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Erinnerungsforum > Gesellschaft > Umwelt > Topic: Skandalöser Ölsandabbau in Kanada
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Author Topic: Skandalöser Ölsandabbau in Kanada  (Read 11341 times)
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madurskli
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Skandalöser Ölsandabbau in Kanada
« on: April 08, 2010, 03:40:11 pm »

Aktuell reden alle vom Klimawandel  
Hier darf man von: "Geo-Engineering der negatieven Art" Sprechen!

Der Ölsand-Abbau in Kanada gilt als das größte Industrieprojekt des Planeten. Er zerstört bisher unberührte Natur und steht im krassen Widerspruch zu den CO2-Reduktionsverpflichtungen Kanadas im Rahmen des Kyoto-Protokolls.



Dank einer Beteiligung am erfolgreichen Rohölförderer Syncrude profitiert der Canadian Oil Sands Trust vom steigenden Ölpreis.
Das Joint Venture besitzt in der kanadischen Provinz Alberta Teersandvorkommen, die gut zwölf Milliarden Barrel Öl enthalten.

Pro Barrel gewonnenen Öls werden 62 bis 176 Kilogramm CO2 freigesetzt – das sind drei bis fünf Mal so viel schädliche Klimagase wie bei der konventionellen Ölförderung.
Eine Ausweitung der anteiligen Tagesproduktion von 103.000 auf 115.000 Barrel ist vorgesehen.

Basel - Die Schweizer Naturschutzorganisation Pro Natura ruft dazu auf, sich in einer Petition gegen die extrem umweltschädliche Verarbeitung von Ölsand in Treibstoff zu verwahren.
http://www.nachhaltigkeit.org/201003304460/energie-kohlendioxid/nachrichten/wider-den-oelsand-abbau



In Kanada werden hunderte Kilometer Urwald für die Ölförderung gerodet. Eine gigantische Zerstörung der Umwelt. Mitten drin: Credit Suisse und UBS.
http://www.blick.ch/news/schweiz/cs-und-ubs-investieren-milliarden-in-umweltzerstoerende-projekte-144250
Quote
Abholzung in Kanada im Namen der UBS und CS
Jetzt zeigen «10vor10»-Recherchen: UBS und Credit Suisse finanzieren dieses Ölsand-Geschäft mit über drei Milliarden US-Dollar mit.

Video beitrag von 10vor10;http://videoportal.sf.tv/video?id=011ca53f-206d-482a-8eaf-59510edd804c


3362 Millionen US-Dollar haben die Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS in Ölsand-Firmen investiert. Dies hat die renommierte Finanzberatungsfirma Profundo in einer Studie berechnet, die «10vor10» vorliegt.
Die Auswirkungen dieses Ölsand-Geschäfts in Kanada sind massiv: 40 Millionen Tonnen Klimagas Kohlendioxid belasten die Umwelt jährlich. Hunderte Kilometer grosse Abbauflächen statt Urwald verbleiben. Einwohner beklagen gegenüber «10vor10», dass die Schwermetalle aus den Ölminen ihr Grundwasser vergiften und Einwohner häufiger an Krebs sterben würden.


Rund acht Prozent der kanadischen Ölproduktion stammt aus Ölsand.
kestone

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/04/07/Schweiz/Abholzung-in-Kanada-im-Namen-der-UBS-und-CS

Der Gipfel des Wahnsinns: Es gibt keinerlei Umweltauflagen von der kanadischen Regierung. Die Abwässer des Abbaus sind hochgiftig und werden ungeklärt in die Umwelt geleitet. Sogar die kanadische Regierung spricht von einer um 30% erhöhten Krebsrate bei den Ureinwohnern, deren Lebensraum durch den Abbau zerstört wird.

http://www.youtube.com/watch?v=BmAgVErsqhQ&feature=PlayList&p=B228EA24C90F0C7A


Tar Sands & Water (Part 1 - 5)
http://www.youtube.com/view_play_list?p=A53A8E71E84AC31D


People & Power - Alberta's Oil Sands - 12 Mar 08 /AlJazeeraEnglish
http://www.youtube.com/watch?v=Eucr370Oz60


