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The Enmod Convention / Umweltkrieg / Wetterbeeinflussung
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Topic: The Enmod Convention / Umweltkrieg / Wetterbeeinflussung (Read 10023 times)
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Kristallkind
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The Enmod Convention / Umweltkrieg / Wetterbeeinflussung
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November 21, 2008, 10:07:02 pm »
Was ist die ENMOD-Konvention ?
Quote
Die "Konvention über ein Verbot von militärischer oder anderweitig feindseliger Anwendung von Techniken zur Veränderung der Umwelt" (ENMOD) verbietet es, die Umwelt in einem Konflikt als Waffe einzusetzen. ENMOD wurde von der UN Generalversammlung am 10. Dezember 1976 angenommen, am 18. Mai 1977 zur Unterzeichnung ausgelegt und trat am 5. Oktober 1978 in Kraft, nachdem Laos als 20. Vertragsstaat die Konvention ratifiziert hat.
ENMOD ist entstanden aus der weltweiten Ablehnung gegen die Anwendung von Agent Orange und anderen technischen Umwelteingriffen in den 1960er Jahren im Vietnamkrieg. In den 1970er Jahren wuchs die Befürchtung, dass angesichts der rasanten technischen Entwicklung katastrophale Umwelteingrife ganz bewusst als Waffe in einem Konflikt eingesetzt werden könnten.
Im Februar 2002 hat das US-Büro des Sunshine Project die Geschichte der ENMOD-Konvention aufbereitet und (in englischer Sprache) mit vielen Originaldokumenten ins Netz gestellt.
Quelle:
http://www.sunshine-project.de/Themen/enmod.html
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Last Edit: August 01, 2009, 01:59:44 pm by earthling
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Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.- Charles Maurice de Talleyrand
Kristallkind
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Re: The Enmod Convention
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Reply #1 on:
November 21, 2008, 10:08:08 pm »
What is the ENMOD Convention?
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The Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques (ENMOD) prohibits using the environment as a weapon in conflicts. Adopted by the UN General Assembly on 10 December 1976 and opened for signature on 18 May 1977, ENMOD entered into force when Laos, the twentieth State Party, deposited its instrument of ratification on 5 October 1978.
ENMOD was inspired by global opposition to the use of Agent Orange and other environmental modification technologies in the 1960s during the Vietnam War and also by fears - in the 1970s - that technology was rapidly reaching the point that deliberate catastrophic environmental changes could be triggered as a weapon for hostile use.
To date, ENMOD has been ratified nearly seventy countries, including major powers such as Russia and the United States. Relatively few Southern states have ratified the treaty. Two Review Conferences have been held, in 1984 and 1992.
In late 2000, the Sunshine Project began research on ENMOD as a possible "new" tool to prevent the use of weapons of mass destruction, particularly biological and toxin agents. In May 2001, the Sunshine Project joined the Edmonds Institute, Third World Network, and the Transnational Institute to co-sponsored a small conference to assess ENMOD's viability as tool for a diverse group of non-governmental organizations to promote peace, protect the environment, and prevent the hostile use of biological and chemical technologies.
The Project prepared a background paper on ENMOD for the Amsterdam meeting. Discussants at the meeting concluded that ENMOD's potential for civil society is significant and established a programme of research to fill knowledge gaps and to articulate the pieces to enable non-governmental organizations to conduct effective advocacy on ENMOD.
Further informations here:
http://www.sunshine-project.org/enmod/
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Kristallkind
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Re: The Enmod Convention
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Reply #2 on:
November 21, 2008, 10:09:12 pm »
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EMNOD - das erste Umweltkriegsverbotsabkommen
Als Reaktion auf die dramatischen Umweltfolgen in Vietnam legte die
Sowjetunion ein Jahr nach Kriegsende der Generalversammlung der Vereinten
Nationen einen Vertragsentwurf vor, der den militaerischen Missbrauch der
Umwelt in Zukunft verbieten sollte. Die von der Abruestungskommission der
UNO erarbeitete Konvention ENMOD (»Umweltkriegsverbotsabkommen«) erklaerte
es 1977 fuer unrechtmaessig, im Zuge einer militaerischen Auseinandersetzung
die Ozonschicht eines Landes zu zerstoeren, Fluesse umzuleiten, Erdbeben
auszuloesen oder gefaehrliche Stoffe in die Nahrungskette einzubringen. Die
Sowjetunion forderte darueber hinaus, die Atombombe als »Umweltwaffe« zu
deklarieren. Doch ihre Forderung scheiterte am Widerstand der USA, die nicht
auf die Atomwaffe verzichten wollte.
Die ENMOD-Konvention wurde von der UN noch im selben Jahr durch das so
genannte Zusatzprotokoll I ergaenzt: Waehrend sich ENMOD auf die Oekologie
bezieht, also auf die natuerliche Umwelt des Menschen, wird im
Zusatzprotokoll I der Umweltbegriff ausgeweitet. Danach gelten auch
Kulturlandschaften, Infrastruktur und Wohnungen als »Umwelt«. Durch das
Umweltabkommen von 1977 wurde Umweltrecht und humanitaeres Voelkerrecht
erstmals miteinander verknuepft.
Doch trotz dieses Umweltabkommens kam es in der Folgezeit immer wieder zu
Militaeraktionen, die mit gravierenden oekologischen Schaeden einhergingen.
NMOD blieb faktisch wirkungslos. Das Problem der ENMOD-Konvention besteht
fuer Knut Krusewitz darin, »dass ENMOD nur die gezielte Manipulation der
Umwelt verbietet, schwere Umweltschaeden als Nebenwirkungen moderner Kriege
aber in Kauf nimmt.« Kollateralschaeden gross angelegter militaerischer
Operationen sind nach Ansicht des Voelkerrechtlers Peter Oerter folglich
denn auch kein Verstoss gegen die Konvention, solange sie »dem
Grunderfordernis der militaerischen Notwendigkeit« unterliegen.
