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Author Topic: Tiermassaker in den Meeren  (Read 18141 times)
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Boomer
Guest
« Reply #15 on: July 06, 2008, 08:31:58 AM »

Wale sterben an Senegals Küste
23. Mai 2008

Laut der Umwelt- und Tierschutzorganisation WWF verendeten bis vorgestern 38 Pilotwale (auch Grindwale genannt) an der Küste Senegals (Westafrika). Die toten Meeressäuger gehörten zu einer Wal-Schule von ca. 100 Tieren, die sich am Dienstagabend dem Strand der Hauptstadt Dakar genähert hatte.

Wie netzeitung.de berichtet, konnten etwa 60 Tiere zurück ins Meer geleitet werden. Darunter befand sich auch eine Walmutter mit ihrem neugeborenen Baby.

Es gibt verschiedene Vermutungen, warum es immer wieder zu solch dramatischen Massenstrandungen kommt. Der WWF vertritt die “Lärm-Theorie”: Da der Lärm in den Meeren immer mehr zunimmt, “verschwimmen” sich die Wale und landen in flachen Gewässern. Im schlickigen Untergrund funktioniert dann die Echolot-Orientierung nicht mehr so gut. Dass bei vielen verendeten Walen Blutungen im Innenohr festgestellt wurden, deuten manche Forscher als Schädigungen durch allzu großen Lärm (z.B. von Unterwasser-Militärübungen verursacht).

Dr. Klaus Vanselow und der Geologe Dr. Klaus Ricklefs vom Forschungs- und Technologiezentrum in Büsum meinen, dass die Strandungen mit der Sonnenenergie zusammenhängen. “90 Prozent der Pottwale zwischen 1712 und 2003 strandeten immer dann in der Nordsee, wenn es auf der Sonne heftige Aktivitäten zu verzeichnen gab. Hohe Sonnenaktivität beeinflusst das Magnetfeld der Erde. Daraus zogen sie den Schluss, dass sie damit möglicherweise auch den Orientierungssinn der Wale stört. Sie navigieren mit der mit Magnetkristallen angereicherten Melone im Kopf der Zahnwale. Denn dieses Magnetfeld benötigen die Tiere neben ihrem körpereigenen Sonarsystem zur Navigation als globales Positionierungs-System.” (Zitat: netzeitung)

Eine weitere Erklärung in Bezug auf die Pottwal-Strandungen in der Nordsee liefert die Tierenzyklopädie “Arche Online”: “Zu bestimmten Zeiten laufen die Ebbe-Flutwellen parallel zum Golfstrom, die Wale können hier zwischen Golf und Flutstrom nicht unterscheiden und gelangen in die Nordsee. Ziehen sie westlich an der englischen Küste entlang, durchziehen sie unbemerkt die Nordsee. Ziehen sie aber in der östlichen Nordsee, wo Ebbe und Flut laufend wechseln und zu Turbulenzen führen, schwimmen sie orientierungslos hin und her. Laufen bei Ebbe die Priele oder die Flüsse leer, meinen sie, dass dies der richtige Weg ist, schwimmen gegen den Ebbstrom und geraten bald in Untiefen.” (Zitat: netzeitung)

Australische Forscher machen Klimaschwankungen für die Massenstrandungen verantwortlich. So haben sie beobachtet, dass es an der Küste Australiens besonders viele Strandungen gibt, wenn starke Winde kaltes Wasser in die Nähe des Landes treiben. Im kalten Wasser gibt es mehr Nahrung, also folgen die Wale dem Nahrungsangebot in Richtung Küste. (Quelle: netzeitung)

http://www.meeresakrobaten.de/wo/aktuelles/2008/05/23/wale-sterben-an-senegals-kueste/
http://www.netzeitung.de/wissenschaft/1027698.html
« Last Edit: July 06, 2008, 09:09:03 AM by Boomer » Logged
Erinnerungsforum
« Reply #15 on: July 06, 2008, 08:31:58 AM »

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Boomer
Guest
« Reply #16 on: July 06, 2008, 09:00:17 AM »

Informative & aktuelle Website über Delfine & Wale mit den Themen ...


