Better Quality of Life - Bequol - GDR
Informierte und geblockte Naturmineralien
Bitte besuchen Sie unseren Sponsor
Erinnerungsforum
May 24, 2012, 02:47:19 am *
Welcome, Guest. Please login or register.

Login with username, password and session length
News: Willkommen im Erinnerungsforum

die Plattform für informelle Wahrheiten und alternative Denkstrukturen
jenseits der Mainstream-Medien
 
   Home   Help Search Login Register  
Better Quality of Life - Bequol - GDR
Informierte und geblockte Naturmineralien
Bitte besuchen Sie unseren Sponsor
Erinnerungsforum > Gesellschaft > Politik Weltgeschehen > Topic: PPP - Der grosse Ausverkauf (Public Private Partnership)
Pages: [1]   Go Down
« previous next »
  Print  
Author Topic: PPP - Der grosse Ausverkauf (Public Private Partnership)  (Read 2646 times)
0 Members and 2 Guests are viewing this topic.
earthling
Guest
PPP - Der grosse Ausverkauf (Public Private Partnership)
« on: May 19, 2008, 02:16:07 am »

Regierungen regieren immer weniger
In Ländern Osteuropas fliegen politisch die Fetzen, die Wirtschaft stört das nicht – dank internationaler Organisationen.
Wahlen in der Ukraine: Egal ob sich nun die Anhänger der Ministerpräsidentin Timoschenko durchsetzen oder nicht – dank EBRD wird weiter kräftig investiert.

Stabile Regierungen sind von Vorteil, aber die politischen Prozesse in Osteuropa haben das Wirtschaftswachstum bisher nicht behindert." Kurt Geiger arbeitet für die EBRD, die European Bank for Reconstruction and Development (Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in Osteuropa). 1991 wurde sie von den EU-Staaten gegründet, um der Marktwirtschaft nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Systeme auf die Sprünge zu helfen.

Die Bank sitzt in London, und beteiligt sich in riskanteren Märkten an Firmen oder finanziert Mittelbetriebe und Infrastruktur (Energie). Und zwar unabhängig davon, wer gerade in der Regierung sitzt. Ein schöner Teil der Auslandsinvestitionen in der Region kam nur zustande, weil die EBRD mit von der Partie war und skeptischen westlichen Investoren Sicherheit gab.

Das klappt – und wie. "Die EBRD ist ein verlässlicher Partner für uns auf unsicheren Märkten", versichert Bank Austria-Generaldirektor Erich Hampel. Mit Hilfe der EBRD wurden bis Ende 2007 Investitionen in Höhe von 117 Milliarden Euro ausgelöst.
Damit wird osteuropäischen Regierungen in einem wesentlichen wirtschaftspolitischen Feld – der Umwandlung einer Volkswirtschaft in eine Wettbewerbsgesellschaft – das Heft aus der Hand genommen.

weiter http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/160656.php
« Last Edit: September 07, 2008, 02:21:33 am by earthling » Logged
earthling
Guest
Bürgermeister kündigt Vertrag mit Energiekonzernen
« Reply #1 on: June 28, 2008, 04:24:30 pm »

Bürgermeister kündigt Vertrag mit Energiekonzernen

Die hohen Energiepreise setzen auch den Kommunen zu. Doch die Bürger setzen sich zur Wehr: Rebellische Bürgermeister kündigen ihren Versorgern die teuren Verträge. Ihre Kommunen übernehmen selbst das Geschäft mit Strom, Wasser, Gas.(....)
 
