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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Umwelt > Topic: Der Regenwald
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Author Topic: Der Regenwald  (Read 11373 times)
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earthling
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Der Regenwald
« on: March 26, 2008, 06:03:43 am »

Extreme drought in the Amazon rainforest 2005
http://www.youtube.com/watch?v=g7gpAy4ivZ0

http://www.greenpeace.org.uk/blog/forests/is-the-amazon-running-dry
http://www.greenpeace.org/international/press/releases/extreme-drought-in-the-amazon

siehe auch
http://www.faz.net/
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21617/1.html
http://www.tropenwaldnetzwerk-brasilien.de/aktuell/news/news.brasil.2006/news.brasil.20060802/index.html
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=051012020
http://www.mercur.org/?p=6453&l=0
« Last Edit: April 24, 2008, 05:39:46 pm by earthling » Logged
earthling
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Wir tanken Amazonasregenwälder
« Reply #1 on: April 24, 2008, 05:40:43 pm »

Agrarsprit zerstört Urwälder und heizt den Klimawandel an
Die Bundesregierung und EU haben verbindlich beschlossen, dass Benzin und Diesel in den nächsten Jahren immer mehr Agrarsprit enthalten müssen. Diese Energie vom Acker heizt das Klima an, vertreibt Menschen, zerstört Regenwälder und führt zu mehr Hungertoten. Die weltweit gestiegenden Preise für Grundnahrungsmittel in den vergangenen Monaten stellen eine besondere Bedrohung für die Menschen in den Entwicklungsländern dar.
Wir tanken Amazonasregenwälder
Heute schon steckt in Agrardiesel jede Menge Sojaöl. Für Sojaplantagen werden in Brasilien riesige Urwaldgebiete gerodet. Ein gemeinsamer Plan von Umweltminister Gabriel und Landwirtschaftsminister Seehofer sieht vor, den Anteil von Agrar-Diesel bis 2020 auf 17 Prozent zu steigern. Da in Deutschland der Rapsanbau für Agrar-Diesel längst an seine Grenzen gestoßen ist, muss der Anteil an Soja-Diesel entsprechend vergrößert und aus Ländern wie Südameria importiert werden. Die Bundesregierung zwingt damit deutsche Autofahrer, Urwald zu zerstören. Der Amazonasregenwald galt bisher als der CO2-Speicher schlechthin. Inzwischen hat Brasilien die vierthöchsten CO2-Emmissionen im internationalen Vergleich, hervorgerufen vor allem durch Waldzerstörung. Die Vernichtung wird durch den Run auf Agrartreibstoffe regelrecht angeheizt.
Agrarenergie heizt das Klima an
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Agrarenergie genau das Gegenteil von dem bewirkt, weswegen sie gepusht wird. Danach bremst sie keineswegs den Klimawandel, sondern heizt diesen regelrecht an. So berichtet beispielsweise die renommierte Zeitschrift “Science Magazine”, dass es 319 Jahre dauern würde, bis der Einsatz von Soja-Diesel die Menge an Treibhausgasen eingespart hat, die durch eine Abholzung des Amazonasregenwaldes für die Sojaplantage zuvor freigesetzt wurde.

Hier ist das Flugblatt zum ausdrucken:
http://www.regenwald.org/pdf/flugblatt_agr.pdf (PDF, 84 KB)

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earthling
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Re: Der Regenwald
« Reply #2 on: November 17, 2008, 03:36:22 am »

RAUBBAU IM REGENWALD
Wie die Orang-Utan-Waisen von Borneo leiden

Sie haben gesehen, wie ihre Mütter abgeschlachtet wurden: Traumatisierte Orang-Utans müssen auf Borneo mühsam wieder in die Natur integriert werden, berichtet National-Geographic-Fotograf Mattias Klum im Interview mit SPIEGEL ONLINE.

lesen/bilder http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,589690,00.html
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earthling
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Re: Der Regenwald
« Reply #3 on: November 17, 2008, 03:38:03 am »

BORNEO
So stirbt der Regenwald

Von Mel White (Text) und Mattias Klum (Fotos)

Uralte Regenwälder, Orang-Utans, majestätische Natur - die Insel Borneo ist ein einzigartiger Flecken Natur. Doch das Naturparadies ist bedroht, eine skrupellose Industrie zerstört es in Rekordtempo: für die Suche nach Öl, Gold und den Anbau von Nutzpalmen.

