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Author Topic: Massentierhaltung  (Read 20404 times)
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earthling
Guest
« Reply #15 on: December 11, 2008, 04:57:03 PM »

Hungernde Menschen - gemästete "Nutztiere"
Man könnte wesentlich mehr Menschen ernähren, wenn die Gesellschaft deutlich weniger Fleisch essen würde. Denn auch die Tiere müssen über längere Zeit mit Getreide und Pflanzen gefüttert werden, bevor sie geschlachtet werden. Etwa 75 Prozent aller Anbaupflanzen werden an die so genannten Nutztiere verfüttert. Auf 10.000 Quadratmetern Land kann man ungefähr 23.000 Kilo Gemüse wie zum Beispiel Kartoffeln anbauen. Doch mit der Ernte der gleichen Fläche könnte man entsprechend nur etwa 190 Kilogramm Fleisch herstellen.

Wir alle kennen die Bilder von glücklichen Kühen, frei laufenden Hühnern oder Schweinen, die sich vor Vergnügen im Schlamm wälzen können. Doch das Leid der Tiere aus Massenhaltung spielt sich im Verborgenen ab, hinter verschlossenen Türen. Wir haben sicherlich schon oft Bauernhöfe besucht, aber wer von uns war einmal in einem Massentierbetrieb, hat einen Tiertransporter von innen gesehen oder das Töten der Tiere in einem Schlachthof miterlebt?

Obwohl die meisten Produkte von solchen Zuchttieren stammen - nicht von glücklichen Schweinen, Kühen oder anderen Tieren - kennen wir diese Bilder höchstens aus dem Fernsehen. Einige von uns schalten dann ab, weil sie den Anblick nicht ertragen können und vergessen lieber schnell, welche schrecklichen Dinge sie gesehen haben. Aber es ist die Realität. So kommen unzählige Tiere auf unsere Burger, Fladenbrote und Teller. So entsteht der größte Teil der Milch, die wir trinken oder aus welcher Käse, Joghurt und Sahne hergestellt wird. So werden die meisten Eier produziert, die wir täglich verzehren oder die in Gebäck, warmen Gerichten und vielen anderen Lebensmitteln landen.

Das Argument, Menschen mit weniger Geld könnten sich diese Lebensmittel sonst nicht leisten, gilt für einige als Rechtfertigung dafür, Tiere auf eine solche Art zu züchten und zu töten. Die Massentierhaltung entstand aber gerade in den reichen Industrienationen, nicht in armen Ländern. Sie sorgt sogar dafür, dass es auf der Welt insgesamt weniger Nahrung gibt. Dadurch wurde ermöglicht, dass Fleisch in unserer Gesellschaft keine "Luxusware" mehr ist und wir ein Überangebot an Tierprodukten zu Billig-Preisen erhalten. Im Grunde könnte aber jeder etwas weniger Fleisch und tierische Lebensmittel essen - und stattdessen lieber etwas mehr dafür bezahlen. Eine Alternative zu Nahrungsmitteln aus Massenherstellung sind Produkte aus "normaler" Landwirtschaft sowie Bio-Landwirtschaft.

http://www.helles-koepfchen.de/massentierhaltung_leben_fuer_den_tod_teil4.html
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Erinnerungsforum
« Reply #15 on: December 11, 2008, 04:57:03 PM »

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Boomer
Guest
« Reply #16 on: January 03, 2009, 06:46:46 PM »

14.12.2008
Quote
Welt in Zahlen - Fleischkonsum
Vegetarier sind bei uns eine Minderheit: über 90 Prozent der Deutschen essen täglich Fleisch.

Männer verzehren dabei pro Tag im Durchschnitt fast doppelt so viel Fleisch wie Frauen. Die Präferenzen sind klar verteilt: Auf Platz drei ist das Rindfleisch. An die zehn Kilogramm verzehrt jeder Deutsche pro Jahr – als Steak, Frikadelle oder in Spaghetti Bolognese – laut deutschem Fleischverband. Umgerechnet wären das mindestens 80 Hamburger in einem Jahr.

Auf Platz zwei befindet sich das Geflügelfleisch. Fast 75 Millionen Hühner, Truthähne, Enten und Gänse leben in Deutschland. Damit kommt fast auf jeden Einwohner Deutschlands ein Gefügeltier.

Je nach Jahreszeit sind andere Tiere gefragt: Beispielsweise über 520.000 Brathähnchen verputzen die Gäste des Oktoberfests - in gerade mal 2 Wochen. Anders an Weihnachten: Sechs Millionen Gänse verzehren die Deutschen während der Festtage. Nur 700.000 davon kommen aus Deutschland.

Und schließlich auf Platz Nummer eins ist der Gewinner unter den Fleischsorten: das Schweinefleisch. An die fünf Millionen Tonnen Schweinefleisch wird in Deutschland jedes Jahr produziert. Davon isst jeder Deutsche im Schnitt etwa 40 Kilogramm. Berücksichtigt in der Rechnung noch die geschätzten sieben Millionen Vegetarier, die Deutschland leben, sind es sogar 43 Kilogramm Schweinefleisch pro Kopf.

Zusammengerechnet verspeist jeder in seinem Leben gut 600 Hühner, 22 Schweine und sieben Rinder. Guten Appetit!

