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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Politik Weltgeschehen > Topic: Gesundheitsreform
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Author Topic: Gesundheitsreform  (Read 6969 times)
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zoe
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Re: Klamme Krankenkassen - reiche Apotheker
« Reply #45 on: February 06, 2010, 11:30:42 am »

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Klamme Krankenkassen - reiche Apotheker
Die sichere Versorgung mit Arzneimitteln ist ein wichtiges Thema. So wichtig, dass es sogar hier im Koalitionsvertrag behandelt wird. Doch wo die Grenze liegt zwischen einer sicheren Versorgung und einem unnütz-teuren Überangebot? Wir wollten es wissen.


http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=3741552
« Last Edit: February 06, 2010, 11:40:02 am by zoe » Logged
zoe
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Die Medikamententafel: Medizinische Grundversorgung von Armen in Gefahr
« Reply #46 on: February 27, 2010, 10:29:34 pm »

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Die Medikamententafel: Medizinische Grundversorgung von Armen in Gefahr
"Schmerzsalben, Erkältungsmittel, Antihistamine - nur ein paar der Medikamente, die der Patient seit der Gesundheitsreform 2004 selbst bezahlen muss. Vielen armen Menschen fehlt aber hierfür das Geld. Dabei ist der Gesundheitszustand von Rentnern, Geringverdienern und Hartz-IV-Empfängern oft deutlich schlechter als der von Besserverdienenden. Im westfälischen Dülmen haben Bürger deshalb jetzt eine „Medikamententafel gegründet, damit Menschen, die wenig haben, die Medikamente zum halben Preis bekommen."


http://www.youtube.com/watch?v=V3AKI24gp4g
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Verschlußsache
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Krankenkassen vor Milliarden-Defizit Gigantische Lücke
« Reply #47 on: March 20, 2010, 09:28:58 pm »

Krankenkassen vor Milliarden-Defizit: Gigantische Lücke

Quote
18.03.2010
Die gesetzlichen Krankenkassen plagen sich mit einem gewaltigen Defizit. Im Extremfall könnte es auf 15 Milliarden Euro steigen.
Die gesetzlichen Krankenkassen steuern nach Einschätzung des Bundesversicherungsamtes (BVA) auf ein gewaltiges Defizit zu. Selbst wenn die Ausgaben im Gesundheitswesen im kommenden Jahr konstant blieben, werde es eine Finanzlücke von etwa 6,4 Milliarden Euro geben, heißt es in Unterlagen des BVA, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen.


http://www.sueddeutsche.de/finanzen/86/506268/text/

Wann ist das System der Gesundheitsversorgung sturmreif geschossen?
« Last Edit: March 20, 2010, 09:37:07 pm by earthling » Logged
Verschlußsache
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Kassenchef Klusen: „Die Kassen müssen privatisiert werden“
« Reply #48 on: March 20, 2010, 09:30:57 pm »

Kassenchef Klusen: „Die Kassen müssen privatisiert werden“
Selten war Kritik so scharf: Der Chef der Techniker Krankenkasse wirft der Politik vor, das Gesundheitssystem ohne Not „totzuregieren“. Sein Reformvorschlag: Privater Luxus für alle.

Quote
20.03.2010
Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Norbert Klusen, fordert eine Gleichstellung von Kassen- und Privatpatienten in Deutschland. „Ich bin dafür, dass man die gesetzlichen Krankenkassen privatisiert, damit sie geführt werden wie Unternehmen in einem engen, gesetzlichen Rahmen, aber nicht gewinnorientiert“, sagte Klusen der Online-Ausgabe der „Bild“-Zeitung. „Der unerträgliche Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatient muss weg.“


http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/kassenchef-klusen-die-kassen-muessen-privatisiert-werden_aid_491470.html
« Last Edit: March 20, 2010, 09:38:06 pm by earthling » Logged
earthling
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SPARPLÄNE IM PHARMASEKTOR: Röslers Pillenmogelei
« Reply #49 on: April 04, 2010, 09:35:47 pm »

SPARPLÄNE IM PHARMASEKTOR: Röslers Pillenmogelei 02.04.2010
Für seine Sparpläne im Pharmasektor hat Minister Philipp Rösler viel Applaus erhalten. Dabei könnten die genau das Gegenteil erreichen - Medikamente würden teurer.

