bio-Nahrung besser für ihre Familie ist! Und 9 von 10 Mütter, dass Bio-Nahrung besser für den Planeten ist!
Das zeigt einmal mehr, wie stark doch das Bewußtsein und der Wunsch für eine bessere Lebensqualität und natürliche Nahrung - frei von Chemie und Gentechnik - zum Glück weltweit zunehmen!!


Mothers are leading the organic revolution
The majority of UK mums are increasingly converting to the benefits of organic food - according to a new survey.

The survey, commissioned by the Soil Association, indicates that ‘organic’ has reached far beyond ‘yummy mummies’ - with more than 8 in 10 (84%) mums believing organic food is better for their family. This is supported by other recent evidence which has revealed that even amongst the most disadvantaged families over 50% buy organic food and drink .....

more: http://www.gardenorganic.org.uk/organicveg/news/story.php?id=1203
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #6 on: November 12, 2007, 06:33:46 am »

gentechnik
LEBENSMITTEL - DIE NÄCHSTE GENERATION


Die Gentechnik-Branche leidet zunehmend unter ihrem Negativ-Image. Um das lädierte Erscheinungsbild wieder etwas aufzupolieren, werden nun Produkte entwickelt, von denen nicht nur die Konzerne, sondern auch die VerbraucherInnen profitieren sollen.

Hinter den Zauberworten "Functional Food", "Health Food", "Tasty Health" oder "Nutraceuticals" verbergen sich Produkte, bei denen die Grenzen zwischen Medikament und Lebensmittel verschwimmen.

weiter: http://www.global2000.at/pages/gnews00_1ge1.htm
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #7 on: November 12, 2007, 06:34:09 am »

LEBENSMITTEL
Taugt Gen-Mais nur als Rattengift?


Forscher haben eine als Lebensmittel zugelassene Gen-Mais-Art an Ratten verfüttert. Die Ergebnisse der Studie sind prekär: Die Tiere zeigen Vergiftungssymptome und Schäden an Leber und Nieren. Erstmals wird damit ein Gesundheitsrisiko für eine bereits zugelassene Gen-Pflanze nachgewiesen. Greenpeace zufolge belegt die Studie, dass Versagen der Sicherheitskontrollen.

Eine aktuelle Studie unabhängiger französischer Wissenschaftler belegt das potenzielle Gesundheitsrisiko von gentechnisch verändertem Mais. Der seit Januar 2006 für den Import in die Europäische Union als Lebens- und Futtermittel zugelassene Gen-Mais MON863 des Herstellers Monsanto produziert ein Insektengift gegen Schädlinge. Im Fütterungsversuch mit Ratten wiesen die Tiere Vergiftungssymptome und Schädigungen von Leber und Nieren auf.....

weiter: http://www.welt.de/wissenschaft/article759164/.html
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #8 on: November 12, 2007, 06:34:47 am »

Aktion des Umweltinstitut München e.V. http://umweltinstitut.org/

Anti-Agro-Gentechnik-Musterbriefe an die Bundestagsfraktionen von SPD und CDU/CSU:

http://umweltinstitut.org/gentechnik/allgemeines-gentechnik/gentechnikrecht-483.html#formular

....für gentechnikfreie Landwirtschaft und gentechnikfreie Lebensmittel!
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #9 on: November 12, 2007, 06:36:04 am »

Pressemeldung von Demeter

Bio-Hersteller gegen eine Aufweichung der EU-Ökoverordnung

Die großen Naturkost-Hersteller im Demeter-Verband stellen sich gegen eine Aufweichung der EU-Ökoverordnung. Sie befürchten Gentechnik in Bio Lebensmitteln, wenn zukünftig wie in Brüssel geplant auch für Bio-Lebensmittel gentechnisch veränderte Zusatzstoffe zugelassen würden. „Das wäre der Einstieg der Gentechnik in die Bio-Lebensmittelwirtschaft durch die Hintertür“, warnt Volkmar Spielberger, Vorstand der NaturataSpielberger AG. Eine solche Änderung sei zudem gar nicht notwendig, meint der Bio-Pionier. Bio-Verarbeiter bewiesen seit Jahrzehnten, dass bei der Herstellung von hochwertigen Bio-Produkten weitgehend auf Zusatzstoffe verzichtet werden könne.

