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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Umwelt > Topic: Das Müll-Geschäft: "Entsorgung", Recyling, Endlager
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Author Topic: Das Müll-Geschäft: "Entsorgung", Recyling, Endlager  (Read 6484 times)
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zoe
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Leben ohne Schadstoffe?
« Reply #30 on: August 02, 2010, 01:24:22 pm »

Leben ohne Schadstoffe?
Quote
...  Das Produzieren in Kreisläufen ist auch technisch möglich, mittels Recycling, das immer wichtiger wird, denn das Ende der Rohstoffe ist absehbar. So landen heutzutage noch viele wertvolle Metalle im Müll. Einzelne unternehmen, wie die Kupferhütte Aurubis in Hamburg, haben jetzt ein innovatives Konzept umgesetzt und recyceln den wertvollen Rohstoff für die Elektronikbranche.

Allerdings erfordert das Kreislaufprinzip ein grundsätzliches Umdenken in der Wirtschaft. Und inzwischen interessieren sich auch immer mehr Unternehmer dafür. Das Ende der Rohstoffe ist absehbar, deshalb macht die Idee nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch Sinn


http://www.youtube.com/watch?v=YRhuwBi1sCM

http://www.youtube.com/watch?v=efGGCPOFFBI

http://www.youtube.com/watch?v=8V_8U0rODqw
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harakiri
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PCB-Skandal: Das Versagen der Kontrollbehörden
« Reply #31 on: August 02, 2010, 03:19:21 pm »

PCB-Skandal: Das Versagen der Kontrollbehörden 29.07.2010

 "Um Verantwortung geht es in dieser ganzen Sendung, auch beim folgenden Beitrag. Beim Entsorgen von Elektrotrafos vergifteten sich Arbeiter der Firma Envio mit hochgefährlichem PCB. Die Fabrik wurde zugemacht, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Und darüber ist ja auch berichtet worden. Wir setzen die Recherche fort, denn wir bekamen jetzt Videomaterial zugespielt, das den Skandal tatsächlich vor Augen führt. Kim Otto und Georg Wellmann berichten."

siehe dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Envio_AG

sendung sehen http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0729/pcb.php5

http://www.youtube.com/watch?v=ueFzqRV0_SA


http://www.youtube.com/watch?v=5Th9jvEW_jE

Hunderte Menschen sind verseucht und große Flächen mit dem Industriegift PCB kontaminiert. Schuld ist die Envio AG. Eigentlich zuständig, verdreckte und vergiftete Transformatoren zu reinigen, setzte Sie jahrelang die Gesundheut hunderter, wenn nicht gar tausender Menschen auf´s Spiel. Jetzt weitet sich der Skandal immer weiter aus!


http://www.umweltbundesamt.de/abfallwirtschaft/sonderabfall/polychlorierte-biphenyle.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Polychlorierte_Biphenyle
http://de.wikipedia.org/wiki/Polychlorierte_Biphenyle#Auswirkungen_auf_die_Gesundheit

Quote
Die akute Toxizität von PCB ist gering, wohingegen eine chronische Toxizität schon bei geringen Mengen festzustellen ist.
Typische Auswirkungen dieses Giftes sind Chlorakne, Haarausfall, Hyperpigmentierungen, Leberschäden, Teratogenität, Bioakkumulation in der Nahrungskette und Schädigung des Immunsystems (Immuntoxizität). PCB stehen auch in Verdacht, krebserregend zu sein. Außerdem kann die körperliche und geistige Entwicklung durch PCB verzögert werden. Sie stehen in Verdacht, endokrine Disruptoren zu sein, die hormonell wirken und für Unfruchtbarkeit bei Männern und männlichen Tieren, Hodenhochstand sowie für andere hormonell bedingte Erkrankungen verantwortlich sein könnten. Eine EU-Untersuchung hat festgestellt, dass Phthalate, Parabene, und PCB unter anderem den Hormonhaushalt von männlichen Föten und Kindern stören, und so zu einer Feminisierung führen.[3][4]
Die chronische Toxizität macht PCB als Haushaltsgift, z. B. aus alten, mechanisch zerstörten Kondensatoren, besonders gefährlich, denn für gewöhnlich ist die Aufenthaltsdauer immunschwacher Menschen (also Kinder, kranker und alter Menschen) in Innenräumen ohnehin besonders hoch. Aufgrund der Anreicherung im Fettgewebe sind selbst kleinste laufend aufgenommene Mengen schädlich. Das Gift reichert sich in Organismen am Ende der Nahrungskette an. Vor diesem Hintergrund sind die Bewertungen einmaliger Kontaminationen zu sehen (z. B. der Futtermittel- bzw. Schweinefleisch-Verunreinigungsfall Anfang Dezember 2008 in Irland): eine einmalige Aufnahme von Nahrungsmitteln mit hundertfach höherem Gehalt an PCB, als der Grenzwert es zulässt, ist zwar bedenklich, führt aber zu keinen akuten Vergiftungserscheinungen, da der Grenzwert für eine tägliche, lebenslange Aufnahme unter Berücksichtigung der Anreicherung getroffen wurde.
« Last Edit: August 02, 2010, 03:26:31 pm by harakiri » Logged
harakiri
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Grüne fordern Abgabe auf Plastiktüten
« Reply #32 on: August 23, 2010, 10:36:32 pm »

