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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Tierrechte > Topic: Tiermassaker in den Meeren
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Author Topic: Tiermassaker in den Meeren  (Read 7241 times)
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earthling
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Tiermassaker in den Meeren
« on: November 02, 2007, 04:18:03 am »

Flipper-Massaker: Japan tötet Tausende von Delfinen

Taiji/Tokio (dpa) - Ungeachtet von Protesten internationaler Umweltschutzorganisationen machen japanische Fischer mit Billigung der Regierung derzeit Jagd auf Tausende von Delfinen. Bei der alljährlichen Treibjagd würden im Schnitt 16.000 bis 17.000 Tiere gefangen, teilte Hideki Moronuki, Sprecher der Fischereibehörde in Tokio, mit.

Umweltschützer sprechen dagegen von über 20.000 getöteten Delfinen. In der Walfangstadt Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, wurden allein in den vergangenen Tagen etwa 150 Delfine eingekreist, in Lagunen getrieben und mit Lanzen und Messern getötet. Einzelne Tiere, die keine Blessuren aufweisen, werden im Auftrag von Aquarien aus aller Welt für Showzwecke ausgesucht und verkauft.

Die milliardenschwere Delfin-Industrie "unterstützt die Treibjagd, indem sie die Fischer für ihr schlimmes Verhalten entlohnt", sagt der Umweltschützer Richard O'Barry. Der Amerikaner war in den 60er Jahren Trainer der Delfine für die Fernseh-Serie "Flipper", seit 1970 kämpft er für den Schutz der Meeressäuger. Die Fischer in den wenigen Orten wie Taiji, wo die Treibjagd auf Delfine betrieben wird, rechtfertigen ihr Handeln damit, dass es die Tradition und Teil der Esskultur ihrer Region sei. "Wir töten Delfine, weil wir sie zum Leben brauchen", sagt Yoji Kita, Vorsitzender des örtlichen Erziehungsausschusses in Taiji. Anders als bei Tieren auf dem Lande, die schnell hinter verschlossenen Türen getötet werden könnten, gehe dies bei Meerestieren aber nicht so einfach. Man bemühe sich jedoch, die Zeit des Sterbens zu verkürzen. Kritiker bestreiten dies.

Umweltschützer wie O'Barry werfen den Japanern vor, die Delfine und andere Kleinwale zu töten, weil sie zu viele Fische fressen würden. Teile der getöteten Delfine sollen zu Haustierfutter und Düngemittel verarbeitet werden..... weiterlesen

Video-Doku anschauen Dolphin massacre in Japan
« Last Edit: November 02, 2007, 04:20:19 am by earthling » Logged
earthling
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Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #1 on: November 02, 2007, 04:23:51 am »

Liebenswerte aber bedrohte Meeressäuger:
Wale und Delfine

Liebenswert...weil sie als intelligente, freundliche und hilfsbereite Lebewesen gelten. Sie retten Menschenleben und werden sogar als Therapeuten eingesetzt. Wenn man Ihnen begegnet, lösen sie Euphorie und Glücksgefühle in uns aus. Und das schon seit der Antike, wo sie sogar teilweise verehrt wurden. Selbst die griechische Stadt "Delphis" wurde nach ihnen benannt.
Bedroht...sind sie jedoch heute. Der Mensch bringt sie an den Rand der Ausrottung. Wir ertränken sie in Fischernetzten, benutzen sie für militärische Zwecke, sperren sie in kleine Betonbecken, vergiften Ihren Lebensraum und schlachten sie auf die grausamste Weise ab um sie als Nahrungskonkurrent zu beseitigen oder um sie zu essen.
Und die Chancen Wale und Delfine in Freiheit zu erleben werden immer geringer. Helfen Sie mit, dass diese liebenswerten Meeressäuger überleben.
mehr auf http://www.wale-delphine.de/

und hier auf dieser meeresbiologischen seite gibts alle delfin und walarten zum angucken (und staunen): http://www.ozeane.de/

kleines schönes youtube video über Pilot Whales
http://www.youtube.com/watch?v=dpEsjhIG3d4


mehr zu Rettungsaktionen für Wale u.a. auf http://seashepherd.org/ hier ein vid
http://www.youtube.com/watch?v=UbqZeZRVXb0
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earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #2 on: November 02, 2007, 04:26:17 am »