Dies erfordere allerdings ein Umdenken bei den Herstellungsprozessen. Es genüge nicht, lediglich die Rohstoffe in den Rezepturen gegen solche aus Bio-Anbau auszutauschen. „Bei der Herstellung qualitativ hochwertiger und vitaler Lebensmittel gilt es, das Produkt und die menschliche Ernährung ganzheitlich zu betrachten, um so das Beste für Körper, Seele und Geist zu erzeugen. Deshalb verwendet die NaturataSpielberger AG, wo immer möglich, Rohstoffe aus bio-dynamischer Erzeugung. Bei der Herstellung wird weitestgehend auf Hilfs- und Zusatzstoffe verzichtet,“ so Spielberger. „Viele Verbraucher wissen diese Konsequenz bei der Herstellung von Bio-Lebensmitteln zu schätzen. Die meisten Konsumenten lehnen Gentechnik im Essen grundsätzlich ab. Sie können sich derzeit bei Bio-Produkten darauf verlassen, dass sie frei sind von genmanipulierten Organismen. Und das muss so bleiben.“

weiterlesen.... http://www.demeter.de/presse/pre_archiv_id.php?presse_id=437&pagegroup=Hilfe&pageaction=suchenfinden
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #10 on: November 12, 2007, 06:38:35 am »

Die afrikanischen Länder stellten in einer gemeinsamen Erklärung fest, dass Gentechnik die biologische Vielfalt Afrikas zerstört und das nachhaltige landwirtschaftliche System gefährdet, das die Bauern über Tausende von Jahren entwickelten. Damit untergrabe die Gentechnik die Möglichkeit der afrikanischen Bevölkerung, sich selbst zu ernähren. Auch entwicklungspolitische Organisationen wie Brot für die Welt betrachten die sogenannte grüne Gentechnik eher als Fehlentwicklung, die Hunger und Armut weiter verschärft ("Grüne Gentechnik - erfunden von den Reichen, untauglich für die Armen").

Laut folgendem Bericht der "Zukunftsstiftung ENTWICKLUNGSHILFE" unterstützt die Bundesregierung ein vierjähriges Landbau-Projekt in Afrika, dass mit der Natur wirtschaftet, den Bauern die Selbstbestimmung lässt, der auf teuren Zukäufen verzichten kann und stattdessen lieber organische Kreisläufe nutzt:

Bessere, billigere und dauerhafte Alternativen zur Gentechnik
Die push & pull – Methode beim Maisanbau

lesen: http://www.zs-ewh.de/kenia-gentechnik.htm

siehe auch: Eigenes Saatgut gibt Sicherheit
lesen: http://www.zs-ewh.de/kenia-saatgut.htm

Zitat daraus.....:

Gen-Veränderungen
Bei uns in Europa gibt es Bedenken gegen gen-manipuliertes Saatgut. In der armen Welt aber wird es von den Agrar-Multis hemmungslos eingesetzt, um die Agar-Exporte weiter zu steigern. Inzwischen gibt es aber selbst von amerikanischen Farmern Klagen gegen die Saatgut-Multis, weil sich die Erwartungen in Bezug auf Resistenzen und Erträge in ihr Gegenteil verkehrt haben. - Vielleicht sind wir im reichen Norden noch einmal froh, wenn die kenianischen Kleinbäuerinnen ihr alt bewährtes Saatgut erhalten haben.

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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #11 on: November 12, 2007, 06:41:07 am »

Gentechnik: Mächtige Multis bald in Bayern?

In Kanada verlor ein Rapsfarmer drei Prozesse gegen den Chemie-Multi Monsanto. Der Agro-Konzern hatte Percy Schmeiser wegen Saatgutpiraterie verklagt, doch der ließ sich nicht einschüchtern. Derzeit macht er seine Runde durch Bayern und warnt hiesige Bauern vor dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen und der Abhängigkeit von den Saatgut-Konzernen.