Der Tag beginnt schon lange vor dem Morgengrauen mit dem irrwitzigen Gebrüll der Gibbons hoch oben in den Baumwipfeln. Sie sind die Wecker des Regenwalds. Vertraute und Rivalen schreien sich an oder warnen einander, so klingt es. Ich, ihr am Boden lebender Vetter, kann über die Sprache dieser Affen nur Vermutungen anstellen.

weiter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,586281,00.html

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Regenwald im Schlußverkauf?
« Reply #4 on: November 21, 2008, 06:32:46 pm »

Verdammt neoliberal
Regenwald bald im Schlußverkauf?


Quote
Vor gut drei Jahren hat der schwedischstämmige Multimillionär Johan Eliasch 160.000 Hektar Regenwald samt des nahe an der Pleite stehenden Holzunternehmens Gethal gekauft. Eliasch ist nicht nur Besitzer des Sportausrüsters Head und ehemaliger stellvertretender Schatzmeister der britischen Konservativen, sondern auch der "grüne" Berater des Labour-Premiers Gordon Brown.

Die 160 000 Hektar Regenwald im Amazonasgebiet hat Eliasch angeblich nur gekauft, um dem Wald besseren Schutz angedeihen zu lassen. Mittlerweile scheint er mit dem Wald aber Kohle machen zu wollen. Denn er drängte auf eine Änderung des Kioto-Protokolls: Besitzer intakter Wälder (und solcher, die inzwischen wieder aufgeforstet werden) sollten zum Ausgleich handelbare Emissionsrechte erhalten. Das Bild wir abgerundet damit, dass Eliasch auch die britische Regierung dahingehend berät, dass Klimaschutz durch Investition in ähnliche Waldflächen der kostengünstigste Weg sei - was einleuchtet, da der Umbau der britischen Wirtschaft bestimmt mehr Geld verschlingen würde.

Das Beispiel Eliasch deutet die Richtung was uns die nächsten Jahre bringen könnten, so sich diese Ansätze unwidersprochen durchsetzten: Das Geschäft mit den Klimaschutz liefe darauf hinaus, den Wald an internationale Investoren zu verkaufen, die auf steigende Kompensationserlöse aus dem Klimaschutztopf spekulieren und die den Regenwald allein auf die Funktion des Kohlenstoffspeichers reduzieren. Das Schicksal der Bewohner und gewachsener Sozialstrukturen in ganzen Regionen würde dann keine Rolle mehr spielen.

Der folgende Artikel aus Le Monde diplomatique gibt einen Einblick in die Zusammenhänge.


Quote
Le Monde diplomatique - 14.11.2008

Die Grünen Eminenzen am Amazonas
Die nachhaltige Nutzung des Regenwalds verbessert vor allem das Image der Konzerne
von Jacques Denis

Eine Lichtung mitten in den riesigen Regenwäldern Brasiliens. Ein paar hundert Meter entfernt beginnt der Amazonas, der hier an seinem Oberlauf noch Solimões heißt, seinen langen mäandernden Weg Richtung Atlantik. Im April ist der Boden noch feucht, und die Stechmücken sind unersättlich. Ein gefällter Baum deutet darauf hin, dass wir uns einem Sägewerk nähern. "Wir kennzeichnen jeden Stamm, sobald er einen Durchmesser von 25 Zentimetern erreicht hat", erklärt Antonio, ein Holzfäller aus Assumpção. "Wenn sie 50 Zentimeter dick sind, werden einige gefällt - aber nie mehr als drei pro Hektar und das auch nur alle 25 Jahre."