Bürgermeister Roland Schäfer will daher, dass die Versorgung wieder in kommunale Hände übergeht. Für 18 Millionen Euro will er das 212 Kilometer lange Netz für 11.300 Bergkamener Wasserkunden zurückkaufen: "Das Geld haben wir."
 
http://www.wiwo.de/unternehmer-m-rkte/rebellische-b-rgermeister-k-ndigen-vertr-ge-mit-energiekonzernen-297831/
« Last Edit: August 15, 2008, 11:58:04 pm by earthling » Logged
earthling
Guest
Der grosse Ausverkauf - The big sellout (FLORIAN OPITZ)
« Reply #2 on: August 14, 2008, 04:29:37 pm »

Der grosse Ausverkauf - The big sellout - 95 Min. (FLORIAN OPITZ)
http://www.filmstarts.de/kritiken/51037-Der-gro%DFe-Ausverkauf.html

Quote
Was haben moderne Kriegsführung und Wirtschaftspolitik gemein? Beide basieren auf dem Prinzip der Entmenschlichung ihrer Prozesse. Mit dieser Einsicht eines Ökonomen beginnt der Dokumentarfilm über die zunehmende Privatisierung ehemals staatlicher Institutionen. Der Film sucht die Orte der Privatisierung weltweit auf und führt Beispiele dafür an: In Südafrika ist es die Stromversorgung, in England die Bahn, das Gesundheitssystem auf den Philippinen, die Wassersorgung in Bolivien. Der Film lässt die Menschen zu Wort kommen, die nicht von diesen Entwicklungen profitieren. Ihnen werden die Vertreter der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds und der Weltgesundheitsorganisation gegenübergestellt, die für die globalen Privatisierungstendenzen mitverantwortlich sind.

http://www.dergrosseausverkauf.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_große_Ausverkauf
http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=188828905

siehe alt. http://dokukanal.blogspot.com/index.html#9019234884914460818

trailer
http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=8884872

« Last Edit: June 21, 2009, 12:05:46 am by earthling » Logged
earthling
Guest
Re: Der grosse Ausverkauf - The big sellout (FLORIAN OPITZ)
« Reply #3 on: August 14, 2008, 04:38:33 pm »

Interview mit Florian Opitz zu "Der grosse Ausverkauf"
http://www.filmnews.at/interviewopitz.php
Quote
Florian Opitz: Ich hab mich schon immer viel mit Globalisierung beschäftigt, (…) und Privatisierung als Teil der Globalisierung war so eine Sache wo ich mich gewundert habe, dass sie in den deutschen Medien zumindest, aber auch in den internationalen Medien, immer nur sehr einseitig betrachtet worden ist. (…) Es wurde nie hinterfragt, beziehungsweise es wurden nie die Effekte der Privatisierung auf die Bevölkerung dargestellt. (…) Das hat mich neugierig gemacht und dann hab ich angefangen über die Medienrecherche eben bei Institutionen, Organisationen wie der Weltbank oder der UNO, aber auch bei Gewerkschaften und NGO’s und Universitäten zu recherchieren. (…) Und dann kamen einzelne Fälle eingetrudelt, von denen hab ich welche ausgesucht, nach dem Schema dass ich wirklich einen globalen Film erzählen wollte. (…) Und ich hab’ eben auch Fälle gesucht, wo es so einen gewissen Widerspruch zumindest gegeben hat gegen die Privatisierung, wo die Bevölkerung zumindest das hinterfragt hat, denn ich wollte in meinem Film nicht nur Opfer zeigen, sondern ich wollte auch politisch aktive Subjekte zeigen, die sich darüber informieren und die möglicherweise, wenn es eben besonders ungerecht ist, auch Widerstand leisten.