Quelle:
http://akin.mediaweb.at/2003/12/12enmod.htm
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Kristallkind
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Die Fortgeltung des Umweltvölkerrechts in Internationalen bewaffneten Konflikten
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Reply #3 on:
November 21, 2008, 10:10:08 pm »
http://books.google.de/books?id=RpH0GCKILocC&pg=PA52&lpg=PA52&dq=enmod&source=bl&ots=f8CW6OId0E&sig=fdt6cZaxGAzPOAeICcKp5pDm0-c&hl=de&sa=X&oi=book_result&resnum=5&ct=result#PPA55,M1
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NATO-Kriegsführung und Umweltfolgen
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Reply #4 on:
November 21, 2008, 10:12:15 pm »
Quote
1. Problemstellung
Aus umweltwissenschaftlicher Sicht ist die Frage erheblich, welche Methoden und Mittel der Kriegsführung die NATO während ihrer Operation Allied Force anwandte und welche Schäden sie dadurch in der natürlichen und sozialen Umwelt verursachte. Erheblich deshalb, weil der begründete Verdacht besteht, die Kriegsallianz gegen Jugoslawien habe gegen Prinzipien und Normen des Umweltkriegsverbot-Vertrages und gegen Umweltschadensverbote des humanitären Völkerrechts verstoßen.
Die einschlägigen kriegsvölkerrechtlichen Bestimmungen erfassen einmal die vorsätzliche Schädigung der Umwelt im Rahmen der Kriegsführung. Zum andern erfassen sie auch Kollateralschäden, wenn sie zu ausgedehnten, lang andauernden, schweren Schäden der natürlichen Umwelt führen und dadurch eine bedeutende Störung des menschlichen Lebens, der natürlichen und wirtschaftlichen Hilfsquellen mit sich bringen. In diesem Fall wäre es nicht nur umwelt-, sondern auch völkerrechtsrelevant, wenn erweisbar wäre, daß die Allianz im Rahmen ihrer Kriegsführung umweltbezogene Methoden und Mittel verwendet hat, die dazu bestimmt waren oder von denen zu erwarten war, daß sie solche nachhaltigen Umweltschäden verursachen würden. Dann handelte es sich um schwere Verletzungen der Gesetze und Gebräuche des Krieges, die als Kriegsverbrechen geahndet werden können.
Auf diesem Hintergrund avancierte inzwischen die Frage, ob die Umweltbilanz des Krieges die Folgerung zuläßt, die NATO habe tatsächlich einen Umweltkrieg gegen Jugoslawien geführt, zu einem international streitigen Thema.
Ich versuche mit diesem Beitrag zur Klärung dieser Kontroverse beizutragen. Dazu ist es nötig, zunächst Aussagen über die Umweltschäden in der Kriegsregion zu machen; anschließend versuche ich, diese Umweltschäden völkerrechtlich einzuordnen und zu bewerten.
2. Wie werden Umweltschäden des Krieges ermittelt und bewertet?
2.1 Zur Kritik am UNEP-Konzept
Bereits während des Krieges, noch bevor die erste empirische Umweltschadensbilanz vorlag, verfügte der Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (engl.: United Nations Environmental Programme: UNEP), der frühere CDU-Umweltminister Klaus Töpfer, daß der Krieg keine Umweltkatastrophe verursacht habe.
Er gab am 11. Mai 1999 die Einrichtung einer Balkans Task Force (BTF) bekannt, einer besonderen UNEP-Umweltarbeitsgruppe für das Kriegsgebiet. Sie sollte "glaubwürdige Informationen über die Umweltfolgen der Kosovo-Krise sammeln und vergleichen" (Haavisto, 1999), um "Spekulationen über eine ökologische Katastrophe durch den Kosovo-Krieg" (Süddeutsche Zeitung, (a) 1999, S. 7) den Boden zu entziehen. Tatsächlich ging es Töpfer nicht um Spekulationen, sondern um Handfestes. Seine BFT sollte beizeiten bestimmte Umweltinformationen sammeln, mit denen die NATO gegebenenfalls beweisen konnte, daß sie einen völkerrechtskonformen Krieg geführt hat. Indem Töpfer das UNEP und die BTF instrumentalisierte, machte er alle wissenschaftlichen Aussagen über die ökologische Bedeutung des Krieges zu einem Thema mit umwelt- und militärpolitischer, vor allem aber völkerrechtlicher Brisanz.
Der UNEP-BTF wurde eine apologetische Leistung abverlangt, die den inneren Zusammenhang zwischen Untersuchungsauftrag, Untersuchungsmethode und Untersuchungsergebnis strukturierte. Wegen der überragenden exkulpatorischen Funktion des UNEP-Abschlußberichts ist eine methodenkritische Auseinandersetzung zwingend.
2.2.1 Untersuchungsauftrag:
Töpfer erteilte der BFT nur einen technisch verkürzten Untersuchungsauftrag, der weder die militärischen und völkerrechtlichen noch sozialen Umweltaspekte des Krieges thematisieren sollte. Zum Untersuchungsauftrag gehörte deshalb nicht die umweltwissenschaftlich naheliegende und völkerrechtlich erhebliche Frage nach dem Zusammenhang zwischen Kriegsführungsmethode der NATO und den Umweltschädigungen, die dadurch in der Balkanregion entstanden sind.
Pekka Haavisto, der Leiter dieser Technical Mission, formulierte dies zweifelhafte Untersuchungskonzept dann in ein scheinbar objektives umweltwissenschaftliches Bilanzierungsprogramm um: "Der Auftrag wird in fünf Themengruppen unterteilt: 1. Abschätzung der Umweltschäden zerstörter Industrieanlagen; 2. Donau; 3. Konsequenzen des Krieges für Naturressourcen …; 4. Langzeiteffekte der Krise für menschliche Gesundheit und Umwelt; 5. Menschliche Siedlungen." (Haavisto, ebd.)
Entgegen ihrer Ankündigung befaßte sich die BTF dann aber vor Ort nicht mit den "Langzeiteffekten der Krise für menschliche Gesundheit und Umwelt". Das könnte möglicherweise eine Langzeitstudie leisten, die die EU-Kommission kürzlich in Auftrag gab. Ihr Titel: "Gründliche Bewertung der Umwelteinflüsse durch den Krieg in Jugoslawien" (EU-Kommission, 1999). Ihr Endbericht soll allerdings erst im Herbst 2000 vorliegen. Die UNEP-Arbeitsgruppe versuchte statt dessen, die Gefährdung der Umwelt durch abgereicherte Uranmunition (depleted uranium: DU) abzuschätzen. Da sich die NATO weigerte, Angaben über die Menge der eingesetzten DU-Waffen und ihre Zielgebiete zu machen, war sie gezwungen, eine Depleted Uranium Desk Assessment Group einzuberufen, die in Genf tagte.
