Bonn: Aktuelle Filmaufnahmen: Deutscher Tierschutzbund kritisiert Missstände in deutschen Schlachthöfen10 Dezember 2008 (Bonner Wirtschaftsblog) - Bonn - Aktuelle Recherchen des Deutschen Tierschutzbundes und des Filmemachers Manfred Karremann belegen, dass in vielen deutschen Schlachthöfen immer noch katastrophale Zustände herrschen. Die Aufnahmen, die unter anderem gestern im Plusminus-Beitrag „Nicht bewusstlos, aber getötet“ zu sehen waren zeigen, dass zum Teil geltendes Recht in den Schlachthöfen nicht beachtet wird. So kann es vorkommen, dass Kühe oder Schweine ohne ausreichende Betäubung geschlachtet werden. Schlachthofbetreiber bestreiten nicht, dass auch Schweine, die noch nicht vollständig tot sind, ins sogenannte Brühbad gelangen können. Betroffen sind davon in Deutschland schätzungsweise 500.000 Schweine jährlich. „Die Zustände an Schlachthöfen in Deutschland und der gesamten EU sind teils unerträglich. Immer wieder führen die ungenügenden Vorschriften, Tierschutzignoranz und mangelnde Kontrollen dazu, dass Tiere erheblich leiden. Es ist dringend an der Zeit, dass gehandelt wird. Die aktuellen Bilder dokumentieren, welchen qualvollen Tod viele Tiere sterben müssen“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
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