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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Politik Weltgeschehen > Topic: Moderne Arbeitswelt - Flexibilisierung/Zeitarbeit/Gewerkschaften/Existenzgründer
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Author Topic: Moderne Arbeitswelt - Flexibilisierung/Zeitarbeit/Gewerkschaften/Existenzgründer  (Read 7325 times)
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Moderne Arbeitswelt - Flexibilisierung/Zeitarbeit/Gewerkschaften/Existenzgründer
« on: November 26, 2011, 11:29:29 am »

25.11.2011

Die neuen Tricks der Zeitarbeitsbranche
Die Zeitarbeit boomt, die Branche sieht sich im Aufwind - auch beim Image. Immerhin gibt es für Leiharbeiter inzwischen einen Mindestlohn und die Politik hat angekündigt, dass es künftig gleichen Lohn für gleiche Arbeit auch bei Zeitarbeitern geben soll. Doch die Branche hat längst ihre Ausweichstrategien gefunden, um das zu umgehen: So wälzen führende Zeitarbeitsunternehmen das Risiko auf ihre Angestellten ab, indem sie ihnen bei fehlenden Anschlussaufträgen einfach Minusstunden aufschreiben.
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/1124/zeitarbeit.php5

Arbeitgeberpräsident Hundt will über Equal Pay verhandeln
Um eine gesetzliche Regelung zu verhindern, will Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt mit den Gewerkschaften über eine tarifliche Equal Pay-Klausel verhandeln. Auf dem Arbeitgebertag in Berlin sprach er sich für eine stufenweise Angleichung der Leiharbeitslöhne an die der Stammbeschäftigten aus. Der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel, begrüßte das Angebot, stellte jedoch klar, dass gleiche Arbeit ab dem ersten Tag gleich bezahlt werden müsse.
http://www.gleichearbeit-gleichesgeld.de/initiative/aktuelle-meldungen/2011/arbeitgebertag-hundt-will-ueber-equal-pay-verhandeln/
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Bundesrat beschließt Verschlechterungen für arbeitslose Existenzgründer
« Reply #1 on: November 26, 2011, 11:38:05 am »

26.11.2011

Bundesrat beschließt Verschlechterungen für arbeitslose Existenzgründer
Einen Tag nach der Einigung im Vermittlungsausschuß hat der Bundesrat heute die aktuelle Arbeitsmarktreform gebilligt. Das Gesetz reduziert die Zahl der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktförderung. So kommt es zum Beispiel auch zu Einschnitten beim "Gründungszuschuss" für arbeitslose Existenzgründer, der zudem von einer Pflicht- in eine Ermessensleistung umgewandelt wird.
http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=37345&title=Bundesrat+beschlie%DFt+Verschlechterungen+f%FCr+arbeitslose+Existenzgr%FCnder&storyid=1001322239432
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Wohlfahrtsverbände schlagen Alarm
« Reply #2 on: November 26, 2011, 11:39:41 am »

26.11.2011

Wohlfahrtsverbände schlagen Alarm
Gibt es noch eine Steigerung von Perspektivlosigkeit? „Ja. Das Vorhaben der Bundesregierung, bis 2014 insgesamt zehn Milliarden Euro bei der Arbeitsförderung einzusparen“, erklärte gestern Uwe Hildebrandt
http://www.derwesten.de/staedte/unser-vest/wohlfahrtsverbaende-schlagen-alarm-id6108121.html
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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
« Reply #3 on: November 27, 2011, 01:20:31 pm »

27.11.2011

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Interview mit Matthias, Maschinen-Bediener beim Daimler-Werk in Berlin und aktiv in der Betriebsgruppe der "Alternativen Metaller". Die Zahl der LeiharbeiterInnen in Deutschland wächst stetig. Manpower meldete schon Silvester 2010 bundesweit eine Million Leiharbeitskräfte. Das heißt, die Unternehmer versuchen durch massives Personalleasing ihre Gewinne zu maximieren und an der Lohn-Spirale nach unten weiter zu drehen. Auch in der Autoindustrie werden immer häufiger LeiharbeiterInnen eingesetzt statt die Stammbelegschaft zu erhöhen.
http://www.sozialistische-alternative.de/index.php?name=News&sid=4510

