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"Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Topic: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs (Read 5453 times)
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earthling
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"Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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on:
March 19, 2008, 01:41:36 am »
Als
Störfall
bezeichnet man gemeinhin den außerplanmäßigen Betrieb einer technischen Anlage, insbesondere der chemischen Industrie, oder eines Kernkraftwerkes.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/St
örfall
siehe hierzu auch diesen...."Brief an Umweltminister Sigmar Gabriel, alle Informationen zu Störfällen in der Industrie offen zu legen. Bislang werden Angaben zu Unfällen nur anonymisiert veröffentlicht, also ohne Angabe der betroffenen Unternehmen. Da die Betreiber von sich aus kaum oder gar nicht über Störfälle berichten, haben Medien und Umweltverbände keine Möglichkeit, eine Unfall-Bilanz einzelner Firmen zu erstellen." weiter
http://www.cbgnetwork.org/2360.html
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earthling
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Re: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Reply #1 on:
March 19, 2008, 01:45:03 am »
Dormagen
Störfall bei Chemie-Firma Ineos: Feuerinferno in
Bayer-Chemiepark Dormagen
, Worringen bei Köln
Großeinsatz für 600 Feuerwehrleute: In einem Chemiepark in Worringen hat sich am Montagnachmittag (17.03.08) ein schwerer Unfall ereignet. Offenbar war eine Ethylen-Pipeline undicht geworden und in Brand geraten. Das Feuer hat auch auf einen Tank mit giftigem Acrylnitril übergegriffen. Die Autobahn 57 und die S-Bahn-Linien 7 und 11 mussten gesperrt werden. 600 Feuerwehrleute waren in der Nacht im Einsatz.
http://www.wdr.de/themen/panorama/brand03/dormagen_chemiebrand/index.jhtml
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2008/03/17/aks_01.xml
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,542056,00.html
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/grossbrand_chemiepark_koeln_1.691040.html
und natürlich heißts:
KEINE GEFAHR FÜR DIE BEVÖLKERUNG
und sicherlich auch nicht für Tier- und Pfanzenwelt, Grund und Wasser.....
:'( :'( :'( :'(
freigesetzt wurde durch Verbrennung u.a. Acrylnitril und Ethylen
http://www.gifte.de/Chemikalien/acrylnitril.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Acrylnitril
http://www.ksta.de/html/artikel/1205734412867.shtml
Quote
Acrylnitril und Ethylen
Acrylnitril ist ein leicht entzündlicher, giftiger Stoff. Dämpfe und Flüssigkeit können auch über die Haut aufgenommen werden. Sie reizen die Schleimhäute, die Haut und besonders die Augen. Acrylnitril kann Nerven, Atmungssystem und Verdauungsorgane schädigen. Im Tierversuch löste der Stoff Krebs aus; Acrylnitril gilt außerdem als "stark wassergefährdender" Stoff. Er wird unter anderem bei der Produktion von Kunststoffen, Medikamenten und Farbstoffen verwendet.
Ethylen (Ethen) ist ein hochentzündliches, farbloses und schwach süßlich riechendes Gas. Es entsteht bei der Verbrennung von organischen Material. Im geringen Umfang wird es auch von Pflanzen, Tieren und Menschen gebildet. Das Gas hat keine direkte giftige Wirkung. Ethylen ist eines der wichtigsten Produkte der Erdölindustrie und wird unter anderem für die Herstellung von Kunststoffen verwendet.
Fotos zur Katastrophe im
Bayer-Chemiepark
:
http://www.derwesten.de/nachrichten/2008/3/17/news-31298173/detail.html
Anwohner klagen über Hautreizungen
Explosion in Tanklager
Köln (NGZO). Nach einer Explosion in einem Tanklager des Chemiewerks Ineos in Köln-Worringen ist am Montag ein Großbrand ausgebrochen. Zwei Anwohner kamen nach Angaben der Feuerwehr wegen Haut- und Augenreizungen in ärztliche Behandlung.