Logged
earthling
Guest
Re: Der grosse Ausverkauf - The big sellout (FLORIAN OPITZ)
« Reply #4 on: August 14, 2008, 04:40:08 pm »

Privatisierung des Regens
Der große Ausverkauf - ein Dokumentarfilm von Florian Opitz
Quote
"Niemand kann sich die Güter der Erde oder des Gewerbes ausschließlich aneignen, ohne ein Verbrecher zu sein." - Gracchus Babeuf 1797

http://www.wsws.org/de/2007/jul2007/ausv-j11.shtml

Filmtipp: Der große Ausverkauf
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2330
Quote
Von der Weltbank in die Slums, von der Sonntagsrede zur Alltagswelt, von Renditeziffern zu den Menschen: Florian Opitz (34) ist mit seinem Dokumentarfilm „Der große Ausverkauf“ ein großes Stück Aufklärung über die Folgen der weltweiten Privatisierungspolitik gelungen

« Last Edit: August 14, 2008, 04:41:51 pm by earthling » Logged
Boomer
Guest
Ausverkauf des Trinkwassers in Deutschland
« Reply #5 on: September 06, 2008, 04:54:58 pm »

http://www.youtube.com/watch?v=7kKcADVS7Ws

Quelle: http://www.youtube.com/user/rfidslave

Was ist PPP?
http://de.wikipedia.org/wiki/Public_Private_Partnership

Siehe auch:
http://www.nabu.de/m09/m09_06/02525.html

Logged
earthling
Guest
PPP-Public Private Partnership oder Privat macht Public Pleite?
« Reply #6 on: September 06, 2008, 08:49:42 pm »

PPP-Public Private Partnership oder Privat macht Public Pleite?
16.06.2008 - Korruptionsexperte Werner Rügemer zur Heuschrecken-Plage im öffentlichen Raum
Korruptionsexperte Werner Rügemer deckte in seiner Bilanz "Privatisierung in Deutschland" zahlreiche fragwürdige Praktiken auf - eine vierte, aktualisierte Auflage brachte es jüngst hinsichtlich der Machenschaften von Bahn- und Treuhand auf den neuesten Stand. Sein neues Buch widmet er dem aktuell letzten Schrei der Privatisierer: den "Heuschrecken" im öffentlichen Raum. Thomas Barth sprach für Telepolis mit Werner Rügemer über die "Anatomie" des globalen Finanzinstruments Public Private Partnership.
weiter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28125/1.html

Arvato setzt auf Privatisierung staatlicher Dienstleistungen
Bertelsmann trennt sich vom Musikgeschäft Sony/BMG und schichtet eine Milliarde um. Vermutlich fließt ein Großteil in den Bereich Arvato: Logistik, Internet, "Government Services": Ein 20-Milliarden-Euro-Markt
weiter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28605/1.html

Informationen über alle erfassten PPP-Projekte in Deutschland
http://www.ppp-projektdatenbank.de/index.php?id=9

wiki infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Public_Private_Partnership
« Last Edit: September 07, 2008, 02:23:48 am by earthling » Logged
earthling
Guest
Common Purpose
« Reply #7 on: September 06, 2008, 08:58:28 pm »

Common Purpose - Brian Gerrish
Brian Gerrish presents in Bournemouth June 28 2008. Brian presents more documentation about Common Purpose and the latest updates. Brian and his team have been especially courageous and patriotic in their efforts to save the independence of their nation... this being the Post Democratic Era where control of the country has been taken from the people.
weiter/video: http://www.disclose.tv/action/viewvideo/5706/Common_Purpose_NWO_Fifth_Column_Brian_Gerrish/

Common Purpose Government Infiltrators
http://video.google.com/videoplay?docid=3664960863576873594


Common Purpose (CP) - a hidden virus in government and schools
http://www.tpuc.org/node/107



siehe auch: "Common Purpose" auch in Deutschland http://www.commonpurpose.de/home.aspx
Quote
Common Purpose heißt so viel wie "gemeinsame Sache". Mit unseren Programmen fördern wir die Übernahme von Verantwortung und die Fähigkeit, effektiv zu führen und Veränderungen zu bewirken -zum Wohle aller.


