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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Umwelt > Topic: REACH / EU-Chemikalienverordnung
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Author Topic: REACH / EU-Chemikalienverordnung  (Read 8697 times)
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earthling
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REACH / EU-Chemikalienverordnung
« on: May 24, 2009, 11:25:33 pm »

Quote
REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals; also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Es handelt sich dabei um eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. Als EU-Verordnung besitzt REACH gleichermaßen und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Gültigkeit. Durch REACH wird das bisherige Chemikalienrecht grundlegend harmonisiert und vereinfacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/REACH-System
Das REACH-System basiert auf dem Grundsatz der Eigenverantwortung der Industrie.   Kugeln

REACH-Verordnung
http://echa.europa.eu/reach_de.asp
Der Text der Verordnung: http://www.reach.eu.com/data/EG%201907%202006%20korr%202007-05-29%20l_13620070529de00030280.pdf

REACH-Helpdesk
http://www.reach-helpdesk.de/
http://www.reach-helpdesk.de/de/FAQ/FAQ.html?__nnn=true
« Last Edit: May 24, 2009, 11:34:25 pm by earthling » Logged
earthling
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Re: REACH / EU-Chemikalienverordnung
« Reply #1 on: May 24, 2009, 11:27:19 pm »

Bewertung der PBT/vPvB-Eigenschaften von chemischen Stoffen
Quote
Bei PBT- und vPvB-Stoffen sind der Eintrag in die Umwelt und mögliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und Ökosysteme zeitlich oder räumlich voneinander entkoppelt. Die Vorhersage langfristiger Wirkungen und die Beurteilung möglicher Schäden ist mit der üblichen Methodik der Risikobewertung (Vergleich zwischen anzunehmender Exposition und Wirkung) nicht möglich, weil Persistenz und Anreicherung keine belastbare Vorhersage der Exposition erlauben. Dazu kommt eine hohe Unsicherheit bezüglich möglicher längerfristiger Wirkungen. Diese lassen sich letztlich bei hoher Persistenz und Anreicherungsfähigkeit nie ausschließen. Einmal eingetretene Schäden sind häufig nicht mehr reparabel.

http://www.reach-info.de/pbt.htm
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earthling
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Re: REACH / EU-Chemikalienverordnung
« Reply #2 on: May 24, 2009, 11:33:56 pm »

Wesentliche Inhalte von REACH
Ziel der neuen EU-Chemikalienverordnung REACH (Registrierung, Evaluierung/Bewertung, Autorisierung/Zulassung von Chemikalien) ist eine Verbesserung des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Umwelt. Zugleich sollen Wettbewerbsfähigkeit und Innovation verbessert werden.

Unter REACH müssen alle Hersteller und Importeure von Chemikalien diese auf ihre Gefährlichkeit hin untersuchen und bei der neuen Europäischen Agentur für chemische Stoffe in Helsinki/Finnland vorregistrieren und registrieren. Das betrifft etwa 30.000 Stoffe, die bereits heute als Zwischenprodukte oder auch in Konsumgütern, wie Kunststoffartikeln oder Textilien, verwendet werden.

weiter http://www.reach.eu.com/index.html
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zoe
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Re: REACH / EU-Chemikalienverordnung
« Reply #3 on: June 16, 2009, 09:40:44 pm »

Quote
Regierung: Vorerst keine Beschränkung von umstrittenem Weichmacher
[...]
Für den Gebrauch des Weichmachers Bisphenol A (BPA) soll es in Deutschland gegenwärtig keine Beschränkungen geben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Die Regierung sieht in den vorliegenden Daten die Voraussetzungen für ein Beschränkungs- oder Zulassungsverfahren nach der EU-Chemikalienverordnung REACH als 'derzeit nicht gegeben' an. Mehr zur Bewertung, Beschränkung oder Zulassung des Stoffes könne im Dezember 2010 gesagt werden, wenn das sogenannte REACH-Registrierungsdossier zu BPA eingereicht werde. Dann lägen weitere Informationen über die Herstellung, Verwendung sowie über weitere Studien vor. [...]
Quelle & weiter: http://www.monstersandcritics.de/artikel/200925/article_141849.php/Regierung-Vorerst-keine-Beschr%C3%A4nkung-von-umstrittenem-Weichmacher
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zoe
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Re: Bisphenol A - Schon kleine Mengen sind gefährlich
« Reply #4 on: June 21, 2009, 09:06:54 am »