Quote
22 CENT
Grüne fordern Abgabe auf Plastiktüten

Das Ausland macht es vor, Deutschland könnte folgen: Es soll weniger Tüten geben. Die Grünen planen bis November eine Gesetzesinitiative.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article9083533/Gruene-fordern-Abgabe-auf-Plastiktueten.html


Absoluter Schwachsinn von den scheinsenilen-geldgeilen Grünen-NWOlern... köstlich: Die Kommentare zum Artikel!
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harakiri
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Kaligrube Teutschenthal: Giftmüll-Skandal weitet sich aus
« Reply #33 on: October 15, 2010, 02:33:42 am »

Kaligrube Teutschenthal: Giftmüll-Skandal weitet sich aus
In der stillgelegten Kaligrube Teutschenthal soll weit mehr Giftmüll lagern als bislang angenommen. Wirtschaftsminister Reiner Haseloff sagte der "Mitteldeutschen Zeitung", dass in der Grube im Salzlandkreis mindestens 11.000 Tonnen giftige Asche ohne Genehmigung eingelagert worden seien.

Haseloff verlangt daher Konsequenzen: Er erwartet, dass die Führung des Grubenbetreibers, der Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH (GTS), komplett ausgetauscht wird. Die Geiger-Gruppe als Eigentümer der GTS räumte zwar Fehler in Teutschenthal ein, lehnte aber einen kompletten Führungswechsel ab.

Die GTS teilte mit, dass sie mit dem Geologen Wolfgang Fuchs seit Mitte September einen zusätzlichen Geschäftsführer hat. Fuchs sei für alle laufenden Genehmigungsverfahren zuständig und soll dafür sorgen, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Fuchs wies den Vorwurf fehlender Genehmigungen zurück. Der GTS lägen für alle Stoffe die abfall- und bergbaurechtlichen Genehmigungen vor. Bei einigen Stoffen fehle lediglich die Zulassung für den Versatz mit Dickstoffen. Dabei wird der Abfall mit Flüssigkeiten und Bindemittel vermischt und dann eingelagert.

Quote
In der 1982 stillgelegten Kali-Grube war vor 14 Jahren innerhalb von Sekunden ein komplettes unterirdisches Grubenfeld auf einer Fläche von 2,5 Quadratkilometern zusammengebrochen. Die Erschütterungen waren im Umkreis von 25 Kilometern zu spüren. Seismologen verzeichneten einen Wert von 5,6 auf der Richter-Skala. Damit ein derartiges Unglück nicht noch einmal passiert, sollen die übrigen Hohlräume verfüllt werden.