Quote
Matrix ist unser Programm für Führungskräfte in großen Städten. Rund 35 aktive Verantwortungsträger aus den unterschiedlichsten Bereichen, Berufen, Kulturen und Ehren- ämtern setzen sich an 11 über ein Jahr verteilten Themen- tagen intensiv mit den Chancen und Problemen ihrer Stadt und der Region auseinander. http://www.commonpurpose.de/home/programme.aspx
« Last Edit: September 07, 2008, 02:24:36 am by earthling » Logged
zoe
Global Moderator
Hero Member
*****

Karma: 6
Offline Offline

Posts: 3993



Re: FDP plant Verkauf von Unikliniken
« Reply #8 on: February 07, 2010, 09:41:13 pm »


FDP plant Verkauf von Unikliniken


Die Vorsitzende von Bürger-Schulterschluss e. V. Renate Hartwig warnt vor Plänen der FDP. Bürger wehrt Euch durch zivilen Ungehorsam – FDP plant Verkauf von Unikliniken!
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/fdp-plant-verkauf-von-unikliniken
Logged
earthling
Guest
Agenda 21 Alert: The Sustainable Development of the Ruling Class
« Reply #9 on: February 16, 2010, 11:06:37 pm »

Agenda 21 Alert: The Sustainable Development of the Ruling Class
The people of the United Kingdom are upset with the prospect of the French government buying the Port of Dover, when, in fact, they should be outraged!  It is not the French government that proposes to buy the Port,  but a governmental hybrid that follows the collectivists’ blueprint to take over the world’s profitable assets and land.
The British government wants to sell the strategic Port of Dover, at the historic White Cliffs of Dover, to reduce its debt of $1.3 trillion dollars.  While the sale of the Port could rake in over $500 million dollars, this is not even a drop in the bucket to pay down the debt, and the Port is expected to flourish and grow by 85% in the next 20- 30 years.  Currently, it is a public corporation.
The Port is at the narrowest part of the English Channel, the Strait of Dover, just 21 miles from the shores of France and the city of Calais.  The prospective buyer is a French ‘entity’, the Nord-pas-de-Calais regional council, which also owns the city of Calias.  Regional councils are designed to usurp local government power and authority and mix business interests with government.
Joan Veon describes Public- Private Partnerships (PPP) as private companies and governments coming together for profit.  The money partner (private companies) benefit from the alliance in any number of ways: monopolies, tax breaks, enforcement of policies, etc.  She says that the advocates of PPP’s are also its beneficiaries.
Michael Shaw explains how councils are used, in the Soviet model, in his article “What is a Soviet?”, and that partnerships between business and government are established to seize natural resources and exert control over people. Further, councils are used to usurp local authority and autonomy. Remarkably, the Nord-pas-de-Calais regional council states very clearly that it is part of United Nation’s Agenda 21 Sustainable Development.  In the first paragraph of their own document, they write that their ‘decisions systems’ involve private companies, local authorities, national governments, etc.  France was divided into 22 regions in 1982, “thanks” to the Law of Decentralization- this is Orwellian double speak for more centralized power.  Regional council members are elected, however, they delegate authority to the Permanent Commission.  The Permanent Commission members are appointed through a vote by regional councils, not the people.
The Nord-pas-de-Calais document provides a list of objectives which include: limiting urban extension, creating policies around consumers’ employment, transportation, global warming, etc.  
The implementation of Agenda 21, Sustainable Development is rooted in the necessity of limiting global warming, which is based in lies that have recently been exposed in ‘climategate’, ‘glaciergate’ and ‘weathergate’.  Remember that the corrupt science is traceable back to the United Nations.??Even more fascinating, is Britain’s history of privatization.  In chapter 6 of Michael Neild’s book "The Police State Road Map!, he states that Margaret Thatcher began privatizing and selling off resources, utilities and national and local governments (in the areas of health and education).  Some of these profitable entities included: Associated British Ports, Enterprise Oil, British Telecom, British Gas, British Airways, British Steel, Electricity distribution and Regional water companies (some were sold to Enron).  Further, he says that it is ironic that the British version of the IRS sold its entire estate to a company controlled by George Soros (the sales price was 200 million pounds, or $312 million in today’s dollars).
It was also interesting to note that NM Rothschild handled most of the sales for Thatcher and is involved in the sale of the Port of Dover as well. NM Rothschild has employed several senior Conservative party figures in Britain, including Lord Wakeham, the head of Enron’s audit committee. Because Prince Charles is a major proponent of Sustainable Development, he has been instrumental in its implementation, so it is no wonder that Britain fell prey to these designs very early.  When governments need money and fall into debt, assets are sold to cover the debt.  Subsequently, the United Nation’s World Bank has adopted this model for underdeveloped countries.