Eine Kreissäge zerlegt die Stämme in Bretter - hauptsächlich ist es Holz der Sorten Mulatero und Coração de negro, das derzeit von Möbeltischlern stark nachgefragt wird. Jean-François Kiebler arbeitet vor Ort für die französische Hilfsorganisation Groupe de recherche et d'echanges technologiques (Gret).(1) Der Ökonom leitet seit mehr als zwei Jahren deren Projekt Floresta Viva und versucht in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden die Bevölkerung in kleinteilige Strukturen einer nachhaltigen Waldwirtschaft einzubinden. "Wenn wir der Artenvielfalt gerecht werden wollen", sagt Kiebler, "müssen wir auch die Nachfrage vielfältiger gestalten."

Assumpção ist eine Flugstunde und dann noch eineinhalb Stunden mit dem Boot von Manaus, der Hauptstadt des größten brasilianischen Bundesstaates Amazonas, entfernt. Am Rand von Mamirauá, dem 1996 eingerichteten ältesten Naturschutzgebiet in diesem Bundesstaat, liegen an die 20 Dörfer. Unter der Leitung des Biologen und Ökologen José Márcio Corrêa Ayres soll auch hier eine Forstwirtschaft entstehen, die "im Rahmen nachhaltiger Nutzung Lebensraum für Menschen schafft".(2)

Auf den ersten Blick scheint die Aufgabe kaum lösbar: Es gibt keine Abholzlizenzen, kein vollständiges Grundbuch und etliche Eigentumskonflikte. Der Begeisterung tut das keinen Abbruch: "Arbeiten, um zu wachsen", steht auf dem Spruchband an einer Schule in Assumpção, die als Versammlungsort dient. Die Vertreter und Aktivisten der ribeirinhos (so werden die Anwohner des Amazonasgebiets genannt, die Indigene und Nachfahren europäischer Einwanderer sind) besprechen, wie es weitergehen soll. Wie kann man nicht nur den Regenwald erhalten, sondern auch die eigene Lebensgrundlage? Wie lässt sich die Produktion optimieren und die Schulbildung in den Gemeinden verbessern?

Die Arbeit der Initiative kann immerhin an eine engagierte Umweltschutzpolitik in Manaus anknüpfen. Der Bundesstaat Amazonas ist etwa viermal so groß wie Deutschland und hat die Rodung seiner Regenwälder bisher auf 2 Prozent des Territoriums beschränkt. Schutzgebiete und Reservate für die indianische Bevölkerung machen insgesamt 40 Prozent der Fläche aus. In den benachbarten Bundesstaaten Pará und Rondônia dagegen sind nach Schätzungen bereits 20 Prozent der Regenwälder vernichtet.

Am Oberlauf des Amazonas und seiner Zuflüsse ist der Wald für die Bevölkerung eine unverzichtbare Ressource, obwohl die Erträge aus dem Holzeinschlag nur die aus Landwirtschaft und Fischerei ergänzen. "Wir brauchen verstärkte Kontrollen", sagt Israel, der Vorsitzende einer Bürgervereinigung, "sonst können wir mit unserem legal geschlagenen Holz nicht mit den illegalen Holzfällern konkurrieren."

Doch die Mittel der staatlichen Umweltbehörde Ibama und des Instituts für Umweltschutz im Bundesstaat Amazonas (Ipaam) reichen trotz der zuletzt kräftigen Etaterhöhungen bei weitem nicht aus, um eine wirksame Überwachung zu ermöglichen.

Außerdem ist es sowieso "unmöglich, einen Förster hinter jeden Baum zu stellen", sagt auch Kiebler. "Ohne aktive Mitwirkung der Bevölkerung vor Ort geht es nicht." Darüber hinaus glaubt der französische Ökonom, dass man die Bewirtschaftung des Regenwalds nicht verhindern kann. "Eine bestehende Nachfrage lässt sich nicht einfach bremsen. Man kann nur versuchen, sie so zu steuern, dass die nachhaltige Nutzung begünstigt wird."

Aber kann man den Regenwald nutzen, ohne ihn zu zerstören? An dieser Frage scheiden sich die Geister in Manaus, dem neuralgischen Zentrum des Amazonas. Hier leben 2 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte aller Einwohner dieses Bundesstaats. Seit vor 40 Jahren unter der brasilianischen Militärdiktatur eine Freihandelszone als Ausgleich für die daniederliegende Kautschukindustrie in Manaus geschaffen wurde, erlebt die Stadt ein kontinuierliches Wachstum der Wirtschaft wie ihrer Bevölkerung. Zu einer flächendeckenden und nachhaltigen Entwicklung hat die Zona Franca bisher allerdings nur wenig beigetragen.