Zur Geschichte der Zeitarbeit/Arbeitnehmerüberlassung

Entwicklung der Zeitarbeit
Die Zeitarbeit hat ihren Ursprung in den USA. 1948 brauchten zwei Anwälte kurzfristig eine Mitarbeiterin. Sie machten die Erfahrung, dass kein Unternehmen Ihnen helfen konnte. Da es nicht nur Ihnen so ging, kam es zur Gründung des ersten Zeitarbeitsunternehmens.
In Deutschland wurde 1969 der Unternehmensverband für Zeitarbeit e.V. gegründet. 1970 kam es zur Unterzeichnung des ersten Tarifvertrages zwischen dem Unternehmensverband für Zeitarbeit e.V. und der Deutschen Angestelltengewerkschaft (DAG) und 1972 zur Verabschiedung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) durch den Bundestag.
weiter:
http://www.agentur-zeitarbeit.com/Geschichte-der-Zeitarbeit/

Arbeitnehmerüberlassung
Bei der Arbeitnehmerüberlassung handelt es sich um eine Form des drittbezogenen Personaleinsatzes, infolgedessen ein Unternehmer einen Arbeitnehmer einstellt und diesen dann zum Zwecke der Arbeitsleistung einem Dritten überlässt. Niedergelegt sind die Regelungen der Arbeitnehmerüberlassung im Gesetz zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung, dem sogenannten Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Sowohl in der Literatur als auch umgangssprachlich werden jedoch unterschiedliche Termini wie Zeitarbeit, Leiharbeit oder auch Personalleasing äquivalent verwendet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmer%C3%BCberlassung
« Last Edit: November 27, 2011, 01:37:30 pm by fehlfarben » Logged
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Gesetzeslücke - Amazon beschäftigt massenhaft Arbeitslose ohne Vergütung
« Reply #4 on: November 27, 2011, 01:39:50 pm »

27.11.2011

Gesetzeslücke
Amazon beschäftigt massenhaft Arbeitslose ohne Vergütung

Eine Gesetzeslücke macht es möglich: Amazon beschäftigt nach Informationen des SPIEGEL Tausende Arbeitslose, die zuvor eine sogenannte "Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung" absolvieren müssen. Die Arbeitsagentur spricht von einem Fehler, "der korrigiert werden muss".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,800166,00.html

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Arbeitsmarkt: Menschen mit Behinderung haben immer weniger Chancen
« Reply #5 on: December 03, 2011, 11:39:18 am »

Arbeitsmarkt: Menschen mit Behinderung haben immer weniger Chancen
Nachdem sich das Beschäftigungsangebot für Menschen mit Handicap über Jahre parallel zur Gesamtkonjunktur bewegt hatte, ist die Entwicklung seit etwa 2009 gegenläufig. Staatliche Lenkungsmechanismen haben sich bislang als wenig wirksam erwiesen
http://www.fr-online.de/arbeit---soziales/arbeitsmarkt-menschen-mit-behinderung-haben-immer-weniger-chancen-,1473632,11243124.html
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Interview: Wir wollen das Lohn­dumping nicht weiter voranschreiten lassen
« Reply #6 on: December 03, 2011, 11:51:03 am »

Arbeitsmarkt/Lohndumping

Interview: Wir wollen das Lohn­dumping nicht weiter voranschreiten lassen
Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, über einen neuen Betriebsbegriff und gewerkschaftliche Verantwortung entlang der Wertschöpfungsketten.
http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/hbs/hs.xsl/38295_38330.htm

Missbrauch von Ein-Euro-Jobs
Aufregung um die Ein-Euro-Jobs: Eigentlich sollen Hartz-IV-Empfänger nur Aufgaben übernehmen, die sonst niemand macht. Doch jetzt zeigt ein interner Prüfbericht des Bundesarbeitsministeriums, dass diese Jobs oftmals reguläre Arbeitsplätze ersetzen.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitsministerium-prueft-jobcenter-missbrauch-von-ein-euro-jobs-1.1224312