The U.S., Regions and Councils, and PPP’s:??An example of regions redefining America made news last week.  
Obama chose 10 governors for his new ‘Council of Governors’ representing the U.S. in 10 “standard Federal regions”, which is aimed at diminishing the autonomy of our 50 independent States, and the federalization of the States.  The other goal is for control of the National Guard.  Other regions and councils are being created on state and local levels....
http://www.infowars.com/agenda-21-alert-the-sustainable-development-of-the-ruling-class/
« Last Edit: February 16, 2010, 11:10:10 pm by earthling » Logged
Verschlußsache
Global Moderator
Hero Member
*****

Karma: 9
Offline Offline

Posts: 5170



Let´s make Money - Cross Border Leasing/Privatisierung
« Reply #10 on: August 02, 2010, 10:33:24 pm »

   
Let´s make Money - Cross Border Leasing/Privatisierung


Sonntag, den 1. August 2010
Quote
Städte und Komunen sind hoch verschuldet und können mit den Einnahmen nicht einmal mehr das Nötigste finanzieren. Am deutlichsten ist das bei den kommunalen Investitionen zu erkennen.

Die Zinslast, die die Kommunen schultern müssen, wird immer drückender. Also machen die Stadtväter Kasse. Gezielt verkaufen sie Immobilien, beteiligen private Firmen an ihren Unternehmen oder veräußern ganze Betriebe. »Die Verscherbeln das Tafelsilber« heißt das bei den Gegnern. Die Stadtkämmerer wehren sich. Wie anders sollen sie ihre Löcher stopfen und unerlässliche Investitionen finanzieren?

Die Flucht ins Private heißt aber, mit einem lange sakrosankten Ziel deutscher Kommunalpolitik zu brechen: „der Daseinsvorsorge“. Von der Müllabfuhr über die Krankenhäuser bis zur Straßenbahn, lange galt es als selbstverständlich, den Bürgern solche Leistungen durch öffentlich-rechtliche Einrichtungen zu bieten.

Der Neoliberalismus Hayekscher Prägung fand in US-Präsident Ronald Reagan und der britischen Regierungschefin Margret Thatcher begeisterte Verfechter. John Christensen erklärt die vier Grundsätze und Schlüsselelemente des Neoliberalismus im Sinne der Mont Pelerin Society, den der Internationale Währungsfonds und die Weltbank in den 70er Jahren zum Kern ihrer Politik erhoben:

1. „Das erste Element bestand in einer Deregulierung der Finanzmärkte auf der ganzen Welt. Kapital sollte sich frei von einem Land zum anderen bewegen können.

2. Der zweite Teil bestand in einer Liberalisierung der Handelsströme. Es ging darum, Handelsbarrieren abzuschaffen, die sehr sorgfältig im Laufe vieler Jahrzehnte von Entwicklungsländern errichtet worden waren, um ihre eigenen wachsenden Industrien zu schützen.

3. Das dritte Element bestand in einer völligen Abschaffung des Staates, um die Interventionsmöglichkeiten des Staates zu reduzieren. Anders gesagt, wurden die Steuereinnahmen so reduziert, dass die Staaten nicht mehr einschreiten konnten, um ihre Bürger zu schützen.

