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Author Topic: Die Entwicklung der Weltbevölkerung  (Read 16189 times)
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earthling
Guest
« on: November 30, 2009, 02:52:54 PM »

Überbevölkerung
Unter dem Begriff der Überbevölkerung oder der Übervölkerung wird in einigen sozial- und volkswirtschaftlichen Theorien der Zustand verstanden, wenn die Lebensbedingungen für eine bestimmte Menge der Bevölkerung zu deren Reproduktion nicht mehr ausreichen und die Tragfähigkeit des Lebensraums überschritten wird. Der Begriff wird in den Sozialwissenschaften verwendet und beschreibt eines der zentralen Themen der Demografie und der Bevölkerungsgeografie.

Anhänger der Bevölkerungstheorie betrachten den Zustand der Überbevölkerung als bereits eingetreten und als eines der zentralen Probleme der Menschheit. Durch das explosionsartige Wachstum der Weltbevölkerung (mit ca. 6,75 Milliarden Menschen im Jahr 2008) seien einige Regionen – vorwiegend in Entwicklungsländern in Afrika und Asien – überbevölkert oder litten unter starkem Bevölkerungsdruck. Als Folgen würden Hunger, Armut, Mangelerscheinungen, ökologische Probleme, die schnelle Ausbreitung von Epidemien und wirtschaftliche Stagnation auftreten.

Da die Theorie der Überbevölkerung sowohl begrifflich als auch inhaltlich nahelegt, es gäbe zu viele Menschen, wird sie von einigen als menschenverachtend bewertet. Es wird bezweifelt, dass die Tragfähigkeit der Erde bereits erschöpft sei; vielmehr seien Hunger, Arbeitslosigkeit und Artensterben in der Welt durch politische Fehlleistungen und eine schlechte Verteilung der insgesamt ausreichenden Ressourcen verschuldet.
Auch wurde oft als Kritik angeführt, dass nicht eine hohe Geburtenrate zu Armut führe, sondern Armut zu einer hohen Geburtenrate. So hätten viele Frauen in Entwicklungsländern aufgrund ihrer Armut keinen Zugang zu Verhütungsmitteln. Umfragen zeigen, dass viele Schwangerschaften ungeplant sind und die Frauen in den Entwicklungsländern sich weniger Kinder wünschen, als sie tatsächlich zur Welt bringen. Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass in armen Weltregionen die einzige Möglichkeit der Altersvorsorge darin besteht, viele Kinder zu bekommen. Zum anderen sinkt in wohlhabenderen Gebieten der Einfluss traditioneller Lebensbilder – auch dies trägt zum Rückgang der Geburtenrate bei.

Des Weiteren gibt es auch Zweifel an der Herangehensweise an das Thema. So würden in unzulässiger Weise Gesetzmäßigkeiten aus der Biologie auf den gesellschaftlichen Bereich übertragen. In diesem Sinne diene der Begriff der Überbevölkerung der Verschleierung von vorrangig verteilungsbedingten Problemen. Manchmal wird das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern fälschlicherweise als einer der Hauptgründe für die globalen Umweltprobleme angeführt. Tatsache ist aber, dass die globalen Umwelt- und Verteilungsprobleme viel stärker durch den Rohstoffverbrauch und Schadstoffausstoß in den Industrieländern verursacht werden, deren Bevölkerung kaum mehr wächst. Einige Organisationen wie der Optimum Population Trust meinen deswegen, diese Länder seien die wirklich überbevölkerten. Die Menschen in den Industrieländern haben einen größeren ökologischen Fußabdruck als die Menschen in den Entwicklungsländern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Überbevölkerung
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« on: November 30, 2009, 02:52:54 PM »

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earthling
Guest
« Reply #1 on: December 28, 2009, 05:37:32 PM »

Hans Rosling: Myths about the developing world

With the drama and urgency of a sportscaster, Hans Rosling debunks a few myths about the "developing" world. Rosling is professor of international health at Sweden's world-renowned Karolinska Institute, and founder of Gapminder, a non-profit that brings vital global data to life. (Recorded February 2006 in Monterey, CA. Duration: 20:35) - More TEDTalks at http://www.ted.com



http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Rosling
http://www.ted.com/speakers/hans_rosling.html
http://www.gapminder.org/
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« Reply #1 on: December 28, 2009, 05:37:32 PM »

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isis
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« Reply #2 on: April 09, 2010, 10:20:46 AM »


Quote
Die Stimmung in Japan ist gedrückt. Von einem Problem zum nächsten stolpernd, scheint das Land vom Samurai-Geist verlassen. Während China und Südkorea mit Elan aus der Krise herauskommen, spürt Japan immer mehr die Überalterung.

Eine Gesellschaft, die es ihren Mitgliedern erlaubt, länger als andere nicht zu sterben, ist eine erfolgreiche Gesellschaft, aber die problematischen Begleiterscheinungen der Alterung sind heute nicht mehr zu übersehen. Die vielen alten Menschen beginnen das Gesicht der Gesellschaft zu prägen, eine Transformation der kulturellen Szene macht sich bemerkbar.
.....

Ohne Visionen

Die Stimmung im Land ist gedrückt. Finanz- und Wirtschaftskrise haben dazu stark beigetragen, insbesondere, weil man sieht, dass der aufsteigende grosse Nachbar China und auch Südkorea mit jugendlichem Elan besser aus der Krise wieder herauskommen. Japan scheint vom Glück verlassen, scheint von einem Problem zum nächsten zu stolpern. Daran hat die vor einem halben Jahr mit Enthusiasmus begrüsste neue Regierung bisher nichts ändern können. Man vermisst zukunftsweisende Visionen oder wenigstens Gesten.


http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/der_muede_samurai_1.5404164.html
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« Reply #2 on: April 09, 2010, 10:20:46 AM »

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harakiri
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« Reply #3 on: May 19, 2011, 12:38:10 PM »

10 Mai, 2011
WBGU-Bericht: Der Weg zur Bevölkerungsreduktion

video: http://bueso.de/node/9868
http://bueso.de/files/flashmedia/2011/20110509-sit-wbgu-transformation.mp4

http://bueso.de/wbgu-resolution

Quote
Prof. Schellenhuber vom BRD-Regierungsbeirat WBGU: „Wir haben endlich die Schätzung, wieviele Menschen unser Planet tatsächlich tragen kann: Weniger als eine Milliarde. Welch ein Triumph! Andererseits, wollen wir diese Alternative? Ich denke, wir können viel, viel mehr erreichen!“


Letzte Ausfahrt NWO: Klimawandel-Religion und „Global Governance“? 18. Mai 2011
http://moltaweto.wordpress.com/2011/05/18/letzte-ausfahrt-nwo-klimawandel-religion-und-„global-governance“/
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