Petition zum Schutz der Delphine

Stop the dolphin and whale killings in Taiji
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earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #3 on: November 02, 2007, 04:27:27 am »

Robbenfänger sitzen im Eis fest - Schiffe drohen zu sinken

Fast 200.000 Robben wurden in dieser Saison vor der Küste Kanadas getötet - den restlichen kommt jetzt das Wetter zu Hilfe. Mehr als 100 Jagdschiffe sitzen im Packeis fest, den Besatzungen gehen Essenvorräte und Treibstoff aus, manche Schiffe drohen unterzugehen.

Ottawa - Das blutige Schlachtfest unter den Robben der Arktis stößt Jahr für Jahr auf scharfen internationalen Widerspruch. Dennoch hat die kanadische Regierung in dieser Saison 270.000 Robben zur Tötung freigegeben - obwohl das rapide schmelzende Eis der Arktis allein in diesem Jahr rund 100.000 Jungtiere ertrinken ließ, wie selbst Experten der kanadischen Regierung schätzten.

alles lesen
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earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #4 on: November 02, 2007, 04:28:18 am »

Robbenjagd in Kanada - 270.000 Robben sollen sterben

In Kanada ist 2007 die Jagd auf Robben wieder eröffnet. Die Kanadische Regierung verteidigt ihre Entscheidung. Derweil laufen Tierschutz-organisationen Sturm, weil bereits die Klimaerwärmung den Robbenbestand merklich dezimiert hat.

Um Kanadas Robben, auf die der jährliche Jagdzug an der Atlantikküste begonnen hat, wird mit härteren Mitteln gefochten denn je. Für die kanadische Regierung sind derzeit Delegationen in Europa unterwegs, um weitere Boykotte und Anti-Robbenjagd-Gesetze zu verhindern.

Derweil laufen Tierschutzorganisationen Sturm, weil Robbenbabys wegen des ungewöhnlich warmen Klimas ohnehin bedroht sind: Laut Experten schmilzt das Eis im südlichen Teil des St.-Lorenz-Golfes wegen des ungewöhnlich warmen Klimas, und viele neugeborene Robben, die noch nicht schwimmen können, ertranken.

alles lesen unter Meeresnews April 2007 auf http://www.projectbluesea.de/
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earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #5 on: November 02, 2007, 04:30:01 am »

In Japan beginnt das größte Delfinmassaker der Welt - Tokio erneut mit weltweiten Protesten konfrontiert
(…) Vor Japans Küsten sterben jährlich bis zu 20.000 kleine Meeressäuger, darunter v.a. Dalls-Hafenschweinswale, Blau-weiße Delfine sowie Vertreter von über 20 weiteren Arten. Auf Druck von PRO WILDLIFE und anderer Organisationen forderte die Internationale Walfangkommission (IWC) Japan mehrfach auf, die Jagd umgehend einzustellen - vergebens: “Japan setzt seine Massaker hemmungslos fort, obwohl es kaum eine Nachfrage für das Delfinfleisch gibt und Anfang des Jahres eine der größten Supermarktketten des Landes Delfine aus ihrem Sortiment verbannt hat”, berichtet Altherr. “Hintergrund der sinkenden Nachfrage in Japan ist nicht etwa der Tierschutz, sondern die immense Belastung des Delfinfleisches mit Quecksilber und anderen Giftstoffen, die die in Japan zulässigen Grenzwerte um das bis zu 87fache übersteigt.” Als Reaktion auf schockierende Studienergebnisse laufen auch japanische Verbraucherschutzorganisationen Sturm gegen den Delfin-Sondermüll in den Kühlregalen…