Für die Google Earth suche:

Alberta/Fort McMurrey,eingeben!
« Last Edit: April 10, 2010, 01:10:33 pm by madurskli » Logged
madurskli
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Skandalöser Ölsandabbau / Syncrude
« Reply #1 on: April 09, 2010, 06:16:48 pm »

Syncrude Tailings

Syncrude ist eine Wortbildung aus "synthetic crude oil from bitumen".
Der Syncrude Tailings-Damm in Kanada ist mit 540 Millionen Kubikmetern der größte Staudamm  der Erde, gemessen am Dammvolumen.
Der Damm wächst laufend weiter an, da die Mine noch in Betrieb ist.



Der See hinter dem Damm fasst "nur" etwa 1 Milliarde m³, ist also ein vergleichsweise kleiner Stausee.
 Er heißt Syncrude's Mildred Lake und befindet sich nördlich von Fort McMurray.
Täglich fliessen 250.000 Tonnen Giftschlamm, eine tödlichen Mischung aus Wasser, Arsen, Cadmium, Quecksilber und anderen Chemikalien hinein.
Als Abfallprodukt der Oelgewinnung, entstehen so riesige Giftseen rundum!
Schätzungsweise 11 Millionen
Liter der Giftbrühe sickern täglich ins
Grundwasser und die umliegende Flüsse.

Eine Fläche von der Größe Englands (149.000 Quadratkilometern) wird hier verwüstet.
Die größten Ölkonzerne und Banken profitieren von einer Umweltzerstörung apokalyptischen Ausmaßes.



Alle großen Erdölkonzerne wie Shell, BP, ExxonMobile, Total, Suncor, Syncrude und StatoilHydro investieren in die Ölgewinnung in Westkanada. Aktuell werden täglich 1,2 Millionen Barrel Öl gefördert.

Westkanada: Ölsandabbau zerstört eine Region(GreenpeaceDE)
http://www.youtube.com/watch?v=HIZ5-Muc_1c


Die Royal Bank of Canada erhalten den "Public Eye Award" für menschenverachtende und umweltschädliche Geschäftspraktiken.
(Die Begründung der Fachjury: Die Royal Bank of Canada (RBC) ist der größte Förderer vom Abbau von Rohöl aus Teersand im kanadischen Alberta.)
http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/63100.html?t=img&p=2
 
Aktientipp Canadian Oil Sands  Hoffen auf das Geschäft mit Ölsanden
http://www.wiwo.de/finanzen/hoffen-auf-das-geschaeft-mit-oelsanden-411748/

Die US-Amerikaner möchte deutlich unabhängiger von Ölimporten aus dem nahen Osten werden.
Durch eine verstärkte Nutzung (Verdreifachung bis 2025) von kanadischem Ölsand soll dies erreicht werden.
http://www.etf-indexfonds.de/etfs-und-zertifikate-auf-lsand/

Ölsand-Abbau in Kanada
Ökologische und klimatische Auswirkungen
pdf: http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/FS091027_OElsand.pdf


Abbauverfahren:
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/108291

Sehr umfangreicherArtikel:
>Irakkrieg löst Ölboom aus – in Alberta, Kanada
>Den Teufel mit dem Beelzebub extrahieren?
>Alberta: Wie der Ölsand-Boom zum Bumerang wird
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27579/1.html

 
« Last Edit: April 10, 2010, 10:02:54 am by madurskli » Logged
madurskli
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Re: Skandalöser Ölraub: Blut der Erde
« Reply #2 on: April 11, 2010, 12:08:44 am »

Blut der Erde
   08.04.2010

Der Titel bringt das scheinbar unverständliche Argument der »indigenen Bevölkerung« auf den Punkt,ob Südamerika,die USA oder Kanada.........oder überall wo Kolonialisierung und Zwangschristianisierung Massstäbe diktieren.

 Überall wo Kolonialisierung und Zwangschristianisierung in modernem Gewand weitergetrieben wird!

