Better Quality of Life - Bequol - GDR
Informierte und geblockte Naturmineralien
Bitte besuchen Sie unseren Sponsor
Erinnerungsforum
May 24, 2012, 07:16:07 pm *
Welcome, Guest. Please login or register.

Login with username, password and session length
News: Willkommen im Erinnerungsforum

die Plattform für informelle Wahrheiten und alternative Denkstrukturen
jenseits der Mainstream-Medien
 
   Home   Help Search Login Register  
Better Quality of Life - Bequol - GDR
Informierte und geblockte Naturmineralien
Bitte besuchen Sie unseren Sponsor
Erinnerungsforum > Gesellschaft > Umwelt > Topic: gefährliches Uran: Atomstrom - Wiederaufbereitung - Endlager
Pages: [1] 2 3 ... 118   Go Down
« previous next »
  Print  
Author Topic: gefährliches Uran: Atomstrom - Wiederaufbereitung - Endlager  (Read 155943 times)
1 Member and 4 Guests are viewing this topic.
earthling
Guest
gefährliches Uran: Atomstrom - Wiederaufbereitung - Endlager
« on: January 08, 2008, 04:28:14 pm »

Das Atommüll-Problem

Wozu Atomkraftwerke - bei uns kommt der Strom aus der Steckdose! Dieser alte Spruch bringt auf den Punkt, dass beim angeblich so sauberen Produkt Strom das Problem des Jahrtausende strahlenden Atommülls meist verdrängt wird. Jedes Jahr entstehen in den deutschen Atomkraftwerken rund 450 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente.

Was mit diesem über Jahrtausende strahlenden Abfall passieren soll, weiß bis heute niemand. Die Entscheidung wird vertagt, der Müll wird zwischengelagert. Um Platz für den strahlenden Abfall zu schaffen, werden in Deutschland an zwölf Atomkraftwerken so genannte Standort-Zwischenlager geplant. So wird Spielraum geschaffen für den jahrzehntelangen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke - trotz ungelöster Entsorgung.

weiter: http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_zwischen_endlager/

siehe auch:
Gefährliches Uran - Verheerende Umweltschäden im Ausland
 
Deutschlands mächtige Energiekonzerne loben ihren umstrittenen Atomstrom als umweltfreundlich, werben gar damit. Dabei verursacht der Abbau des Urans für deutsche Atomkraftwerke verheerende Umweltschäden - auch mit tödlichen Folgen.
 
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,7142789,00.html
« Last Edit: September 28, 2008, 06:21:56 am by earthling » Logged
camper
Administrator
Hero Member
*****

Karma: 6
Online Online

Posts: 4923



Atomstrom - umweltfreundlich?
« Reply #1 on: February 13, 2008, 04:28:08 pm »

Deutschlands mächtige Energiekonzerne loben ihren umstrittenen Atomstrom als umweltfreundlich

http://www.youtube.com/watch?v=jxB55-XNL0o
« Last Edit: September 06, 2008, 05:50:54 pm by earthling » Logged
earthling
Guest
Re: gefährliches Uran: von Atomstrom bis Depleted Uranium
« Reply #2 on: May 17, 2008, 05:54:54 pm »

"Das Uran muß in der Erde bleiben!"
Wer in den Seiten des Deutschen Atomforums blättert, stößt unweigerlich auf die gebetsmühlenartig vorgetragenen Formulierungen, die deutschen AKW würden " sicher und zuverlässig betrieben", und leisteten "einen unverzichtbaren, und umweltfreundlichen Beitrag zur Stromversorgung Deutschlands"

Wenn nicht gerade ein GAU passiert, dann erscheint der Betrieb von Atomanlagen wesentlich sauberer und umweltfreundlicher zu sein als Kohlekraftwerke. Doch schon der "normale" Betrieb deutscher Atomanlagen stellt eine Hypothek auf die Gesundheit zukünftiger Generationen dar, denen vom heute produzierten Atomstrom für Jahrtausende nur noch bleibt, den Atommüll zu bewachen.