weiter:
http://www.ngz-online.de/public/article/regional/dormagen/nachrichten/545671
videos von dem chemie-großindustrie-desaster:
http://www.youtube.com/watch?v=4fNOcJ4Y3Y8
http://www.youtube.com/watch?v=aPOiTLcsysk
Erhöhte Giftwerte nach Brand in Dormagen
http://www.cbgnetwork.org/2387.html
Chemie-Unfälle: Grüne verlangen Aufklärung
Düsseldorf - Die Chemieunfälle in Köln-Worringen und Wuppertal haben ein politisches Nachspiel. Die Landtagsfraktion der Grünen beantragte am Dienstag, dass sich der Umweltausschuss des Düsseldorfer Landtags mit den Fällen beschäftigen muss. "Aus der besorgten Bevölkerung gab es Beschwerden über eine unzureichende Information der betroffenen Menschen zu den Ereignissen und den ausgehenden Gefahren", teilten die Grünen mit. weiter:
http://www.ksta.de/html/artikel/1205816756923.shtml
hier noch die Betreiber Infos (Bayer) und Wiki-Infos zu
Europas Chemiepark
http://de.wikipedia.org/wiki/Chemiepark_Dormagen
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Last Edit: March 19, 2008, 02:56:14 am by earthling
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earthling
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Re: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Reply #2 on:
March 19, 2008, 03:08:30 am »
Chemiekatastrophen des 20. Jahrhunderts: Mitte der 50er Jahre: Minamata; 1968: Yusho (Vergiftung);
1976: Seveso
; 1984: Bhopal; 1986: Schweizerhalle; 2001: Toulouse.
weiter:
http://www.fliz.ch/archiv/gambit-chemie.htm
Gambit - Neue Wahrheiten Über Seveso
(Doku)
http://www.youtube.com/watch?v=WhStO0gQGOQ
http://www.youtube.com/watch?v=q2qN_2Ebhz8
Quote
Der Dokumentarfilm beleuchtet die Hintergründe des bis heute größten Chemieunfalls in Europa, am 10. Juli 1976 im norditalienischen Seveso. In einer Fabrik des Basler Konzerns Hoffmann-La Roche wurde bei einer Explosion damals hochgiftiges Dioxin freigesetzt. Die Bevölkerung musste flächendeckend evakuiert werden, viele erlitten Hautverätzungen, 77.000 Tiere verendeten oder mussten notgeschlachtet werden. Im Mittelpunkt des Films steht der ehemalige Technische Direktor, Jörg Sambeth. Als einziger Verantwortlicher zu einer Haftstrafe verurteilt, spricht er sich heute nicht von Mitschuld frei, und beschreibt, was hinter den Kulissen von Hoffmann-La Roche geschah.
Es entsteht ein Bild über individuelles Versagen, die ökonomischen Machtstrukturen eines Weltkonzerns und dessen Mechanismen in einer Krisensituation.
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earthling
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Re: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Reply #3 on:
March 19, 2008, 03:24:17 am »
Chemiekatastrophen des 20. Jahrhunderts:
1984: Bhopal
siehe Daten und Fakten hierzu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Bhopal
It happened in Bhopal
http://www.youtube.com/watch?v=Xz-BfXLjQ9c
http://www.youtube.com/watch?v=GgpJKSbEINQ
The Bhopal Chemical Disaster: Twenty Years Without Justice
http://www.youtube.com/watch?v=0csW97x8d24
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earthling
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Re: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Reply #4 on:
March 19, 2008, 03:50:10 am »
Chemiekatastrophen des 20. Jahrhunderts:
2001: Toulouse
(Ammoniumnitratexplosion in der AZF)
die Fakten hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Explosion_in_Toulouse
EXPLOSION D'AZF
http://www.dailymotion.com/video/x2mk1_azf_extreme
http://www.dailymotion.com/video/x1r6ph_explosion-dazf-images-sur-le-vif
Quote
Verheerende Chemieexplosion in Toulouse