Quelle/Gesamter Text: http://www.hallanzeiger.de/tierschutz/news_id061178/delfinmassaker.htm

siehe auch: http://www.prowildlife.de/
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earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #6 on: November 02, 2007, 04:36:56 am »

Ware Tier - Teil 3: Auf der Suche nach dem frischen Fisch

Frisch, aus der Dose oder als paniertes Stäbchen - manchmal am heimischen Herd erhitzt oder nett garniert im Restaurant. Die Deutschen essen immer mehr Fisch. Doch woher kommt der? Fängt ihn ein weissbärtiger Kapitän mit seiner Kindercrew? Kommt er von romantischen Kuttern aus Nord- und Ostsee? Oder einfach so, aus der Tiefkühltruhe?

download video

http://veg-tv.info/Ware_Tier_-_Teil_3_von_3:_Auf_der_Suche_nach_dem_frischen_Fisch
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earthling
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Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #7 on: November 02, 2007, 04:42:04 am »

Freizeitparks mit Meeressäugern: Gechlorte Gefängnisse

In Aquarien in außereuropäischen Ländern springen Orcas (Schwertwale) für eine Handvoll Fische durch die Luft und werden von Menschen „geritten“, als wären sie ein Wassermotorrad. Touristen sind begeistert von Freizeitparks, die ihnen die Möglichkeit geben, mit Delphinen zu schwimmen oder mit ihnen fotografiert zu werden. Diese Freizeitparks sind ein Millionengeschäft, die intelligente, soziale Lebewesen ausbeuten, denen man jedes natürliche Verhalten und Bedürfnis abspricht. (1) Ric O’Barry, Delphin-Trainer für die Fernsehserie Flipper in den 60er Jahren, meint, dass Freizeitparks und Zoos „Sie davon überzeugen möchten, dass Delphine hier geboren wurden oder dass diese Einrichtungen sie gerettet haben. … Wüssten Menschen die Wahrheit, würden sie keine Eintrittskarten kaufen”.

weiterlesen... http://www.peta.de/unterhaltung/delfingefngnisse.1140.html

siehe auch: PETA stürmt Versammlung bei Nürnberger Kulturausschuss-Tagung
Mitglieder des Ausschusses werden aufgefordert, NEIN zum Delfinarienausbau zu sagen
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earthling
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Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #8 on: November 02, 2007, 04:45:30 am »

Fischfang

Wie kommt der Fisch auf den Teller? Durch Angeln werden nur noch die allerwenigsten Fische aus dem Meer gefangen. ...

hier die infos zum kommerziellen Fischfang:

http://www.visiondive.com/sites/protection/german/fischfang.html
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earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #9 on: November 02, 2007, 04:48:08 am »

Malaysia setzt auf satellitengestützten Fischfang

Die malaysische Regierung hat ein Pilotprojekt gestartet, das den rund 90.000 Seefischern im Land künftig bessere Erträge sichern soll. Zentrales Element des mit umgerechnet rund 2,5 Millionen Euro ausgestatteten Programms ist die Einbindung von Satellitendaten in ein sogenanntes Fish Prediction Model (FPM), das Prognosen darüber erlauben soll, wo zu einem bestimmten Zeitpunkt die Chancen für einen guten Fang am größten sind......

.....Das Fish Prediction Model will Malaysia bis zum Jahr 2010 auf alle Bundesstaaten ausdehnen und dann auch mit Japan zusammenarbeiten, das bereits über Erfahrungen beim satellitengestützten Fischfang verfügt. Die Fangquote will Malaysia in den kommenden drei Jahren auf zwei Millionen Tonnen erhöhen, was Umweltschützer jedoch kritisch beäugen. Bereits jetzt sind nach Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen 52 Prozent der Meeresfisch-Bestände überfischt. Und das südchinesische Meer gehört mit zu den gefährdetsten Zonen.