2.2.2 Untersuchungsmethode:
Die politische Vorgabe des UNEP-Direktors begünstigte bei der BTF eine spezifische Perzeption der ökologischen Kriegsfolgen, die eben nicht an Objektivitäts-, sondern vielmehr an Opportunitätsüberlegungen ausgerichtet blieb. Indem die BTF die außerwissenschaftliche Vorgabe ihres politischen Auftraggebers kritiklos akzeptierte, blendete sie gerade solche wissenschaftlich beachtlichen Realitätsbereiche aus, die eine objektive Berichterstattung selbstverständlich zum integralen Bestandteil einer unbefangenen Analyse und Bewertung gemacht hätten.
Die BTF legte ihr Untersuchungsprogramm so an, daß sie den unauflöslichen Themenzusammenhang zwischen NATO-Kriegsführung, Wahl der Mittel der Kriegsführung und den dadurch verursachten Umweltschäden in den außerwissenschaftlichen Datenkranz verbannte. Nur auf diese Weise konnte sie die schweren Kriegsschäden an der natürlichen und sozialen Umwelt als bloße Kollateralschäden behandeln, gleichsam als Betriebsunfälle des Krieges.
2.2.3 Untersuchungsergebnis:
Die BTF hat es anscheinend niemals gestört, daß sie einen Bericht abliefern sollte, dessen Ergebnis bereits feststand, bevor sie erste Schadensmessung vor Ort, unabdingbare Voraussetzung ihrer gutachterlicher Bewertung umweltbezogener Kriegsschäden, vornahm.
Trotz – oder wegen – der politisch verfügten Realitätsimmunisierung und der damit verbundenen Problemreduktion fand die BTF Belege dafür, daß die NATO immerhin an vier Standorten, nämlich Pancevo, Kragujevac, Novi Sad und Bor, erhebliche Umweltschäden verursacht hatte.
Ihre Untersuchungsergebnisse waren allerdings insofern trivial, weil sie nur das bestätigten, was Störfallexperten/innen schon vorher wußten: Wer Industriekomplexe militärisch zerstört – Einrichtungen der Petrochemie, Erdölraffinerien, Treibstofflager, Kraftwerke, Munitionsfabriken, Düngemittelfabriken und Chemiewerke –, setzt dadurch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe frei, die sich natürlich auch in der Umgebung der bombardierten Anlagen niederschlagen. Aber eben nicht nur dort, denn sie verteilen sich durch Thermik, Wind- und Wasserverfrachtungen eher weiträumig.
Diesen wichtigen ökologischen Tatbestand übersah die BTF geflissentlich, obwohl ihr damals einschlägige Meßergebnisse des Fachbereichs Umwelttechnik der Demokritos Universität Xanthi (Trakien) bekannt waren (Rapsomanikis, 1999, S. 1 - 4; Süddeutsche Zeitung, (b) 1999, S. 5).
Fazit: Das methodische Konzept der UNEP-BTF war kaum geeignet, eine Umweltschadensbilanz zu erarbeiten, die ihrem eigenen Anspruch genügt hätte, nämlich "einen neutralen, objektiven und wissenschaftlich glaubwürdigen umfassenden Bericht" (Haavisto, ebd.) zu präsentieren. Damit trägt der empirische Teil des UNEP-Berichts wenig zur Klärung der hier beachtlichen Frage bei, ob die NATO einen Umweltkrieg geführt hat oder nicht.
2.3 Umweltplanerische Problemstellung
Die Weltkriege und spätere Formen der "modernen" Kriegsführung verursachten nicht nur Schäden an der natürlichen, sondern auch an der sozialen Umwelt (Krusewitz, 1985; ders. 1991, S. 5 - 7). Aufgabe einer aufklärerischen Umweltwissenschaft ist es deshalb, nicht nur die "ökologischen Kollateralschäden" – die Primäreffekte des Krieges – zu ermitteln und zu bewerten, worauf sich die UNEP-BTF wesentlich beschränkte, sondern auch deren Sekundär- und Tertiäreffekte. Ob der Krieg gegen Jugoslawien tatsächlich nur Kollateralschäden an der natürlichen Umwelt verursacht hat oder ob er nicht vielmehr großräumige, lang anhaltende und schwere Beeinträchtigungen der natürlichen und sozialen Umwelt bewirkte, ist erst zu beurteilen, wenn seine primären, sekundären und tertiären Effekte untersucht werden. Dazu verwende ich eine Ermittlungsmethode, die ich bei der Analyse moderner Kriege entwickelt habe.
2.3.1 Primäreffekte:
Welche Methoden und Mittel der Kriegsführung wählte die NATO? Welche Waffen hat sie dabei verwendet? Welche toxischen/carcinogenen/strahlenden Stoffe gelangten dadurch in die Umwelt, aus welchen Quellen stammten sie, in welchen Mengen geschah dies, und wie breiteten sie sich räumlich aus? Welche Schäden lassen sich in der Biosphäre (im regionalen Naturhaushalt), in Kulturlandschaften, Großschutzgebieten, Erholungsgebieten sowie internationalen Modellregionen (UNESCO-Biosphärenreservaten) nachweisen?
Über die Primäreffekte des Krieges ist inzwischen einiges über kleinräumige, aber wenig über flächenhafte Umweltschäden bekannt. Primärdaten wurden vor allem an bombardierten Industriestandorten erhoben.
Angegriffen und zerstört wurden durch Bomben- und Raketenangriffe über 20 Anlagen, die gefährliche Stoffe und/oder Kräfte enthielten wie
– Erdölraffinerien, Pipelines, Tanklager, Verladestationen;
– Werke der chemischen und pharmazeutischen Industrie;
– Ammoniak-, Düngemittel- und Pflanzenschutzmittelfabriken.
Dabei wurden in erheblichem Umfang carcinogene, toxische und ökotoxische Stoffe freigesetzt. Bislang wurden solche Schadstoffe an folgenden Standorten gemessen und nachgewiesen (Stephan/Strobel/Klaß, 1999; FOCUS, 1999; Technokratia, 1999; UNEP/UNCHS, 1999):
Pancevo: 1.2 Dichlorethan (ECD), Vinylchlorid Monomer (VCM), Dioxine, Furane, Phosgen, Benzo(aa)pyren, Ammoniak, polychlorierte Biphenyle (PCBs), Quecksilber, Schwefeldioxid, Stickoxide, Ruß, Rauch.
Kragujevac: PCBs, Dioxine, Furane, Benzol, Toluol, Tetrachlorethylen, Trichlorethan, Kupfer, Zink, Kobalt.
Novi Sad: PCBs, hh-Hexan, flüssige Kohlenwasserstoffe, Schwefeldioxid, Blei, Quecksilber, Ruß, Rauch.
Bor: PCBs, Kupfer, Arsen, Cadmium, Blei, Zink.