Der Gouverneur, der es allen recht machen will

Gouverneur des Bundesstaates Amazonas ist Eduardo Braga. Er gehört der Partei Demokratische Bewegung Brasiliens (PMBD) an und ist ein Bündnispartner von Präsident Luiz Inácio da Silva. Gewählt wurde er 2002 mit dem Versprechen eines "verantwortungsvollen Umweltschutzes für alle". Im Juni 2003 erklärte er gegenüber der Tageszeitung Folha de São Paulo: "Wenn es uns nicht gelingt, die Wirtschaft der Region in eine landesweite Entwicklung zu integrieren, machen wir uns angreifbar. Dann kann es passieren, dass Weltkonzerne unsere Wälder aufkaufen und unsere natürlichen Reichtümer ausbeuten." Dennoch will Eduardo Braga zugleich auch ausländisches Investitionskapital anlocken.

Unmittelbar nach seinem Amtsantritt gründete Braga ein Staatssekretariat für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, ein zweites für Wissenschaft und Technik sowie eine Behörde für Forstwirtschaft. Dem Modell von Lula da Silva folgend begann er, Interessengruppen und Expertengremien einzubinden, darunter auch den einflussreichen Gewerkschaftsverband Grupo de Trabalho amazonense (GTA). Dem ehemaligen Gewerkschafter der Kautschuksammler (seringeros) Francisco Ademar Cruz übertrug der Gouverneur die Aufsicht über die Nutzung sämtlicher natürlicher Ressourcen in den Regenwäldern mit Ausnahme des Holzes.

Das Vorzeigeprojekt der politischen und semantischen Erneuerung im Amazonasgebiet war die Einrichtung einer "grünen Freihandelszone" im Jahr 2003. Sie verfolgt das Ziel, "die gemischte Wald-, Weide- und Landwirtschaft ebenso zu erhalten wie die Fischerei, und zwar in einer ökologisch angemessenen, sozial gerechten und wirtschaftlich tragfähigen Art und Weise".


Weiter zum gesamten Artikel: http://www.pro-regenwald.de/ Rubrik News
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Auch Canada´s Wälder in Gefahr
« Reply #5 on: November 21, 2008, 06:38:57 pm »

Canada's rainforests are at risk. It's time to protect them.

Quote
In February of 2006, the Government of British Columbia announced a series of new protected areas in British Columbia’s magnificent coastal rainforests--an area known as the Great Bear Rainforest and Haida Gwaii. The announcement also included promises to change logging practices and planning.

While negotiations to protect the area were underway, the David Suzuki Foundation studied all planned logging to determine if practices improved, whether land-use negotiations incorporated ecosystem-based management (EBM) principles, and if proposed protected areas safeguard remaining old growth forests, wildlife habitat and endangered species.

This website provides many supportive features.  You can read our Report Findings and download our  2005 Final Report. Or you can use the interactive map on the right-hand bar to view photos and statistics on logging sites to see for yourself what has happened in Canada’s temperate rainforests.

The protection of parts of the Great Bear Rainforest is a first step, but much remains to be done to ensure that this rare and endangered ecosystem is a world treasure of biodiversity for generations to come.


Source: http://www.canadianrainforests.org/
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The Rainforest Solution Project in Canada
« Reply #6 on: November 21, 2008, 06:41:51 pm »

Greenpeace informs international customers about clearcutting practices in Canada.


Quote
Greenpeace backgrounder for international offices. The report by the David Suzuki Foundation, ForestWatch and Raincoast Conservation Society, entitled "Clearcutting Canada's Rainforest", shows destructive clearcut logging continues in the Great Bear Rainforest.