........ http://www.mdr.de/nachrichten/7758852.html
http://www.mdr.de/nachrichten/7570557.html
http://nachrichten.t-online.de/grube-teutschenthal-haseloff-fordert-rauswurf-der-geschaeftsfuehrung/id_43097812/index

Quote
Direkt vor den Toren der Stadt Halle (Saale) will die GTS Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH & Co. KG eine Anlage errichten, mit der "gefährliche Abfälle" gelagert und von dort in die unterirdischen Schächte verbracht werden sollen. Man will in der Anlage über 2.000 Tonnen in Silos lagern, überirdisch verarbeiten und 50 Tonnen pro Stunde nach unten bringen. Die dabei einzubringenden Mengen belaufen sich insgesamt auf schätzungsweise 2.000.000 Tonnen. Das bedeutet über viele Jahre täglich bis zu 35 LKW mit hochgiftigen feinstaubigen Sondermüll.

Die Giftmüllanlage soll auf der Anlage des Schachts in Angersdorf realisiert werden. Im Falle einer Katastrophe ist die nachhaltige Gefährdung der Anwohner in einem Einzugsbereich von über 300.000 Menschen in Halle und den umliegenden Gemeinden zu erwarten. Es handelt sich hierbei um ein "Versuchsprojekt", welches an uns und der Umwelt ausprobiert werden soll. Das Projekt wurde im Amtsblatt vom 07.05.2010 vorgestellt.

weiter http://www.giftmuell-angersdorf.de/joomla/


----------

http://www.grube-teutschenthal.de/web/gts.nsf/id/pa_home_d.html

Quote
Wir lösen Ihre Sorgen beim Entsorgen folgender Abfallarten:

Abfälle aus der Rauchgasreinigung von Verbrennungsanlagen (hauptsächlich Stäube)
Schlacken und Aschen von Verbrennungsanlagen
Kontaminierte Bauabfälle (Boden, Bauschutt, etc.)
Abfälle aus Behandlungsanlagen (Vorgemischte Abfälle, abgereinigte Böden, etc.)
Produktionsabfälle aus der Industrie in flüssiger, pastöser und fester Form
Schlämme aus der Reinigung der Industrieabwässer

http://www.grube-teutschenthal.de/web/gts.nsf/id/pa_abfallarten.html


Hier die offizielle amtliche Liste der einzulagernden Stoffe: http://www.giftmuell-angersdorf.de/joomla/attachments/article/72/Liste%20der%20Gifte.jpg
« Last Edit: October 15, 2010, 02:46:55 am by harakiri » Logged
zoe
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"Frisch auf den Müll"
« Reply #34 on: October 15, 2010, 04:44:46 pm »

"Frisch auf den Müll" - der Trailer
Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot.
http://www.youtube.com/watch?v=0WYi_mWrLic


siehe auch Wie krank ist die Welt?
http://globalinformations.wordpress.com/2010/10/26/wie-krank-ist-die-welt/

Quote
Frisch auf den Müll: Die globale Lebensmittelverschwendung
Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das entspricht etwa 500.000 Lkw-Ladungen pro Jahr. --- Anm. der Redaktion: Aus rechtlichen Gründen ist dieser Film nur aus Deutschland abrufbar.


sehen (43:51 - full version) http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5652488
« Last Edit: October 26, 2010, 01:07:04 pm by harakiri » Logged
zoe
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Handy Schrott...
« Reply #35 on: December 22, 2010, 03:17:51 pm »

Quote
Handy Schrott...
Die Wegwerfgesellschaft und ihre Folgen:

Im österreichischen Weihnachtsgeschäft stürmen die Kunden zurzeit vor allem die Elektronikgeschäfte. Smartphones, Handys und Co sind bei gewissen Marken nur noch auf Warteliste zu haben. 250 Millionen Euro sollen heuer in digitale Weihnachtsgeschenke investiert werden. Bereits nach zwei bis drei Jahren werden die Handys gegen die nächstbessere Generation ausgetauscht. Das produziert einen Müllberg von Abermillionen von Altgeräten in Europa. Dieser Elektronikschrott landet zum Teil im Müll oder öfter noch auf dubiosen Wegen in Entwicklungs- und Schwellenländern, wo die giftigen Inhaltsstoffe unter mittelalterlichen Bedingungen recycelt werden und die Umwelt ruinieren. Alte Handys enthalten wertvolle Edel- und Sondermetalle, die am Weltmarkt hohe Preise erzielen und unter abenteuerlichen Umständen aus den Minen der Dritten Welt geholt werden müssen.