Kraljevo: flüssige Kohlenwasserstoffe, Diesel, Toluol, Benzol.
Nis: flüssige Kohlenwasserstoffe, PCBs, Dioxine.
Novi Beograd: flüssige Kohlenwasserstoffe, Benzin.
Smederova: Ruß, Rauch, PCK, flüssige Kohlenwasserwasserstoffe.
Cacak: Schwermetalle.
Soviel zu den primären Effekten des Krieges. Unstreitig ist, daß die Operation Allied Force in der Umgebung der zerstörten Industriekomplexe die natürliche Umwelt erheblich geschädigt und dadurch die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet hat. Streitig ist allerdings, ob die Umweltschäden nur erheblich oder nicht vielmehr weiträumig, lang anhaltend und schwerwiegend waren. Darauf komme ich im Abschnitt über die völkerrechtliche Bewertung der Kriegsführung zurück.
Weiter im Text:
http://www.nato-tribunal.de/krusewitz.htm
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Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.- Charles Maurice de Talleyrand
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Wo kein Kläger ist, werden Verstöße nicht geahndet
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Reply #5 on:
November 21, 2008, 10:15:32 pm »
Wo kein Kläger ist, werden Verstöße nicht geahndet
"Sehr interessantes Interview!"
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KANKHEITEN VORPROGRAMMIERT
Der Umweltplaner Knut Krusewitz über die möglichen ökologischen Folgen des Irak-Krieges und die mangelnde Verbindlichkeit von Konventionen
FREITAG: Laut einer UN-Konvention aus dem Jahre 1977 ist es untersagt, die Umwelt durch eine militärische Intervention »nachhaltig« zu schädigen. Außerdem ist es verboten, die Umwelt gezielt als Waffe einzusetzen. Dennoch hat es in der Vergangenheit immer wieder Verstöße gegen diese Konvention gegeben. Woran liegt es, dass sich niemand an die ENMOD-Konvention hält?
KNUT KRUSEWITZ: Die beste Konvention zum Schutz der Umwelt bringt nichts, solange die Bereitschaft fehlt, eine solche Konvention auch mitzutragen und zu ratifizieren. Zwar verbietet es das Völkerrecht theoretisch, die Umwelt als Waffe einzusetzen. Es ist also nicht erlaubt, in feindseliger Absicht die Umwelt so zu manipulieren, dass dadurch die natürlichen Abläufe in der Umwelt gestört werden. Und das so genannte Zusatzprotokoll I untersagt es darüber hinaus, durch Militärinterventionen nachhaltige Umweltschäden herbei zu führen. Doch dieses Zusatzprotokoll I, das strengere Kriterien festschreibt als die ENMOD-Konvention, wurde weder von den USA noch vom Irak unterzeichnet.
Lassen sich kriegsbedingte Verstöße gegen die Umwelt denn überhaupt ahnden?
Im Grund nicht, denn es gibt keine Institution, vor der sich kriegsführende Parteien wegen ihrer ökologischen Kriegsführung rechtfertigen müssten. Außerdem liegt all diesen völkerrechtlichen Verträge eine zweifelhafte Annahme zugrunde, die lautet: Da sich Krieg nicht prinzipiell verbieten lässt, ist auch ein umfassender Schutz der Umwelt vor Kriegen nicht möglich. Allenfalls lassen sich extreme ökologische Begleiterscheinungen verhindern.
Das »Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken« (ENMOD) ist bereits ein Vierteljahrhundert alt. Ist diese Konvention noch zeitgemäß?
Die ENMOD-Konvention und das Zusatzprotokoll I sind in Zeiten des Kalten Krieges verfasst worden, und das merkt man diesen Verträgen auch an. Damals galt es, ein Gleichgewicht zwischen den ökologischen und humanitären Prinzipien einerseits und den militärischen Interessen andererseits herzustellen. Aus diesem Grund wurde das Verständnis von Umwelt auf eine militärisch akzeptable Definition gebracht.
Was sollte durch diese Verträge damals erreicht werden?
Ziel dieser Verträge war es, den Schutz der Umwelt zu gewährleisten - ohne dadurch jedoch eine effiziente Kriegsführung zu erschweren. Dieser Widerspruch ist den Verträgen immanent. Er ist Ausdruck jener Logik des Abwägens, die während des Kalten Krieges das politische Handeln bestimmt hat. Die Verträge sind Relikte einer längst überholten politischen Realität. Und es ist schon bezeichnend, dass die Völkergemeinschaft diese Verträge bis heute nicht weiterentwickelt hat. Das zeugt von einem Mangel an politischem Willen.
Ob Kosovo, Irak oder Vietnam - von den Kriegsschauplätzen ist man in Deutschland weit entfernt. Ist es für einen Wissenschaftler nicht schwer, die kriegsbedingten Folgen militärischer Maßnahmen »aus der Ferne« abzuschätzen?
Die ökologischen Folgen des Vietnam-Krieges sind gut belegt. Ebenso die Schäden durch den Golf-Krieg von 1991. Mittlerweile verfügen interessierte Ökologen über eine große empirische Basis, um die Folgen einer militärischen Intervention abschätzen zu können. So sind zum Beispiel im Golfkrieg von 1991 nachweislich so viele Schadstoffe in die Luft entwichen, dass Erkrankungen wie Bronchitis und Leukämien sowie Knochenmarkserkrankungen bei der Bevölkerung in der Region zugenommen haben. Wenn man nun bedenkt, dass die Ölquellen im Irak über einen höheren Gasanteil verfügen als die Quellen in Kuwait und deshalb schwerer zu löschen sind, dann dürfte die Schadstoff-Konzentration in der Luft selbst dann steigen, wenn insgesamt weniger Quellen brennen sollten.
Manche Umweltfolgen lassen sich aber nicht unmittelbar beobachten. Ist es nicht spekulativ, Aussagen darüber zu machen, wie sich etwa die jetzige Militäraktion langfristig auf die Umwelt auswirken wird?
Es gibt ökologische Folgen, die man noch nicht während des Krieges beobachten kann. Aber das verhindert keine rationale Prognose. Anders als noch im ersten Golfkrieg wird diesmal durch den massiven Einsatz von Bodentruppen die empfindliche Sandkruste der Wüste großflächig aufgerissen. Die Konsequenz: Es entstehen wandernde Sanddünen, die Ackerflächen schädigen. Langfristig könnten solche Dünen sogar Oasen und ganze Dörfer unter sich begraben. Solche Prozesse haben erst begonnen, aber ihr Ergebnis lässt sich verlässlich vorhersagen.