The analysis and field work leading to the report were initiated by the three groups to review the progress of B.C. coastal logging companies in implementing changes to forestry practices, as agreed in the April 4, 2001 Great Bear Rainforest Agreement. The findings indicate progress is alarmingly slow. The historic and unprecedented Agreement between companies, environmental groups, First Nations, stakeholders and the provincial government included commitments to increased protection of ancient forests, moratoria on industrial activity in valleys of ecological significance and fundamental changes to industrial logging practices.

Interim protection on 20 pristine rainforest valleys was enacted, but expires in June of 2003. Companies have abided by the moratoria, and the provincial and First Nation land use planning processes, which will determine the final status of these valleys, are ongoing. But as the report's researchers discovered, progress in implementing major changes to logging practices is virtually non-existent.

The report found: - 72 percent of the logging completed or planned between April 4, 2001 (date of the Agreement) and Jan 15, 2002 used clearcutting as the standard logging practice. - 227 logging plans for individual sites were reviewed. In the vast majority, fully 80% of the trees on site were removed during logging operations. B.C. companies increasingly claim they are no longer "clearcutting", while removing 80% of the trees from a given site. - Trees left standing in logging sites are too few to sustain old-growth dependent species and these meager patches cannot be defined as old-growth "habitat". - Logging continues to the banks of small fish-bearing streams, some of which are critical habitat for Pacific salmon. - Only four per cent of small fish streams flowing in logging sites analyzed were left with protective stream-side buffers. In nearby Washington State, loggers on U.S. Federal Lands are required to leave a 90 metre no-logging reserve zone on each side of a fish-bearing stream. British Columbia regulations allow zero protection of small fish streams.

On April 4, 2001, B.C. coastal logging companies committed to transform standard industrial logging practices and adopt an Ecosystem-Based Management approach. The land use planning processes, the independent science and economic teams and stakeholders are still struggling to fully define a mutually accepted standard for "Ecosystem-Based Management". Nonetheless, while this work continues, it is clear that the most egregious practices, such as large scale clearcutting or the eradication of wild salmon habitat, will not fit into any acceptable interpretation of Ecosystem-Based logging.

Greenpeace and other environmental groups involved in the planning process understood the logging companies would begin voluntarily improving practices once the moratorium was in place and market campaign activities were suspended as part of the 2001 agreement.

As this new report demonstrates, improvements to practices are virtually non-existent. Destructive clearcutting of the Great Bear Rainforest continues outside the agreed moratoria areas.

To arrange interviews with Greenpeace forest campaigners Catherine Stewart or Tamara Stark, please contact Natalie Southworth at 1- 604 253-7701 ext. 29, by cel phone at: 604-551-3206 or at natalie.southworth@yvr.greenpeace.org. To arrange interviews with authors of the report, please contact Jean Kavanagh at 1-604-721-9332.


Source: http://www.savethegreatbear.org/mediacentre/media/news_item.2005-01-05.1525332653/
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earthling
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Tabakanbau in Afrika
« Reply #7 on: March 29, 2009, 04:46:22 am »

Kampagne Rauchzeichen: Tabakanbau in Afrika
Jährlich werden im Miombogebiet in Zentralafrika 200.000 Hektar Naturwald für den Tabakanbau abgeholzt. Die Waldzerstörung bedroht die Ernährungssicherheit von über 100 Millionen Menschen. Die von den Tabakmultis abhängigen Bauern sind durch den Pestizideinsatz großen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Viele sind bei den Tabakhändlern verschuldet

http://www.blue21.de/rauchzeichen.php

http://www.unfairtobacco.org/
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Re: "Europäische Lederindustrie profitiert von Urwaldzerstörung"
« Reply #8 on: June 02, 2009, 09:51:06 pm »