alles lesen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/97603
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earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #10 on: November 02, 2007, 04:54:10 am »

Fischfang im Nahrungsnetz
 
Ordnet man die im Nordatlantik in den Jahren 1950 (oben) und 1997 (unten) gefangenen Fische sowie andere marine Organismen nach ihrer Zugehörigkeit zu den entsprechenden trophischen Ebenen, wird die Verschiebung der Fangmengen von Arten höherer trophischer Ebene (z.B. Kabeljau) hin zu Arten niederer Ebenen deutlich. Damit einher geht die Zunahme von Fängen wirbelloser Tiere (z.B. Krebstiere). (Quelle: Pauly, Froese, 1998)
Ein einfaches Modell, um die Beziehungen zwischen den Organismen des Meeres zu verdeutlichen, ist die marine Nahrungskette: Einzellige Algen bilden als Primärproduzent mit Hilfe des Sonnenlichtes komplexe Moleküle, die sie zu Wachstum und Vermehrung nutzen. Das nächste Glied der Kette lebt herbivor vom Verzehr der Primärproduzenten und ist selbst die Beute des nachfolgenden fleischverzehrenden oder carnivoren Gliedes und so fort.....

.......Wo liegt das Problem? Mit der wachsenden Fangmenge von Fischen niederer trophischer Ebene werden die Arten der höheren Ebenen ihrer Nahrung beraubt, die sie für ihre Reproduktion und Bestandserhaltung benötigen. Gerade weil die Beziehungen zwischen den Fischarten noch nicht ausreichend bekannt sind, besteht die Sorge, dass das Ausmaß der globalen Fischerei das in Jahrmillionen gewachsene ökologische Gleichgewicht der Meere empfindlich ins Wanken bringt und dass die Tendenz, das Nahrungsnetzes herunter zu fischen, ein Indiz für einen möglichen Zusammenbruch weiterer Fischfanggebiete ist.

alles lesen: http://www.alternative-solution.net/index.php?id=84
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earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #11 on: November 02, 2007, 04:59:07 am »

Kommerzieller Fischfang

Bilder anschauen http://www.seatops.com/index.php?cat=c129_Kommerzieller-Fischfang.html

grosse bildsammlung zum thema, beim anclicken der pics vergrösserung und kurzinfos dazu.
« Last Edit: November 02, 2007, 05:02:36 am by earthling » Logged
earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #12 on: November 03, 2007, 06:00:01 am »

Can the Oceans keep up with the Hunt?

About This Video
The tragedy of overfishing and mismanagement of the ocean's bounty. The problem and solutions.

http://www.youtube.com/watch?v=u-T-TYowBo4


http://www.youtube.com/watch?v=jc64GySEYlQ


http://www.youtube.com/watch?v=e-0KbaCh4i0

« Last Edit: November 03, 2007, 06:05:15 am by earthling » Logged
earthling
Guest
Re: Tiermassaker in den Meeren
« Reply #13 on: November 03, 2007, 06:03:37 am »

deutsche TV-Doku zum Thema  Überfischung

http://www.youtube.com/watch?v=uaiMRb51hSE

Logged
Boomer
Guest
Massenhaftes Delfinsterben weltweit
« Reply #14 on: July 05, 2008, 09:15:15 pm »


Mist, sie dürfen nicht sterben!: Hier eine Theorie, warum! CLICK


Massenhaftes Delfinsterben weltweit -Kontaminierte Delfine sind Sondermüll
(PR-inside.com 13.06.2008 00:34:13) - (Hagen/Westf.)