Am Freitag den 21. September um 10.18 Uhr wurde die französische Stadt Toulouse von einer verheerenden Chemieexplosion erschüttert: In der Düngemittelfabrik AZF, Tochter von AtoFina und zum Erdölriesen TotalFinaElf gehörend, flogen zwei Fabrikhallen buchstäblich in die Luft. Nach ersten Erkenntnissen wurden 29 Menschen getötet und 34 lebensgefährlich verletzt; insgesamt waren es über 2400 Verletzte....Toulouse ist ein klassisches Beispiel dafür, dass es im modernen Kapitalismus auch ohne Terroranschläge zu schrecklichen Katastrophen kommen kann. Um ein Haar hätte es am Freitag viele Hunderte Tote geben können, denn weitere gefährliche Chemiewerke stehen in dichter Nähe von AZF, darunter eine Sprengstofffabrik der SNPE (Société Nationale des Poudres et Explosifs), die den hochexplosiven Treibstoff für die Ariane-Raketen produziert. Toulouse ist der Hauptsitz der französischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Die petrochemische Fabrik AZF galt seit Jahren als tickende Zeitbombe. Das Gefahrenpotential des Werks war bestens bekannt und sorgte bei allen Kommunalwahlen für Diskussionsstoff. Die Fabrik war in die Gefährlichkeitskategorie "Seveso-II" eingestuft, d.h. sie stand zusammen mit 400 weiteren Industrieanlagen auf der Liste von 1250 Werken und Knotenpunkten Frankreichs, die im Fall eines Unglücks erhebliche Gefahren für die Umwelt darstellen.
Im staatlichen Fernsehen wurde berichtet, Sicherheitsinspekteure hätten bei einem Kontrollbesuch im vergangenen Jahr Mängel an der Anlage beanstandet. In ihrem Bericht sei besonders vor der Explosionsgefahr gewarnt worden. Nach einem Bericht der NZZ-Online sollen die Experten für Betriebssicherheit noch vergangene Woche alarmierende Hinweise bekommen haben, dass es Lecks in der Anlage gab, durch welche
flüssiges Ammoniakgas
ausgetreten sein könnte.
http://www.wsws.org/de/2001/sep2001/toul-s25.shtml
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earthling
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Re: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Reply #5 on:
March 19, 2008, 04:09:42 am »
GAU und Super-GAU
Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen
Der bekannteste Unfall in einer kerntechnischen Anlage ist die Katastrophe im Kernkraftwerk
Tschernobyl
vom 26. April 1986. Neben diesem sogenannten Super-GAU gibt es noch zahlreiche weitere Unglücke, bei denen es zu erheblicher Kontamination und Gesundheitsschäden gekommen ist. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Stör- und Unfälle in kerntechnischen Anlagen, die anhand der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) als mindestens "Ernster Störfall" (Stufe 3) eingestuft worden sind.
alles/weiter:
Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen
siehe auch
:
Störfälle in deutschen Atomanlagen
siehe auch:
Der bestverschwiegene GAU der Geschichte
Es spielten sich apokalyptische Szenen ab: Im September 1957 explodierte an der Südostseite des Urals ein riesiger Betontank mit hochradioaktiver Flüssigkeit. Dabei wurde erheblich mehr Radioaktivität freigesetzt, als beim GAU in Tschernobyl. Viele Menschen starben, aber lange Zeit drang nichts davon an die Öffentlichkeit.
weiter:
http://www.welt.de/wissenschaft/history/article1213772/Der_bestverschwiegene_GAU_der_Geschichte.html
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earthling
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Re: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Reply #6 on:
May 16, 2008, 02:16:28 am »
Auch ne tendenzielle Katastrophe:
CO-Pipeline der Bayer-AG
Die Bayer AG baut eine 67 km lange Pipeline von Dormagen nach Krefeld-Uerdingen durch den Kreis Mettmann, um hochgiftiges Kohlenmonoxid (CO) von Dormagen nach Krefeld zu transportieren. Die Trasse führt parallel zur A3 quer durch das Stadtgebiet von Erkrath. Das Planfeststellungsverfahren ist abgeschlossen, die Baugenehmigung ist erteilt. Auch die Betriebsgenehmigung ist bereits erteilt, wenn auch mit Auflagen durch die Bezirksregierung.