Flammende Worte aus Ecuador:

Quote
Was für die großen Öl-Kompanien lediglich ein Produkt zum Verkauf darstellt, ist für uns das Blut der Muttererde. Wir mögen dem großen Kapitalherren, die ohne Zweifel die Welt immer mehr, bis in ihren kleinsten Winkel unter Kontrolle gebracht haben, als mysteriöse Spinner erscheinen, die keine Ahnung vom Geschäft haben, doch haben Sie noch viel weniger Ahnung von dem, was wir sprechen: ja und wir sprechen im Namen der Natur, als dessen Teil wir uns erleben: finsteren Geistern folgt Ihr, unwiderruflichen Schaden bringt ihr über die Welten!«

»Dieser Blick auf uns, voller Gewalt, herrscht schon seit der Kolonialisierung Indoamerikas, seit damals sieht das christliche Abendland in uns primitive Untermenschen, die kultiviert gehören, wie überhaupt dieser Lebensraum Namens Regenwald, mit all seinen Erscheinungen als 'primitiv' angesehen und stets kultiviert werden soll. Schauen wir nochmal, mit Augen, nicht mit Gier! Was ist hier 'Primitiv', was 'Kultur'? Gibt es was primitiveres als das zu zerstören, was uns alle ernährt, als diese immense Feindseligkeit gegenüber über der Existenz – wie sie der Kolonialismus repräsentiert. Das Primitive ist nicht am Fortschritt der Technik zu messen, sondern daran, inwieweit die Existenz verstanden hat, sich und die Umwelt versteht, es ist also gar nicht messbar! Und nichts versteht der primitive Mensch im Namen des Kolonialismus, Kapitalismus, rennt es nur rastlos der Gier hinterher, welches er niemals einholen könnte, weil das falsche Versprechen stets das schnellere, uneinholbare Tier ist! Und noch nicht mal seine Gier versteht der Primitive!«

»Und noch immer herrscht der Kolonialismus, heute unter anderen, »humaneren« Masken. Obwohl schon die meisten unter Waffengewalt den 'neuen' Standpunkt eingenommen haben, weil sie das Leben dem Tod stets vorziehen, werden wir noch immer als Ding zur Kolonialisierung angesehen. Es gibt heute kaum noch Nativos, die nicht irgendwie Christen wären und dennoch wird mit unglaublichen Mitteln weiter missioniert.

Doch es gibt einen Haken an der Sache, wer nicht jeden Tag am Bibelunterricht teilnimmt, seinen Körper nicht der Wäscherei des Christentums ausliefert, muss das 'soziale' Zentrum wieder verlassen. Verstehst Du! Selbst noch in dieser Notlage der Leute werden sie von der Lüge der 'Nächstenliebe' ausgenutzt, ihre Notsitutation ausgenutzt zur Zwangschristianisierung. Und was sollen die Leute tun – natürlich wird man Christ, Katholik, Evangele und wie sie alle heißen, diese Großsekten, weil der Mensch nun mal überleben möchte, weil er überleben möchte, wählt es den Tod«

»Viele der Kinder sprechen heute eher spanisch als indigene Sprache, bevorzugen Produkte aus imperialistischen Ländern – und dennoch, trotz all dieser Assimilation und Integration werden sie vom Kolonialismus als Fremdkörper behandelt – wir sind hier der Hinterhof der Paläste, die deren Leben tagtäglich das Blut spendet.«