Die Wahl der Kriegsstrategie hat folglich Einfluss darauf, welche Umweltschäden zu erwarten sind. Gibt es noch andere Unterschiede zwischen dem jetzigen Irak-Krieg und dem Golf-Krieg von 1991?
In diesem Krieg werden Großstädte wie Basra und Bagdad bombardiert. Dadurch ergibt sich ein ganz neues Problem: Enorme Mengen an Asbeststaub sind jetzt schon durch die Zerstörung der Bunker und Regierungsgebäude freigesetzt worden. Sollte es zu einem langwierigen Kampf um Bagdad kommen, so würden noch mehr Schadstoffe frei werden. Anders als noch im Zweiten Weltkrieg, in dem ja auch Städte massiv bombardiert wurden, gibt es heutzutage viel mehr brennbare Chemieanteile in Gebäuden, wie zum Beispiel Plastik. Durch die weltweit zunehmende Verstädterung wird es immer schwieriger, militärisch zu intervenieren, ohne dadurch die Gesundheit der Zivilbevölkerung aufs Spiel zu setzen. Im Irak leben 60 Prozent der Bevölkerung in Städten.
Sind diesmal schlimmere Folgen zu erwarten als beim Golf-Krieg 1991?
Das lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschließend sagen. Fest steht aber, dass wir es mit neuartigen Kriegsformen zu tun haben. Es hängt eben von sehr vielen Faktoren ab, wie sich eine auf die Umwelt gerichtete Militärintervention auswirkt. So kam es in Kuwait damals zum »schwarzen Regen«: In Folge der brennenden Ölfelder verdunkelten Wolken aus Ruß wochenlang die Region. Das muss diesmal nicht so sein, denn im April weht im Irak ein starker Südwind, der Scharqi.
Ist es möglich, einen »ökologisch korrekten« Krieg zu führen, oder gibt man sich da einer Illusion hin?
Ein moderner Krieg kann niemals »ökologisch korrekt« sein. Es ist ja auch nicht möglich einen Humankrieg zu führen. Militärische Aktionen zerstören immer die Umwelt. Selbst wenn nur konventionelle Waffen eingesetzt werden.
Werden von wissenschaftlicher Seite genug Anstrengungen unternommen, um die ökologischen Folgen von Kriegen aufzuarbeiten?
Es gibt in NATO-Ländern wie Deutschland nur sehr wenige Ökologen, die sich mit dem Thema »Umweltkrieg« beschäftigen. Und es gibt auch kaum Völkerrechtler, die sich dieser Problematik annehmen. Dazu passt auch, dass die UN kein Interesse hatte, sich mit den Folgen des Golfkrieges zu befassen. Häufig ist es so, dass sich weder Sieger noch Besiegte für eine Aufarbeitung der ökologischen Folgen eines Krieges einsetzen.
Das Gespräch führte Nikolas Westerhoff
Dr. Knut Krusewitz ist entpflichteter Professor für Umweltplanung (TU Berlin) und beschäftigt sich seit Jahren mit den Umweltfolgen moderner Kriege
Quelle:
http://www.freitag.de/2003/16/03161802.php
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Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.- Charles Maurice de Talleyrand
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Wetterbeeinflussung in Zusammenhang mit der Enmod Convention?
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Reply #6 on:
November 21, 2008, 10:20:14 pm »
Wetterbeeinflussung in Zusammenhang mit der Enmod Convention?
"Aufgrund der Beschreibung in Wikipedia könnte sich der geneigte Leser zum Urteil hinreißen lassen, dass Wetterbeeinflussung durch Militär möglich sein könnte. Hier die Definition:"
Quote
ENMOD-Konvention
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die ENMOD-Konvention, englisch Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques (deutsch: Umweltkriegsübereinkommen), ist ein von der Abrüstungskommission der Vereinten Nationen ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken. Die Konvention verbietet den Vertragsparteien gezielte militärische Eingriffe in natürliche Abläufe der Umwelt, aber auch die Nutzung von Einflüssen der natürlichen Umwelt als Waffe in einem Krieg oder bewaffnetem Konflikt. Durch die Konvention wurden internationales Umweltrecht und humanitäres Völkerrecht miteinander verknüpft.
Historische Informationen
Kurz nach dem Ende des Vietnam-Krieges mit seinen Umweltfolgen wurde das Thema Umweltkrieg im Jahre 1974 von der damaligen Sowjetunion auf die Tagesordnung der Vereinten Nationen gesetzt. Dies führte zur Ausarbeitung der Konvention, die von der Generalversammlung der UN als Resolution 31/72 am 10. Dezember 1976 verabschiedet wurde. Vom 18. Mai 1977 bis zum 5. Oktober 1978 unterzeichneten 47 Staaten die Konvention, die dann am 5. Oktober 1978 für die Unterzeichnerstaaten in Kraft trat.
Der Schutz der natürlichen Umwelt vor den Auswirkungen von Kampfhandlungen wurde 1977 durch das erste Zusatzprotokoll zu den Genfer Konventionen bekräftigt. Durch dieses Abkommen wurde der Umweltbegriff darüber hinaus auch auf die soziale und vom Menschen bebaute Umwelt ausgeweitet. Danach gelten auch menschliche Infrastrukturen, Kulturlandschaften und menschlicher Wohnraum als schützenswerte Umwelt. Überdies verbietet das Zusatzprotokoll Angriffe gegen die natürliche Umwelt als Repressalie.
Mögliche Verstöße und Kontroversen
Mögliche Verstöße gegen die Konvention betreffen beispielsweise das gezielte Inbrandsetzen von etwa 550 kuwaitischen Ölfeldern durch die Irakischen Streitkräfte im Golfkrieg 1991 sowie die Einleitung von rund 1,7 Millionen Tonnen Rohöl ins Meer zur Behinderung einer Anlandung von alliierten Truppen. In beiden Fällen kam es zu massiven Schäden an der Natur. Im gleichen Krieg ließ die Türkei das Wasser des Flusses Tigris aufstauen, was zu einem Wassermangel im Irak führte. Auch die Verwendung von Geschossen aus abgereichertem Uran sowohl im Kosovo-Krieg als auch im Golfkrieg wird von einigen Beobachtern als ein möglicher Verstoß gewertet.
Die Anwendung von Atombomben war zeitweilig als zu bannende Umweltbombe im Gespräch. Die Umweltschäden als häufige Nebenwirkung moderner Kriege sind nicht Gegenstand der Konvention.