Verdienstobergrenze
Nachdem mit HartzIV bereits so etwas wie ein Mindestlohn eingeführt wurde, der allerdings durch die Möglichkeit der Aufstockumg, mit Hilfe der drangsalierenden Argen noch unterschritten werden kann, tritt nun auch die faktische Lohnobergrenze in Kraft. In Mangelberufen -und das sind bekanntlich viele, denn wie wir alle wissen liegen große Teile der Deutschen Wirtschaft wegen “Fachkräftemangels” bereits brach und drohen vollends zu versteppen- erleichtert man nun den Zuzug ausländischer Fachkräfte. aus Nicht-EU-Staaten. Diese müssen mindestens zwischen 33000 und 44000 Euro im Jahr verdienen, damit sie hier arbeiten dürfen.
http://www.erlkoenig-blog.de/?p=7569

Gesellschaft:

Dein Schulbuch lügt Wie die Schule systematisch eine Traumwelt schafft – Kapitel „Arbeit“

Kaum hast du als Schüler die Schule verlassen, ganz gleich mit welcher Qualifikation, musst du einen Beruf erlernen oder dir zumindest eine Arbeit zulegen. Wozu eigentlich?
http://www.streifzuege.org/2011/dein-schulbuch-luegt

Die Spaltung der Gesellschaft vertieft sich
Die Einkommen sind in Deutschland nicht nur weiter ungleich verteilt, die Ungleichheit zwischen Lohneinkommen und Gewinn- und Kapitaleinkommen nimmt auch weiter zu. Auch die Armut und die Abstände zwischen unteren und mittleren sowie mittleren und hohen Einkommen steigen kontinuierlich weiter an. Die Politik unternimmt nichts gegen die soziale Spaltung der Gesellschaft, in der wenige Reiche immer mehr abheben
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35985/1.html
« Last Edit: December 03, 2011, 12:22:40 pm by fehlfarben » Logged
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Markttraumjob
« Reply #7 on: December 04, 2011, 11:30:12 am »

Markttraumjob
Während noch vor ca. 40 Jahren die Selbstentfremdung und Fremdbestimmung des Menschen, durch die Lohnarbeit, offen diskutiert und kritisiert wurden, wird es heute als Naturzustand des Menschen definiert: wir haben dem »Markt-Dämon« zu dienen und haben zu funktionieren. Der sog. »Ausbildungspakt« ist eine Farce und dient in erster Hinsicht Arbeitgeber-Interessen.
http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2011/an-der-sprache-sollt-ihr-sie-erkennen/

Manroland: Die Verteidigung der Arbeitsplätze und die Rolle der IG Metall
Die Protestkundgebungen der Belegschaften von Manroland, die am vergangenen Donnerstag in Offenbach/Frankfurt, Augsburg, und Plauen stattfanden, waren von einem deutlichen Widerspruch geprägt. Die große Mehrheit der Beschäftigten an allen drei Unternehmensstandorten forderte die prinzipielle Verteidigung ihrer Arbeitsplätze, Löhne und Sozialstandards.
http://www.wsws.org/de/2011/dez2011/manr-d03.shtml

Mindestens die Hälfte sind Leiharbeiter

Hermes stellt in Hal­dens­leben (Sachsen-​Anhalt) Beschäf­tigte für Ver­sand und Lager­helfer zuhauf ein – meist auf Zeit. Ein Gespräch mit Karsten Müller. Karsten Müller (27, Name geän­dert) war bis Ende August als Leih­ar­beiter bei der Hermes Ful­fil­ment GmbH in Hal­dens­leben, einer Tochter des Otto-​Konzerns.
http://www.meinpolitikblog.de/mindestens-die-hlfte-sind-leiharbeiter
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Katholiken klagen über schlecht bezahlte Jobs
« Reply #8 on: December 09, 2011, 03:44:33 am »

8.12.2011

Katholiken klagen über schlecht bezahlte Jobs
Angesichts der wachsenden Zahl schlecht bezahlter und unsicherer Jobs in Deutschland haben bayerische Katholiken eine Kurskorrektur in der Arbeitsmarktpolitik verlangt.
http://www.rosenheim24.de/nachrichten/bayern-lby/katholiken-klagen-ueber-schlecht-bezahlte-jobs-1522377.html