Quote
Bisphenol A - Schon kleine Mengen sind gefährlich
Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Bisphenol-A-Gehalt im Blut vieler Menschen weit über dem eigentlich angenommenen liegt. Nun zeigte sich: Kleine Mengen stören bereits die Fortpflanzungsfähigkeit. [...]
Quelle & weiter: http://www.focus.de/gesundheit/news/bisphenol-a-schon-kleine-mengen-sind-gefaehrlich_aid_409081.html

---

Quote
[...] Bisphenol A finden wir in Plastikhüllen, Tetra Paks, Plastikflaschen und vielen anderen Verpackungen. Das Blut vieler Menschen enthält eine deutlich höhere Konzentration von Bisphenol A, als erwartet. Somit sind die behördlich festgelegten Grenzwert im Blut häufig stark überschritten. Bislang gilt der Wert von 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht als der Grenzwert, ab dem erst Nebeneffekte auftreten können. Bei dieser und geringeren Mengen sollten angeblich keine Folgen auf den Körper zu erwarten sein. Doch Untersuchungen an Tieren zeigten nun das Gegenteil. [...]
Quelle & weiter: http://www.optikur.de/news/bisphenol-a--schon-in-geringen-mengen-schaedlich-15083.htm
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zoe
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Re: 400.000 Tonnen Bisphenol / Jahr für deutschen Markt
« Reply #5 on: June 21, 2009, 09:17:29 am »


Es sind immer die gleichen ... die sich auf Kosten der Gesundheit anderer bereichern ...

Quote
400.000 Tonnen Bisphenol / Jahr für deutschen Markt

Die Chemieunternehmen Bayer und Dow Chemical vermarkten in Deutschland jährlich rund 400.000 Tonnen des Stoffes. Außer bei der Herstellung von Babyfläschchen wird Bisphenol A u. a. in Beschichtungen von Konserven- und Getränkedosen sowie in Plastikbehältern für Lebensmittel eingesetzt.

Laut BUND sind Babyflaschen aus Polycarbonat in Kanada bereits verboten. Auch der amerikanische Handelsriese „Walmart“ habe angekündigt, sie aus dem Sortiment zu verbannen. „Die Handelsketten in Deutschland müssen dem umgehend folgen, das sind sie der Gesundheit der Kinder schuldig“, sagte Wefers. [...]
Quelle & weiter: http://www.umweltschutz-news.de/index.php?menuecms=123&objektid=2279&nl=2280
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zoe
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Re: Unser täglich Gift ...
« Reply #6 on: June 21, 2009, 09:23:48 am »

Hier sind verschiedene Artikel gesammelt, die mit Alltagsgiften zu tun haben ...

Bisphenol A - Eine neue Studie zur östrogenen Wirkung von Bisphenol A und ihre Relevanz für die Risikobewertung
http://www.toxcenter.de/stoff-infos/b/bisphenol-a.pdf