Akzeptanz
Mit Stand vom September 2007 sind 73 Staaten Vertragspartei der ENMOD-Konvention, darunter Großbritannien und Russland seit 1978, die Vereinigten Staaten seit 1980 sowie China seit 2005. Von den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen ist damit nur Frankreich bisher nicht dem Abkommen beigetreten. Deutschland wurde am 24. Mai 1983 Vertragspartei, die Schweiz am 5. August 1988 und Österreich am 17. Januar 1990. Depositar der ENMOD-Konvention sind die Vereinten Nationen.
Weblinks
* International Humanitarian Law - ENMOD 1976 Volltext der Konvention und Liste der Vertragsparteien (englisch)
* Schweizerische Eidgenossenschaft - Gesetzgebung - SR 0.515.06 Deutsche Fassung des Vertragstextes
* Sunshine Project: ENMOD - Hostile Environmental Modification (englisch)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/ENMOD-Konvention
Wetterbeeinflussung:
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Die bewusste Wetterbeeinflussung dient der Abwehr schädlicher Wetter- oder Witterungseinflüsse auf den Menschen oder auf wertvolle Einrichtungen. Zu Einflüssen, die sich mehr oder weniger ungewollt als Produkt menschlichen Handelns naturgesetzlich äußern, siehe unter Klimawandel.
Inhaltsverzeichnis
* 1 Methoden zur Beeinflussung der kleinräumigen Witterung
* 2 Methoden zur weiträumigen Beeinflussung von Wetter und Klima
o 2.1 Großräumige Wetterlagen und Klimabedingungen
o 2.2 Beispiel Hurrikan
o 2.3 Weltweites Klima
* 3 Erlasse und Verbote
o 3.1 USA
o 3.2 ENMOD-Konvention
* 4 Literatur
* 5 Weblinks
Methoden zur Beeinflussung der kleinräumigen Witterung
Durch vertiefte Kenntnis der Naturgesetze vermag man heute gewisse meteorologische Vorgänge kleinräumig zu beeinflussen, vor allem um Wetterextreme zu mildern.
In Obst- und Weinbaugebieten lassen sich Schadensfröste verhindern, indem man starke Rauchschwaden erzeugt, die die Ausstrahlung des Erdbodens und der unteren Schichten der Atmosphäre herabsetzen.
Auch Wasserflächen (Seen, Teiche und Gräben) bewirken einen gewissen Frostschutz für umliegende Flächen. Der Effekt ist besonders in Obstbaugebieten wie dem Alten Land während der Blüte zu beobachten.
In Steppengebieten kann man durch die Anpflanzung geeigneter Baumarten so genannte Schutzwaldstreifen etablieren, die ein Austrocknen durch den Wind und damit die Verdunstung verringern. Damit wird der Bodenwasserhaushalt verbessert, die Taubildung wird begünstigt und die Gefahr von Schneeverwehungen wird verringert.
Seit Anfang der 1950er Jahre ist es möglich, Wolken zum Abregnen zu bringen. Durch das Einbringen künstlicher Kondensationskerne (u.a. "Kohlensäureschnee", Silber- oder Bleiiodidionen) in vorhandene Wolken, zum Beispiel mittels Treibladungen oder gesteuert durch ein entsprechend ausgerüstetes Flugzeug (Hagelflieger) wird eine Vergrößerung der Tropfen erreicht, die zum Einsetzen von Regen führen. Diesen Vorgang bezeichnet man als "Impfen" der Wolken. Durch das Impfen kann man langandauernde Wolkenfelder oder Nebel in Flughafennähe auflösen, so dass eine Landegasse entstehen und der normale Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Kleinräumige Unwetter-Bekämpfung ist es, durch das Impfen von Gewitterwolken diese zum vorzeitigen Abregnen zu bringen, bevor sie wertvolles Kulturland erreichen, um somit Hagelschäden zu vermeiden.
Schäden durch Blitzeinschläge können vermindert werden durch Aufstellung von Blitzableitern oder Anbringung von Blitzableitersystemen an Gebäuden. Die hohen Spannungen zwischen Gewitterwolke und Erdboden entladen sich nämlich vorzugsweise über den gut leitenden Blitzableiter.
Methoden zur weiträumigen Beeinflussung von Wetter und Klima
Großräumige Wetterlagen und Klimabedingungen
Die großräumige Beeinflussung des Wetters oder gar des Klimas bleibt vorerst Utopie, jedoch haben verschiedene Forschergruppen erste theoretische Ansätze für kleinräumigere Manipulationen entwickelt.
In Tschechien gab es ein Projekt, den Tatarensund bei Sachalin gegen die kalte Meeresströmung des Ochotskischen Meeres mit einem Staudamm abzuriegeln. Dies würde zu einer erhöhten Wasser- und Lufttemperatur an den Küsten des Ochotskischen Meeres führen.
Es wurde sogar diskutiert, die Beringstraße im Arktischen Ozean abzuriegeln und gleichzeitig warmes Wasser aus dem Pazifik in das Arktikbecken zu pumpen, um das Klima der Arktis milder zu gestalten. Dabei würden allerdings die Eismassen abschmelzen und der Meeresspiegel würde angehoben, was ein unerwünschter Effekt wäre.
In der Nähe von Flughäfen und an Flugroutenkreuzungen kann es zu wetterwirksamer gehäufter Bildung von Cirruswolken aus Kondensstreifen kommen. Die bewusste Verstärkung dieses Effektes mit chemischen Mitteln wurde in einem U.S.-Patent als Methode gegen die Erderwärmung vorgeschlagen. Neuere Forschungen, die jedoch sehr umstritten sind, sagen allerdings eine verstärkte Erwärmung durch mehr Kondensstreifen-Cirruswolken voraus.
Beispiel Hurrikan
Eine Forschungsgruppe um Ross N. Hoffmann von der US-Firma Atmospheric and Environmental Research (AER) in Lexington (Massachusetts) hat am Beispiel des Hurrikans untersucht, wieweit ein großes Unwetter manipulierbar ist, und ob sich so schädliche oder zerstörerische Wirkungen vermeiden lassen.
Dazu musste zuerst der Verlauf eines Hurrikans absolut genau vorhergesagt werden können, was besonders schwierig war, weil die Erdatmosphäre in ihrer Eigenschaft als chaotisches System extrem empfindlich auf geringste Störungen reagiert.
Vorhersagen des Verlaufs eines Hurrikans gestalten sich als schwierig im Bereich der Grenzschicht, weil dort nicht mehr von einem abgeschlossenen System gesprochen werden kann, da u.a. Wärme mit der Meeresoberfläche ausgetauscht wird. Die Computersimulationen sind daher Approximationen auf der Grundlage von Vorhersagen.
