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Author Topic: Orang-Utan  (Read 3577 times)
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earthling
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« on: August 14, 2008, 09:43:46 PM »

Artenschutz
Waldmenschen mit Herz und Verstand
Der Orang-Utan (Pongo pygmaeus) gehört mit Schimpansen, Bonobos und Gorillas zur Familie der großen Menschenaffen. Die Erbinformation des Orang-Utans ist zu 97 Prozent identisch mit der des Menschen. Somit zählt der Orang-Utan zu unseren nächsten Verwandten.
 
Er ist vorwiegend in den Tieflandregenwäldern von Borneo und Sumatra heimisch, bewohnt aber auch vereinzelt Sumpf- und Sekundärwälder. Man unter- scheidet zwei Arten, den Borneo- (Pongo pygmaeus) und den Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii), sowie drei weitere Unterarten des Borneo-Orang-Utans.

Die Zerstörung des Lebensraumes stellt die größte Bedrohung für die Orang-Utans dar. Ehemals artenreiche Regenwälder sind zu Wüsten, Grassavannen und Industrieplantagen geworden.
 
Nach Angaben der Vereinten Nationen werden im Jahr 2022 etwa 98 Prozent der Regenwälder weltweit zerstört sein.
 
Durch den Raubbau am Regenwald wird auch die Bevölkerung ihrer Lebensgrundlage beraubt. Gleichermaßen ist auch der Orang-Utan vom Rückgang des Waldes betroffen. Nur noch vereinzelt findet er auf Sumatra und Borneo Platz zum Leben.
 
Die rasante Abholzung tropischer Primärwälder, die massive Ausbreitung von uniformen Ölpalmplantagen, großflächige zerstörerische Waldbrände und der nationale sowie internationale Tierhandel treiben den Rückgang der Verbreitungsgebiete und das Aussterben der letzen Orang-Utan-Populationen weiter voran.

weiter http://www.bos-deutschland.de/

siehe auch http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,7285542,00.html
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« on: August 14, 2008, 09:43:46 PM »

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Kristallkind
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Ehre Mutter Erde und Vater Himmel!


« Reply #1 on: November 21, 2008, 06:30:48 PM »

Verbrauchertäuschung:
Sechs Jahre RSPO sind sechs Jahre Mord an den Orang Utan


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Während auch einige deutsche Umweltorganisationen noch versuchen, den Schein der Nachhaltigkeit im Palmölgeschäft zu wahren, berichten Organisationen aus Indonesien, wie das Geschäft in Realität abläuft.

In den vergangenen Monaten hat ein Tochterunternehmen des Palmöl-Konzerns IOI ein ausgewiesenes Urang Utan Waldstück zerstört, in welches vorher Tiere aus anderen Regionen umgesiedelt worden waren. Anstelle Wald steht auf den Flächen jetzt eine Ölpalm-Plantage. Vertreter des Palmöl-Konzerns sind im Vorstand des RSPO.


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Presseerklärung - Montag, 18. November 2008
Centre for Orangutan Protection (COP)

Sechs Jahre RSPO sind sechs Jahre Mord an den Orang Utan
„Die Orang Utan sind tot“, stand auf den Bahren, die Umweltakivisten von COP heute von der Kreuzung beim Hotel Indonesia im Zentrum von Jakarta Richtung Friedhof trugen. Mit dieser Beerdigung demonstrierten sie heute, am 18. November 2008, gegen den Round Table on Sustainable Palm Oil (RSPO).

Das Centre for Orangutan Protection (COP) lehnt den Round Table of Sustainable Palm Oil (RSPO) ab. Grund der Ablehnung sind die negativen Erfahrungen bei der Rettung von Orang Utan aus Ölpalmplantagen in Kalimantan.

„Der RSPO ist jetzt im 6. Jahr. Trotzdem vernichten Mitglieder des RSPO immer noch Regenwald und bringen weiter Orang Utan um. Die Nachhaltigkeitskriterien und RSPO-zertifiziertes Palmöl sind nichts als Lüge“, sagt Novi Hardianto, Habitat Program Coordinator von COP.

Als im letzten Jahr vom 20.-22. November das 5. RSPO-Jahrestreffen in Singapur stattfand, war COP dabei, als ein Rettungsteam vom Forstministerium und von BOS (Borneo Orang Utan Survival Foundation) mehrere Orang Utan aus einem Kahlschlagebiet des Palmöl-Konzerns IOI in Antang Kalang, Zentral-Kalimantan, retteten. Die Orang Utan wurden in einen noch intakten, nicht abgeholzten Wald gebracht und freigelassen. IOI Plantations wurde aufgefordert, diesen Wald, der Habitat der Orang Utan ist, nicht abzuholzen. Weniger als ein Jahr später, am 4.-6. August 2008, musste COP bei einem Besuch feststellen, dass in diesem Wald keine Orang Utan mehr sind, denn der Wald ist weg. Jetzt sind dort Ölpalmen gepflanzt. IOI Plantation ist Mitglied im Board des RSPO.


weiterlesen: http://www.pro-regenwald.de unter der Rubrik News
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Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.- Charles Maurice de Talleyrand
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« Reply #1 on: November 21, 2008, 06:30:48 PM »

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