... aktuelles aus den Medien: http://www.meeresakrobaten.de/wo/aktuelles/

... TV-Tipps: http://www.meeresakrobaten.de/wo/tv-tipps/
    (Kino-Tipp) http://www.spiegel.de/video/video-27894.html

... Anatomie der Delfine: http://www.meeresakrobaten.de/was/anatomie.shtml

... Berichte, Online-Aktionen und Aktuelles zum Delfin-Massaker in Japan:
    http://www.meeresakrobaten.de/wie/japan/index.shtml
« Last Edit: July 06, 2008, 09:05:06 AM by Boomer » Logged
Erinnerungsforum
« Reply #16 on: July 06, 2008, 09:00:17 AM »

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Boomer
Guest
« Reply #17 on: July 06, 2008, 09:20:23 AM »

Quote
Warum stranden Wale?
Mögliche Ursachen eines weltweiten Phänomens

Eigentlich haben sie in der Nordsee nichts verloren, doch schon seit Jahrhunderten verirren sich Pottwale dorthin. Im Winter 1997/98 strandeten gleich 20 dieser Riesen, ein trauriger Rekord. Denn einmal im flachen Wasser auf Grund gelaufen, schaffen sie aus eigener Kraft nicht mehr den Weg zurück ins offene Meer. Sie werden von ihrem Körpergewicht von bis zu 50 Tonnen erdrückt. Meist sind es gesellige Zahnwale und keine einzelgängerischen Bartenwale, die ihrem Leittier an den Strand folgen und sterben. Besonders häufig scheint es Pilotwale zu treffen.

Viele Strandungen hat vermutlich der Mensch zu verantworten: Als Beifang getötete Wale landen bereits tot an den Küsten. Auch verletzte oder kranke Tiere werden angeschwemmt. Immer häufiger scheint der zunehmende Lärm in den Meeren Wale zu desorientieren. Sie 'verschwimmen' sich auf ihren uralten Routen und landen in der für sie tödlichen Falle flacher Gewässer. Wale orientieren sich über ihr Gehör und die Echolotortung der Zahnwale funktioniert im flachen Wasser mit sandig-schlickigem Untergrund schlecht.

Mit einer ganz anderen Vermutung traten der Physiker Dr. Klaus Vanselow und der Geologe Dr. Klaus Ricklefs vom Forschungs- und Technologiezentrum (FTZ) in Büsum im Frühjahr 2005 an die Öffentlichkeit. Sie fanden heraus, dass 90 Prozent der Pottwale zwischen 1712 und 2003 immer dann in der Nordsee strandeten, wenn es auf der Sonne heftige Aktivitäten zu verzeichnen gab. Hohe Sonnenaktivität beeinflusst das Magnetfeld der Erde – und damit möglicherweise auch den Orientierungssinn der Wale, die mit Magnetkristallen angereicherte Melone, im Kopf der Zahnwale. Denn dieses Magnetfeld benötigen die Tiere neben ihrem körpereigenen Sonarsystem zur Navigation als globales Positionierungs-System.

Quelle: http://www.wwf.de/themen/artenschutz/bedrohte-tiere-und-pflanzen/warum-wale-stranden/
« Last Edit: July 06, 2008, 09:23:01 AM by Boomer » Logged
Erinnerungsforum
« Reply #17 on: July 06, 2008, 09:20:23 AM »

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Boomer
Guest
« Reply #18 on: September 02, 2008, 04:51:14 PM »

Eine der Schwerpunktkampagnen der WDCS zur Einrichtung neuer, effizienter Wal- und Delfinschutzgebiete und für die Rettung des stark gefährdeten Gemeinen Delfins. Diese Videos zeigen eine Serie faszinierender Reportagen über die brisante Situation der Meeressäuger im Mittelmeer. Der hier verlinkte Beitrag dauert etwa 15 Minuten und ist in englischer Sprache.

Zum Video-Beitrag:
http://www.earthocean.tv/series/whalesmed_part5.html


WDCS-TVspot:
http://www.wdcs-de.org/wale/
http://www.wdcs-de.org/latest_news.php
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Boomer
Guest
« Reply #19 on: September 02, 2008, 05:13:32 PM »


Dem Buckelwal geht es wieder besser: Durch die Einschränkung der Waljagd haben sich die Bestände erholt. Schlecht steht es nach neuesten Daten der Weltnaturschutzunion IUCN dagegen um viele Flussdelfine.[...]
Zum Artikel: http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Tiere-Buckelwal-Bestand/634455.html

Siehe auch: http://www.n-tv.de/

TV-Tipp: Das Geheimnis der Buckelwale
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