Jede_r weiß, dass es im Irak um das Öl geht, dass das Geschäft mit dem Öl, wie jedes dieser Geschäfte, über Tote geht, dermaßen besessen ist von der Gier, dass es es vor dem Schrecklichsten nicht halt macht. Seit Jahrzehnten unterstützen die großen Firmen, entweder direkt oder über ihre Regierungen, zumeist die USA, Militärs und Paramilitärs, um die Leute klein zu halten und die Rohstoffe, sowie Arbeitskräfte Südamerikas auszubeuten. Natürlich, heute hat man dazu gelernt, es läuft alles viel moralischer ab, das heißt psychologischer, es werden Gelder in Werbungen und Unterhaltung investiert, die entweder darauf ablaufen, korrupte Politikern die Wiederwahl zu ermöglichen, Politiker, die als Gegenleistung den Zustand der Ausbeutung aufrecht erhalten, oder noch besser, die Medien verdummen einfach die Leute, verschließen ihre Augen, brechen ihre Zungen, machen sie unfähig. In all dieser angeblichen Unterhaltung verliert der Mensch gerade das Leben zu genießen, denn dafür müsste es zuerst (er)leben.
Dazu kommt der große Alkoholkonsum, das Spiel mit den chemischen Drogen. Jene Sklaven, die von den Medien nicht endgültig verdummt werden konnten, wird mit viel Alkohol nachgeholfen. Es gibt fast kaum eine indigene Gemeinschaft, wo nicht regelmäßig und strukturell der Alkoholkonsum gefördert wird, den Rest macht die Sucht; und während die Menschen dauerberauscht dahinvegetieren, fließt nebenbei das Öl, wird das Holz abgerodet, Lebensraum getötet...«


http://de.indymedia.org/2010/04/277670.shtml
__________________________________________________________________

Vor 500 Jahren, am 20.Mai 1506 verstarb jener Mann, der Lateinamerika "unserer" Geschichte eingegliedert und den Zugang zur Neuen Welt eröffnet hat: Christoph Kolumbus. Dieser Zugang hatte für die dort lebenden Menschen, für ihre Kulturen und für die nachfolgenden Einwanderergenerationen fatale Folgen. Der Zugang deformierte aber auch die Moral des christlichen Abenslands und legte die Grundsteine für Rassismus, eines europäischen Überlegenheitsbewusstseins, für koloniale Sklavenwirtschaft, Zwangschristianisierung, Landraub und kolonialistische Ausbeutung und Unterdrückung.

Legitimiert wurde die gewaltsame Eroberung der Neuen Welt, die Versklavung der Indios und die Zwangschristianisierung

- mit einer von Papst Alexander VI erlassenen Bulle, die Spanier und Portugiesen ermächtigte, "die Länder der Ungläubigen und alle aufgefundenen oder zu entdeckenden Inseln und Festländer zu erobern und deren Bewohner zu versklaven, sofern sie sich nicht dem christlichen Glauben anschliessen",

- mit einer Anordnung von Ferdinand II von Aragon, "dass jeder Karibe ohne weiteres Verfahren entweder getötet oder in die Sklaverei zu verbringen sei" und

- mit einer Schrift des Dominikaners Tomas Ortiz, der erklärte, "die Indios auf dem Festland essen Menschenfleisch. Sie sind mehr als ein anderes Volk unzüchtig. Gerechtigkeit gibt es bei ihnen nicht. Sie sind unbeständig, glauben nicht an die Vorsehung, sind undankbar und umstürzlerisch... Ich kann versichern, dass Gott kein Volk je erschaffen hat, das mehr mit scheusslichen Lastern behaftet ist als dieses, ohne irgend eine Begabung von Güte und Gesittung".

http://www.youtube.com/watch?v=P772Eb63qIY

« Last Edit: April 11, 2010, 12:47:07 am by madurskli » Logged
madurskli
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Re: Skandalöser Ölsandabbau: China kauft sich ein.
« Reply #3 on: April 14, 2010, 09:36:18 am »

China sichert sich Zugang zu kanadischem Ölsand
14/04/2010

http://de.euronews.net/2010/04/13/chinesen-nehmen-oelsand-ins-visier/

Hongkong/Calgary - China steigt auf der Suche nach neuen Energiequellen ins kanadische Ölsand-Geschäft ein.
China ist einer der wichtigsten Faktoren hinter der Rally des Ölpreises, der seit Anfang Februar um bis zu 22 Prozent zulegte. Die Volksrepublik wächst rasant und geht weltweit auf Rohstoff-Einkaufstour.

