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Author Topic: Die Agro-Weltdiktatur: Gentechnik/gentechnisch veränderte Organismen (OGM)  (Read 103259 times)
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isis
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« Reply #340 on: May 14, 2010, 03:13:50 PM »

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Bis jetzt hat transgene Baumwolle den Bauern in China vor allem Vorteile gebracht. Nun droht aber ein unerwartetes Problem

Die Futterwanzen, gegen die es kein "eingebautes" Gift gibt, vermehren sich dramatisch.

Ob man es nun will oder nicht: Das meiste, was wir tagtäglich an Baumwollprodukten benutzen - ob T-Shirt, Tampon oder Euro-Geldschein - besteht mittlerweile zum überwiegenden Teil aus sogenannter Bt-Baumwolle. Diesen gentechnisch veränderten Pflanzen wurden Gene des Bodenbakteriums B. thuringiensis, die je Gifte bilden, eingeschleust die wiederum je nach benutztem Bt-Gen für bestimmte Käfer, Schmetterlingen und andere Schädlinge tödlich sind.

Verlässliche und in begutachteten Zeitschriften publizierte Studien über die Auswirkungen der Bt-Baumwolle sind nicht allzu häufig. Sie kamen bisher meist zu einem positiven Ergebnis. So etwa wurde in China für die Anbausaisonen 1999, 2000 und 2001 im Durchschnitt Insektizideinsparungen von 66 Prozent und Ertragssteigerungen von 24 Prozent errechnet. Vor zwei Jahren berichteten chinesische Forscher im US-Journal Science (Bd. 321, S. 1676), dass Bt-Baumwolle zu einer Reduktion des Schädlingsbefalls bei Mais, Erdnüssen, Sojabohnen und Gemüsearten geführt habe.

In ihrer neuesten, über zehn Jahre laufenden Studie (Science, online) kommen die zum Teil identischen Forscher nun zu einem etwas anderen Ergebnis: In den vergangenen Jahren hätten sich vor allem die Futterwanzen dramatisch ausgebreitet, die nicht Ziel der BT-Baumwolle sind und bisher in den betroffenen chinesischen Regionen als unbedeutende Schädlinge galten. Diese Wanzen fallen nun auch erstmals über Obstkulturen her.

Die Forscher schließen daraus, dass die Bekämpfung bestimmter Schädlinge zur Ausbreitung anderer führen können - und wollen diese Gefahr beim GMO-Anbau künftig besser berücksichtigt sehen




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Gegen Futterwanzen (unten) kommt Bt-Baumwolle nicht an. Deshalb haben sich die Schädlinge in China massiv ausgebreitet.





http://derstandard.at/1271376658414/Transgener-Baumwollfolgeschaden
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« Reply #340 on: May 14, 2010, 03:13:50 PM »

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zoe
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« Reply #341 on: June 13, 2010, 08:41:50 PM »

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EU: Grünes Licht für Monsanto

EU will Anbau genveränderter Pflanzen erleichtern.  Damit könnten sich in Europa für Unternehmen wie den US-Saatgut-Hersteller Monsanto neue "Marktchancen" ergeben. Die EU-Kommission unterwirft sich der Monsanto-Lobby.

Die Europäische Union hat sich nach jahreslangem Hin und Her in Sachen Gen-Pflanzen endlich dem Diktat von Monsanto gebeugt. Die jahrelange Blockade bei der Zulassung genetisch veränderter Pflanzen soll abgeschafft werden. Der Sprecher von EU-Gesundheits- und Verbraucherkommissar John Dalli bekräftigte am Mittwoch die Pläne für neue Regeln zum Anbau dieser Organismen (GVO) in Europa und bestätigte damit die Vorschläge, die Reuters seit der vergangenen Woche vorliegen. ...
http://www.mmnews.de/index.php/politik/5739-eu-gruenes-licht-fuer-monsanto-
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« Reply #341 on: June 13, 2010, 08:41:50 PM »

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zoe
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« Reply #342 on: June 20, 2010, 12:53:40 PM »

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Herrin Gentechnik
Zwar vermarkten erst drei afrikanische Länder Ernten aus gentechnisch verändertem Saatgut, aber die grüne Gentechnik soll auf diesem Kontinent in Zukunft stärker zum Tragen kommen. Ungewollte Nebenwirkungen lassen sich nach wie vor nicht ausschließen. ...
http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc~E22E97312C0C6432BAFE81463120615A5~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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« Reply #342 on: June 20, 2010, 12:53:40 PM »

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zoe
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« Reply #343 on: June 23, 2010, 08:13:26 PM »

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Genetische Verschmutzung gerät außer Kontrolle

gentechnische VerschmutzungDie genetische Verschmutzung wird die chemische Verschmutzung bald in den Schatten stellen. Zu diesem Schluss kommt der Gentech-Experte Werner Müller von der Umweltorganisation Global2000  "Das große Problem bei der 'so genannten' Grünen Gentechnologie ist, dass sie nicht unter Kontrolle gehalten werden kann", meint Müller.

"Wissenschaftler wissen zwar, wie man fremde Gene in Pflanzen einbringen kann, nicht aber wie man diese wieder aus ihnen herausbringt." Das gilt auch schon bei Verunreinigungen von 0,1 Prozent. "Das bedeutet, dass die Saatgutkette damit auch zunehmend die Nahrungskette der Menschen kontaminiert. Die chemische Verschmutzung kann der Mensch selbst durch die Einstellung der Produktion der chemischen Gifte noch in den Griff bekommen." ...
http://www.sein.de/news/2010/juni/genetische-verschmutzung-geraet-ausser-kontrolle.html
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harakiri
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« Reply #344 on: July 03, 2010, 02:00:50 PM »

Monsantos WINNER-Zauber für Haiti Thomas Pany 02.07.2010
Der Agrar- und Biotechnikkonzern will Tonnen von Saatgut an das arme Land verschenken,
Bauern fürchten Schlimmes und verweigern die Hilfe
...
Geboren wurde die [extern] PR-Idee  Monsantos auf dem diesjährigen World Economic Forum in Davos, in höheren Sphären also. In der haitianischen Wirklichkeit kam die Spende nicht gut an, es rief 12 000 wütende Bauern zum [extern] Protest  auf die Straße und spornte einen Wortführer dazu an, von einem [extern] "neuen Erdbeben" zu sprechen. Man verbrannte eine symbolische Menge des bereits gelieferten Saatguts, alles wolle man nicht verbrennen, [extern] betonte  Doudou Pierre Festile, Sprecher der Organisation [extern] Mpnkp, denn das würde "die Luft verpesten".
...
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32890/1.html

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