„Baxter-Affen“ bleiben in ÖsterreichVerbringung von „Baxter-Schimpansen“ aus Gänserndorf nach Ungarn abgewendet!
Wie berichtet (
Newsletter vom 8. April 2009), fristen 41 ehemalige Versuchs-Schimpansen im provisorischen "Affenhaus" des früheren Safariparks Gänserndorf seit mehr als zehn Jahren ein tristes Leben.
Im Rahmen von Tierversuchen waren viele der Tiere zuvor mit HIV oder Hepatitis infiziert. Die "gesünderen" Tiere hätten auf Betreiben von Baxter und des Masseverwalters von Gänserndorf in einen ungarischen Zoo gebracht werden sollen - das Schicksal der zurückbleibenden Affen war unklar. VIER PFOTEN hat den
Pharmakonzern Baxter mehrfach aufgefordert, diesen Plan zu stoppen und eine nachhaltige Gesamtlösung für alle Tiere zu verwirklichen.
Nun sind die Ungarn-Pläne endgültig vom Tisch: Der österreichische Gesundheitsminister Stöger hat im Rahmen einer parlamentarischen Anfragebeantwortung mitgeteilt: „Nach langen und schwierigen Verhandlungen kann ich Ihnen nunmehr mitteilen, dass eine Einigung zwischen Bund, Land und der Firma Baxter betreffend die Finanzierung der Affenhaltung in Gänserndorf für die nächsten 10 Jahre besteht. Ebenfalls übereingekommen ist man hinsichtlich der Errichtung von Außenanlagen. Für allfällige weiterführende finanzielle Erfordernisse, die über die nächsten 10 Jahre hinausgehen, besteht eine Grundsatzvereinbarung. So kann man annehmen, dass entsprechend dem heutigen Wissensstand die Unterbringung auf die nächsten 20 Jahre gesichert sein sollte."
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