 Ein Tochterunternehmen des staatlichen Ölkonzerns Sinopec kauft für 4,65 Mrd. Dollar die Anteile von ConocoPhillips am Syncrude-Projekt in der kanadischen Provinz Alberta.Sinopec: (China Petroleum & Chemical Corporation),ist Asiens größter Raffineriekonzern.
 Die Übernahme des neunprozentigen Anteils ist eine der größten Auslands-Investitionen einer chinesischen Firma überhaupt und der größte Zukauf in Kanada.
Erst im vergangenenMonat war Sinopec für fast zwei Milliarden Euro in das angolanische Ölgeschäfteingestiegen.

Damit verdoppelt das Unternehmen sein Engagement in den Ölsanden der Provinz Alberta. ConocoPhillips, drittgrößter Ölkonzern der USA, hatte im Oktober 2009 angekündigt, bis 2011 Anteile für 10 Mrd. Dollar zu verkaufen, um damit Schulden abzubauen.
Um für Anleger attraktiver zu werden, hatte der Konzern, der im vergangenen Jahr 149 Milliarden Dollar umsetzte, kürzlich ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von mehr als fünf Milliarden Dollar angekündigt.


http://www.techfieber.de/green/2010/04/13/greentechnews-expansion-im-westen-china-investiert-milliarden-in-olsand-geschaft-in-kanada/

http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/BM/50099953.html

http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7172505/China-sichert-sich-Zugang-zu-kanadischem-Oelsand.html

http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-AWP_ConocoPhillips-verkauft-Anteil-an-oelsandunternehmen-fuer-4-65-Milliarden-Dollar_711162.html
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madurskli
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Skandalöser Ölsandabbau in Kanada/ Gulf spill may spell trouble for Alberta
« Reply #4 on: May 24, 2010, 04:27:38 pm »



Die Verhöhnung geht weiter:

Quote
There is no doubt that the environmental disaster evolving in the Gulf of Mexico will have implications for the Alberta energy sector. The oil spill is a stark reminder of the challenges that face this industry.

Some have speculated this disaster could be positive for the industry because the devastation in the gulf will show that onshore operations, such as the oilsands, are relatively safer.


Read more: http://www.edmontonjournal.com/business/Gulf+spill+spell+trouble+Alberta/3064857/story.html#ixzz0orCYyYUD

http://www.youtube.com/watch?v=wBG-fOxnl2U&feature=PlayList&p=424CFF53193F6C02&playnext_from=PL&index=0&playnext=1
« Last Edit: May 24, 2010, 04:48:54 pm by madurskli » Logged
harakiri
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Ölsandabbau: Syncrude Canada Ltd. schuldig gesprochen
« Reply #5 on: July 05, 2010, 10:51:30 am »

Richter in Alberta befindet Ölsand-Konzern Syncrude Canada Ltd des eintausendsechshundertfachen Mordes für: SCHULDIG Von petrapez | 5.Juli 2010
Ölsand-Industrie zeigt sich höchst besorgt über wegweisendes Gerichtsurteil in Kanada – Syncrude: “Was können wir für eine unbesonnene Tat Gottes?”
Das Provinzgericht in Edmonton des Bundesstaates Alberta in Kanda fällte in der vergangenen Woche ein Urteil zu Ungunsten des Ölsandkonzerns Syncrude Canada Ltd. in einem Fall, der sich vor zwei Jahren ereignet hatte.

Weiterlesen http://www.radio-utopie.de/2010/07/05/richter-in-alberta-befindet-olsand-konzern-syncrude-canada-ltd-des-eintausendsechshundertfachen-mordes-fur-schuldig/


Hundreds of ducks die in Alberta oilsands tailings pond
http://www.youtube.com/watch?v=8aGVcoyIFnM

Quote
Fingers are being pointed after hundreds of ducks were found dead or dying in a toxic tailings pond belonging to oilsands giant Syncrude Canada Ltd.

CTV Edmonton's Joel Gotlib told Newsnet on Wednesday that it's the worst such incident in the history of northern Alberta's oilsands.

Environmentalists are furious, governments are demanding answers and Syncrude -- located about 40 kilometres north of Fort McMurray -- is scrambling to contain the damage, he said.

The tailings ponds are formed during the oilsands extraction process, Miles Kitagawa of the Alberta Toxics Watch Society told CTV.ca on Wednesday.