Quote
Europäische Lederindustrie profitiert von Urwaldzerstörung

Adidas, Reebok, Nike, Clarks, Geox und Timberland profitieren von günstigem Leder aus brasilianischen Regionen, in denen für die Rinderzucht der Urwald zerstört wird. Das ist das Ergebnis eines Reports, den Greenpeace zum heutigen Beginn der Bonner UN-Klimaverhandlungen veröffentlicht. Rund 80 Prozent der abgeholzten Urwaldfläche wird im Amazonasgebiet als Weideland für die Rinderzucht verwendet. Während das Rindfleisch überwiegend in Südamerika konsumiert wird, wird das Leder nach China, Italien und Vietnam exportiert. Dort lassen die Schuhfirmen auch für den europäischen Markt produzieren. [...]
Quelle & weiter: http://www.greenpeace.de/themen/waelder/presseerklaerungen/artikel/greenpeace_report_europaeische_lederindustrie_profitiert_von_urwaldzerstoerung/
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Re: Das schmutzige Geschäft der Palmöl-Mafia
« Reply #9 on: June 16, 2009, 10:22:53 pm »

Quote
Das schmutzige Geschäft der Palmöl-Mafia

Vor Kurzem segnete das Parlament ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien ab. Ein Dok-Film zeigt jetzt, wie ein Schweizer Missionar dort gegen den täglichen Terror kämpft.
[...]
Ein Dok-Film («Der Palmölkrieg - Energiepflanzen vertreiben Kolumbiens Kleinbauern»} den das Schweizer Fernsehen heute Abend um 22.50 Uhr ausstrahlt, beweist das Gegenteil. Der Genfer Filmemacher Frank Garbely ist dafür mit dem Schweizer Pater Josef Schönenberger in den Urwald Kolumbiens gereist. Schönenberger versucht dort mit anderen Missionaren seit Jahren, Bauern vor der Palmöl-Mafia zu schützen. «Es ist eine Tragödie, welche sich da im Regenwald Kolumbiens abspielt», sagt Frank Garbely. «Mit dem Film will ich die Hintergründe aufzeigen.»

Pater Schönenberger stammt aus dem Toggenburg. Kolumbien ist seine zweite Heimat geworden. Zwanzig Jahre lang war er im Süden des Landes tätig, seit 2006 steht er in der Provinz Chocó im Einsatz. Dort wohnt er als lebendes Schutzschild in Dörfern, die von Paramilitärs oder der Guerilla bedroht werden. «Ich begleite immer wieder Gemeinschaften zurück in ihre Dörfer und wohne dann eine gewisse Zeit mit ihnen», erzählt der Missionar. Oder er besuche Dörfer um zu sehen, ob es Menschenrechtsverletzungen gebe. [...]
Quelle & weiter: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Das-schmutzige-Geschaeft-der-PalmoelMafia/story/23546595
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earthling
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Kolumbien - Folgen des Agrotreibstoffbooms
« Reply #10 on: September 05, 2009, 01:14:58 am »

Kolumbien - Folgen des Agrotreibstoffbooms Kolumbien-Monatsbericht August 2009
Internationale Beobachtungsmission wurde Zeuge schwerer Menschenrechtsverletzungen

Während die Regierung Uribe weiterhin die Produktion von Agrotreibstoffen aus Ölpalm- und Zuckerrohrplantagen fördert, bleibt die Situation der lokalen Gemeinschaften in den Anbaugebieten prekär. Internationale Beobachter fanden massive Gewaltanwendungen, juristische Verdrehungen und Umweltzerstörung vor.

Vom 3. bis 10. Juli 2009 begab sich eine internationale Beobachtungsmission nach Kolumbien, um vor Ort in den Anbauregionen die Folgen des Agrotreibstoffbooms zu untersuchen. Die rund zwei Dutzend Teilnehmer stammten aus Indonesien, Mexiko, den USA, Uruguay und mehreren europäischen Ländern. Sie besuchten fünf Regionen: das Mittlere Magdalena Tal, Tumaco im Süden an der Pazifikküste, die östlichen Ebenen das Vichada, das Caucatal mit den Zuckerrohrplantagen und den Chocó. Vor Ort organisiert wurde die Mission durch Censat Agua Viva, Justicia y Paz und den Schwarzenorganisation PCN.