"Weltjournal" zeigt in einer weltweit gedrehten Reportage, wie dieser immer schneller werdende Kreislauf vom Abbau der Rohstoffe über die Massenfertigung für einen Hungerlohn bis hin zur illegalen Entsorgung der Handys funktioniert. Zurück bleiben Menschen, deren Gesundheit zerstört und eine Umwelt, die vergiftet ist.


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=m-kv99sZ4co
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harakiri
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Herfa-Neurode: Der giftigste Ort der Welt ist in Nordhessen (Kaliindustrie)
« Reply #36 on: December 31, 2010, 03:44:40 am »

Quote
Herfa-Neurode: Der giftigste Ort der Welt ist in Nordhessen 30.12
Wer den giftigsten Ort der Welt sucht muss nicht weit reisen: Er liegt in Nordhessen. In der Untertagedeponie Herfa-Neurode. Allein die dort gelagerte Menge Arsen könnte die gesamte Menschheit töten.

Wer zum giftigsten Ort der Welt will, ruckelt in einem vergitterten, abgegriffen wirkenden Lastenaufzug in die Tiefe. Nirgendwo lagern so viele hochgiftige Abfälle wie in der Untertagedeponie (UTD) Herfa-Neurode in Nordhessen. Hier liegen mittlerweile 2,75 Millionen Tonnen Müll, in dem vor allem Arsen, Dioxin, Furan, Zyanid oder Quecksilber enthalten ist. Allein die Menge Arsen würde reichen, um die gesamte Menschheit zu töten....

http://www.n24.de/news/newsitem_6553269.html


Quote
K+S Entsorgung GmbH
Basis für unsere Leistungen sind die Kali- und Salzbergwerke der K+S Gruppe.
Bei der Rohsalzgewinnung entstehen Hohlräume in mehreren Hundert Metern Tiefe. Sie sind von mächtigen Gesteinsschichten umgeben und haben keinen Kontakt zur Biosphäre.
Bereiche der Bergwerke, in denen kein Salz mehr gewonnen wird bieten ideale Bedingungen für die langzeitsichere Abfallentsorgung.
Für langzeitsichere Entsorgungslösungen werden die natürlichen geologischen Barrieren durch technische Barrieren und höchste Sicherheitsstandards im Umgang mit dem Abfall ergänzt.

Abfallentsorgung unter Tage

Wir verwerten oder beseitigen Abfälle in untertägigen Hohlräumen, die in den Bergwerken der K+S Gruppe bei der Rohsalzgewinnung entstanden sind.  
Service für die Sekundäraluminium-Industrie

Wir liefern hochwertige Schmelzsalze, recyceln Salzschlacken in unserer REKAL®-Anlage und entsorgen Filter- und Kugelmühlenstäube unter Tage.  
Umfassendes Abfallmanagement

Beratung, Analyse, Genehmigung, Verpackung und Transport - wir bieten umfassende Unterstützung bei der Abfallentsorgung.  
Langzeitsichere und nachsorgefreie Lösungen

Über 30 Jahren Erfahrung und höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards garantieren langzeitsichere und nachsorgefreie Lösungen.

http://www.ks-entsorgung.com/de/home/index.html


Quote
Die K+S AG, früher Kali und Salz AG, mit Sitz in Kassel ist ein deutsches Bergbauunternehmen mit den Schwerpunkten Kali- und Salzförderung und einer der weltweit führenden Anbieter von kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen. Mit der K+S Nitrogen ist man zudem derzeit Weltmarktführer bei Ammoniumsulfat sowie zweitgrößter Feld- und Spezialdüngeranbieter in Europa. K+S ist vorwiegend in Europa und Südamerika tätig und beschäftigt weltweit rund 15.208 Mitarbeiter (2009).[1] Durch Fusionen und Übernahmen integrierten die K+S und ihre Vorgängerunternehmen seit den 1890er Jahren die gesamte deutsche Kali-Branche. Zwischen 1971 und 1993 gehörte das Unternehmen zum BASF-Konzern, der noch heute Großaktionär ist. 2009 wurde bei einem Umsatz von 3,5738 Milliarden Euro ein bereinigtes Konzernergebnis von 93,6 Millionen Euro erzielt.[2] Die Tochtergesellschaften der K+S sind vornehmlich mit der Vermarktung der eigenen Produkte befasst, aber auch im Dienstleistungsbereich, hier insbesondere im Geschäftsbereich Entsorgung und Recycling, tätig. Die Aktie der K+S AG ist im DAX der Deutschen Börse notiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/K%2BS


siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Monte_Kali
http://de.wikipedia.org/wiki/Monte_Kali_(Heringen)


siehe dazu http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66567967.html