"Syncrude utilizes something called the Clark hot water process, where they crush bitumen-containing oil, mix it with heated water and use that to separate the bitumen out of the ore," he said.

The leftover water is dumped in the tailings ponds, which contain a mixture of clay, sand water and hydrocarbons, he said.

Drinking a glass of water from a tailings pond would be like drinking a diluted glass of oil or gasoline, Kitagawa said.

The ponds are supposed to have measures in place that keep migrating waterfowl from landing on the ponds, such as scarecrows and noisemakers.

In a news release issued Tuesday, Syncrude's president and CEO Tom Katinas said noisemakers had been deployed at all the company's other tailings ponds.

"However, due to the extreme winter weather conditions in the region last week, the deployment of these devices on the Aurora Settling Basin was delayed," he said.

"After the rapid weekend thaw, we were in the process of deploying the audible noisemakers on Monday, April 28th when this incident occurred. Eighteen propane-fired noisemakers are now operating at this site."

This is the first time such a large flock of birds has been affected in Syncrude's 30-year history, he said, adding the company estimates that 400 to 500 birds are affected.

Efforts to rescue the surviving birds are being hampered by ice around the pond's edges. There are also reports the ducks are diving to avoid humans who try to come near.

In statement released on Tuesday, Alberta Environment said: "Under the Environmental Protection and Enhancement Act (EPEA), Alberta requires that Syncrude have a waterfowl protection plan in place that includes a comprehensive bird deterrent program for all tailings ponds.

"If Syncrude did not comply, the Alberta government will take action, with penalties up to $1 million."

Environment Canada has said it will work in conjunction with the provincial department.

Migratory birds are a federal responsibility, and Alberta Environment noted that hundreds of thousands of waterfowl pass through northeastern Alberta each spring and fall.

Alberta's Premier Ed Stelmach said he was concerned the company didn't report Monday's incident, noting the government found out about the incident from a tipster.

"If something has happened of this sort, then we feel that the company is obligated to report to the minister of the environment," he said. "It's a condition of the licence."

Oilsands under attack

Greenpeace Canada said Tuesday in a news release that this incident, is "yet another example of the deadly implications of Alberta's rampant tarsands development.

"The fact that this devastating incident wasn't reported by Syncrude begs the question of how many other incidents have been quietly covered up to safeguard their image," said spokesman Mike Hudema.

Environmentalists have been pushing for a moratorium on oilsands development for a number of reasons, such as:

The social impacts of rapid development
Harm to the northern boreal forest
The contribution of emissions caused by oilsands production to global warming and climate change
The waterfowl crisis comes as Ron Stevens, Alberta's deputy premier, is lobbying U.S. lawmakers to exclude the oilsands from a "dirty" oil law.

Stelmach decisively won re-election earlier this year and campaigned on a policy of letting the market decide the pace of oilsands development.

He has also committed his province to greenhouse gas reductions targets that many have criticized as inadequate and weak.

A week ago, protesters dropped from the ceiling at the annual premier's dinner.

"Stelmach, the best premier oil money can buy," read a large banner with a prominent Greenpeace logo. "Stop the tarsands!"

Stelmach told his audience that he would be travelling to Europe and southern California this year to sell the message that oilsands development is proceeding in a responsible way.

We cannot sit back and let others damage our reputation and give the world a false picture of Alberta," Stelmach said.

The Alberta Liberal party said the incident's timing is ironic, coming as Stelmach gets ready to launch a $25-million public relations campaign to improve the oilsands' image.


Quellen:
http://inform.com/science-and-technology/syncrude-guilty-1600-duck-deaths-toxic-pond-974884a
http://www.calgaryherald.com/life/Freedom+from+bloody/3233739/story.html
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/obama_kuendigt_zwei_milliarden_dollar_fuer_solarkraftwerke_an_1.6382121.html
« Last Edit: July 05, 2010, 10:56:26 am by harakiri » Logged
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Ölsand in Kanada
« Reply #6 on: April 09, 2011, 10:57:36 am »

Wahnsinn, ... wie krank ist das denn ...

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