Die Mission stellte fest, dass viele Zuckerrohr- und Palmölunternehmer sich auf legale und illegale bewaffnete Kräfte stützen, um an Land für neue Plantagen zu kommen. Dabei kommt es zu verschiedenen und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen: Morde, gewaltsame Vertreibungen, Niederbrennen von Häusern, Schändung heiliger Orte, aber auch Zerstörung der Umwelt, des Wassers und der Biodiversität. In den meisten Gebieten mit Agrotreibstoffmonokulturen sind auch illegale bewaffnete Akteure wie Guerillagruppen und Paramilitärs präsent, und verschärfen zusammen mit der starken Armeepräsenz die komplizierte Lage der Zivilbevölkerung in Mitten des Krieges noch zusätzlich. Die Aneignung von Land ist eines der grössten Probleme: häufig geschieht sie durch rohe Gewalt, oft aber auch auf "legalem" Weg, mit Unterstützung der Behörden. Im Umgang mit Indigenen und Afrokolumbianern werden dabei internationale Normen über die freie und informierte vorgängige Zustimmung nie eingehalten. Dabei bereiten v.a. die Verleumdungen, Drohungen und Übergriffe auf diejenigen sozialen Führungspersonen Sorge, die sich um die Unversehrtheit des Territoriums besonders bemühen. Dabei ist der Erhalt des Territoriums für den Fortbestand der Kultur der Indigenen und Afrokolumbianer fundamental.

http://www.schattenblick.de/infopool/politik/ausland/pala1045.html
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earthling
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Agrotreibstoffe aus Jatropha sind ein Irrweg
« Reply #11 on: September 05, 2009, 01:17:19 am »

Agrotreibstoffe aus Jatropha sind ein Irrweg
Bern, 19. August 2009. Agrotreibstoffe aus der Jatropha-Nuss sind nicht nachhaltig und verdrängen den Anbau von Nahrungsmitteln. Dies belegt eine neue Studie aus Mosambik, die von der Schweizer Plattform Agrotreibstoffe in Auftrag gegeben wurde. Die Studie erscheint rechtzeitig vor einem wichtigen Entscheid im Parlament über die Initiative Rechsteiner für ein Moratorium für Agrotreibstoffe. Sie zeigt die schwierige Realität für Kleinbauern in Mosambik und belegt damit die Notwendigkeit des Moratoriums.
http://www.swissaid.ch/wDeutsch/medien/pressemitteilungen/meldungen/2009_08_19_jatropha.php?navid=82
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earthling
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Amazonien: Zerstörung des Regenwaldes
« Reply #12 on: September 05, 2009, 01:32:14 am »

Wir essen Amazonien auf!
Die Hauptursache für die rasante Zerstörung des Amazonas ist die weltweite Nachfrage der Industriestaaten, Chinas und Indiens nach Edelhölzern und vor allem Soja als Futtermittel für die Fleischproduktion. Die abgeholzten und brandgerodeten Flächen werden hauptsächlich in Sojaäcker oder Viehweiden umgewandelt.
Im Greenpeace-Bericht „Wir essen Amazonien auf“ werden eindrucksvoll die von uns allen mit verursachten Gründe für die Zerstörung beschrieben:
Doch wo einst dichtes Grün wucherte, erstrecken sich jetzt riesige Soja-Felder von oft mehreren tausend Hektar Größe. Soja wird als Tierfutter für Geflügel, Schweine oder Kühe nach Europa exportiert. Der große Appetit auf billiges Fleisch ist mitverantwortlich für die Zerstörung des Regenwaldes und die Verletzung der Menschenrechte in Amazonien.
Von Süden aus „fressen“ sich die Soja-Felder inzwischen immer weiter nordwärts in den Amazonas-Regenwald. Schon heute ist sprechen wir über eine Anbaufläche von 1,2 Millionen Hektar Sojaplantagen mitten im Regenwald und eine Soja-Ernte von 2,5 Millionen Tonnen – und die Tendenz ist rasant steigend!

http://www.gwegner.de/allgemein/wir-essen-amazonien-auf/

Amazonien: Zerstörung des Regenwaldes schreitet weiter voran
http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/amazonien_zerstoerung_des_regenwaldes_schreitet_weiter_voran/

Sojafelder in Brasilien. Regenwald Zerstoerung durch Soja-Anbau im Bundesstaat Mato Grosso entlang des Highway 163. Wald wird abgebrannt. Brandrodung.
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Re: Die "Bio-Lüge" um die Bio-Kraftstoffe
« Reply #13 on: January 02, 2010, 07:42:48 pm »