4. Und das vierte Element verlangte von den Staaten, ihre Industrien, Dienstleistungsunternehmen und kommunalen Einrichtungen zu privatisieren. Dabei wurde mehr oder weniger sichergestellt, dass die Industrien, die kommunalen Einrichtungen unter ihrem Wert an fremde Kapitalanleger verkauft wurden. Dies sind die vier politischen Druckmittel, die vom Internationalen Währungsfond und der Weltbank angewandt werden und die „Neoliberalismus“ genannt werden.“

Cross-Border-Leasing (CBL) bezeichnet Leasing über Staatsgrenzen hinweg. Auf Basis einer komplexen rechtlichen Konstruktion verpachten z.B. Städte ganze Infrastrukturen langfristig (meist 99 Jahre) an einen US-Investor und mieten diese umgehend für eine festgelegte Dauer (25 bis 30 Jahre) wieder zurück.


http://www.readers-edition.de/2010/08/01/lets-make-money-cross-border-leasingprivatisierung/
Logged
harakiri
Global Moderator
Hero Member
*****

Karma: 9
Online Online

Posts: 10830



Kampf um Ackerboden - Renditejäger u. Krise-Gewinnler vertreiben die Landwirte
« Reply #11 on: November 07, 2010, 01:11:16 am »

Kampf um Ackerboden Plusminus 02.11.2010
http://www.youtube.com/watch?v=S-xxcPAPaTU

Quote
Kampf um Ackerboden - Wie nach der Finanzkrise Renditejäger jetzt Landwirte von ihren Äckern vertreiben

Schwere Zeiten für Bauern in Ostdeutschland: Weil kapitalkräftige Investoren auf Einkaufstour sind, haben sich die Preise für Ackerland verzehnfacht. Klassische Landwirte können da oft nicht mehr mithalten. Es sind Aktionäre und branchenfremde Investoren, die nach Äckern, Wäldern und Weiden greifen.

Beispiel: Ein Möbelfabrikant als Investor

Neun agrargenossenschaftliche Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gehören zum Beispiel mittlerweile der Firma Steinhoff, einem weltweit agierenden Möbelunternehmen aus Niedersachsen. Nicht nur der Möbelfabrikant Steinhoff steigt in die Landwirtschaft ein, auch das Abfallentsorgungsunternehmen Rethmann oder die Aktiengesellschaft KTG Agrar kaufen sich in Agrargenossenschaften im Osten ein.

Energiepflanzenanbau statt bäuerlicher Landwirtschaft

Viele tausend Hektar Land gehören bereits dem Möbelunternehmen Steinhoff. Man halte sich an alle Gesetze und Verordnungen, so teilt das Unternehmen mit. Angebaut werden 115.000 Tonnen Mais im Jahr für Biogasanlagen. Industrielle Produktion von Energiepflanzen statt bäuerlicher Landwirtschaft. Politisch ist diese Amerikanisierung der Landwirtschaft gewollt. Den Menschen in der Region sind die Maismonokulturen nicht geheuer. Anwohner ziehen weg; Menschen, die in der Uckermark vom Tourismus leben, fürchten um ihre Existenz.

Der Landverkauf des Bundes -- ein "Ausverkauf"?

Die großen zusammenhängenden Flächen in Ostdeutschland sind für Investoren besonders attraktiv. Viele Ländereien gingen nach der Wende in den Besitz des Bundes über. Mit dem Land sollten Enteignete entschädigt werden, doch nur sehr Wenige profitierten von der Landvergabe des Bundes, kritisiert der Mecklenburger Landwirt und Dozent Jörg Gerke. Er hat über den Umgang mit Ackerland in Ostdeutschland ein Buch geschrieben. Viele Flächen wurden vom Bund zunächst verpachtet. Diese Pachtverträge laufen jetzt aus. Große, zusammenhängende Flächen kommen auf den Markt -- die sind interessant für Investoren. Für Jörg Gerke ist der Landverkauf des Bundes ein Skandal. Obwohl die ostdeutsche Politik immer behaupte, sie würde alles gegen den Ausverkauf dieser Flächen unternehmen, organisiere sie genau diesen Ausverkauf. Die Politik nimmt das in Kauf. Die Folgen sind eine Monopolisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft.