ähnlich wie bei Tschernobyl bemüht man sich um eine touristische Vermarktung, und damit Verniedlichung der Problematik, nunja, schließlich sind wir in... http://kalimuseum.heringen.de/

Hier einer der Chef von K&S in einem Vortrag persönlich:
Die Kali-Industrie im internationalen Wettbewerb Dr. Thomas Nöcker, Mitglied des Vorstandes der K+S Aktiengesellschaft und Geschäftsführer der K+S KALI GmbH, Kassel
http://www.emcef.org/Committees/sd/Min/2005/20051021/Noecker.doc
sowie dies: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Hoffnungen-bei-K-S-article484890.html
http://www.dowjones.de/site/2010/08/ks-präzisiert-nach-gutem-quartal-jahresprognose.html
http://www.welt.de/wirtschaft/article2304577/Duengerproduzent-K-S-sprengt-alle-Erwartungen.html

...lohnt sich, darüber mal schlau zu machen. Kali hat unsere Welt und besonders die Landwirtschaft der letzten 150 Jahre massiv verändert, nicht zum besseren, aber zum erstmal vordergründig ertragreicheren...

Quote
Der Mineralstoff Kalium ist ein Hauptnährelement der Pflanzenernährung und verstärkt bei Pflanzen die Stoffwechselprozesse: Die Photosynthese wird intensiviert, die Umwandlung von Zucker in Stärke und der Aufbau von Eiweiß beschleunigt. Dadurch wird das Wachstum der Pflanzen gefördert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kalisalz


Kali fördern bis zum großen Knall
http://www.mdr.de/entdecke-den-osten/rueckblick/7083412.html

hier erklärt der Vertreter eines US-Firma (Western Potash Corp) die Industrie-Agenda zur Kalidüngung... (potash engl., deutsch: Kali, Pottasche, Kaliumkarbonat)
http://www.youtube.com/watch?v=A4dFh_M-Rzs

siehe auch hier: http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/ALL/173AE0193B08865AC12574500052E074/$FILE/FH%20PEDÜ%205%20Kalium.pdf
http://www.bauernzeitung.at/netautor/napro4/wrapper/media.php?id=%2C%2C%2C%2CZmlsZW5hbWU9YXJjaGl2ZSUzRCUyRjIwMDguMDcuMjElMkYxMjE2NjYyMTQ0LnBkZiZybj1LYWxpZCVGQ25ndW5nLnBkZg%3D%3D

Kaufen: http://www.ociagro.com/sitecore/content/OCIAgro.aspx?sc_lang=de-DE

siehe dazu im Vergleich "Die Bio-Anforderungen in der Schweiz" (ähnlich in D bei Demeter etc)

Quote
Düngung
Ziele:   Qualität erzeugen optimale Menge erzielen Umwelt schonen
Richtlinienanforderungen:
- Bodenleben fördern - Stickstoffdüngung ausschliesslich organisch - Mineralische Ergänzungsdüngung auf Grund des Standortes, von Bodenanalysen, Beobachtungen und der Nährstoffbilanz des Betriebes. - Verboten sind chemisch-synthetische Stickstoffverbindungen, leichtlösliche Phosphate und chlorhaltiger und reiner Kalidünger. - Keine unerlaubten Zusätze und Schadstoffe in zugeführten organischen Düngern. Im Zweifelsfall sind Analysen zu machen. - Ueber die Zufuhr von Düngemitteln ist Buch zu führen. - Die Düngung darf die Qualität der Erzeugnisse nicht beeinträchtigen. - Die Intensität der Düngung muss dem Standort angepasst sein. Bei besten Bedingungen im Talgebiet darf die Menge der ausgebrachten Nährstoffe den Anfall von 2.5 DGVE pro ha nicht übersteigen. - Der Einsatz von Klärschlamm ist verboten. http://www.lbbz.tg.ch/documents/vorschriften_bio.pdf