Quote
Unser täglich Gift ...
[...]
In Europa sind rund 100.000 Chemikalien angemeldet. Ihre gesundheitlichen Auswirkungen sind meist noch gar nicht untersucht. Nur 4 % der Chemikalien auf dem Markt sind getestet. Unklar ist auch, wie die einzelnen Chemikalien zusammenwirken.
Mit einem Gesetz will die EU will die Kontrolle über die Vermarktung und Anwendung nun neu regeln. Das Gesetzeswerk trägt den Namen Reach, das für Registrieren, Evaluieren/Bewerten und Autorisieren/Zulassen von Chemikalien steht. Quelle: Taz vom 6.10.06
Quelle & weiter: http://www.future-on-wings.net/konsum/giftverzehr.htm
« Last Edit: June 21, 2009, 05:09:08 pm by zoe » Logged
zoe
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Re: Über 300 Schadstoffe in der Muttermilch
« Reply #7 on: June 21, 2009, 05:18:18 pm »

Quote
Schadstoffe in der Muttermilch

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) legt eine Studie vor, die über 300 synthetische Chemikalien in der Muttermilch nachweist. Diese Stoffe werden nicht erst beim Stillen sondern bereits im Mutterleib auf das Baby übertragen - mit oft weitreichenden Folgen für die Gesundheit. [...]
Quelle & weiter: http://www.medizinauskunft.de/artikel/familie/kinder/14_06_muttermilch.php

Siehe auch (Entgiftung mit Chlorella-Alge):
http://derstandard.at/?url=/plink/1242316590492/13080258
« Last Edit: June 21, 2009, 09:04:11 pm by zoe » Logged
earthling
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Ärzte gegen Tierversuche fordern moderne Chemikalienpolitik ohne Tierversuche
« Reply #8 on: June 21, 2009, 07:25:45 pm »

REACH seit zwei Jahren in Kraft:

Ärzte gegen Tierversuche fordern moderne Chemikalienpolitik ohne Tierversuche 04. Juni 2009
In diesen Tagen ist das europäische Chemikalientestprogramm REACH seit zwei Jahren in Kraft. Es schreibt vor, alle Altchemikalien, das heißt, Chemikalien, die vor 1981 auf den Markt kamen, daraufhin zu prüfen, ob sie für Mensch oder Umwelt schädlich sind. Hierfür sind in großem Stil Tierversuche vorgesehen. Die bundesweit tätige Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche fordert eine moderne Chemikalienpolitik, die sich die große Bandbreite intelligenter tierversuchsfreier Prüfstrategien konsequent zu Nutze macht.

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/
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zoe
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Re: REACH / EU-Chemikalienverordnung
« Reply #9 on: August 26, 2009, 07:51:53 pm »


... Das neue Auskunftsrecht im europäischen Chemikaliengesetz REACH machts möglich. So können Sie Produkte mit gefährlichen Chemikalien erkennen und vermeiden. ...

http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/chemie/gift_stoppen/

oder vielleicht doch besser bei Satire einordnen ...  Nachdenken Gruebeln  Nachdenken... eigentlich kann man ja mittlerweile irgendwie alles unter Satire einordnen ...  Gruebeln
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zoe
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Re: REACH / EU-Chemikalienverordnung
« Reply #10 on: December 19, 2009, 06:21:40 pm »

Quote
Testen und leben lassen
Forscher suchen nach Alternativen zum Tierversuch

Seit einem Jahr ist die neue EU-Chemikalienverordnung "Reach" in Kraft: Chemikalien dürfen künftig nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn genügend Daten über ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt vorliegen. Die Daten werden bislang hauptsächlich durch Tierversuche gewonnen. "Forschung aktuell" berichtet vom 26. bis 30. Mai über mögliche Alternativen. [...]
http://www.dradio.de/aktuell/790755/
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earthling
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Re: REACH / EU-Chemikalienverordnung
« Reply #11 on: December 21, 2009, 03:43:31 am »

noch ne produktsuchmaschine.... (Franz Alt)

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Jetzt kann jeder Produkte "durchleuchten"
Einfach und schnell nach Produkten suchen und umfangreiche Informationen zu Inhaltsstoffen finden - als Basis für strategischen Konsum. Utopia.de startet den Produktcheck.

http://www.utopia.de/produktcheck
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