Folgen für die Gesellschaft

Heiner Flassbeck, UN-Chefvolkswirt, kritisiert, dass der Staat an den Meistbietenden verkauft. Richtiger sei es, das Land an denjenigen zu verkaufen, von dem sich der Staat am meisten für die Gesellschaft erwarte - und das sei nicht immer der Meistbietende. In Zeiten, in denen es erhebliche Machtkonzentrationen in Form von Geld- und Vermögenskonzentration gäbe, müsse man ein Auge darauf haben, was der Meistbietende mit dem Land mache. Land sei zu wertvoll für die Gesellschaft als Ganzes, als das man es einfach einem Investoren überlassen könne.

Schneller Strukturwandel

Außerlandwirtschaftliche Investoren boten auch in der Uckermark Spitzenpreise. Stefan Palme, der dort 240 Hektar Pachtland ökologisch bewirtschaftet, sieht das mit großer Sorge. Bei der Geschwindigkeit, mit der sich diese Wandlung in den letzten Jahren vollziehe, könne man davon ausgehen, dass es in zehn bis zwanzig Jahren kaum noch landwirtschaftliche Betriebe im herkömmlichen Sinne in Brandenburg gebe, sondern dass das Land aufgeteilt werde zwischen einer Handvoll Investoren, Aktiengesellschaften und Eigentümern von Industriebetrieben. Stefan Palme sieht keine Tendenz, dass sich dieser Prozess verlangsamt -- eher, dass er sich beschleunigt.

Logged
harakiri
Global Moderator
Hero Member
*****

Karma: 9
Online Online

Posts: 10830



Nagelneues Feuerwehrgebäude der Stadt Mülheim als Finanzprodukt verscherbelt
« Reply #12 on: December 06, 2010, 12:26:41 pm »

Nagelneues Feuerwehrgebäude der Stadt Mülheim als Finanzprodukt verscherbelt
Ein Husarenstück! Lothar Reinhard und Peter Kleinert  06. Dezember 2010

Am 4. Dezember stand es in allen Zeitungen: Die Mülheimer Feuerwache ist verkauft. Für wie viel wurde nicht mitgeteilt. Dabei wird allein die Stadt am Ende sehr viel mehr schon mit den ersten 20 Jahres“mieten“ zu bezahlen haben, um die weit über 30 Millionen Euro Investitionskosten + die Veräußerungsgewinne + künftige Spekulationsgewinne abzutragen. Ein Bombengeschäft mit den "bombeiros" (span./portug. für Feuerwehr).
 
Millionen jährlich fehlen auf diese Weise schon im Stadtsäckel „mit Forfaitierung und Einredeverzicht“. Diese Umwegfinanzierungen, die in Mülheim genauso bei Rathaus, Medienhaus, PPP-Schulen, stadtgeschichtlichem Museum, Feuerwehr Heißen, Rathausersatz im SWB-Turm und Bürgeramtsersatz im ex-Möbel Nohlen getätigt wurden, verschulden bereits heute auch unsere Kinder und Enkel, und zwar ohne Handlungsspielraum auf Jahrzehnte!