Der Verein IG Erkrath ist Teil der Widerstandsbewegung gegen die CO-Pipeline:
Wir haben Angst vor dieser Pipeline und sind der Meinung, dass die Bezirksregierung Düsseldorf die Risiken für die Menschen, die nahe der Leitung wohnen, nicht ausreichend berücksichtigt hat. Unmittelbar betroffen sind die Städte Monheim, Langenfeld, Hilden, Erkrath, Düsseldorf-Hubbelrath, Ratingen, Solingen und Duisburg.
Aus diesem Grund fordern wir den sofortigen Baustopp sowie die Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses und damit die endgültige Verhinderung der CO-Pipeline. Diese Leitung darf im Kreis Mettmann genau so wenig gebaut werden wie anderswo in unserem Land .
http://www.ig-erkrath.de/CO-Pipeline/CO-Pipeline.htm
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earthling
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ATOMKRAFTWERK KRSKO
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Reply #7 on:
June 05, 2008, 01:42:44 am »
EU-Kommission gibt Alarm - Zwischenfall in slowenischem Akw
Nach einem Zwischenfall in einem slowenischen Atomkraftwerk hat die EU-Kommission am Mittwochabend Alarm gegeben.
Im Kraftwerk Krsko sei Kühlflüssigkeit ausgetreten, erklärte die Kommission in einer Stellungnahme. Das Kraftwerk werde heruntergefahren, arbeite aber derzeit noch mit einer Kapazität von 22 Prozent. Es sei kein radioaktives Material in die Umwelt gelangt.
Die slowenische Atomaufsicht meldete das Leck nach Brüssel und erklärte, es bestehe keine Gefahr. Weder Mitarbeiter, noch die Bevölkerung in der Umgebung des Kraftwerks oder die Umwelt seien betroffen. Auch nach Informationen des Bundesumweltministeriums besteht derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung. Über die Informationen der EU hinaus sei nichts weiteres bekannt, sagte ein Sprecher auf AP-Anfrage.
Das österreichische Umweltministerium erklärte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur APA, radioaktive Strahlung sei in Krsko nicht ausgetreten.
http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/04/889871.html
LJUBLJANA Alarm nach AKW-Problemen in Slowenien
Nach dem Zwischenfall im slowenischen Atomreaktor Krsko haben die slowenischen Behörden einen Fehler bei der Benachrichtigung der zuständigen Behörden eingeräumt. Menschen und Umwelt seien nicht gefährdet worden, hiess es.
Der Zwischenfall sei im benachbarten Österreich zunächst als Übung der Strahlenschutzbehörde gemeldet worden, hiess es nach slowenischen Medienberichten. Dies bestätigte der österreichische Umweltminister Josef Pröll. Er verlangte von Sloweniens Regierung eine Aufklärung des Zwischenfalls.
weiter
http://www.affolternonline.ch/pages/index.cfm?dom=13&rub=1879&arub=1879&id=101850991&sda=1
ATOMKRAFTWERK KRSKO Deutsche Hilfe für Strom aus Slowenien
Das Atomkraftwerk Krsko steht nicht zum ersten Mal in den Schlagzeilen: Schon öfter wurden Pannen gemeldet, Umweltschützer forderten die Abschaltung. Finanziert wurde der Bau auch mit deutschen Geldern. Die Betreiber planen sogar einen zweiten Reaktor.
Hamburg - Das Kernkraftwerk Krsko (deutsch: Gurkfeld) ist nach dem gleichnamigen 7000-Einwohner-Ort in Slowenien benannt. Der Reaktor stammt aus dem Jahr 1981. Er liegt in der Nähe der kroatischen Grenze und wird von beiden Staaten gemeinsam betrieben. Bei dem Meiler handelt es sich um einen Druckwasserreaktor der amerikanischen Firma Westinghouse mit einer elektrischen Bruttoleistung von 730 MW.
