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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Politik Weltgeschehen > Topic: NAHOST-KONFLIKT
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Author Topic: NAHOST-KONFLIKT  (Read 49100 times)
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earthling
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #15 on: January 06, 2009, 02:35:13 pm »

Cheneys Netzwerke hinter der Palästinakrise
Mitteilung von Strategic Alert, Jahrg. 21, Nr. 25 vom 21.6.07
http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=723

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earthling
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #16 on: January 06, 2009, 02:37:40 pm »

„Hamas – aus dem palästinensischen Widerstand in die Regierung“

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20060916

Buchtip: „Hamas – aus dem palästinensischen Widerstand in die Regierung“, von Helga Baumgarten, Diederichs Verlag, München 2006
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Boomer
Guest
Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #17 on: January 06, 2009, 03:37:29 pm »

Quote
Die Ziele des israelischen Krieges gegen den Gaza-Streifen und die erstaunliche Kooperation der arabischen Regime
Am 27. Dezember hat die israelische Armee den Krieg gegen den Gaza-Streifen begonnen. Nach sieben Tagen massiven Bombardements begann am 3.Januar 2009 die Bodenoffensive. Israel wendet im Kern dieselbe Militärstrategie an wie 2006 im Krieg gegen den Libanon: fortgesetzte massive Bombardierung aus der Luft und von der See als Auftakt des Krieges, der keineswegs nur gegen militärische Ziele von Hamas gerichtet ist, sondern offenbar auch die Bevölkerung terrorisieren soll, um deren Willen zu brechen.[...]

Quelle & zum Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29479/1.html


Das israelische Militär soll Phosphor-Granaten verwendet haben, die Bodenoffensive verschärft den Vorwurf an Israel, die Bevölkerung im Gaza-Streifen zu terrorisieren:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29480/1.html
« Last Edit: January 06, 2009, 03:39:38 pm by Boomer » Logged
Boomer
Guest
"Ich bin einem israelischen PR-Konzert ausgesetzt"
« Reply #18 on: January 06, 2009, 03:55:21 pm »

Quote
Interview mit André Marty: "Ich bin einem israelischen PR-Konzert ausgesetzt".

Was Propaganda angeht, hat der Krieg im Gazastreifen neue Dimensionen erreicht, sagt André Marty, Fernseh-Korrespondent im Nahen Osten. Derartige Beeinflussungsversuche habe er noch nie erlebt.[...]

Quelle & zum Artikel: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Ich-bin-einem-israelischen-PRKonzert-ausgesetzt/story/17261231

Zum Video:
http://www.sf.tv/videoplayer/embed/0715805a-2478-4e03-b081-3e8d634f52c9&live=false

Israel will keine Zeugen für seine Verbrechen
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/01/israel-will-keine-zeugen-fr-seine.html
« Last Edit: January 06, 2009, 04:01:58 pm by Boomer » Logged
Boomer
Guest
Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #19 on: January 06, 2009, 08:00:32 pm »

Israel verletzt Libanons Luftraum und versucht Krieg auszudehnen
http://www.radio-utopie.de/2009/01/06/Israel-verletzt-Libanons-Luftraum-und-versucht-Krieg-auszudehnen

Israelische Bombe trifft Uno-Schule
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,599708,00.html
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earthling
Guest
Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #20 on: January 06, 2009, 11:28:37 pm »

(nicht so "coole") Fakten über Israel
http://de.youtube.com/watch?v=Le1k7RX4PVU


So sorry
http://de.youtube.com/watch?v=IuwwHBa5yQc

http://de.youtube.com/user/poocool
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earthling
Guest
Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #21 on: January 06, 2009, 11:33:37 pm »

Israels kleines hässliches Imperium

Die Regierung Olmert plant den Rückzug aus dem Großteil des Westjordanlands. Die großen Siedlungen will sie dabei annektieren. Das würde den Krieg zwischen Israelis und Palästinensern weiter verlängern. Der Einmarsch im Gaza-Streifen könnte Vorbote dieser Entwicklung sein.
von Amos Elon / Le Monde diplomatique / 7.7.06

Rebecca West schrieb vor 65 Jahren in ihrem Jugoslawien-Buch: "Ich hasse die Kadaver von Imperien. Sie stinken so erbärmlich, dass ich sie mir nicht einmal im lebendigen Zustand als gesunde Wesen vorstellen kann."1

Israels besetzte Gebieten waren von Anfang an ein hässliches Miniimperium, und zwar noch ehe dessen Einwohner rebellierten. Andere Kolonisatoren beteiligten die lokalen Eliten an der Macht, heirateten Einheimische, gründeten Universitäten, schufen Bewässerungsanlagen und andere Projekte zugunsten der Kolonisierten. Israel tat kaum etwas dergleichen. Fast alles, was sich in den besetzten Gebieten seit 1967 verbessert hat, wurde von den Saudis und den Golfstaaten finanziert. 2001 gab es hier keine einzige Verkehrsampel. Westjordanland und Gaza-Streifen waren für Israel ein durch Zwang gesicherter Absatzmarkt und eine Bezugsquelle für billige Arbeitskräfte.