Quote
....paradoxerweise könnte die Regelung von einem anderen Sparkonzept für Arzneimittel ausgehebelt werden - den wenige Tage zuvor von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) präsentierten Eckpunkten zu Einsparungen im Pharmasektor. Denn in seinem Konzept findet sich ein Vorschlag, der den Erfolg der Rabattverträge infrage stellt.
Dabei geht es um eine kleine Regelung in Röslers Sparkonzept. Diese beschreibt der Minister damit, dass Rabattverträge "wettbewerblicher und patientenfreundlicher" gestaltet werden und Patienten "im Rahmen einer Mehrkostenregelungen auch nicht rabattierte Arzneimittel" auswählen können.
Dahinter steht ein einfaches Konzept: Patienten haben nach Röslers Plänen in Zukunft die Möglichkeit, gegen Zahlung eines Aufpreises in der Apotheke ihr gewohntes Medikament zu erhalten, auch wenn es nicht unter die Rabattregelung fällt. Bisher musste das günstigere abgegeben werden. Damit bleiben die Hersteller der teureren Medikamente im Markt - und nutzen dies: Durch Absprachen mit den Apotheken schaffen sie Sonderregelungen, nach denen ihr Medikament wieder günstiger angeboten werden kann.
Kritiker sprechen von Schmiergeldern, der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Würtemberg, Christopher Hermann, umschreibt es gegenüber der taz mit einem "Marketingwettbewerb um die Gunst der Apotheker". Denn die erzielten Ersparnisse werden nicht an das Gesundheitssystem weitergegeben. "Durch die bisherigen Regelungen kann der Einfluss der Pharmaindustrie auf Apotheken erheblich unterbunden werden", sagt Hermann, "die geplante Mehrkostenregelung würde den Arzneimittelherstellern leicht wieder altes Terrain eröffnen und die Effekte der Rabattverträge könnten verpuffen. Das kann nicht das Ziel der Politik sein."

Quote
Die Folgen dürften die in Minister Röslers Rhetorik geschätzten PatientInnen schnell spüren: Denn als Folge von weniger Rabattverträgen dürften die Preise wieder steigen. "Rösler hat es entweder nicht kapiert", sagt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der taz, "oder er hat sich einfach von der Pharmalobby über den Tisch ziehen lassen
".
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/roeslers-pillenmogelei/
« Last Edit: April 04, 2010, 09:39:08 pm by earthling » Logged
harakiri
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Die NeuDeutsche Gesundheitskasse
« Reply #50 on: May 26, 2010, 07:39:36 am »

Quote
Die NeuDeutsche Gesundheitskasse ist aus der Motivation heraus entstanden, ganzheitlich sinnvolle Alternativen zu den Mängeln im bestehenden Gesundheitssystem zu bieten.
www.ndgk.de
http://www.ndgk.de/index.php/faq.html


Eine sinnvolle Alternative - oder Sackgasse? Prüft selber!

mehr hier http://ganzheitlichewege.net/
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zoe
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Der Patient als Ware - Profit kommt vor dem Patientenwohl
« Reply #51 on: June 06, 2010, 11:23:00 am »

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Der Patient als Ware - Profit kommt vor dem Patientenwohl
Die Folgen der Privatisierung und der damit verbundenen Tatsache, dass die Krankenhausbetreiber den Profit über das Wohl der Patienten stellen, kann Menschen die Gesundheit und das Leben kosten.

http://www.youtube.com/watch?v=go7WGEDy1nc

http://www.youtube.com/watch?v=pt0NCA2kyLw

http://www.youtube.com/watch?v=eeV8GC7z1Kc
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harakiri
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Freie Hand für Kassen bei Zusatzbeiträgen
« Reply #52 on: July 07, 2010, 11:47:28 am »

Freie Hand für Kassen bei Zusatzbeiträgen
Auf die gesetzlich Krankenversicherten kommen deutlich höhere Kosten zu. Die Spitzen von Union und FDP einigten sich darauf, das für 2011 erwartete Defizit von elf Milliarden Euro vor allem mit höheren Einnahmen auszugleichen, die die Versicherten leisten müssen.

Zum einen steigt der Krankenkassenbeitrag 2011 um 0,6 Punkte auf dann wieder 15,5 Prozent. Das bringt den Kassen Mehreinnahmen von sechs Milliarden Euro. Die Beiträge der Arbeitnehmer steigen dementsprechend von 7,9 auf 8,2 Prozent. Die Arbeitgeber bleiben hingegen von künftigen Kostensteigerungen verschont, da ihr Beitrag zwar von 7,0 auf 7,3 Prozent erhöht, aber bei diesem Betrag eingefroren wird. Alle weiteren Kostensteigerungen sollen damit künftig von allein von den Versicherten getragen werden.

weiter http://www.tagesschau.de/inland/gesundheitsreform200.html
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harakiri
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Bittere Medizin / Gesundheitsreform, Rösler und Reformgewinnler Pharmaindustrie
« Reply #53 on: September 26, 2010, 10:09:15 pm »

Bittere Medizin  23. September 2010
...Als Argumente für das Reformwerk sieht Rösler die Ausgabenbegrenzung, die Stärkung der Finanzierungsgrundlagen und den Sozialausgleich. Doch von allen Seiten wird Kritik laut: Die Reform gehe vor allem zu Lasten der Versicherten....
Quote
Woher kommt das ganze Geld, welches das System am Laufen hält? Der Arbeitgeberanteil wird nach der aktuellen Erhöhung bei 7,3 Prozent eingefroren, die Arbeitnehmer schultern künftige Lasten allein. Und Dank der Absenkung der Versicherungspflichtgrenze verlieren die gesetzlichen Krankenkassen in Zukunft weiterhin potente Zahler, da die Reform Gut- und Besserverdienern die Flucht in die privaten Krankenkassen erleichtert. Die „Armen“ und „Kranken“ bleiben dann unter sich.