Aber wir brauchen nicht in die Zukunft blicken: auch heute schon werden riesige Landstriche für den Betrieb der Atomanlagen verwüstet. Sie liegen in den Uranabbaugebieten. Von EuropäerInnen wurden und werden diese Gegenden seit ihrer "Entdeckung" gerne als menschenleere Landstriche beschrieben, obwohl sie, schon seit Jahrtausenden bewohnt sind. Sei das nun in Kanada, in Namibia oder Australien!

weiter: http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/113/113uran.htm
Logged
earthling
Guest
Die Versprechen der Atomlobbyisten
« Reply #3 on: July 25, 2008, 09:36:35 pm »

Mit Speck fängt man Mäuse – Die Versprechen der Atomlobbyisten

Es gibt offensichtlich keinerlei Hemmungen mehr, alles – und sei es die Not der Menschen – zu benutzen, um die Gewinne zu steigern. Je rasanter die Öl-Preise in immer extremere Höhen schnellen, desto bedrohlicher wird es für breite Bevölkerungsschichten… und genau da setzen die sog. Experten und Propheten an, um ihre Botschaft „längere Laufzeiten für Atomkraftwerke“ unters Volk zu bringen. So wittern Stromunternehmen wieder Morgenluft beim Thema Ausstieg aus der gewerblichen Nutzung der Atomkraft. Denn durch das ständige Gequatsche von Lobbyisten und Parteifunktionären (die wahrscheinlich von den Energiekonzernen heftig gesponsert werden), und das einige willfährige Medien in der Öffentlichkeit breittreten, wird aus dem „Atomkraft, nein danke“ offensichtlich mehr und mehr ein „Atomkraft, ja bitte“.

weiter http://BernadosUnruhe.blog.de/2008/07/08/mit-speck-faengt-man-maeuse-die-versprec-4421396
Logged
earthling
Guest
Die Trickserei der deutschen Atomstromlobby
« Reply #4 on: August 09, 2008, 06:04:25 pm »

Wie im Streit um Atomkraft getrickst wird

Der Betreiber des Atomkraftwerks Biblis will mit Wartungsarbeiten erreichen, dass der Meiler länger als geplant am Netz bleibt – bis eine neue, möglicherweise kernkraft-freundlichere Regierung im Amt ist. Denn die derzeitige Koalition kann sich auf keine gemeinsame Position einigen. Ihr Streit kostet den Steuerzahler viel Geld.

weiter http://www.welt.de/politik/article2200591/Wie_im_Streit_um_Atomkraft_getrickst_wird.html

siehe auch: So bleiben Sie AKW-Gegner (div. Artikel)
http://www.readers-edition.de/2008/07/11/akw-kampagne-so-bleiben-sie-akw-gegner
« Last Edit: September 06, 2008, 05:57:05 pm by earthling » Logged
earthling
Guest
verstrahlte Suppe in maroden Salzkammern
« Reply #5 on: August 09, 2008, 06:08:40 pm »

Strahlender Sumpf
Eine Besuchergruppe um den niedersächsischen Umweltstaatssekretär Stefan Birkner (FDP) steht vor der Abbau-Kammer 12. “Vorsicht Kontamination” warnt ein Blechschild. Dahinter stehen vier Plastikbottiche mit schwarz-gelben Radioaktivitätsaufklebern, ein paar Schläuche führen in eine dunkle Ecke. Dort ist der Sumpf, der plötzlich die Aufmerksamkeit auf die fast schon vergessene Asse richtete. Salzbrühe läuft in den Sumpf, verseucht mit Cäsium 137. Der zulässige Grenzwert wurde zeitweise um das Elffache überschritten.Als die verstrahlte Suppe 2005 bei Sicherungsarbeiten in den maroden Salzkammern entdeckt wurde, entschlossen sich die Helmholtz-Leute, die Lauge einfach tiefer auf die 950-Meter-Sohle zu pumpen - ohne Genehmigung, ein Anruf beim Landesbergamt sollte genügen. Das Umweltministerium in Hannover wurde nach eigenen Angaben nicht über die Strahlenbelastung unterrichtet.

weiter FR
« Last Edit: September 06, 2008, 05:57:58 pm by earthling » Logged
earthling
Guest
Volkswirtschaftliche Kosten der Atomenergie
« Reply #6 on: August 14, 2008, 04:18:40 pm »