Quote
Jüngste Untersuchungen zeigen, dass der Einsatz von Mineraldüngern und auch das intensive Bearbeiten des Ackerbodens mit schwerem Gerät zu einer starken Abnahme des Humusgehaltes führen. Der Mineraldünger enthält nur zu 1/3 die eigentlichen Nährstoffe, 2/3 hingegen sind reiner Ballast. Diesen Ballast sind Reste von Schwefelsäure, Chlor und Salzen zugesetzt, welche das biologische Gleichgewicht und die elektro-chemischen Prozesse im Boden erheblich stören. Das ganze System Humus gerät aus den Fugen, Kleinstlebewesen sterben ab. Diese bilden aber durch ihre Ausscheidungen (Chelate) zusammen mit den Kolloiden (feinsten Bodenteilchen) den sog. Ton- Humus- Komplex, welcher für ein stabiles Bodengefüge sorgt. Wenn dieses fehlt, kommt es zu Verdichtungen und Bodenerosion. Außer dem Humusschwund werden im Boden durch die Düngersalze auch noch wichtige Spurenelemente in unlöslichen Verbindungen festgesetzt. Aber auch Wirtschaftsdünger in „fauler“ Form, also nicht kompostiert oder vorbehandelt, kann dem Humus schaden. Oft handelt es sich um Fäulnisprodukte, wie giftige Phenole und Leichengifte. Wenn diese ausgebracht werden, können sie die Pflanzen und das Bodenleben der Nährdecke zerstören.
Aus: http://humital.de/humusabbau-und-klimaschaden.html


...aber - natürlich - hat die EU auch für den organischen Landbau Kali reingeschummelt, und K&S beackern auch dieses Geschäftsfeld. Pervers.
Quote
Ein geschlossener Nährstoffkreislauf ohne jegliche Ver- luste ist in der Landwirtschaft nicht möglich. Dies gilt für jede Art von Ackerbau, also auch für die ökologische Wirtschaftsweise. Die Verluste müssen ausgeglichen wer- den, soll die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig sichergestellt werden. Daher ist der Einsatz einer bestimmten Menge an Nährstoffen nicht zu umgehen. Dem tragen die Richt- linien der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau – AGÖL –   in   der   Weise   Rechnung,   dass   sie   neben   organischen Düngern auch den Einsatz bestimmter mineralischer Kali- und Magnesiumdüngemittel oder auch Spurennährstoffe befürworten, wenn der Bedarf nachgewiesen wird.
http://www.kali-gmbh.com/de/pdf-broschures/de_organic_farming_leaflet_0703.pdf


Totalverarschung. Auflösung siehe hier:
Quote
Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL)
1988 schlossen sich die bundesdeutschen Öko-Anbauverbände zu der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) zusammen, nach der Wiedervereinigung kamen die neu gegründeten Verbände der neuen Bundesländer hinzu. Die AGÖL legte in Rahmenrichtlinien den Standard für die Mitgliedsverbände fest und überwachte deren Einhaltung. Mit der Mitgliedschaft in der AGÖL wurden die jeweiligen Verbandsrichtlinien den AGÖL-Rahmenrichtlinien unterstellt. Die Aufgabe der AGÖL war es, in übergeordneten Fragen die Interessen ihrer Mitgliedsorganisationen und des ökologischen Landbaus gegenüber Behörden und in der Öffentlichkeit zu vertreten.