......http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15950
Logged
harakiri
Global Moderator
Hero Member
*****

Karma: 9
Online Online

Posts: 10830



Öffentlich-private Partnerschaft lohnt sich – für die Wirtschaft
« Reply #13 on: December 09, 2011, 02:05:34 pm »

Öffentlich-private Partnerschaft lohnt sich – für die Wirtschaft
   
Rechnungshöfe von Bund und Ländern stellen beschworene Kostenvorteile durch Projekte in öffentlich-privater Partnerschaft in Frage. Rein staatliches Engagement wäre vielfach günstiger. -

Von RALF WURZBACHER, 8. Dezember 2011 -

Sie gelten als Patentrezept, mit dem sich die klammen Kommunen über Wasser halten: öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP). Wo das Geld fehlt, ein Schwimmbad, eine Bücherei oder Straße zu errichten, springen Investoren ein. Sie finanzieren das Projekt, setzen es um, treten mitunter als Betreiber auf und holen sich die Kosten samt Profit langfristig über Mieten und ähnliche Leistungsentgelte wieder rein. Weil die Beschaffungsvariante angeblich günstigere, effizientere und schnellere Ergebnisse zeitigt als rein staatliche Bau- und Finanzierungsmodelle, steht sie bei Stadtkämmerern seit Jahren hoch im Kurs.

Nach Einschätzung der Finanzkontrolleure von Bund und Ländern sind ÖPP-Projekte allerdings weit schlechter als ihr Ruf. Es lägen „zahlreiche Erkenntnisse“ vor, die belegten, dass wesentliche Grundsätze bei ihrer Realisierung „nicht ausreichend Beachtung finden“. So steht es im Vorspann eines „gemeinsamen Erfahrungsberichts zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten“, den die Präsidenten der 17 Rechnungshöfe von Bund und Ländern auf ihrer Herbsttagung im September verabschiedet haben. Das Dokument wurde bislang nur von einzelnen Landesrechungshöfen in digitaler Form verbreitet und soll demnächst auch als Printversion erscheinen.

Zuletzt hatte ihn der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) veröffentlicht. Damit wolle man die Verantwortlichen dazu anregen, „erst einmal nachzudenken, bevor man so etwas anpackt“, äußerte sich dessen Geschäftsführer Berthold Ernst am Mittwoch. „Wenn an einem Projekt im Umfang von einer Million Euro zwei, drei Leute mitverdienen wollen, wo sollen da die Kostenvorteile herkommen“, frage er sich. „Die meisten Synergien fressen doch allein schon die ganzen Berater auf“.

weiter http://www.hintergrund.de/201112081823/politik/inland/oeffentlich-private-partnerschaft-lohnt-sich-fuer-die-wirtschaft.html
Logged
harakiri
Global Moderator
Hero Member
*****

Karma: 9
Online Online

Posts: 10830



Public Private Partnership: Die neue Reichtumsmaschine
« Reply #14 on: February 02, 2012, 02:48:17 am »

Die neue Reichtumsmaschine 01.02.2012
Die alte Form der Privatisierung steht in der aktuellen Krisen-Gewinnschöpfung wieder auf der Tagesordnung: Griechenland und andere Staaten werden zum direkten Verkauf öffentlichen Eigentums gezwungen. Doch vorherrschend ist die neuere Version der öffentlichen Enteignung: »Public Private Partnership« (PPP). Seit anderthalb Jahrzehnten wird sie von den deutschen Regierungen, der Europäischen Union, vom Internationalen Währungsfonds IWF, von Investoren und Banken weltweit propagiert.
http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php

siehe dazu auch zur aktuellen Situation in Afrika: http://science.orf.at/stories/1694046/
« Last Edit: February 02, 2012, 02:50:01 am by harakiri » Logged
Erinnerungsforum
   

Better Quality of Life - Bequol - GDR
Informierte und geblockte Naturmineralien
Bitte besuchen Sie unseren Sponsor
 Logged
Pages: [1]   Go Up
  Print  
Erinnerungsforum > Gesellschaft > Politik Weltgeschehen > Topic: PPP - Der grosse Ausverkauf (Public Private Partnership)
« previous next »
 
Jump to:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.15 | SMF © 2011, Simple Machines
SMFAds for Free Forums | Sitemap
Valid XHTML 1.0! Valid CSS!
Loading...