Billige Kernenergie? - allein 1,5 Milliarden Euro für Gorleben
http://www.hintergrund.de/index.php?option=com_content&task=view&id=173&Itemid=100
Quote
Für die noch immer nicht abgeschlossene Suche nach einem möglichen atomaren Endlager und die entsprechenden Forschungsarbeiten in Gorleben (Niedersachsen) sind von 1977 bis Ende 2007 Kosten in Höhe von 1,51 Milliarden Euro entstanden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. (1) Im laufenden Haushaltsjahr seien 27,6 Millionen Euro für das Projekt Gorleben veranschlagt. Nach dem Atomgesetz würden die Kosten von den Abfallverursachern in voller Höhe refinanziert. Der Anteil, der von den Einrichtungen der öffentlichen Hand für das Projekt in Gorleben gezahlt werden müsse, beträgt laut Bundesregierung 11,52 Prozent.
Die Kosten, die für das Endlager Morsleben (Sachsen-Anhalt) bis Ende vergangenen Jahres entstanden sind, gibt die Regierung mit 646 Millionen Euro an. Für dieses Jahr seien 61,7 Millionen Euro dafür vorgesehen. Die Gesamtprojektkosten würden auf etwa 2,2 Milliarden Euro geschätzt. Die Kosten der öffentlichen Hand für Rückbau und Endlagerung der Versuchswiederaufbereitungsanlage Karlsruhe beziffert die Regierung zum Jahresende 2007 mit 571,22 Millionen Euro. Der Mittelansatz für 2008 liege bei 59,43 Millionen Euro.
Die Kosten der öffentlichen Hand für den Bau und die Abwicklung des Schnellen
Brüters in Kalkar (SNR-300) beliefen sich auf 2,177 Mrd. Euro.
Nach derzeitigem Stand würden die künftigen Kosten mit 920 Millionen Euro veranschlagt. Für das Forschungsbergwerk Asse II (Niedersachsen) hätten sich Kosten der öffentlichen Hand bis Ende 2007 auf 257 Millionen Euro belaufen. Der Mittelansatz für dieses Jahr liege bei 57 Millionen, die künftigen Kosten würden auf 536 Millionen Euro geschätzt.
Für die Sanierungsmaßnahmen der Wismut GmbH (ehemaliges deutsch-sowjetisches Uranbergberg mit riesigen radioaktivem Abraumhalden) sind zwischen 1990 und 2007 insgesamt ca. 4,9 Mrd. Euro aus dem Bundeshaushalt ausgegeben worden. Für 2008 sind 170 Mio. Euro vorgesehen. Für die noch ausstehenden Sanierungsarbeiten und die sich anschließenden Langzeitaufgaben sind nach heutigem Kenntnisstand weitere ca. 1,3 Mrd. Euro erforderlich.
Obwohl Deutschland aus der Atomenergie aussteigen will, finanziert der Bund auch weiterhin die – von keinem Parlament kontrollierte – Europäische Atomagentur Euratom – allein im Jahr 2008 mit 73 Mio. Euro (derzeit 19 Prozent des Euratom-Budgets). Hinzu kommen noch die jährlichen deutschen Beiträge zur IAEO, die sich bisher auf insgesamt 636,7 Mio. Euro summieren. Angaben zu den sonstigen Kosten, wie gesellschaftliche Kosten und Ausgaben für das zur Bewachung von Atomanlagen und Transporten eingesetzte Polizeiaufgebot konnte die Bundesregierung nicht vorlegen. In den Berechnungen nicht enthalten sind auch die Kosten, die für die ursprünglich geplante atomare Wiederaufbereitungsanlage im bayerischen Wackersdorf entstanden sind.

(1) http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610077.pdf
Logged
Boomer
Guest
Rechnerisch laufen drei Atomkraftwerke nur für den Export
« Reply #7 on: August 19, 2008, 01:01:56 pm »

Quote
Keine Stromlücke in Sicht. In diesem Jahr wird Deutschland voraussichtlich mehr Strom exportieren als je zuvor. Der Exportüberschuss lag im ersten Halbjahr nach Erhebungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen bereits bei 14,4 Milliarden Kilowattstunden - 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bislang wurde mit 19,8 Milliarden Kilowattstunden im Jahre 2006 der größte Stromüberschuß erzeugt. Die Prognosen sehen ihn Ende 2008 bei 25 Milliarden.[...]