Quelle: http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,h9hncr6d3xg9e912~cm.asp

Siehe auch - Studie aus 2007:
Deutsche Fleischerzeugung erreicht neuen Rekord
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Erinnerungsforum
« Reply #16 on: January 03, 2009, 06:46:46 PM »

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Boomer
Guest
« Reply #17 on: January 04, 2009, 11:42:45 PM »


Quote
In diesem Film sind mal ein paar Zahlen zu den jährlichen Schlachtungen dargestellt. Es geht aber nicht nur um diese Zahlen, sondern vielmehr das hier ein Lösungsweg aufgezeigt wird, der umgesetzt werden kann, um das Leid der Tiere zu mindern. Und das ohne das jetzt jeder zum Vegetarier werden muss.



Quelle: http://www.youtube.com/user/unvergesslich1
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« Reply #17 on: January 04, 2009, 11:42:45 PM »

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Boomer
Guest
« Reply #18 on: January 05, 2009, 10:36:00 AM »

Quote
Entwicklungstendenzen der Massentierhaltung
 
Massentierhaltung wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts betrieben und erlebte Ende der 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre einen Aufschwung. Voraussetzungen für diese Entwicklung waren neue Stallanlagen, Arzneimittel und chemische Produkte gegen Infektionsprobleme, neue Züchtungen, flächendeckende Eisenbahnnetze und Kühlwagen zum Transport. Weil der Anbau von Getreide, besonders Mais und Gerste, in den letzten 50 Jahren immer billiger wurde, konnte es in großen Mengen als Futtermittel eingesetzt werden. Viele große Konzerne sind in das Fleischgeschäft eingestiegen: Die chemische und pharmazeutische Industrie, Banken und andere Unternehmen wie zum Beispiel der Ölkonzern BP, die weltweit ein Drittel der Hähnchenmast kontrollieren, sind beteiligt. Sie beherrschen Zucht, Mast, Schlachtung und industrielle Weiterverarbeitung, Futtermittel, Transportwesen, Kühlhäuser, Handelsketten und Anlagenbau. Der Landwirt ist oft nur noch Zulieferer der großen Betriebe und von diesen abhängig.
 
Zudem ist die Situation der Landwirtschaft in Deutschland gekennzeichnet durch eine geringe Flächenmobilität, hohe Pachtpreise und anhaltenden Wettbewerb. Diese Umstände bleiben nicht ohne Folgen für die Tierhaltung: Sie verstärken die Tendenz zur innerbetrieblichen Aufstockung der Viehbestände ohne gleichzeitige Flächenerweiterung und damit zur flächenunabhängigen Produktionsweise.

Ein besonders krasses Beispiel dafür ist die Hühnerhaltung, bei der bis zu fünf Etagen Käfigreihen übereinander gestapelt und 32 Hühner pro Quadratmeter gehalten werden. Mit der Tendenz zur flächenunabhängigen Wirtschaftsweise war eine Spezialisierung und eine Konzentration der Tierhaltung auf weniger Betriebe mit größeren Beständen verbunden. Die Anzahl der Betriebe ist in der Bundesrepublik Deutschland seit Anfang der 1970er-Jahre ständig zurückgegangen. Am deutlichsten wird dies bei den Geflügelhaltern, deren Anzahl auf ein Drittel geschrumpft ist.

Bei der Rinderhaltung ist ein Rückgang um 45 Prozent und bei der Schweinehaltung um 40 Prozent zu verzeichnen. Die Zahl der Tiere der einzelnen Betriebe ist dagegen gestiegen. Sehr große Tierbestände findet man in Deutschland vorwiegend in der Geflügelhaltung. Mehr als 60 Prozent der Legehennen werden in Bestän- den von über 10 000 Tieren gehalten und sind auf nur 0,25 Prozent aller Betriebe konzentriert. Bei der Masthühnerhaltung konzentrieren sich fast 60 Prozent der Tiere in Beständen über 50 000.

Der Anteil dieser Betriebe beträgt allerdings weniger als 0,1 Prozent aller Hühnermäster. Probleme entstehen vor allem aus der Konzentration der großen Tierbestände auf bestimmte Regionen. Schleswig-Holstein hat viele Betriebe mit großen Milchkuhbeständen, große Geflügelbestände findet man in Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Obwohl der Tierbestand in Deutschland geringer ist als im Durchschnitt der EU, führt die regionale Konzentration zu Umweltschäden, insbesondere durch Abfallprodukte der Massentierhaltung.[...]


QUelle:http://dic.academic.ru/dic.nsf/ger_enc/95788/Massentierhaltung
http://dic.academic.ru/dic.nsf/ger_enc/95788/Massentierhaltung

Siehe auch: http://www.erinnerungsforum.net/forum/index.php/topic,207.msg6548.html#msg6548
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Boomer
Guest
« Reply #19 on: February 19, 2009, 02:33:48 PM »

Quote
Dicke Puten durch Antibiotika-Doping

Trotz eines Verbots durch die EU kommen in der deutschen Massentierhaltung offenbar weiter systematisch Antibiotika zum Einsatz. Unter anderem in Niedersachsen würden ganze Putenbestände während der gesamten Mastdauer mit diesen Medikamenten behandelt, berichtete NDR Info. Der Sender beruft sich auf ihm vorliegende Dokumente.[...]
Quelle & weiter: http://www.tagesschau.de/inland/putenmast100.html
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