Quote
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) veröffentlichte jetzt wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse, aus denen sich ergibt, dass Delfinfleisch teilweise um das 48-fache eines Grenzwertes von 0.4 ppm mit Quecksilber belastet ist.
Die Meldungen über mysteriöse Delfin-Massensterben reißen nicht ab. Mindestens 55 Delfine sind in der vergangenen Woche aus bisher ungeklärter Ursache im Gestrüpp des Gezeitenmeeres der Mangrovenwälder in Madagaskar umgekommen. Mehr als 20 Delfine strandeten in der südwestenglischen Grafschaft Cornwall. Auf den Kanaren wurden im Mai 12 tote Delfine angespült. In Texas wurden am Strand innerhalb von 48 Stunden 21 verendete Delfine gefunden - an gleicher Stelle wurden im letzten Jahr rund 70 tote Delfine registriert. Auch an der spanischen Mittelmeerküste starben im vergangenen Jahr mehr als 35 Meeressäuger. In China wurden zum wiederholten Mal tote Schweinswale im Mündungsgebiet des Jangste aufgefunden. Das weltweite Delfinsterben war noch nie so hoch.

Forscher in Florida stellten fest, dass sich in dem Delfinfleisch verendeter Exemplare Rückstände von erheblichen Mengen Feuerhemmender Stoffe wie Polybrombierte Diphenylether (PBDE) aus der Produktion von Plastik- und Schaumstoffen befanden. Quecksilber und PBDE gelten als hochgradig toxisch, potenziell krebserregend und verursachen Impotenz. Die Schadstoffbelastungen fördern die Virenentwicklung im Körper der Wale und Delfine.

Richard O‘Barry, WDSF-Mitbegründer, legte jetzt wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse des japanischen Lebensmittel-Forschungsinstituts der Regierung (Japan Food Research Laboratories) vor, welches die lebensbedrohlichen Quecksilberbelastungen mit bis zu 11.9 ppm (ppm=parts per million) bei in Supermärkten gekauftem Delfinfleisch nachgewiesen hat. In Japan liegt der gesetzliche Grenzwert bei 0,4 ppm.

Jürgen Ortmüller, Vorsitzender des WDSF: Das derzeitig weltweite Delfinsterben ist nur der Anfang des Leidens der intelligenten Meeressäuger und der Fleisch konsumierenden Bevölkerung. Das Fleisch der Wale und Delfine ist so hochgradig kontaminiert, dass es als Sondermüll entsorgt werden müsste. Wale und Delfine stehen in der Nahrungskette ebenso wie der Mensch ganz oben. Island und Norwegen exportieren kontaminiertes Walfleisch nach Japan. In japanischen Gewässern werden jährlich über 22.000 Delfine abgeschlachtet und vermarktet. Die japanische Walfangflotte jagt alljährlich im Nordpazifik und Südpolarmeer mehr als tausend Wale für angeblich wissenschaftliche Untersuchungen. Tatsächlich landet das Delfin- und Walfleisch in den Regalen der Supermärkte und in Schulkantinen.
Ein Großteil des Fleisches der Wale, der Delfine und Tausende von Tonnen gefangener Fische werden inzwischen als Tierfutter verwendet, weil die Schwermetallbelastungen die gesetzlichen Grenzwerte überschreiten und gelangen so auf Umwegen in die Nahrungskette der Menschen.

Das WDSF macht die weltweite Verklappung von Giftmüll und radioaktiver Stoffe in den Ozeanen für die hochgradigen Giftbelastungen und das Massensterben der Meerestiere verantwortlich und hofft auf den Schutz der Wale auch im Sinne der Verbraucher bei der anstehenden Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Chile. Die Berichterstatterin der IWC für die Bundesregierung, Mechthild Rawert, will sich für Wal-Schutzgebiete einsetzen. Ortmüller meint allerdings: Das Meer hat keine Grenzen. Für Schutzgebiete ist es zu spät, wenn nicht die Ursachen der Meeresverseuchung abgestellt werden.

Quelle: http://www.pr-inside.com/de/wdsf-kontaminierte-delfine-sind-r640790.htm

Weitere:
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n10315&template=news_detail.html&flash=true
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2008/06/mysterises-massenstranden-von-delfhinen.html
« Last Edit: July 06, 2008, 09:24:21 am by Boomer » Logged
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