Die slowenische Betreibergesellschaft Nuklearne Elektrarna Krsko (NEK) hat in der Vergangenheit auch mit dem europäischen Konsortium Siemens-Framatome zusammen gearbeitet - zum Teil sogar mit Unterstützung der deutschen Politik. So vergab die rot-grüne Bundesregierung 1999 eine Hermesbürgschaft über 36 Millionen Mark für die Nachrüstung des slowenischen Kraftwerks durch Siemens.
Krsko ist bisher das einzige Kernkraftwerk Sloweniens. Es deckt rund 40 Prozent des dortigen Strombedarfs. Allerdings plant das Land einen weiteren Reaktor am selben Standort. Mit dem Bau soll nach Presseberichten im Jahr 2013 begonnen werden. Ursprünglich hatte sich Slowenien für den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie entschieden, änderte seine Energiepolitik dann aber doch.
Umweltschützer aus Österreich haben das Kraftwerk in Krsko immer wieder kritisiert. Sie führten vor allem an, dass der Reaktor in einem erdbebengefährdeten Gebiet steht.
weiter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,557776,00.html
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Last Edit: June 05, 2008, 01:56:12 am by earthling
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earthling
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Re: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Reply #8 on:
September 22, 2008, 08:01:38 pm »
Gefährliche Meiler: Zwischenfälle in Atomanlagen
Während in Japan die Staats- und Regierungschefs der G-8-Nationen der Atomenergie einen zweiten Frühling bescheren, hat es gleich in zwei europäischen Ländern Zwischenfälle in Atomanlagen gegeben.
m einzigen ungarischen Atomkraftwerk ist eine Luftschleuse offen geblieben. Aus der südfranzösischen Anlage Tricastin zum Abbau von Atommaterial ist eine radioaktive "Uranlösung" ausgetreten. Die Gefahr bei beiden Zwischenfällen stuften die Verantwortlichen als gering ein.
Aus der südfranzösischen Atomanlage Tricastin bei Avignon sind 30 Kubikmeter einer radioaktiven "Uranlösung" ausgetreten. Ein Teil sei über Regenwasser in die Flüsschen Gaffière und Lauzon gelangt, teilte die französische Atomaufsichtsbehörde ASN mit. Die nicht näher spezifizierte Flüssigkeit enthalte zwölf Gramm (Natur-)Uran pro Liter.
weiter
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/446/184866/
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earthling
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Re: "Der Störfall" - Katastrophen in Industrie-Grossanlagen u. AKWs
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Reply #9 on:
October 05, 2008, 10:02:37 pm »
Die ersten Tagesschau-Meldungen zum GAU in Tschernobyl
http://www.youtube.com/watch?v=Hv9L53DiQTs
Tschernobyl Doku
- 92 Min. - Discovery Channel Germany
Dokumentation zum Gau im Tschernobyl Atomkraftwerk.
http://video.google.de/videoplay?docid=-2825657852636100497&hl=de
Chernobyl 2006
Video from time CarlMontgomery spent around the still radioactive Chernobyl, the reactor and the abandoned town of Pripyat.
http://www.carlmontgomery.com
for answers to the usual "isn't this absurdly dangerous?...
http://www.youtube.com/watch?v=101OEaksU0s
Inside Chernobyl
http://de.youtube.com/watch?v=jKnFurg5-Ag
«
Last Edit: October 05, 2008, 10:18:41 pm by earthling
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Boomer
Guest
"Geheimes" Atomunglück
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Reply #10 on:
October 11, 2008, 09:42:06 pm »
28.09.08
Quote
Schlimmer als Tschernobyl
In der sowjetischen Geheimstadt Tscheljabinsk-40 ereignete sich vor 50 Jahren ein Atomunglück, bei dem weit mehr Radioaktivität freigesetzt wurde als bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Ein Stahltank mit 80 Tonnen hoch radioaktiver Flüssigkeit explodierte. Das Unglück blieb über drei Jahrzehnte ein gut gehütetes Staatsgeheimnis.
[...]
Heute sorgen sich Ökologen besonders darum, dass die von Majak freigesetzte Radioaktivität über das Grundwasser ins Nordmeer gelangen könnte. Doch dort scheint sie bislang noch nicht angekommen zu sein.