Die Forschungsgruppe stellte die folgenden theoretischen Möglichkeiten zur Veränderung bestimmter Parameter auf:
* Erhöhung der Temperatur in der Atmosphäre, womit die Kondensation von Wasserdampf und damit die Wolkenbildung verhindert werden kann, z.B. durch Mikrowellenstrahlen aus Solarkraftwerken in der Erdumlaufbahn, was zur Zeit nicht realisierbar ist.
* Verringerung der Verdunstung der Meeresoberfläche durch das Ausbringen von biologisch abbaubaren Ölfilmen, was ebenfalls die Wolkenbildung erschweren würde.
* gezielte Anpassung von Flugrouten zur Bildung von Kondensstreifen (siehe weiter oben).
* Einsetzen der Feldbewässerung, um die Verdunstungsrate lokal begrenzt zu verändern.
Die Forscher warnen jedoch auch vor der Gefahr, gezielte Wettermanipulationen als Waffe zu verwenden, also um anderen Schaden zuzufügen. Es müssen also Gefahren und Nutzen gegeneinander aufgewogen werden.
Weltweites Klima
Die Mehrzahl der Forscher ist überzeugt, dass durch die Einbringung von Treibhausgasen, wie Kohlenstoffdioxid und bestimmten Kohlenwasserstoffen in die Atmosphäre das Klima beeinflusst wird. Die konkreten Auswirkungen sind noch umstritten, da die Atmosphäre und das Klima ein chaotisches System sind, man ist sich aber weitgehend einig, das es dadurch regional auch zu Änderungen des Wetters - durchaus auch in gegensätzliche Richtungen - kommen wird. Neben der globalen Erwärmung könnte es daher in Nordeuropa durchaus zu einer Abkühlung kommen.
Erlasse und Verbote
USA
Dem Senat sowie dem Repräsentantenhaus wurden im Jahr 2005 Gesetzesanträge zur Autorisierung experimenteller Wetterveränderung vorgelegt, aber nicht bewilligt[1][2].
ENMOD-Konvention
Die ENMOD-Konvention verbietet es den Unterzeichnerstaaten die Umwelt in einem Konflikt gezielt zu schädigen oder eine derartige Schädigung an der Umwelt als militärischen Vorteil oder Waffe einzusetzen. Die ENMOD-Konvention wurde bis Mai 2007 von 72 Staaten ratifiziert.
Literatur
* Ross N. Hoffman: Hurrikane an der Leine. In: Spektrum der Wissenschaft 08/05, S. 31ff
Weblinks
* SWR2-Sendung von Udo Zindel über Wetterbeeinflussung
* uni-graz.at Analyse der Effizienz der Hagelabwehr in der Steiermark
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wetterkontrolle
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Last Edit: August 01, 2009, 02:04:57 pm by earthling
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Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.- Charles Maurice de Talleyrand
earthling
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Ex-Microsoft Chef versucht, das Wetter zu kontrollieren
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Reply #7 on:
August 01, 2009, 01:58:20 pm »
Gates will Wirbelstürme zähmen
Ex-Microsoft Chef versucht, das Wetter zu kontrollieren
Bill Gates
hat im Leben viel erreicht. Neueste Idee des Microsoft-Gründers: Mit kaltem Wasser aus der Meerestiefe will er Wirbelstürme ausbremsen. Experten warnen vor den Folgen eines solchen Eingriffs in die Natur.
Quote
Der Plan basiert auf der Erkenntnis, dass Hurrikane ihre Energie aus der oberen, warmen Wasserschicht beziehen. Entzieht man ihnen nun diese Wärme, dann werden die Wirbelstürme ausgebremst oder kommen unter Umständen sogar völlig zum Stillstand, bevor sie das Festland erreichen und Schaden anrichten.
Hinter dem tollkühnen Plan steht
"Intellectual Ventures Lab",
ein von Gates und anderen ehemaligen Microsoft-Mitarbeitern gegründetes Unternehmen, das sich nach eigener Aussage die Förderung von Ideen auf die Fahnen geschrieben hat, die der Menschheit dienen. Zu ihnen zählt beispielsweise ein Laser gegen Moskitos oder ein Kühlbehälter, der sich auch für den Transport von Impfstoffen eignet.
Quote
....wären auch noch andere Fragen zu beantworten. Etwa die nach der Umweltverträglichkeit einer solchen Maßnahme, wie Neal Dorst von Atlantic Oceanographic and Meteorological Laboratory (AOML) in Miami anführt:
"Wenn Sie plötzlich die Oberfläche des Ozeans abkühlen, dann verändern sie das ökologische Gleichgewicht dieser Region und töten vermutlich das meiste Leben darin. Ein Hurrikan", so seine Schlussfolgerung, "ist auch ohne unser Zutun schon zerstörerisch genug."
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,7609824,00.html
mehr siehe auch auf der HP von
Intellectual Ventures Lab
http://intellectualventureslab.com/
http://www.intellectualventures.com/inventors.aspx
Intellectual Ventures startet ‘Versuchslabor’
Insgesamt wirkt das Projekt wie eine Mischung aus gut gemachter Verkaufsförderung und – allerdings auch – durchsichtiger PR, um das (schlechte) Patent-Troll-Image von Intellectual Ventures aufzupolieren.
http://www.siebeneinhalb.de/2009/07/intellectual-ventures-startet-intellectual-ventures-lab/
Quote
Intellectual Ventures is a private company
claiming to invest in "pure invention." Its goal is to develop a
large patent portfolio
rather than to actually develop new systems, although it launched a prototyping and research laboratory in 2009 called Intellectual Ventures Lab. Its employees are predominantly patent attorneys, physicists, engineers and biotechnologists. They also have hired prominent scientists to perform invention including Robert Langer of MIT, Leroy Hood of the Institute for Systems Biology, Ed Harlow of Harvard Medical School, Danny Hillis of Applied Minds, and Sir John Pendry of Imperial College.
http://en.wikipedia.org/wiki/Intellectual_Ventures
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Last Edit: August 01, 2009, 02:13:40 pm by earthling
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earthling
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"Wolken impfen"
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Reply #8 on:
August 09, 2009, 01:53:59 am »
Eine relativ kleine und schon lange praktizierte Form der Wetterbeeinflussung:
Hagelabwehr: Schutzimpfung gegen zerstörte Ernten
Wiesen und Felder unter Beschuss! Seit es Ackerbau gibt sind die Bauern der sommerlichen Verwüstung durch Hagelgewitter hilflos ausgeliefert. Aber es gibt tatsächlich eine Art "Schutzimpfung" gegen die Eisattacken. Und auch China hat ja bei den Olympischen Spielen den Kampf gegen den Wettergott aufgenommen.