Quelle & weiter: http://www.heise.de/tp/blogs/2/114189
Logged
Boomer
Guest
Atomhaftung
« Reply #8 on: August 20, 2008, 09:07:40 pm »


Um die Atomhaftung ist es schlecht bestellt
Annette Hauschild/Helmut Lorscheid 11.08.2008

In den meisten EU-Ländern mit Atomkraftwerken gibt es kaum eine nennenswerte Haftung bei Unfällen
Atomkraftwerke lohnen sich vor allem für die Betreiber (Mehr als ein Sommertheater?). In den meisten europäischen Ländern gibt es nicht einmal eine nennenswerte Haftung für große Unglücksfälle. Dabei verursacht die radioaktive Umweltverschmutzung durch zivile Atomenergie und durch Atomwaffenprogramme weltweit zahlreiche Krankheits- und Todesfälle, vor allem durch Krebs.[...]

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28486/1.html
Logged
Boomer
Guest
Atommüllager Asse: Es gab nie ein sicheres Endlager
« Reply #9 on: September 03, 2008, 03:55:53 pm »

    
Asse, Pilotprojekt zum geplanten Endlager Gorleben säuft ab

Quote
Ein Film des WDR Monitor vom 3. Juli 08, 8min. Bericht: Jochen Leufgens, Markus Zeidler. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in dem atomaren "Versuchsendlager" Asse bei Braunschweig radioaktives Cäsium 137 gemessen wurde, weit über der Freigrenze. Aber der Betreiber hielt es nicht für erforderlich, die Öffentlichkeit zu informieren. Misslungene Informationspolitik hat durchaus Tradition an der Asse: Lange wurde ein mögliches Absaufen des Schachtes als unmöglich bezeichnet, aber genau das droht jetzt. Der Betreiber möchte das Atomlager daher so schnell wie möglich schließen. Doch die Experten warnen vor diesem Konzept wegen unkalkulierbarer Folgen für die Umwelt. Die Diskussion um die Endlagerfrage ist neu entbrannt, denn der Schacht Asse galt als Pilotprojekt für das Atomendlager in Gorleben. Weitere Informationen über den Widerstand gegen ein geplantes Endlager


Nachlese: http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=972&sid=183

http://www.youtube.com/watch?v=cyNuxWAlhZg

Quelle: http://www.youtube.com/user/Karlheinz7474
« Last Edit: September 03, 2008, 04:03:56 pm by Boomer » Logged
Boomer
Guest
Atommüllager Asse: Es gab nie ein sicheres Endlager
« Reply #10 on: September 03, 2008, 03:58:46 pm »

Künast stellt Strafanzeige gegen Asse-Verantwortliche
Zum Artikel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,575933,00.html

Endlager Asse wird nicht fachkundig betreut
Zum Artikel: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft

Quote
Der Fall Asse, oder: Wenn dem Fass der Boden ausgeschlagen wird
Berlin (OTZ/sa.). Zuletzt haben sie frühere Mitarbeiter befragt, vielfach die Pensionäre. Sie plauderten aus dem Nähkästchen: Von Anfang an war das atomare Endlager Asse in Niedersachsen undicht! [...]

Quelle & Weiterlesen: www.otz.de/otz/otz.nachrichten

Siehe auch:
http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/42152.php

-------------

Quote
Das Atommüllager Asse 2 bei Wolfenbüttel wird zu einem Fall für die Juristen. Im niedersächsischen Landtag beantragten Grüne und Linke heute einen Untersuchungsausschuss.


Zum Video:
http://www.rtlregional.de/player.php?id=2866
« Last Edit: September 06, 2008, 07:08:34 pm by Boomer » Logged
earthling
Guest
Merkel will Gorleben: "Ich habe keine Lust, weitere Milliarden auszugeben."
« Reply #11 on: September 06, 2008, 05:43:05 am »

Asse-Pläne - Merkel setzt auf Gorleben
06. September 2008 Berlin (dpa) - Nach dem Gerangel um das Atomendlager Asse flammt in der großen Koalition jetzt auch der Streit über die Deponie in Gorleben auf. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich am Freitag offen für Gorleben als einziges Endlager für den hoch radioaktiven Atommüll aus Kernkraftwerken aus. Sie stellte sich damit erstmals offen gegen die Forderung des Koalitionspartners SPD, bundesweit nach alternativen Standorten in ganz Deutschland zu suchen. Für die Erkundung Gorlebens seien bisher schon "Milliarden und- Abermilliarden" ausgegeben worden, sagte sie bei einem Treffen der CDU-Kreisvorsitzenden in Berlin. "Ich habe keine Lust, weitere Milliarden auszugeben."