Das wäre alles nur halb so schlimm, wenn es Bemühungen gäbe, nicht nur die Lasten neu zu verteilen, sondern diese auch zu reduzieren. Doch auf der Ausgabenseite des Systems passiert so gut wie nichts, immer mit der Begründung, dass der Bürger sich sein körperliches Wohl etwas kosten lassen muss. Dabei sehen Experten wie der Gesundheitsökonom Gerd Glaeske ein gehöriges Einsparpotenzial; Glaeske spricht von zwölf bis 15 Milliarden Euro! Doch da sei vor allem die Pharmaindustrie davor, Dank deren immensen Druck zum Beispiel der unbequeme Leiters des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen Peter Sawicki gehen musste. Der hatte die Aufgabe seiner staatlich finanzierten Einrichtung zu Ernst genommen; die unabhängige Prüfung des Nutzens von Medikamenten und Behandlungen. Beispiele wie die großzügige Verschreibung von Antipsychotika zeigen: Hier geht es längst nicht mehr um ein GESUNDHEITssystem zum wohle der Versicherten, sondern schlicht und ergreifend um Geld. Um viel Geld: Laut aktuellem Arzneiverordnungsreport stiegen die Arzneimittel-Ausgaben in Deutschland im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro. Wobei festzuhalten bleibt, dass viele Medikamente doppelt so teuer sind wie in anderen Ländern Europas, denn in Deutschland legt die Pharmaindustrie die Preise selbst fest.


........ http://de.paperblog.com/bittere-medizin-35223/


Gesundheit und Profit 22.09.2010
Interview mit Ursel Sieber über die Ablösung von Peter Sawicki und die Willfährigkeit der Politik gegenüber der Pharma-Lobby
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33358/1.html

Warum werden Antipsychotika so häufig verschrieben? 22.09.2010
http://www.heise.de/tp/blogs/3/148420
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harakiri
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Gesundheitsreform: Der Systembruch ist vollzogen
« Reply #54 on: November 12, 2010, 11:41:41 pm »

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Fair oder unfair?: Der Systembruch ist vollzogen 12. November 2010
Einig sind Opposition und Koalition nur in einem Punkt: Die Gesundheitsreform ist ein Systembruch. Unterschiede gibt es in der Bewertung. Für Gesundheitsminister Rösler ist die Reform fair, für SPD, Linke und Grüne ist es die Einführung der Drei-Klassen-Medizin. In jedem Fall ist es die Einführung der Gesundheitsprämie durch die Hintertür.
http://www.n-tv.de/politik/Der-Systembruch-ist-vollzogen-article1919861.html


Quote
Bundestag beschließt Gesundheitsreform
Der Bundestag beschließt Gesundheitsreform gegen die Stimmen der Opposition. Krankenversicherte müssen sich auf stark ansteigende Kosten einstellen.
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/bundestag-beschliet-gesundheitsreform-7332.php
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zoe
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Abzocke im Gesundheitswesen
« Reply #55 on: December 12, 2010, 09:22:13 pm »

Abzocke im Gesundheitswesen
http://www.youtube.com/watch?v=ossAisk6Iis
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Streit um Arzneimittelpreise und die Lügen von Gesundheitsminister Philipp Rösle
« Reply #56 on: April 06, 2011, 08:19:12 pm »

Streit um Arzneimittelpreise und die Lügen von Gesundheitsminister Philipp Rösler
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Gesundheitsbürokratie in Deutschland: jeder vierte Euro für Verwaltungsausgaben
« Reply #57 on: January 04, 2012, 05:29:03 am »

03.01.2012   
Gesundheitsbürokratie in Deutschland: »Legen Sie der Leiche ein Blanko-Formular bei«
Christine Rütlisberger

Absurde Gesundheits-Bürokratie in Deutschland. Mitglieder des Ärztenetzwerkes Hippokranet schildern kaum zu glaubende Beispiele aus ihrer Praxis.

Vor wenigen Tagen erst wurde darüber berichtet, dass im deutschen Gesundheitswesen jeder vierte Euro für Verwaltungsausgaben aufgewendet wird. Die Krankenkassen verursachten nicht nur in ihren eigenen Unternehmen Bürokratie, sondern in der gesamten Branche - etwa bei Apotheken, Arztpraxen oder Krankenhäusern, heißt es. Neben den offiziellen angegebenen Verwaltungskosten in Höhe von 9,5 Milliarden Euro kämen deshalb noch weitere 18 Milliarden Euro hinzu, die bisher nirgendwo veranschlagt seien.

Nun legt eine Ärzteorganisation nach. Das Hippokranet ist das Netzwerk des Ärztenachrichtendienstes und hat mehr als 49.000 Mitglieder. Der nachfolgende Erfahrungsschatz spricht für sich und muss nicht weiter kommentiert werden...

weiter http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/christine-ruetlisberger/gesundheitsbuerokratie-in-deutschland-legen-sie-der-leiche-ein-blanko-formular-bei-.html
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