Nach 13 Jahren gemeinsamer Arbeit für den Ökolandbau kam es aufgrund unterschiedlicher Interessen und Ausrichtungen der Verbände zu einem Bruch innerhalb der AGÖL: Im Frühjahr 2001 traten Bioland und Demeter aus, Biopark im Dezember. Im Juni 2002 kündigte die Gäa ihre Mitgliedschaft. Mit der Gründung des "Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft" (BÖLW) stellte die AGÖL Ende Juli 2002 ihre Arbeit ein.
Aus: http://www.oekolandbau.de/grossverbraucher/einstieg/oekologischer-landbau/dachorganisationen-des-oekologischen-landbaus/
« Last Edit: December 31, 2010, 05:41:25 am by harakiri » Logged
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Kaufen für die Müllhalde - Geplante Obsoleszenz
« Reply #37 on: February 17, 2011, 07:46:48 am »

Kaufen für die Müllhalde
Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone - bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man "geplante Obsoleszenz". Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft".
Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.
Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten.

sehen http://videos.arte.tv/de/videos/kaufen_fuer_die_muellhalde-3700234.html

Die Wegwerfer - Kaufen für die Müllhalde | arte


http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz
« Last Edit: April 08, 2011, 03:58:49 am by harakiri » Logged
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Plastik - Die neue Monsterwelle
« Reply #38 on: April 08, 2011, 04:00:50 am »

Plastik - Die neue Monsterwelle
Eine Welt ohne Kunststoff ist heute völlig undenkbar. Anfangs als Symbol des Fortschritts gefeiert, ist es heute zu einem Problem von globalem Ausmaß geworden. Vor allem im Meer treibt immer mehr Plastik. Was wird aus diesen Abfällen, die über Jahrzehnte nicht verrotten?
http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1020545,00.html

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1298836/Plastik---die-neue-Monsterwelle-#/beitrag/video/1298836/Plastik---die-neue-Monsterwelle-
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EU-Elektronikschrott landet in afrikanischen Kinderhänden
« Reply #39 on: April 29, 2012, 03:57:03 pm »

BEHIND THE SCREEN
Fünfjährige Kinder zerlegen Elektronikschrott in Ghana
Schätzungsweise 75 Prozent des Elektronikschrotts der Europäischen Union landen in den Ländern des Südens. Das Team des Dokumentarfilms Behind The Screen ist zu den Menschen nach Ghana gereist, um dort das Ende des Lebenszyklus von PCs und Notebooks zu filmen....
Quote
"Eine Menge der Kinder, die hier arbeiten, werden ihren 20. Geburtstag wohl nicht erleben. Viele davon sind zwischen fünf und zehn Jahre alt. Sie sind den Schwermetallen fast rund um die Uhr ausgesetzt. Diese Stoffe verursachen Krebs. Auch das Erdreich ist mit großen Mengen Blei verseucht, ebenso die Luft. Vielen von ihnen haben Wachstumsstörungen, Atemprobleme, Kopfschmerzen oder Ausschläge."

http://www.golem.de/news/behind-the-screen-fuenfjaehrige-kinder-zerlegen-elektronikschrott-in-ghana-1204-91437.html

EU-Elektronikschrott landet in afrikanischen Kinderhänden
http://www.golem.de/1112/88598.html

http://www.golem.de/0808/61568.html

.........

BEHIND THE SCREEN - Trailer (deutsch)

http://behindthescreen.at/
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Müll vermeiden statt Müll erzeugen
« Reply #40 on: April 30, 2012, 11:49:01 pm »

Müll vermeiden statt Müll erzeugen
27.04.2012 | Alfred Truchseß |  
 
Alfred Truchseß, wirklicher Ökoproduktentwickler, im Gespräch mit Michael Vogt über intelligente Wege der Müllvermeidung.

Müll recyceln mag fortschrittlich sein, ist aber unlogisch. Keinen Müll erzeugen ist besser, und auch notwendig. Die Zukunft beginnt jetzt und hier. Mit kompostierbaren Ökoverpackungen sieht die Welt anders aus, als mit Plastik, denn es entsteht erst gar kein Müll.

Im Detail geht es um:

Die Welt versinkt in Plastikmüll. Es gibt bereits in vielen Bereichen brauchbare Alternativen.
Millionen von Tonnen an Plastik werden über die Meere oder offene Verbrennung «entsorgt».
Landwirtschaft als Müllproduzent. Plastikmulchfolien am Acker (Weichmacher gelangen in die Erde, und somit auch in das Gemüse), Silofolien, Millionen Tonnen Plastikschnüre als Rankhilfe. Plastikblumentöpfe im Biobereich.

Weiter http://www.alpenparlament.tv/natur-umwelt-energie/557-muell-vermeiden-statt-muell-erzeugen
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