weiter http://www.fr-online.de/top_news/1590077_Merkel-setzt-auf-Gorleben.html
« Last Edit: September 06, 2008, 05:59:19 pm by earthling » Logged
Boomer
Guest
Risikopotenzial von Atomkraftwerken
« Reply #12 on: September 06, 2008, 05:24:57 pm »

Quote
Im Energie-Schwerpunkt von Abenteuer Wissen geht es um die Kernkraft und die Frage, ob das Risikopotenzial von Atomkraftwerken vermindert und die Endlagerproblematik unter Kontrolle gebracht werden kann. Das angeblich sicherste Atomkraftwerk der Welt wird derzeit in Finnland gebaut. Es ist der erste Neubau seit dem Reaktorunglück in Tschernobyl - und ein umstrittenes Projekt.


4-teilig bei YouTube:
http://www.youtube.com/user/stratforce

« Last Edit: September 06, 2008, 05:59:48 pm by earthling » Logged
earthling
Guest
Atomschlamperei
« Reply #13 on: September 06, 2008, 05:47:31 pm »

Bauernopfer wegen Atomschlamperei
06.09.2008 - In Hannover rollen die ersten Köpfe wegen Asse II und Gorlebener Atomkraftgegner erinnern daran, dass es um ihren Salzstock auch nicht viel besser bestellt ist
Dem Bundesforschungsministerium ist der Betrieb des Atommüll-Lagers Asse II offensichtlich zu heiß geworden. Nach dem die unhaltbaren Zustände in dem Salzstock in den letzten Wochen immer höhere Wellen geschlagen haben (Supergau der Endlagerfrage), hat sich Ministerin Schavan nun mit ihren Kollegen aus dem Bundes- niedersächsischen Landesumweltministerium darauf geeinigt, den Komplex abzugeben. Künftig wird Asse II in die Zuständigkeit des Bundesumweltministeriums fallen und damit dem Bundesamt für Strahlenschutz unterstehen. Das Bundeskabinett soll in den nächsten Wochen einen entsprechenden Beschluss fassen.
      Damit wird zwar dem faktischen Endlager nach Jahrzehnten endlich ein atomrechtlicher Rahmen gegeben. Aber die eigentlichen Probleme dürften damit erst anfangen. Nun müssen sich die neuen Betreiber mit der Frage herumschlagen, wie man zum Teil unter Wasser stehende und/oder stark beschädigte Fässer mit radioaktivem Inhalt zurückholt, wobei erschwerend noch hinzukommt, dass die Dokumentation mangelhaft ist. Offenbar ist nicht bei allen Fässern klar, was sie enthalten. In einigen könnte auch stark strahlendes Material sein, was eigentlich gar nicht in dem Schacht sein dürfte. Unter anderem, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, befindet sich in dem Bergwerk auch eine unbekannte Menge "Kernbrennstoff", also vermutlich abgebrannte Brennstäbe.

weiter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28666/1.html
« Last Edit: September 06, 2008, 06:00:06 pm by earthling » Logged
Boomer
Guest
Kleine Atome, große Probleme
« Reply #14 on: September 07, 2008, 05:13:46 pm »


Kleine Atome, große Probleme - Wohin mit Deutschlands atomarem Abfall? (3sat-Doku 13.07.08)
Siehe auch: http://www.3sat.de/hitec/magazin/82140/index.html

Zu Google-Video:
http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=7046653104758880366&hl=de&fs=true



Anleitung für den Notfall: http://www.toxcenter.de/artikel/Radioaktivitaet-Erste-Hilfe.php
Logged
Erinnerungsforum
   

Better Quality of Life - Bequol - GDR
Informierte und geblockte Naturmineralien
Bitte besuchen Sie unseren Sponsor
 Logged
Pages: [1] 2 3 ... 118   Go Up
  Print  
Erinnerungsforum > Gesellschaft > Umwelt > Topic: gefährliches Uran: Atomstrom - Wiederaufbereitung - Endlager
« previous next »
 
Jump to:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.15 | SMF © 2011, Simple Machines
SMFAds for Free Forums | Sitemap
Valid XHTML 1.0! Valid CSS!
Loading...