Quote
Zu allen Zeiten hätte man gerne ins "Wetterprogramm" eingegriffen, und zumindest in der Theorie scheint das beim Hagel auch zu funktionieren: Größere Regentröpfchen bilden sich im Wasserdampf einer Wolke nämlich erst an winzigen Staubteilchen aus, die durch die Atmosphäre schweben. Wenn man nun eine vermeintliche Hagelwolke mit vielen zusätzlichen solcher Teilchen versorgen kann, vielleicht noch dazu mit solchen, die wie Küchensalz das Wasser auch noch stark anziehen, dann würde es gar nicht zu so großen Eisbrocken in der Wolke kommen. Zumindest wären die Hagelkörner kleiner und weicher und würden weniger Schaden anrichten. Diesen Vorgang, bei dem Flugzeuge zusätzliche Teilchen (winzige, hygroskopische Silberiodid-Kristalle eignen sich dazu am besten) in die Aufwindschläuche großer Cumulonimbus-Türme bringen, nennt man "Wolken impfen".
Neben Gneixendorf gibt es in Österreich auch in Unterfladnitz (Stmk) noch einen weiteren Stützpunkt von dem aus "Wolken-Schutzimpfungen" durchgeführt werden. Die umgebenden Obst- und Ackerbaugemeinden bezahlen die wagemutigen Piloten dafür, dass sie an die stürmische Basis der Wolkentürme fliegen und mittels eigener Hagel-Brenner Silberiodid-Staub "säen".
http://www.weltbildung.com/hagel-abwehr-flugzeug.htm
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earthling
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Aerosol in der Atmosphäre
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Reply #9 on:
August 09, 2009, 01:59:30 am »
Aerosol in der Atmosphäre
bebilderte "powerpoint"-artige Arbeit zum Thema
Quote
Aerosol kann direkt als nicht-flüchtige Flüssigkeit oder
Festkörper in die Atmosphäre gelangen: primäres Aerosol
Aerosol kann durch Umwandlung von Gas in Teilchen in der Atmosphäre
selbst entstehen: sekundäres Aerosol
Menschliche Aktivitäten tragen zu beiden Typen bei, aber wahrscheinlich
mehr zum sekundären Aerosol, v.a. durch Emission von SO2
http://rio.x-game.de/public_storage/Dekadische%20Klimavariablit%E4t/%DC3%20Aerosol_Atmosphaere.pdf
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earthling
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Re: The Enmod Convention / Umweltkrieg / Wetterbeeinflussung
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Reply #10 on:
August 09, 2009, 02:01:07 am »
Menschen als Wettermacher?
div. Artikel/TV-Hinweise
http://www.igeawagu.com/news/aufklaerung/1125774455.html
http://www.igeawagu.com/news/aufklaerung/1125774455/2.html
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earthling
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Künstlicher Schneesturm legt Peking lahm
«
Reply #11 on:
January 15, 2010, 09:33:25 pm »
Künstlicher Schneesturm legt Peking lahm
4. November 2009
Seit Jahren wollen chinesische Wissenschaftler Einfluss auf das Wetter nehmen. Jetzt sind sie wohl ein bisschen zu weit gegangen mit ihren Experimenten. Am Wochenende fegte ein heftiger Schneesturm übers Land, nachdem die Forscher Chemikalien versprüht hatten. Die Empörung ist groß.
Frostige Reaktionen hat das staatliche chinesische Amt für Wetterbeeinflussung laut Presseberichten mit einem von ihm künstlich ausgelösten Schneesturm über Peking provoziert: Nachdem die Regierungswissenschaftler am Sonntag mehr als 16 Millionen Tonnen Schnee über der Hauptstadt fallen ließen, saßen Millionen von Bewohnern bibbernd in ihren ungeheizten Wohnungen, dutzende Flüge fielen aus, auf den Straßen staute sich der Verkehr.
Das
Wetter-Änderungsamt
habe in der Nacht zum Sonntag riesige Mengen Chemikalien in die Wolken geschossen, um den Schneefall auszulösen, berichtete die „China Daily“.....
....Chinesische Wissenschaftler arbeiten seit Jahren an Methoden, das Wetter zu beeinflussen und Regen nach Wunsch auszulösen. Vor den Feiern zum 60. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik am 1. Oktober waren über Peking Tonnen von Chemikalien versprüht worden, um unerwünschte Regenwolken zu vertreiben.
http://www.welt.de/vermischtes/article5085595/Kuenstlicher-Schneesturm-legt-Peking-lahm.html
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-China-Wetteramt-Schneeeinbruch-041109-_arid,1970598_regid,2_puid,2_pageid,4293.html
http://www.tagblatt.ch/aktuell/international/international/Kuenstlicher-Schneesturm-laesst-Chinesen-frieren;art620,1411857
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earthling
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Chemische und elektromagnetische Wettermanipulationen / Werner Altnickel
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Reply #12 on:
January 16, 2010, 02:25:41 am »
Volkshochschule Oldenburg/Kursprogramm » Ratgeber und Praxis » Natur
Die Macht über das Wetter
Chemische und elektromagnetische Wettermanipulationen
Quote
Nach Meinung des Referenten finden seit mehr als 55 Jahren z. T. gesundheits- und lebensgefährliche Wettermanipulationen statt. 1977 wurde in Genf die ENMOD- Konvention zur Ächtung von künstlichem Erzeugen von Erdbeben und Tsunamis, dem gezielten Öffnen von Ozonlöchern, der Steuerung von Stürmen sowie der elektrischen Veränderung der Ionosphäre, etc. erarbeitet. 1998 tagte die EU, um Anlagen wie z.B. den »Ionosphärenheizer« HAARP zu ächten. Erfolglos.
Dozent: Werner Altnickel
Dienstag, den 16.02.2010, 19:00 - 22:00 Uhr
Treffpunkt: Wilhelm- Kempin-Str. 55 , 25 Teilnehmer, € 12 , Kursnummer X19500
Volkshochschule Oldenburg e.V. - Telefon: (0441) 92391-0 , Telefax: (0441) 92391-13
E-Mail:
info@vhsol.de
, Internet:
www.vhs-ol.de
, Wallstraße 17 (Am Waffenplatz) 26122 Oldenburg
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