weiter http://www.monde-diplomatique.de/pm/2006/07/07/a0048.text.name,askAF7xBT.n,3
« Last Edit: January 06, 2009, 11:36:45 pm by earthling » Logged
earthling
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #22 on: January 06, 2009, 11:36:30 pm »

Nahost-Konflikt
Israel nennt Bedingungen für Waffenruhe
06.01.2009 Die internationalen Aufrufe zu einem Ende des Blutvergießens in Nahost werden immer lauter. Nun hat der amtierende israelische Ministerpräsident Ehud Olmert erste Bedingungen für eine Waffenruhe genannt. Unterdessen steigt die Zahl der Toten bei den Kämpfen im Gazastreifen ständig.

HB GAZA/JERUSALEM/DAMASKUS. Die israelische Armee ist am elften Tag ihrer Militäroffensive noch tiefer in den Gazastreifen vorgedrungen und hat die radikal-islamische Hamas weiter in die Zange genommen. Nach Olmerts Willen soll es eine Feuerpause nur bei verbindlichen Zusagen über einen Stopp der Raketenangriffe militanter Palästinenser sowie des Waffenschmuggels in den Gazastreifen geben. Die Zahl der Todesopfer stieg auf rund 600.

weiter http://www.handelsblatt.com/politik/international/israel-nennt-bedingungen-fuer-waffenruhe;2121129
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earthling
Guest
Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #23 on: January 06, 2009, 11:41:19 pm »

9.4.1948: Massaker von Deir Yassin   

Wer heute durch Israel fährt, der muss schon gründlich suchen, um - etwa in Galiläa im Norden oder in dem Streifen zwischen Jerusalem und dem Mittelmeer - die Überreste arabischer Dörfer zu finden, die es hier einst gegeben hatte. Manchmal sind nur noch von Unkraut überwucherte Schutthügel übrig, manchmal antike Hausreste in vergleichsweise neuen jüdischen Orten. Rund 400 palästinensische Ortschaften wurden im Krieg von 1948 zerstört und ihre Bevölkerung vertrieben. Orte, die nur auf alten Landkarten weiterleben. Und in der Erinnerung derer, die aus ihnen geflohen sind und seitdem meist in Flüchtlingslagern leben.

Etwa 700.000 Palästinenser mussten 1948 ihre angestammte Heimat verlassen. und sie und ihre Nachkommen bilden den Kern des "Palästinenser-Problems". Viel ist darüber gestritten worden, ob sie grausam vertrieben oder deportiert wurden oder ob sie in der Hoffnung flohen, bald mit den siegreichen arabischen Truppen zurückkehren zu können. Beides trifft sicher zu. Selbst israelische Historiker haben längst eingeräumt, dass es eine systematische Vertreibung und Deportation gab, und es wird längst nicht mehr bestritten, dass es hierbei zu Gewaltanwendung und Grausamkeiten kam.

weiter http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu&lang=de&manu_id=855&tag=9&monat=4&weekd=&year=2007&weekdnum=&dayisset=1&lang=de
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earthling
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #24 on: January 07, 2009, 03:34:52 am »

Jüdisch-französische Union für den Frieden, UJFP
Bodenangriff auf Gaza - Die israelischen Führer haben sich für ihre Verbrechen zu verantworten
Nach Jahren einer unmenschlichen Blockade, nach einer Woche der Bombardierung mit 450 Toten und Tausenden Verletzten hat die israelische Armee am 3.Januar 2009 ihre Bodentruppen gegen den Gazastreifen geworfen. Dieses Verbrechen war lange angekündigt. Zorn und Wut darüber, daß wir es nicht haben verhindern können, sind umso größer.
So kann also 2009 eine der mächtigsten Armeen der Welt ein überbevölkertes Gebiet  angreifen und dort straflos massakrieren, wen ihr beliebt.

Alle Zionisten für Krieg
Ein tragischer Konsenz in der israelischen Gesellschaft ermöglichte das Verbrechen. Alle zionistischen Parteien wurden im vorhinein vom Angriff auf Gaza unterrichtet, und alle haben ihn gebilligt. Nur eine kleine Minderheit von Anti-Kolonialisten steht weiter unermüdlich dagegen, demonstriert und gibt Zeugnis.
Dieses Meinungsbild ist Ergebnis dauernder Propaganda in Israel. Sie zielt darauf, die Bewohner von Gaza oder die Hamas zu entmenschlichen und darauf, daß zulässig oder normal wird, sie zu ermorden.