Quote
Die "Bio-Lüge" um die Bio-Kraftstoffe

Die 171 Bio-Lüge 187 der Bio-Kraftstoffe Es beginnt mit dem Fällen der großen alten Bäume, den Merantis und den Ramin, dem kostbaren roten Tropenholz - es wird zu Gartenmöbeln oder Terrassenböden verarbeitet. Das Holz minderer Qualität ist Rohstoff für die Papierherstellung. In wenigen Stunden verändert sich das Land: der Jahrhunderte alte Urwald verschwindet unter dem Ansturm der modernen Baumfäll- und Holzver-arbeitungsmaschinen. Mit den Bäumen verschwindet die Artenvielfalt, und sie kehrt nicht wieder zurück. Die 171 Entwaldung 187 schreitet in Indonesien so schnell fort wie in keinem anderen Land der Erde : alle 15 Sekunden verschwindet ein Waldstück in der Größe eines Fußballfeldes. Dann kommen noch die Feuer in der Trockenzeit, mit Absicht entfacht - sie brennen wochenlang und vernichten gewaltige Urwälder. Diese Brände und der damit verbundene Ausstoß an CO2 rücken Indonesien nach China und den USA an die dritte Stelle der größten "Produzenten" von Treibhausgasen in der Welt. An Stelle des Urwalds pflanzen sie in Indonesien Monokulturen von Ölpalmen, ein Rohstoff um Treibstoff für Autos daraus zu destillieren - eine rentable Sache, auf kurze Sicht. Das Europäische Parlament hat beschlossen, darauf bei der Einfuhr bis 2010 eine Steuer von 5,75 Prozent für Biokraftstoffe zu kassieren und bis 2020 von 10 Prozent. Die Folge davon ist, dass ungeheure Mengen von Palmöl zu uns importiert werden - denn es ist viel billiger als Rapsöl, auch weil hierbei viel weniger Handarbeit anfällt. Die beiden größten Produzenten von Palmöl, Indonesien und Malaysia, erweitern die Ölpalmen-Monokulturen auf ihren Böden. Für sie ist es eine "grüne Straße" zum Wohlstand aber mit dramatischen Folgen: der Urwald verschwindet und mit ihm der kostbare Schatz der Artenvielfalt.


http://www.youtube.com/watch?v=vNS-jt912BA

http://www.youtube.com/watch?v=IcGKTutc0jA

http://www.youtube.com/watch?v=Euw_vPX7VR8
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earthling
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Peru: Raubbau im Amazonas geht weiter
« Reply #14 on: January 15, 2010, 02:29:14 pm »

Peru: Raubbau im Amazonas geht weiter 29. SEPTEMBER 2009
Der ungebremste Export von Rohstoffen bleibt Devise Nummer eins. Freihandel der EU wird Probleme verschärfen

Lima/Berlin. Am 5. Juni 2009 nahm der fast zwei Monate andauernde Streik indigener Gruppen im peruanischen Amazonasgebiet ein blutiges Ende. Dutzende Indigene und Polizisten starben nahe der Stadt Bagua im Kugelhagel. Damit richtete sich der Blick der internationalen Öffentlichkeit auf einen Konflikt, der in Peru schon lange schwelt.

Entzündet hatten sich die Proteste an einer Reihe von Gesetzen zur Rohstofferschliessung im Amazonasgebiet, die 2008 beschlossen worden waren. Sie sahen die Parzellierung großer Teile des Amazonasgebietes zur Förderung von Öl, Gas und Holz und damit die Privatisierung des Regenwaldes vor. Zwar wurden nach den Unruhen die umstrittenen Gesetze zurückgezogen und ein Teil der Regierung ausgewechselt. Doch die Politik der ungebremsten Rohstoffausbeutung ist für Präsident Alan Garcia weiterhin Chefsache: “Der Amazonas gehört allen Peruanern und nicht nur einer kleinen Gruppe, die dort lebt”.

http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/09/peru-raubbau-im-amazonas-geht-weiter.html
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