Quelle:
http://www.welt.de/wissenschaft/article1219058/Viel_schlimmer_als_Tschernobyl.html
Siehe auch:
http://www.welt.de/wissenschaft/history/article1213772/Der_bestverschwiegene_GAU_der_Geschichte.html
http://suche.welt.de/woa/result.html?query=Tscheljabinsk-40&encoding=iso&origin=WON-Artikel
«
Last Edit: October 12, 2008, 05:07:50 pm by Boomer
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Boomer
Guest
Der wahre Grund von Tschernobyl
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Reply #11 on:
October 12, 2008, 05:19:57 pm »
Der wahre Grund von Tschernobyl
Siehe auch:
http://www.das-weisse-pferd.com/98_22/tschernobyl.html
http://www.stachel.de/01.05/5tsch.html
Zu Google-Video:
http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=4043428454080596523&hl=de&fs=true
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Boomer
Guest
Umweltverschmutzung durch Chemiekonzerne
«
Reply #12 on:
October 19, 2008, 03:41:16 pm »
17.10.08
Quote
BASF verursacht giftige Biozid-Belastung im Rhein
Bad Honnef/Ludwigshafen. Der Rhein ist mit einem giftigen Biozid belastet. Schuld ist das BASF-Werk in Rheinland-Pfalz. Gut zwei Wochen lang sei der Stoff in den Rhein geflossen, teilte das Unternehmen mit.
Die in Nordrhein-Westfalen festgestellte Belastung des Rheins mit einem giftigen Biozid ist von einem BASF-Werk in Rheinland-Pfalz verursacht worden. Gut zwei Wochen lang sei der Stoff in den Rhein geflossen, teilte der Chemiekonzern am Freitag in Ludwigshafen mit. Folgen für die Gesundheit von Menschen könnten ausgeschlossen werden. Aufgrund der starken Verdünnung im Rhein habe auch keine Gefahr für Wasserorganismen bestanden.[...]
Quelle & zum Artikel:
http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/2008/10/17/news-84087765/detail.html
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Boomer
Guest
Frankreichs Atomaufsicht warnt vor Explosionsgefahr im AKW
«
Reply #13 on:
November 19, 2008, 09:49:34 am »
18.11.08
Quote
Frankreichs Atomaufsicht warnt, Explosionsgefahr im AKW
In Frankreich hat die Atomaufsicht den Energiekonzern EDF wegen eines unzureichenden Schutzes vor Explosionen in einem Kernkraftwerk verwarnt. Inspektionen im südfranzösischen Atomkraftwerk Cruas-Meysse hätten Abweichungen von den Wartungsvorgaben für Leitungen erbracht, die explosive Flüssigkeiten transportierten, erklärte die Atomaufsicht ASN.[...]
Quelle & zum Artikel:
http://www.n-tv.de/1055382.html
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Boomer
Guest
Kollision zweier Atom-U-Boote
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Reply #14 on:
February 17, 2009, 11:58:53 am »
Quote
Unfall im Atlantik - Die rätselhafte Kollision zweier Atom-U-Boote
Der Atlantik ist groß. Trotzdem stießen irgendwo auf offener See zwei Atom-U-Boote zusammen. Waren das britische und das französische Schiff an einem gemeinsamen Manöver beteiligt? Warum entdeckten sie einander nicht? Und wie gefährlich war der Zwischenfall wirklich? Die zuständigen Ministerien hüllen sich in Schweigen.
[...]
Für Atomkraftgegner ist der jüngste Unfall nur ein weiterer Beweis, dass die Risiken der Atomtechnologie zu groß und die Offenheit der Verantwortlichen zu gering ist. Dieses Mal sei man nur knapp an der Katastrophe vorbeigeschrammt, sagte Stéphane Lhomme von der Bewegung „Sortir du nucléaire“. „Aber wenn wir bei solchen Zwischenfällen schon belogen werden, was passiert dann, wenn es richtig ernst wird?“, fügte er hinzu.
Quelle & alles lesen:
http://www.welt.de/politik/article3216372/Die-raetselhafte-Kollision-zweier-Atom-U-Boote.html
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