Ausbeutung: Undercover als Paketzusteller
..Für die Sendung 45 Minuten im NDR Fernsehen hat unser Reporter wochenlang als Paketzusteller gearbeitet und sich dabei gefilmt. Er war bei einem Tochterunternehmen der Deutschen Post DHL. Ein Knochenjob, 6-Tage Woche. Überstunden werden nicht bezahlt, knapp 1000 Euro netto. Betriebsräte gibt es nicht.
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/paketsklaven151.html

OECD-Studie: Einkommensschere in Deutschland öffnet sich immer stärker
In Deutschland ist die Einkommensungleichheit seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Das geht aus der Studie "Divided we stand – Why inequality keeps rising" hervor, die diese Woche von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlicht wurde. Mit durchschnittlich 57.300 Euro verdienten die obersten zehn Prozent der deutschen Einkommensbezieher im Jahr 2008 etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent (7400 Euro). In den 90ern lag das Verhältnis noch bei 6 zu 1, der aktuelle OECD-Durchschnitt ist 9 zu 1
http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=38492&title=OECD-Studie%3A+Einkommensschere+in+Deutschland+%F6ffnet+sich+immer+st%E4rker&storyid=1001323347133.
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Leiharbeit (Teil2)- Die staatlich geförderte Ausbeutungsmaschine
« Reply #9 on: December 12, 2011, 07:53:33 pm »

Leiharbeit (Teil2)- Die staatlich geförderte Ausbeutungsmaschine
Die entscheidende Frage ist jedoch, worauf dieser Gewinn fußt. Da Unternehmen letztendlich nicht mehr für Leiharbeiter als für ihre Stammbelegschaft ausgeben wollen, gibt es gar keine andere Möglichkeit als die Vermittlungskosten dem Arbeitnehmer in Rechnung zu stellen. Im Ergebnis erhalten Leiharbeiter 20 bis 40 Prozent weniger Lohn als Beschäftige mit Festanstellung.
http://the-babyshambler.com/2011/12/11/leiharbeit-teil2/

Experte geißelt "Billiglöhne" in deutscher Servicebranche
Der Direktor des gewerkschaftsnahen IMK-Instituts, Gustav Horn, kritisiert: Die hiesigen Arbeitskosten seien im europäischen Vergleich zu niedrig. Das steigere die Wettbewerbsfähigkeit zu Lasten der Nachbarstaaten. Plädoyer für höhere Löhne
http://www.derwesten.de/wirtschaft/experte-geisselt-billigloehne-in-deutscher-servicebranche-id6156730.html

Geringverdiener leben immer kürzer
Die Deutschen werden immer älter - wenn sie ausreichend Geld zur Verfügung haben. Die Lebenserwartung von Geringverdienern ist nach Angaben der Bundesregierung im vergangenen Jahrzehnt um zwei Jahre gesunken.
http://www.sueddeutsche.de/leben/zahlen-zur-lebenserwartung-geringverdiener-leben-immer-kuerzer-1.1232208

Freislers Rechtskamerad und die Lohndrückermafia

Gleich und gleich gesellt sich gern. So könnte man die in der Zeit sehr lesenswert beschriebene Tagung mit dem Thema "Freie Industriedienstleistungen als Alternative zur regulierten Zeitarbeit", durchaus als Treffen Gleichgesinnter begreifen. Wer sich allerdings zu Volker Rieble, dem Chef des Münchner Zentrum für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht (ZAAR), der auch noch Rechtsprofessor in München ist, gesellt der verkündet damit lauthals, das auch er wie eben jener Rieble in Hitlers Mordrichter Freisler einen ehrenwerten Rechtsgenossen sieht.
http://duckhome.de/tb/archives/9695-Freislers-Rechtskamerad-und-die-Lohndrueckermafia.html
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Mindestens zehn Prozent höhere Löhne in Deutschland könnten Europa retten!
« Reply #10 on: December 19, 2011, 12:50:35 pm »