Wenn die Gentechnik auch auf unseren Äckern Einzug hält - werden dann unsere Landwirte zu den Abhängigen des 21. Jahrhunderts? Gentechnisch veränderte Pflanzen sind patentiert. Sie garantieren dem Patentinhaber Lizenzgebühren. Um den Anspruch auf diese Gebühren durchzusetzen, greift die Saatgut-Industrie zu drastischen Methoden. Das zeigen die Gerichtsverfahren, die der Weltkonzern Monsanto gegen den kanadischen Rapsfarmer Percy Schmeiser führte.....

alles lesen http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/unserland/landwirtschaft_forst/landw_verbraucher/gentechnik_percy_schmeiser.shtml
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #12 on: November 12, 2007, 06:42:00 am »

Behördenerlass zu GenMais
Als gefährlich eingestuft und doch nicht verboten

Die Genmais-Sorte MON 810 stellt eine Gefahr für die Umwelt dar. So steht es in einem Bescheid des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Doch verbieten will die Behörde den Anbau nicht.

Das BVL verpflichtete Monsanto lediglich dazu, einen Monitoring-Plan vorzulegen. Bis dahin darf der Konzern kein MON 810-Saatgut mehr verkaufen. Die Landwirtschaftsminister Horst Seehofer unterstehende Behörde hatte die Anordnung erst erlassen, als der Genmais für dieses Jahr schon ausgesät war. Dabei wäre genug Zeit gewesen, früher zu handeln. Die Studien, mit denen das Amt die Umweltgefahr begründete, stammen aus den Jahren 2005 und 2006. Sie wiesen nach, dass der Genmais nützliche Insekten tötet und das vom Mais gebildete Bt-Toxin sich im Boden schlechter abbaut als gedacht. In Österreich, Polen, Griechenland und Ungarn verboten die Regierungen aufgrund dieser Untersuchungen den Anbau von MON 810. „Auch Agrarminister Seehofer hätte längst handeln können“, kritisiert Heike Moldenhauer, Gentechnik-Expertin des Bundes für Umwelt und Naturschutz. „Der tut damit nur so, als ob er was tut“, kommentiert ihr Kollege Christoph Then von Greenpeace den verspäteten Bescheid der Seehofer-Behörde.

http://www.schrotundkorn.de/2007/200707a08.html
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #13 on: November 12, 2007, 06:43:41 am »

mp3 Interview über Nahrungsmittel-Patente

"Wes Brot ich es, des Lied ich sing", sagt ein altes Sprichwort. Und wenn es so weiter geht, dann werden wir alle bald das Lied des anglo-amerikanischen Imperiums singen - und zwar, weil wir nur noch Brot und Gemüse von Monsanto, DuPont oder Cargill essen werden. Drei oder vier Konzerne streben die Weltherrschaft über die Kontrolle des gesamten Saatguts an. Darüber führte Gerhard Wisnewski ein Gespräch mit dem Autor des Buches "Saat der Zerstörung", F. William Engdahl, bekannt durch "Mit der Ölwaffe zur Weltmacht".

click http://www.gerhard-wisnewski.de/download/Gespraeche/engdahl.mp3
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earthling
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Re: Gen-Food & Co.
« Reply #14 on: November 12, 2007, 06:44:12 am »

Freiwillige Feldbefreiung

www.gendreck-weg.de wurde von Imkern und Bauern ins Leben gerufen, um sich gegen die Agro-Gentechnik zur Wehr zu setzen. Inzwischen haben sich Biologinnen, Gärtner, Mütter und Väter, Ärztinnen und Ärzte, Köche und viele weitere Menschen angeschlossen. Neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind willkommen.

Die Aktivisten gehen nach öffentlichen Ankündigungen auf Gentech-Maisfelder und reißen die gefährlichen Pflanzen aus. Es geht ihnen nicht darum, die Bauern zu schädigen, sondern die Gefahr abzuwenden. Sie betrachten ihre Aktion als Notwehr und als not-wendigen Akt von Zivilcourage, um der Ausbreitung der Gentechnik auf unseren Feldern Einhalt zu gebieten. Damit sehen sich die Gendreck-weg-Leute in der Tradition gewaltfreien Widerstandes. Immer mehr Menschen kündigen bereits jetzt ihre Bereitschaft zur Feldbefreiung an. Jede öffentliche Absichts- oder Solidaritätserklärung ermöglicht gesellschaftliche Diskussionen und wirkt auf den politischen Prozess. Die großen Aktionen finden statt, wenn mindestens 250 Menschen ihre Absicht erklärt haben, so zu lesen auf der info-site.

mehr: http://www.gendreck-weg.de/?id=22&lg=de
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