weiter http://www.steinbergrecherche.com/ujfp.htm#Bodenangriff
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_Israel_juedische/ujfp_bewaffnete_aktion.htm
« Last Edit: January 07, 2009, 03:37:19 am by earthling » Logged
earthling
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #25 on: January 07, 2009, 07:45:25 am »

Die Invasion Gazas: Operation Cast Lead, Teil einer breiteren militärisch-nachrichtendienstlichen Agenda Israels
Michel Chossudovsky, Global Research, January 5, 2009 - Die Bombardierungen aus der Luft sowie die anhaltende Bodeninvasion Gazas durch israelische Truppen müssen in einem historischen Kontext analysiert werden. Operation "Cast Lead" ist ein sorgfältig geplantes Unterfangen, welches Teil einer breiteren Agenda ist die zuerst von der Administration Ariel Sharons im Jahr 2001 formuliert wurde:

"Quellen im Verteidigungs-Establishment sagten dass Verteidigungsminister Ehud Barak vor sechs Monaten die israelischen Verteidigungskräfte angewiesen hätte, sich auf die Operation vorzubereiten, obwohl Israel begonnen hatte, mit der Hamas ein Abkommen über eine Feuerpause auszuhandeln."
(Barak Ravid, Operation "Cast Lead": Israeli Air Force strike followed months of planning, Haaretz, December 27, 2008)

weiter http://infokrieg.tv/gaza_dagan_2009_01_05.html
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Boomer
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #26 on: January 07, 2009, 11:17:19 am »


Quote
Der Krieg, mit dem Israels Regierung seit Ende der Weihnachtsfeierlichkeiten die Menschen in Gaza terrorisiert, hat schon an seinen ersten Tagen die vorauseilende Zustimmung westlicher Politiker gefunden. Nicht nur George W. Bush, sondern auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel beeilten sich, die Luftangriffe der israelischen Armee als legitime Akte der Selbstverteidigung zu qualifizieren und der Hamas die Alleinschuld zuzuweisen.[...]
 - Die Stunde der Bewährung? ...
 - Über welche Informationen und Sachkenntnisse verfügt die Bundesregierung? ...
 - Die Ja-Sager gefährden die Zukunft Israels und das Leben von Juden ...
 - Persönliche Erfahrungen und Gefühle sollten keine Tabus sein ...
 - Geschichtsbewusste Parteinnahme oder deutscher Narzissmus? ...

Quelle & zum Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29489/1.html
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earthling
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #27 on: January 07, 2009, 07:27:58 pm »

NAHOST-KONFLIKT
Joschka Fischer attackiert "Chaos-Politik" der EU
7. Januar 2009 - Ex-Außenminister Joschka Fischer hat die Vermittlungsbemühungen der Europäischen Union im Nahen Osten scharf kritisiert. "Der gegenwärtige chaotische Auftritt von EU und europäischen Regierungen sollte uns die Schamesröte ins Gesicht treiben"

Er kritisierte, "dass die Bundesregierung das deutsche Gewicht nicht stärker einsetzt, um eine einheitliche europäische Haltung zu erreichen".

Fischer lobte dagegen die deutsche Solidarität mit Israel: "Das ist Teil unserer Staatsräson seit Gründung der Bundesrepublik." Der frühere Außenminister nahm die Bundesregierung ausdrücklich gegen Kritik wegen einer zu israelfreundlichen Haltung in Schutz.

alles http://www.welt.de/politik/article2985083/Joschka-Fischer-attackiert-Chaos-Politik-der-EU.html
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earthling
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #28 on: January 07, 2009, 08:04:19 pm »

Israel hat den Propaganda-Krieg schon verloren
Der Ausgang des blutigen Konflikts im Gazastreifen ist noch offen, den Kampf um die öffentliche Meinung hat Israel indes bereits verloren.
Zwar greift die israelische Regierung in der Propaganda-Schlacht um ihren Krieg gegen die Hamas auf moderne Kommunikationswege wie das Videoportal Youtube zurück. Auch geben die Botschafter des Landes in aller Welt und Armeesprecherin Avital Liebovich unermüdlich Erklärungen ab.
Doch die Bilder der verzweifelten Opfer im Palästinensergebiet lassen diese Bemühungen wie stumpfe Schwerter erscheinen.

weiter http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Israel-hat-den-PropagandaKrieg-schon-verloren/story/17897100
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Boomer
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Re: NAHOST-KONFLIKT
« Reply #29 on: January 07, 2009, 09:14:25 pm »

Quote
Israel hat die Raketenkrise als Kriegsgrund erfunden
Wenn man die offizielle Angaben der israelischen Regierung über die Raketenangriffe der Hamas genau analysiert, dann sieht man wie die Raketenkrise künstlich erfunden wurde, um einen Krieg gegen Gaza und Hamas begründen zu können.[...]

Quelle & weiter: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/01/israel-hat-die-raketenkrise-als.html

Siehe auch:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/
« Last Edit: January 07, 2009, 09:16:54 pm by Boomer » Logged
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