19.12.2011

Mindestens zehn Prozent höhere Löhne in Deutschland könnten Europa retten!
Die asoziale Wirtschaftspolitik, die unter Schröder/Fischer begonnen und von der Merkeline fortgeführt wurde hat maßgeblich zu den Ungleichgewichten in der EU beigetragen. Nirgendwo haben Billigjobs, teilweise wettbewerbsverzerrend staatlich subventioniert, in den letzten Jahren so zugenommen wie in Deutschland. Mittlerweile haben nur noch zwei Drittel der Deutschen Vollzeitjobs. Nirgendwo in Europa haben sich Gewerkschaften so überaus verständnisvoll „staatstragend“ und „wirtschaftsfreundlich“ positioniert wie in Deutschland.
http://almabu.wordpress.com/2011/12/19/mindestens-zehn-prozent-hohere-lohne-in-deutschland-konnten-europa-retten/
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Für 900.000 Beschäftigte Kabinett beschließt Mindestlohn für Zeitarbeit
« Reply #11 on: December 21, 2011, 02:31:50 am »

20.12.2011

Lohnuntergrenze für 900.000 Beschäftigte
Kabinett beschließt Mindestlohn für Zeitarbeit

900.000 Beschäftigte in der Zeitarbeit müssen ab Jahresbeginn pro Stunde mindestens 7,01 Euro im Osten und 7,89 Euro im Westen erhalten. Das Kabinett beschloss einen Mindestlohn für die gesamte Branche, also auch für nicht tarifgebundene Firmen. Insgesamt gelten nun für vier Millionen Beschäftigte Mindestlöhne.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/mindestlohn312.html
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Soziale Spaltung Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV
« Reply #12 on: December 29, 2011, 09:26:28 am »

29.12.2011

Soziale Spaltung
Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV

Das Risiko des sozialen Absturzes wächst: Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.
weiter:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,806154,00.html
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Analyse der Bundesagentur für Arbeit: Vom Job direkt in Hartz IV
« Reply #13 on: December 29, 2011, 01:26:25 pm »

29.12.2011

Analyse der Bundesagentur für Arbeit: Vom Job direkt in Hartz IV
Zu wenig eingezahlt oder nicht lang genug: Jeder Vierte, der seinen Job verliert, hat keinen Anspruch mehr auf das deutlich höhere Arbeitslosengeld I und ist sofort auf Hartz IV angewiesen. Dabei handele es sich häufig um Geringqualifizierte, knapp ein Drittel sei zuvor als Leiharbeiter tätig gewesen, zitiert die Süddeutsche Zeitung aus einer Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Zahl der neuen Arbeitslosen, die direkt in die staatliche Hartz-IV-Grundsicherung absteigen, hat demnach seit 2008 deutlich zugenommen.
http://www.taz.de/Analyse-der-Bundesagentur-fuer-Arbeit/!84557/
« Last Edit: December 29, 2011, 01:40:51 pm by fehlfarben » Logged
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Arbeitsmarktpolitik: Wie eine schizophrene Psychose
« Reply #14 on: December 31, 2011, 12:11:35 am »

30.12.2011

Arbeitsmarktpolitik: Wie eine schizophrene Psychose
Ver­gleichbar einer schi­zo­phrenen Psy­chose wird die Rea­lität geleugnet und statt­dessen eine Schein­welt kon­stru­iert und prä­sen­tiert. Als Ärztin müsste Ursula von der Leyen genau wissen, was Lin­de­rung in solchen Fällen ermög­licht: Die kon­se­quente Einführung der Realität. Aber dann müsste sie eingestehen, dass nichts gut in der Arbeits­markt– und Sozi­al­po­litik ist und dass das Ver­sagen der Kon­zepte jeden Tag deut­li­cher wird.
http://www.meinpolitikblog.de/arbeitsmarktpolitik-wie-eine-schizophrene-psychose

Arbeitslosenstatistik ist geschönt
Seit Jahren veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit eine Arbeitslosenstatistik, die nicht der Realität entspricht. Offiziell weist die BA für November 2,713 Arbeitslose aus. In Wirklichkeit sind es Millionen mehr. Dazu zählen Tausende Ältere, die als nicht vermittelbar gelten sowie Dauererkrankte, Ein-Euro-Jobber, privat Vermittelte und Menschen in einer Fortbildung.
http://www.n-tv.de/politik/Arbeitslosenstatistik-ist-geschoent-article5101146.html
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